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Neues aus Forschung

Diabetes Kongress 2017: Diabetologen erwarten von Digitalisierung mehr Zeit und bessere Ergebnisse

Für das Gesundheitswesen bietet die Digitalisierung enorme Optimierungspotenziale. Digitale Anwendungen werden in den kommenden Jahren die Medizin verändern. Auch die Zukunft einer patienten-zentrierten Diabetologie liegt in der Aufbereitung von Gesundheitsdaten und ihrer Interpretation. Chancen der Digitalisierung für Patienten sind unter anderem eine flächendeckende Versorgung von hoher diabetologischer Qualität, Flexibilität und größere Freiheit sowie eine Stärkung der „Sprechenden Medizin“. Der diesjährige Diabetes Kongress der DDG vom 24. Bis 27. Mai 2017 in Hamburg thematisiert dies unter dem Motto „Fortschritt für unsere Patienten“.

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Typ 1-Diabetes: Mini-Pankreas im Bauchfell produziert Insulin

Miami – US-Diabetologen wollen das Omentum majus, die fettgewebsreiche Duplikatur des Bauchfells, die schürzenartig den Darm bedeckt, in ein endokrines Mini-Pankreas umfunktionieren. Die erste Teilnehmerin einer Pilotstudie kommt laut einem Bericht im New England Journal of Medicine (2017; 376:1887-1889) nach einer Inselzell­trans­plantation seit mehr als einen Jahr ohne Insulin-Injektionen aus. Sie muss allerdings immunsupprimierende Medikamente einnehmen.

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Renommierte Diabetes-Experten und junge Forscher im Austausch

Mehr als 80 Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt konnten sich bei der DZD Diabetes Research School DRS17 und dem nachfolgenden Insulin Receptor Meeting IR 2017(19.- 22. April in Nizza) über den aktuellen Stand der Diabetes-Forschung informieren. Internationale Experten gaben einen Überblick über ihre Forschungsarbeiten. Schwerpunkte waren die Translation wissenschaftlicher Ergebnisse in die klinische Praxis und neue Konzepte für die Diabetes-Therapie.

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Tierversuch: Spezialdiät gegen Typ-1-Diabetes

Tierversuch: Spezialdiät gegen Typ-1-Diabetes

Mit einem speziellen Nahrungsmittel, das im Darm zur Bildung großer Mengen an kurzkettigen Fettsäuren führt, konnte im Tierversuch die Entstehung von Typ-1-Diabetes verhindert werden. Das berichten Forscher um Dr. Eliana Marino von der Monash-Universität in Melbourne im Fachjournal «Nature Immunology». Der präventive Effekt geht auf die Beeinflussung der Darmmikrobiota zurück.

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Rettet Stich in die Leiste die Betazellfunktion?

Bei Menschen mit einem einsetzenden Typ-1-Diabetes hilft möglicherweise eine Art Impfung dabei, die Restfunktion der Insulin produzierenden Zellen zu erhalten. Das zeigt eine kleine Pilotstudie aus Schweden, die gerade im ‚New England Journal of Medicine‘ veröffentlicht wurde. Dabei wird ein Protein direkt in die Lymphknoten der Leiste gespritzt.

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T-Zellen in Neugeborenen weisen darauf hin, wer später an Typ 1 Diabetes erkranken wird

Die Forschergruppe um Prof. Ezio Bonifacio, Gruppenleiter und Direktor am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Exzellenzcluster an der Technischen Universität Dresden, sowie Gruppenleiter am DZD-Paul Langerhans Institut Dresden, stellt ein neues Verständnis für zelluläre Mechanismen im Typ 1 Diabetes vor. Grundlage dazu sind Untersuchungen an Neugeborenen, die ein hohes Risiko haben, an Diabetes Typ 1 zu erkranken. Ärzte beobachten aktuell einen zunehmenden Anstieg von Neuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. In Deutschland leiden etwa 4 von 1000 Personen an dieser Autoimmunkrankheit.

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Typ 1 Diabetes: Teilnehmerzahl für Fr1da-Insulin-Interventions-Studie erhöht

(Neuherberg, 21. Februar 2017) Fr1da, Fr1dolin, Freder1k - diese neuen Reihenuntersuchungen zur Früherkennung von Typ 1 Diabetes in Bayern, Niedersachsen und Sachsen haben eines gemeinsam: Sie sollen Kinder erkennen, bei denen ein hohes Erkrankungsrisiko oder bereits ein asymptomatisches Frühstadium der Autoimmunerkrankung vorliegt. Ergänzend zu diesen Screening-Projekten bietet das Institut für Diabetesforschung, Helmholtz Zentrum München, Kindern mit einem Frühstadium des Typ 1 Diabetes die Teilnahme an einer Studie zur Prävention der klinischen Erkrankung an. Die Teilnehmerzahl dieser „Fr1da-Insulin-Interventions-Studie“ wurde jetzt von 62 auf 220 erhöht.

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