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THEMA: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes

Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 16 Okt 2010 18:02 #42604

  • dianamargitta
  • Mitglied
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    Schreiber
  • Beiträge: 24

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo ihr Lieben,

schon mehrfach habe ich im Forum gelesen,dass Dia-Mäuse "kleine Sorgen" haben.
Nächtliches Einnässen nach hohen Abendwerten sind z.B. bei uns die Regel.
Sprachprobleme trotz Logopädie. Tobsuchtsanfälle vom Allerfeinsten! :blink:
In Kinderpsychologischer Beteuung sind wir in grossen Abständen auch mit unserer
Tochter (sie macht sich immer sooolche Sorgen um ihren kleinen Bruder!).
Die Kinderärztin ist der Meinung wir sollten uns keine Gedanken machen,das würde
schon alles noch werden.(Nur wir nicht so ganz! :blush: )

Für Ratschläge bin ich sehr dankbar!

Liebe Grüsse!

Diana mit Pascal

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Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 16 Okt 2010 18:17 #42605

  • Gottwalt
  • Mitglied
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    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1443

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Da erlaube ich mir jetzt mal aus unserem Gutachten des MDK-Gutachters zu zitieren:

Aus pädiatrischer Sicht muß dazu ergänzt werden, daß die Erstmanifestation eines insulinpflichtigen Diabetes mellitus für Kinder in jeder Altersstufe einen scharfen Einschnitt darstellt, der nicht selten mit Verhaltensauffälligkeiten verbunden ist, die auch länger andauern können. Entsprechende Veränderungen (insbesondere Abwehrverhalten, Aggressionen, aber auch Rückzug in verschiedenen Formen) findet sich insbesondere im Kleinkindalter sehr häufig. Eine weitere sehr schwierige Phaser im Verlauf der Erkrankung stellt die Pubertät mit teilweise schweren Identitätskrisen dar.

Im weiteren Verlauf kommt der Gutachter des MDK zu dem Schluß, daß jeweils im Einzelfall betrachtet werden muß, welche Maßnahmen sinnvoll und wirksam ergriffen werden können, denn (wieder Zitat aus selbigem Gutachten):
Ziele der Behandlung des kindlichen Diabetes sind das normale Wachstum, eine normale, altersgemäße psychosoziale Entwicklung und die Vermeidung von Folgekrankheiten, die erst Jahrzehnte nach der Krankheitsmanifestation auftreten können (insbesondere durch die Gefäßbeteiligung mit nachfolgenden Duchrblutungsstörungen die zu Nierenschäden, peripheren Gefäßverschlüssen mit Amputationen von Gliedmaßen und zur Erblindung führen können).

Also: Im Einzelfalls schauen, was sinnvoll und notwendig ist. Feste Regeln gibt es nicht. Aber der wichtigste Sensor ist Deine Wahrnehmung.

Lieben Gruß

Gottwalt

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Letzte Änderung: von Gottwalt.

Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 15:48 #42624

  • Lili
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    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1177

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Diana,

die meisten Kinderärzte haben leider überhaupt keine Erfahrung mit DM Typ1. Auch mir wurde von den Kinderärzten lange Zeit gesagt, dass sich das alles von selber regelt.

Meine Tochter bekam mit knapp 2 Jahren die Diagnose. Sie konnte zu diesem Zeitpunkt kaum sprechen. Wir sollten warten laut Kinderarzt. Im Jahr bevor sie eingeschult werden sollte, sprach ich mit den Erzieherinnen im Kindergarten, die ihre Entwicklung im Gegensatz zum Kinderarzt als nicht altersgerecht einstuften.

Ich also den Kinderarzt angebettelt, dass er ihr wenigstens ein Rezept für Logopädie schreibt. Die hatte sie dann gut 9 Monate. Jetzt hat sie seit knapp 1 Jahr Ergotherapie, die auch gute Erfolge zeigt, aber eigentlich sollte sie noch einmal in die Logopädie. Kinderarzt meint, das braucht es nicht.

Ich habe also die Wahl, die Stunden selber zu bezahlen oder es laufen zu lassen (was eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist).

LG Lili

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Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 15:58 #42625

  • EgonManhold
  • Mitglied
  • Experte
    Experte
  • Beiträge: 2838

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr:
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Lili schrieb u.a.:

Ich habe also die Wahl, die Stunden selber zu bezahlen oder es laufen zu lassen (was eine Wahl zwischen Pest und Cholera ist).


... oder den Kinderarzt zu wechseln bzw. zumindest eine zweite Meinung einzuholen!

Gruß, Egon

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Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte...

Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 17:45 #42631

  • Lili
  • Mitglied
  • Diamant Schreiber
    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1177

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2003
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Egon,

auf die Idee war ich auch schon mal gekommen. Aber die Kinderärzte hier nehmen keine DM-Kinder auf bzw. behaupten, sie würden keine neuen Patienten aufnehmen können, wenn sie hören, dass mein Kind Typ 1 hat. Im übrigen bin ich froh, dass mir die Kinderarztpraxis ansonsten alles an Bedarf aufschreibt (Messtreifen, Spritzen) ohne irgendwie rumzuzicken. Und das ist auch schon was wert.


LG Lili

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Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 19:30 #42636

  • Lina
  • Mitglied
  • Gold Schreiber
    Gold Schreiber
  • Beiträge: 188

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2007
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
hallo
also ich kann das so nicht unterschreiben.
lina hat seit 04.2009 DM quasi zum 2 geburtstag bekommen und entwickelt sich super.
ist laut Jugendamtsgutachten(hat der Kindergarten angeregt) auf einem wissens und können Stand einer 5 jährigen.
nein, ich will nicht von hochbegabung sprechen, das ist im dem alten noch gar nicht wirklich testbar resp. beurteilbar.

ich will damit nur sagen dass ich nicht glaube dass DM in erster linie Entwicklungsverzögerungen herrvoruft.

es kann durchaus sein dass die psychische belastung grösser ist bei DM kind(sorry kann ich leider (oder zum glück)nichts dazu sagen weil bei uns es prima läuft, Lina ist super intergriert im Kindergarten und erfährt so keine beinträchtigungen. die geschichte mit dem geb, falls es jemand verfolgt hat hat sich auch super erledigt)oder auch bei geschwisterkinder,

In Kinderpsychologischer Beteuung sind wir in grossen Abständen auch mit unserer
Tochter (sie macht sich immer sooolche Sorgen um ihren kleinen Bruder!).


meiner meinung nach sind wir alle Mütter.Vätter, Geschister auf irgendeineweise durch den DM "geschädigt".

Nächtliches Einnässen nach hohen Abendwerten sind z.B. bei uns die Regel.

mein Tip wäre eine windel, ok ich weiss er ist fast 6 aber ich finde es würde die situation entspannen, er kann schlafen, brauch "kein schlechtes gewissen" zu haben schon wieder wg. dem blödem DM das bett nass gemacht zu haben, du bist entspannter weil du nicht nachts mehrfach das bett neu machen musst.
es sorgt allgemein für eine entspanntere situation, und wenn die wert wieder normal werden ist die windel auch schnell geschichte.

Sprachprobleme trotz Logopädie.

das dauert bis erfolge sichtbar sind! lass dir und deinem kind die zeit, jede winzigkeit ist schon ein erfolg:):)
und lass nicht den DM alles ausbaden! der wird euch ein leben lang begleiten,es zieht sich wie ein rattenschwanz durch leben.
schechte noten in der schule der DM ist schuld, die freundin hat einem verlassen der DM ist schuld, die arbeitsstelle nicht bekommen der DM ist schuld... usw usf.
will damit nur sagen das man sich mit dem DM arrangieren muss, wohl oder übel.

Tobsuchtsanfälle vom Allerfeinsten!

oja! die kenn ich auch:):)
aber das ist glaube ich einfach entwicklung und trotz:) Konsequent bleiben und dem kind nicht alles duchgehen zu lassen.
habe das bei mir auch beobachtet dass ich lina öfter etwas duchgehen lasse wenn sie tobt, weil sie ja "krank" ist, das ist nicht wirklich gut weil sie daraus lernt- so lange zu toben bis sie das bekommen hat was sie will.

so liebe grüsse
annemarie

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Jeder neue Tag ist eine neue Chance, sich zu finden, in sich fündig zu werden, aus sich heraus zu gehen.

Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals, aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 19:43 #42639

  • dianamargitta
  • Mitglied
  • Schreiber
    Schreiber
  • Beiträge: 24

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo ihr Lieben,

danke für eure Antworten!

@ Lina
ich will auf gar keinen Fall den DM für unsere "kleinen Sorgen"
verantwortlich machen. Pascal geht im Großen und Ganzen super
damit um.
Ich glaube ich habe bei meiner Anfrage am Anfang das Fragezeichen
vergessen :blush: !

Liebe Grüße!

Diana mit Pascal

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Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 21:10 #42645

  • Charly54
  • Mitglied
  • Diamant Schreiber
    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 630

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Lina,

es ist ja jeder Mensch unterschiedlich belastbar, körperlich wie psychisch, die einen halten die Strapazen wie plötzlich Krankenhaus, ständiges Spritzen und Messen, Angst und Unsicherheit aus und andere haben damit ernsthaft Probleme und irgendwo zeigt es sich dann eben.
Vieles hängt vielleicht auch damit zusammen wie schnell der DM entdeckt wurden. Bei manchen geht es super schnell und der DM wird zeitig entdeckt, bei anderen dauert es ewig und der Körper ist viele Monate nur damit beschäftigt alle Defizite die ein Insulinmangel mit sich bringt, auszugleichen. Ist doch fast schon logisch das da was auf der Strecke bleibt und die Entwicklung nicht normal weiter geht.

viele Grüße, Katrin

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Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 17 Okt 2010 22:41 #42648

  • pumpentasche.de
  • Mitglied
  • Senior Schreiber
    Senior Schreiber
  • Beiträge: 79

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
interessant und zugleich erschreckend wenn ich das hier so lese. vom geistigen finde ich meinen sohn (im nov. wird er 2) völlig normal, wie andere 2 jährige auch. von der größe weiß ich nicht, bin da zwiegespalten, könnte durch den insulinmangel sein oder einfach eine wchstumsverzögerung. das er aber jetzt mit 40 fieber hier im bett im krankenhaus liegt ruft meine ängste auf den plan. ich fürchte ich werd nie wieder so ein gesundes kind haben wie vor dem diabetes. damit meine ich aber die begleiterkrankungen, häufige erkältungen ect. pp. aber für uns ist eh alles noch ganz frisch und die ängste sehr groß. wenn er aber weiter so wächst dann kann er auf keinen fall in die schule gehen mit 5, denn er könnte dann nicht mal seinen schulranzen tragen. :blush:

viele grüße andrea

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Aw: Entwicklungsverzögerung durch (oder mit) Diabetes 18 Okt 2010 00:07 #42651

  • elaw.
  • Mitglied
  • Junior Schreiber
    Junior Schreiber
  • Beiträge: 19

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: CT (Konventionelle Therapie 2-4 Spritzen am Tag)
Hallo Andrea,

wieder ich :blush:
Ich glaube, bei euch kommt einfach gerade alles zusammen. Die neue Situation, das Krankenhaus, das ständige Pieksen, deine Ängste, Vorwürfe und Sorgen, u.s.w.
Dein Kleiner (wie heisst er eigentlich?) merkt doch, dass was nicht stimmt und nimmt deine Traurigkeit wahr.
Lisa (genauso alt wie deiner) war in Italien noch total schlecht drauf und richtig mitgenommen (durfte ja auch kaum was essen :angry: ) und als wir dann in Deutschland im Kinderkrankenhaus waren, sind wir beide total aufgeblüht. Will sagen: Die hat es garantiert gemerkt, dass ich im ital. KH deprimiert und traurig war und hat meinen Stimmungswechsel in Deutschland 1 zu 1 übernommen! Die war wie ausgewechselt. Wie früher, vor der Krankheit!

Ich versuche jedenfalls das Ganze auf mich zukommen zu lassen und nicht jetzt schon mit dem Schlimmsten zu rechnen. Ausserdem versuche ich alle Aktivitäten (Spielgruppe, Kinderbetreuung beim Sport, etc.) beizubehalten, als wäre nix (natürlich mit Einweisung des Betreuungspersonals).
Ich hatte damals im KH eine 14-jährige mit DM bei uns im Zimmer und die hat mir versichert, dass die Krankheit gar nicht sooo schlimm sei und sie alles mit ihren Freunden machen kann und keine Einschränkungen hat. Und unsere Diätassistentin hat auch DM und ist super drauf. Diese positive Einstellungen fand ich super und das hat mir echt geholfen.

Wie gross und schwer ist denn dein Kleiner? Lisa hat jetzt voll den Schub gekriegt (Erstmanifestation 19.09.). Sie wiegt jetzt mittlerweile 10,5 kg und braucht fast Kleidergrösse 86. Die 80 hat sie komplett übersprungen.
Das holt dein Kleiner bestimmt auf, wenn er richtig eingestellt ist.

Ich wünsch die eine gute Nacht, starke Nerven und Kraft!
LG Ela

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