Werde unser Facebook Fan

                                     

Artikel zum Thema Therapieformen

Möglichkeiten der Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes – Mehr als „Pieksen“ und „Spritzen“

Möglichkeiten der Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes – Mehr als „Pieksen“ und „Spritzen“

Menschen mit Typ-1-Diabetes leiden an einem absoluten Insulinmangel, so dass sie das lebenswichtige Hormon von außen zuführen müssen. Um festzustellen, wie hoch ihr Insulinbedarf ist, müssen die Patienten ihren Blutzuckerwert bestimmen. Dazu nutzen sie ein Blutzuckermessgerät, mit dem sie – etwa vier- bis sechsmal am Tag – den Blutzuckerwert zu bestimmten Zeitpunkten feststellen. Anhand der gemessenen Blutzuckerwerte – die die Basis der therapeutischen Entscheidung bilden – bestimmen Menschen mit Diabetes wie viele Insulineinheiten sie benötigen. Dabei hängt die Dosierung auch von Faktoren wie körperlicher Aktivität oder der Zusammensetzung von Mahlzeiten ab. Eine Möglichkeit den Glukosewert wesentlich häufiger zu bestimmen und dabei die aktuellen Werte stets im Blick zu haben, bietet die kontinuierliche Glukosemessung (CGM), auch wenn bestimmte therapeutische Entscheidungen mit einem gemessenen Blutzuckerwert bestätigt werden sollten. Mit CGM wird die Glukose in der interstitiellen Flüssigkeit des Unterhautfettgewebes in so kurzen Abständen gemessen, dass sich ein vollständiges Bild des Glukoseverlaufs über 24 Stunden ergibt – ein unschätzbarer Vorteil für die Patienten. Zusätzliche Alarmfunktionen informieren den Patienten rechtzeitig, falls zu hohe oder vor allem zu niedrige Glukosewerte drohen. CGM kann sowohl eingesetzt werden bei Patienten mit einer intensivierten Insulintherapie, als auch mit einer Insulinpumpentherapie (CSII). Im letzteren Fall spricht man von einer sensorunterstützten Insulinpumpentherapie (SuP). Das Besondere daran ist, dass das CGM sogar automatisch die Insulinabgabe managt, wenn die Gefahr einer Unterzuckerung besteht. Zukünftig wird CGM die gesamte Insulindosierung der Insulinpumpe steuern. In diesem Fall spricht man von einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (artifizielles Pankreas).

Weiterlesen

Drucken E-Mail

diabetesDE-Expertenchat am 10. März 2016: Alles rund um die Diabetestherapie

diabetesdeBerlin – In Deutschland haben von 6,7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 Prozent einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Auch wenn viele Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 sehr gut mit ihrer Therapie zurechtkommen, diese selbstständig durchführen und sich regelmäßig mit ihrem behandelnden Arzt darüber austauschen, haben sie doch immer mal wieder Fragen, zum Beispiel zur Ernährung, Medikamenteneinnahme, zu Blutzuckerwerten oder der zu spritzenden Insulindosis. Dr. med. Jens Kröger beantwortet am Donnerstag, dem 10. März 2016, im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Fragen rund um die Diabetestherapie. Interessierte können sie schon jetzt auf http://www.diabetesde.org einsenden.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Mehrfachgebrauch von Pen-Nadeln erhöht das Risiko von Lipohypertrophien

Dr. Schmeisl an der DDG-Tagung: Aktuelle Versorgungsforschung1 belegt nach wie vor eine hohe Mehrfachverwendung von Pen-Nadeln

Liederbach, 9.11.2015 – Die Ypsomed GmbH hat über einen Zeitraum von sechs Monaten die Pen-Nadelwechselgewohnheiten von insulinpflichtigen Typ 1 und Typ 2 Diabetikern verfolgt und mittels Fragebogen dokumentiert. Die Auswertung zeigt einen nach wie vor hohen Mehrfachgebrauch von Pen-Nadeln und einen großen Schulungsbedarf zu den Themen Injektionstechnik und Einmalverwendung von Pen-Nadeln. Dies war auch Thema während des Workshops von Dr. G.-W. Schmeisl an der DDG Herbsttagung.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Insulin-Therapie ist kein Kinderspiel! Multinationale Studie zur Ketoazidose bei jungen Diabetikern

Besonders für Kinder und Jugendliche ist Diabetes eine große Herausforderung. Wenn – wie beim Diabetes vom Typ 1 – der Körper kein eigenes Insulin mehr produziert, muss das stoffwechselaktive Hormon in genauer Dosierung verabreicht werden. Wenn es nicht ausreichend zugeführt wird, besteht die Gefahr einer so genannten Diabetischen Ketoazidose. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam untersucht, wie verbreitet diese gefährliche Stoffwechselstörung unter Kindern und Jugendlichen mit Diabetes vom Typ 1 ist. Dafür wurden die Patientendaten von gut 50 000 jungen Diabetikern statistisch ausgewertet.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Blutzuckerwerte verbessern durch richtige Injektionsschulung

Berlin, 14.4.2015 – Eine neue Studie vonGrassiet al. belegt, dass insulinpflichtige Diabetes-Patienten durch eine Korrektur der Injektionstechnik eine Verbesserung ihrer Blutzuckereinstellung erreichen können.

Die Untersuchung weist erstmalig nach, dass durch einen integrierten Schulungsansatz zur Optimierung der Spritzroutine binnen relativ kurzer Zeit Verbesserungen wichtiger klinischer Parameter erreicht werden können. Für die Studie unterzogen sich die Patienten einer multimodalen Intervention:

  • gezielte und individuelle Schulung korrekter Spritztechnik,
  • Beratung hinsichtlich Spritzstellenrotation und Einmalverwendung von Nadeln,
  • Nutzung von 4 mm-Pen-Nadeln zur Vorbeugung intramuskulärer Injektionen.

    Weiterlesen

    Drucken E-Mail

Erster ADA Leitfaden, speziell für Kinder mit Typ 1 Diabetes

Die American Diabetes Assosiation, kurz ADA, hat eine neue Richtlinie speziell für Kinder mit Typ 1 Diabetes herausgegeben. Er trägt den englischen Titel ""Type 1 Diabetes Through the Life Span: A Position Statement of the American Diabetes Association"

In diesem Dokument wurden auch neue HbA1c-Ziele für Kinder festgelegt.

Der neue Ziel HbA1c ist kleiner als 7,5% bei allen Kindern bis 19 Jahre, Diese Wert ersetzt die bisherige Richtlinien, die verschiedene Ziele je nach Alter nannte (weniger als 8,5% für Kinder unter 6 Jahren, weniger als 8% für die im Alter von 6 bis 12 Jahren, und weniger als 7,5% für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahre)

Nach Meinung der ADA lässt sich dieses strengere Ziel durch moderne Therapieformen erreichen.

Der Ziel HbA1c für Erwachsene von kleiner 7% bleibt unverändert.

Mehr Informationen leider nur auf Englisch unter diesem Link

Quelle: ADA vom 16.6.2014

Drucken E-Mail

Bei Diabetes regelmäßig zur Augenkontrolle gehen

Berlin – In Deutschland erkranken jedes Jahr über 8.000 Menschen mit Diabetes neu an einer diabetischen Retinopathie und rund 1.700 davon Betroffene verlieren jährlich ihr Augenlicht. Die Netzhauterkrankung ist hierzulande die Hauptursache für Erblindung im erwerbsfähigen Alter. Sie gilt als Folge eines schlecht eingestellten Diabetes und verläuft lange Zeit ohne Symptome. Daher wird sie häufig erst erkannt und behandelt, wenn die Augen bereits schwer geschädigt sind. Menschen mit Diabetes sollten daher regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum „Tag der weißen Stocks“ am 15. Oktober 2012 aufmerksam.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Interview mit Prof. Dr. med. Bernd Schultes zum Thema Hypowahrnehmung auf Diabetes-Index.de

Wo befinden sich nach Ihrer Meinung die größten Schwachstellen, bzw. der größte Nachholebedarf bei der Schulung der Diabetiker im Umgang mit Unterzuckerungen?

Was genau passiert bei einer Unterzuckerung im Körper und in welchen zeitlichen Maßstäben kann man sich die Gegenregulation des Körpers vorstellen?

Die Anwort auf diese Fragen im Interview auf Diabetes-Index vom 12.Aug. 2012 (Quellverweis)

 

 

Drucken E-Mail

  • 1
  • 2

Login