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Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
28 Mai 2011 16:31die Kosten für den Sensor trägt die Krankenkasse. Die Begründung war allerdings NICHT die schlechte Einstellung, denn S...s Einstellung war gut. Die Begründung war vielmehr, daß durchschnittlich 20 Messungen täglich nicht zumutbar sind, weder dem Kind noch uns. Ausschlaggebend war wohl im Endeffekt, daß die Lehrerin mitteilte, er könne als Einziger der Klasse nicht Flöte spielen, da er mit den verhornten Fingern die Löcher der Flöte nicht fühlen kann.
Ein ganz entscheidender Schritt nach vorne bei der Therapie war bei uns damals die Umstellung auf verdünntes Insulin! Einfach, weil man damit viel viel besser dosieren kann. Die Minimengen, auch wenn die Pumpe sie korrekt abgibt, werden anscheinend doch nicht so verläßlich und vorhersagbar resorbiert als einfach etwas größere Flüssigkeitsmengen. Seit wir verdünntes Insulin verwenden (anfangs 1:10 verdünnt, inzwischen 1:2,5 also ganz klassisch wie das alte Insulin U40) ist es VIEL einfacher, richtig zu dosieren!
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
28 Mai 2011 17:58Mariele schrieb: Hallo fiene,
ich habe im Qickchat eure Unterhaltung wegen den Pumpentaschen gelesen. Wir haben auch P.-Taschen und Gürtel aber das stört Marie eher, zur Pumpe gibt es eine Klipp und damit befestigen wir die Pumpe hinten an der Hose oder Rock oder oben am Kleidchen das klappt prima!
LG Bärbel
Bleibt sie da nie hängen?
Wir haben das die ersten Tage auch gemacht. Aber wir hatten ziemlich Bedenken wegen Sport und wegen der Schubsereien auf dem Schulhof. Da ist die Pumpe nämlich schon öfter mal abgegangen und Lars bekommt den Klipp dann allein nicht wieder dran (obwohl er ja schon 6 ist).
LG Heike
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
28 Mai 2011 19:08wir verwenden meistens das Ledertäschchen, dass mit einem Klipp an der Kleidung festgemacht wird. Sie schützt die Pumpe vor Stössen und Kratzern. Die Pumpe geht öfter mal ab, aber Helen ist es dennoch lieber als der Rucksack (den wir favorisieren). Sie ist der Meinung, der Rucksack verdecke die schönen Muster der Oberteile. :silly:
Für aktive -und nicht so eitle
Ein Nachteil: Die Gurte sind mit Klettverschlüssen versehen, die nach einer gewissen Zeit nicht mehr so schön aussehen. Dafür bleibt die Pumpe, wo sie "hingehört"!
LG Anita
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
28 Mai 2011 19:16bisher ist noch nichts passiert und Marie ist wirklich ein Wirbelwind. Ich verstaue den Kath.Schlauch immer innen im Hosen-Rockbund. Manchmal rutscht er raus dann stecke ich ihn halt wieder zurück.
LG Bärbel:lol:
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
28 Mai 2011 20:08S... tat sich immer schwer mit dem Verstauen der Pumpe. Er blieb mit ihr hängen (ohne auch, aber da wars natürlich nicht so schlimm), egal wie wir sie verstauten. Das war für uns ein Hauptgrund, zum Omnipod-System zu wechseln. Das ist sicherlich auch weit davon entfernt, perfekt zu sein, und er hat sich jetzt in zehn Monaten auch schon zwei Pods zertrümmert, aber das ist halt weitaus weniger schlimm als eine zertrümmerte Pumpe.
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
28 Mai 2011 21:46Elias trägt seine Pumpe schon immer am Bauchgurt in einer Pumpentasche. Sie stört ihn überhaupt nicht und es ist auch noch nie etwas passiert, also weder Katheter rausgerissen, Pumpe kaputtgegangen etc.
Vielleicht ist es bei ihm so, weil er ein Leben ohne Pumpe und Bauchgurt leider nicht kennt und er die Pumpe als ein Teil seines Körpers versteht.
Wir erhoffen uns auch immer einen besseren Hba1c Wert, aber irgendwie klappt es nicht ganz. Ich wünsche mir endlich mal eine 6 vor dem Komma, aber wir liegen immer zwischen 7,0 und 7,6. Aber unser Diabetologe ist mit diesem Wert sehr zufrieden , nur ich leider nicht
LG Verena
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
29 Mai 2011 05:37S... schafft es ja nicht nur, seine Pumpe zu ruinieren, er ist ja mit sich selbst ebenso rabiat. Am drastischsten diesbezüglich war folgendes: mit dreieinhalb Jahren spielte er bei Nachbarkindern in der sehr großen Wohnung und rannte um die Ecke. Um ausrutschend nicht hinzufallen bremste er sich mit dem Fuß an der Türkante ab und brach sich dabei den Mittelfuß (eigentlich schafft sowas ein kleines Kind nicht selbst). Ich sah das und packte ihn sofort, um mit ihm zum Arzt zu fahren. Er sagte (mit vor Schmerzen laufenden Tränen, aber nicht im eigentlichen Sinne weinend) „Papa laß mich weiterspielen, es tut nur weh".
Bei solch einem Kind ist halt nicht zu erwarten, daß er wirklich achtsamer mit der Pumpe umgeht als mit sich selbst ...
Lieben Gruß
Gottwalt
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
29 Mai 2011 19:27Deshalb klappt das mit dem Bauchgurt seit er in den Kindergarten geht gar nicht mehr.
Allerdings trägt er seinen Rucksack immer unter der Kleidung. Es stimmt, dass die Dinger bald nicht mehr so hübsch Aussehen, doch unten drunter stört das doch nicht. Ich habe noch einen Zweiten. So hängt immer einer auf der Leine zum Trocknen. Die Dinger fangen vor allem im Sommer sehr schnell mit müffeln an. Gepaart mit dem penetranten Insulingeruch, wird das dann schnell ziemlich unangenehm. Als ich mit meiner Tochter schwanger war, da konnte ich unseren Sohn wirklich nicht mehr riechen. Das war echt schlimm, wenn man gedrückt wurde und ich nur noch würgen konnte.
Auf jeden Fall sind die Rucksäcke bei seinen sportlichen Aktivitäten praktischer. Nur Nachts könnte ich verzweifeln, wenn er auf dem Rücken schläft und sich dann immer wieder zurückdreht, wenn man kurz davor ist an das begehrte Objekt zu kommen. :blink:
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
29 Mai 2011 21:24Wahrscheinlich wisst Ihr das alles selbst, aber ich schreibe es jetzt trotzdem mal.
Mir hat mal ein sehr anerkannter Diabetologe erklärt, dass man die Eiweiße auch berechnen müsste (so wie es früher üblich war). Sie kommen nur viel später.
D.H. dass Fleisch z.B. nicht ohne Berechnung gegessen werden kann, sondern man nach ca. 4 Stunden einen BZ-Anstieg hat. Das gilt auch für alle anderen Eiweiße wie Wurst, Käse usw.
z.B. nannte er uns für 100 g Fleisch 1 BE (verzögert abzugeben nach 2-3 Stunden).
Bei so kleinen und leichten Kindern macht ja die geringste Menge schon etwas mit dem BZ-Spiegel. Ich erinnere mich an einen Vater hier bei Diabetes-Kids, der sogar den Einfluss von Gurken auf den BZ seiner Tochter berechnen konnte.
Mein "Kleiner" wiegt inzwischen mehr als ich und die Insulinmengen sind so gewaltig, dass kleine Fehler nicht ins Gewicht fallen - es sind die großen, die uns einen fertig machen.:pinch:
Viele Grüße, Susanna
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Re: Aw: Schlechte Werte, gute Werte, schlechte Werte...
30 Mai 2011 14:54nicht nur das Eiweiß in der Nahrung, sondern gerade auch das Fett sollte dann mitberechnet werden.
Allerdings muss das Insuli9n dafür verzögert verabreicht werden. Einigermaßen sinnvoll lässt sich das also nur mit der Pumpentherapie bewerkstelligen.
Wie viel Insulin für 1 FPE (Fett-Protein-Einheit) notwendig ist und über welchen Zeitraum dieses abgegeben werden sollte, muss individuell ausprobiert werden.
Als Anhalt gilt, 100 kcal aus Eiweiß und Fett deckt man mit 1 IE Insulin ab.
Wobei diese Angabe nur einen statistischen Mittelwert wiedergibt, von dem man im Einzelfall u.U. erheblich abweichen muss.
Gruß, Egon
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