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Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

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Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

21 März 2011 09:19
#54193
Hallo, bin neu hier. Mein Sohn, 13 Jahre (wird nächste Woche 14 Jahre) hat seit Januar Diabetes Typ 1. Er spritzt z.Z.bis zu 7 mal täglich Insulin (2 x Langzeit, bis 5 x Mahlzeiteninsulin). Auch stehe ich jede Nacht um 2.00 Uhr auf um Blutzucker zu messen (wegen Hypo). Werte liegen nachts immer über 100. Allerdings schwanken seine Werte tagsüber zwischen 45 und 295. In der Schule gibt`s viel Stress, sodass er oft Schwierigkeiten hat in Ruhe zu spritzen. Nun ist es so, dass er gerne eine Insulinpumpe ausprobieren würde. Allerdings ist unser Diabetologe kein allzu großer Fan davon. Wie lange muss man eigenlich Diabetes haben, damit eine Pumpe genehmigt wird, bzw. überhaupt beantragt werden kann. Bin für jeden Rat dankbar. Komme aus dem Saarland. Kinderdiabetologen sind hier so gut wie keine. Freu mich schon auf eine Antwort, egal wie sie ausfällt.

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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

21 März 2011 10:01
#54194
Hallo,

kann dir jetzt auch nicht genau sagen "wie lange" man Diabetes haben muss um eine Pumpe zu bekommen. Bei uns war es so, dass Markus, auch 13, seit August 2010 Diabetes hat und sich mit Korrekturen gut 8 - 10 am Tag spritzen musste und er hat es gehasst!!! Er hat deswegen auch oft das Spritzen verweigert vorallem weil er halt im KH damals echt damit gequält wurde, wir waren wegen Diabetes und der ganzen Spritzerei auch in psychologischer Behandlung. Unsere Dia-Praxis hat einen "Wutanfall" von Markus in voller Breitseite mitbekommen als er wieder mal zu hohe Werte hatte und Korrektur spritzen sollte, da hat er sein Messzeug durch die ganze Praxis geschmissen und hat sich geweigert zu spritzen. Und weil er nachts ständig hohe Werte hatte, ich hab gemessen um 0.30 und 3.30 wochenlang und konnte keine Hypo feststelle und trotzdem hatter meistens um die 200-er Werte beim aufwachen und das obowohl ich zum teil nachts von ihm eine Korrektur habe spritzen lassen. Auf Grund der Spritzenphobie und des Dawn-Phänomens hat Markus dann im Januar den Pumpenantrag stellen können und seit letzter Woche ist er stolzer Träger einer Metronic MiniMed Paradigm :-) Im Gutachtern der Praxis stand halt drinn, dass Markus generell eine Spritzenphobie hat und dass er schlecht mit Pen einzustellen ist, was auch die Hba1c-Werte gezeigt hatten. Unsere Praxis macht auch Kinder ist allerdings keine reine kinderdiabetologische Praxis. Von daher würde ich mit dem Arzt nochmals sprechen ob es nicht doch einen Weg gibt oder vielleicht mal bei der Krankenkasse nachfragen ob es eine alternative Praxis für euche gäbe.

lg Tanja

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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

21 März 2011 10:18
#54195
Hallo,
danke für deine schnelle Antwort. Haben heute wieder einen Termin beim Kinderdiabetologen. Werde nochmal nachfragen. Christopher ist auch schon ganz schön genervt von der Spritzerei. Oft tut`s ihm auch weh (trotz Pen). Bin gespannt was heute rauskommt.

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monday
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

21 März 2011 18:57
#54203
Hallo,
unsere Ärztin lässt die Kinder erst einmal ein Halbes Jahr mit dem Pen spritzen, bevor sie eine Pumpe bekommen, weil man wenn man über 12 ist keine Ersatzpumpe nach Hause bekommt und sich dann, wenn die Pumpe einmal ausfällt solange bis die ersatzpumpe von der Firma da ist mit dem Pen spritzen muss. Also muss man sich mit dem Pen erst einmal gut auskennen, sonst würde man es wieder vergessen, weil man es dann ja nur noch höchst selten braucht.
Gruß Vera
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

21 März 2011 19:12
#54207
hallo,
danke für deine Antwort. Waren heute beim Kinderdiabetologen. Wie ich es mir gedacht habe, sieht er keine med. Gründe für eine Insulinpumpe. Die Werte meines Sohnes wären zu gut um eine zu beantragen. Außerdem wären bei uns im Saarland die Richtlinien so streng, dass das Ganze wohl eh kleinen Erfolg bei der Krankenkasse bringt.:angry: Das Ganze ginge vielleicht über den Kinderpsychologen. Will ich meinem Sohn z.Z. jedoch nicht antun. Na müssen jetzt wohl abwarten, da in absehbarer Zeit die Insulingabe umgestellt werden soll. Trotzdem vielen Dank für deine Antwort.

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MarieR
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

21 März 2011 19:36
#54210
Hallo,
erst einmal herzlich willkommen!
Ich hab mal in der Mitgliedersuche nachgeschaut (dazu mußt Du Dich aber als Mitglied registrieren): aus dem Saarland sind 37 User angemeldet, nur einige haben die Insulinpumpentherapie als Therapieform angegeben. Vielleicht versuchst Du mal, mit denjenigen in Kontakt zu treten und Erfahrungen auszutauschen, über ne private Nachricht an das entsprechende Mitglied geht das ganz gut).

Beim Surfen in den Foren wirst Du ausserdem feststellen, dass die Bereitschaft eine Insulinpumpe zu beantragen, nicht nur von der Pumpenaffinität Eurer Ambulanz, sondern halt auch von den BZ-Werten Deines Sohnes und weiteren Faktoren abhängt. Viel Spaß beim Stöbern!

Maja
Maja
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

22 März 2011 06:58
#54219
Hallo,

danke für deine Antwort. Bin echt erstaunt, dass man hier so schnell eine Antwort auf seine Fragen bekommt. Werden jetzt abwarten und sehen wie sich die BZ-Werte weiter entwickeln. Sehe mich mal weiter in den Foren um und informiere mich. Bisher gingen alle Infos immer über das Krankenhaus oder die Ambulanz. Noch mal Danke für deinen Rat.

Liebe Grüße

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Loona05
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

22 März 2011 08:03
#54220
Hallo Ute,

wir- mein Sohn (12j, Diabetiker seit Dez.10) und ich- haben uns auch bei unserer Diabetologin nach einer Pumpe erkundigt. Sie meinte, dass die Krankenkassen fordern, dass man die ICT mindestens ein halbes Jahr gemacht haben muss, um zu beweisen, dass man mit dem Pen zurecht kommt. Des Weiteren ist es so, dass der medizinische Dienst das auch prüft. Unsere Ärztin meinte jedoch, dass die Chancen einer Bewilligung recht gut liegen, da Luca viel Sport treibt und deswegen in der Nacht schwer "kontrollierbar" ist. Inzwischen jonglieren wir mit 3 Insulinen und sind von einer "stabilen" Einstellung noch weit entfernt :unsure:
Sie hat aber auch gesagt, dass man erst die Pumpe beantragen sollte, wenn die Remission vorbei ist (was bei uns Gott sei Dank der Fall ist).
Hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen.
Liebe Grüße,
Andrea
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

22 März 2011 10:11
#54223
Hallo,

danke für deine Erfahrung. Remissionsphase ist bei uns noch nicht durch. Allerdings sind die Bz-Werte zugut für den Anspruch auf eine Pumpe. Bei seinem stationären Aufenthalt wurde meinem Sohn die Pumpe schmackhaft gemacht und nun will davon keiner was wissen. Er ist schon etwas frustriert. Aber wir warten jetzt mal ab und machen das Beste draus. Lese mich noch durch die anderen Foren durch und hoffe mehr Infos zu bekommen. ´Nochmal vielen Dank.

Liebe Grüße

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cociw
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Re: Aw: Wie schwer ist es eine Insulinpumpe zu beantragen?

22 März 2011 13:18
#54228
Hallo!

Ich würde gern mal wissen, aus welchem Grund offensichtlich viele Diabetologen die Aussage tätigen, dass eine Pumpe erst NACH der Remissionsphase beantragt werden kann.

Justus ist noch immer in der Remission (jetzt seit geschlagenen 15 Monaten) und hat eine Pumpe (nach 5 Monaten ICT) und die Kleinkinder bekommen ja auch häufig direkt bei Manifestation eien Pumpe (zum Glück!).

Medizinische Gründe können das dann ja wohl kaum sein und alles andere würde ich nicht gelten lassen :evil: .

LG, Cordula
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