Artikel über Medikamente

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Mainz, 26.08.2010 – Novo Nordisk prüft derzeit die Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Vorwurf der Lieferunfähigkeit. Damit reagiert der Diabetesspezialist auf die unhaltbare Behauptung, Produkte nicht mehr liefern zu können.
Hintergrund dieser Falschinformation ist die Anpassung der allgemeinen Geschäfts- und Verkaufsbedingungen (AGB) für Großhändler.  Diese Anpassung hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Produkte, jedoch weigern sich einige Großhändler, zu den neuen, dem Marktumfeld angepassten Konditionen Produkte zu bestellen. Dies führt zu Lieferengpässen bei den Großhändlern und zwingt Apotheken dazu, direkt bei Novo Nordisk bestellen zu müssen.

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INTERVIEW JEANNETTE SY, FACHÄRZTIN FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN

„Die Kinder würden Lebensqualität verlieren“

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Experten schätzen, dass ungefähr 25 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland Typ-1-Diabetiker sind, Tendenz steigend. Derzeit erkranken jährlich etwa 2000 Kinder im Jahr neu. Jeannette Sy betreut etwa 30 solcher Kinder im Klinikum Esslingen. Doris Brändle hat sich mit ihr darüber unterhalten, wie diese Kinder mit der Krankheit klarkommen. Die Ärztin spricht auch darüber, welch einschneidende Folgen es für die Kinder hätte, wenn Analoginsulin, mit dem viele Kinder behandelt werden, wie geplant aus Kostengründen vom Leistungskatalog gestrichen würde.

Das komplette Interview fíndet ihr hier: Esslinger Zeitung vom 9. Aug. 2010

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Forscher glauben: Bei schlechten Zuckerwerten können Patienten mit Typ-1-Diabetes von der zusätzlichen Gabe eines Medikaments profitieren, das eigentlich nur für Diabetes mellitus vom Typ 2 bestimmt ist

US-Forscher behandelten 19 Patienten mit Typ-1-Diabetes, deren Blutzuckerwerte trotz intensivierter Insulintherapie schlecht eingestellt waren, je einen Monat lang zusätzlich zum Insulin mit Sitagliptin oder einem Scheinpräparat (Placebo).

Bei der Auswertung der Blutzuckerwerte zu Ende der Studie zeigte sich, dass sich die Stoffwechseleinstellung während der Sitagliptin-Behandlung deutlich besser wurde – nicht aber, während das Placebo-Präparat genommen wurde.

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Berlin – Lang wirksame Insulinanaloga werden zukünftig nicht mehr von den Krankenkassen erstattet: Grund ist, dass das Bundesgesundheitsministerium (BMG) den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 18. März 2010 nicht beanstandet. Dieser sagt, dass lang wirksame Insulinanaloga keinen Zusatznutzen für Typ-2-Diabetiker haben, und daher – solange sie teurer sind als herkömmliches Verzögerungsinsulin – nicht mehr erstattet werden können. diabetesDE und DDG haben vor den Entscheidungen mehrfach darauf aufmerksam gemacht, dass Studien den Zusatznutzen der lang wirksamen Insulinanaloga belegen. Beispielsweise verhindern sie starke Blutzuckerschwankungen und damit auch Unterzuckerungen, die lebensbedrohlich sein können.

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Erneut wird das Analoginsulin Lantus von Sanofi-Aventis verdächtigt, für eine erhöhte Krebsrate bei Patienten verantwortlich zu sein. Wissenschaftler der Diabetes Agency im Careggi-Lehrkrankenhaus in Florenz sprachen in einer am 14. Juni in der Zeitschrift "Diabetes Care" veröffentlichten Untersuchung (mehr...) von einer "möglichen" Verbindung zwischen hohen Dosen des Lantus-Wirkstoffs Glargin und dem Risiko einer Krebserkrankung.

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