Forschungsansätze zur Heilung von Diabetes

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Aus für die Entwicklung des Programms Diapep277

am Mittwoch, 10. September 2014 17:16. Veröffentlicht in Heilung

Die Hiobsbotschaft kam aus den USA: Dort wurde das Aus für die Entwicklung des Programms Diapep277 durch den US-amerikanischen Pharmakonzern Hyperion Therapeutics verkündet (Hyperion Therapeutics Terminates DiaPep277(R) Program). Dieser hatte nach der Übernahme von Andromeda Biotech - einem Partner von Evotec - ein schwerwiegendes Fehlverhalten bei der Auswertung von Studiendaten durch Andromeda Biotech festgestellt. 

Mehr Infos und Quellverweis: Wallstreet-online.de vom 9.9.2014

DiaPep277 ist ein Peptid (kleiner Eiweißbestandteil) aus der Sequenz des humanen Hitzeschockproteins (HSP-60), das bei Patienten mit Typ 1 Diabetes an der Immunreaktion gegen die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse beteiligt ist. Es bestand Hoffnung auf einen Ansatz zur Heilung von Typ1 Diabetes.
Mehr unter http://www.diabetes-deutschland.de/news304.html

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Diabetes: 20 Gene funktionell eingeordnet

am Mittwoch, 23. Juli 2014 19:03. Veröffentlicht in Heilung

Forscher haben nun durch den Vergleich zwischen Mensch und Maus 20 Gene als Diabetesgene bestätigt und funktionell eingeordnet. Vier dieser Gene sind für die Regenerationsfähigkeit der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse bedeutsam.

Mehr Info und Quellverweis: DocCheck.de vom 23.7.2014

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Typ-1-Diabetes: Mediziner entwickeln Insulin-Impfung

am Freitag, 30. Mai 2014 07:22. Veröffentlicht in Heilung

Immer mehr Menschen leiden an Typ-1-Diabetes. Kann die Wissenschaft den Trend aufhalten? Bei der Behandlung von Typ-1-Diabetikern setzen Mediziner Hoffnung in eine Insulin-Impfung.

Mehr Info und Quellverweis: Spiegel Online vom 28.5.2014

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Neue Ansätze zur Heilung von Diabetes mellitus - Dresdner Mediziner implantieren Unfallopfer eigene Inselzellen in die Leber

am Donnerstag, 29. Mai 2014 21:10. Veröffentlicht in Heilung

Berlin, Mai 2014 – Diabetes Typ 1 ist in den meisten Fällen eine Autoimmunerkrankung und tritt vor allem im Kindes- und Jugendalter auf. Aber auch Verletzungen der Bauchspeicheldrüse können zu Diabetes führen. In 2013 gelang es Dresdener Medizinern erstmals, einem Unfallopferdie insulinproduzierenden Zellen aus dessen stark geschädigter Bauchspeicheldrüse zu retten und ihm in die Leber einzupflanzen. Professor Dr. med. Stefan R. Bornstein aus Dresden erläutert die Therapie auf der Kongress-Pressekonferenz am Donnerstag, den 29. Mai 2014, in Berlin. Vor Ort ist auch der betroffene Patient: Er erzählt von seiner Behandlung und seinem Leben nach der schweren Erkrankung.Wissenschaftler des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erforschen derzeit weitere Ansätze zur Behandlung und Heilung des Diabetes.

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INIT-II-Studie zu Typ-1-Diabetes: Antigen-basierte Immuntherapie könnte Diabetes verzögern oder gar verhindern

am Montag, 26. Mai 2014 17:22. Veröffentlicht in Heilung

Berlin, Mai 2014 – Typ-1-Diabetes hat sich in Deutschland zu einer der häufigsten chronischen Krankheitsbilder im Kindes- und Jugendalter entwickelt. Nach Schätzungen wird sich insbesondere bei Kleinkindern in Europa die Anzahl der Neuerkrankungen im Vergleich zum Jahr 2005 bis 2020 verdoppeln. Eines der Ziele aktueller Forschungen zum Typ-1-Diabetes ist, Typ-1-Diabetes durch Immuntherapien zu verhindern oder das Fortschreiten der Stoffwechselerkankung bis zur Insulinpflichtigkeit zumindest zu verzögern. Die derzeit laufende INIT-II-Studie soll zeigen, ob eine antigenspezifische Immuntherapie Personen mit sehr hohem Risiko für Typ-1-Diabetes vor der Erkrankung schützen kann. Kongresspräsidentin Professor Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler stellt die INIT-II-Studie mit einer teilnehmenden Probandenfamilie am 29. Mai 2014 im Rahmen der Kongress-Pressekonferenz in Berlin detailliert vor.

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Ausschalten des „MST1“ verhindert den Ausbruch von Typ-1- und Typ-2-Diabetes

am Samstag, 22. März 2014 13:45. Veröffentlicht in Heilung

Etwa sechs Millionen Menschen sind bundesweit an Diabetes erkrankt. Davon geht das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung aus. Wissenschaftler um Kathrin Mädler von der Uni Bremen sind jetzt einer Therapie, die die insulinproduzierenden Zellen schützt, einen großen Schritt nähergekommen.

Mehr Infos und Quellverweis: Kreiszeitung.de vom 22.3.2014

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Proteins kann Fortschreiten von Typ 1 und Typ 2 Diabetes verhindern

am Montag, 17. März 2014 22:52. Veröffentlicht in Heilung

Getriebe für Diabetes gefunden

Diesen Durchbruch berichten Kathrin Mädler und ihr Forscherteam in der neusten Ausgabe des "Journals Nature Medicine", der führenden Fachzeitschrift für biomedizinische Forschung. Ihre Studien zeigen dabei bereits neue Wege, wie durch gezielte Beeinflussung dieses Proteins das Fortschreiten von Typ 1 und Typ 2 Diabetes verhindert werden kann. Bisher sind Therapien, die die Betazelle schützen und damit der Ursache des Diabetes entgegenwirken, nicht verfügbar.

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Diabetologen hoffen auf Bio-Reaktor mit Inselzellen

am Sonntag, 02. März 2014 10:13. Veröffentlicht in Heilung

Stuttgart/Dresden – Einen sogenannten Bio-Reaktor mit Insulin-produzierenden Insel­zellen haben Dresdener Wissenschaftler unter Leitung von Stefan Bornstein entwickelt. Bornstein ist Direktor der Medizinischen Klinik undPoliklinikIII am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.

Mehr Info und Quellverweis: Ärzteblatt vom 27.2.2014

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DGE-Kongress 2014: Typ-1-Diabetes durch transplantierte Inselzellen therapieren

am Mittwoch, 26. Februar 2014 22:15. Veröffentlicht in Heilung

Dresden – Die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes ist unheilbar. Betroffene müssen ihr Leben lang Insulin spritzen. Dresdner Forschern ist nun die Entwicklung eines Systems, eines Bio-Reaktors mit Inselzellen, gelungen, das im Körper die Funktion der Bauchspeicheldrüse übernimmt und selbstständig Insulin produziert. Die Zellen werden durch eine Dose vor der körpereigenen Immunabwehr geschützt. Noch ist diese Therapie in der Erprobung. „Wir gehen aber davon aus, dass das System in fünf Jahren eine Option bei der Behandlung des Diabetes sein wird“, sagt Tagungspräsident Professor Dr. med. Stefan R. Bornstein im Vorfeld des 57. Symposiums der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE).