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THEMA: BZ-Tagebuch noch sinnvoll?

BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 17:39 #86498

  • sonjanico
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Im Moment stelle ich mir immer öfter die Frage, ob das BZ-Tagebuch per Hand geführt noch erforderlich bzw. Sinnvoll ist. Im Zeitalter der heutigen Technik (Übertragung per Handy, vom Messgerät an die Pumpe, Auslesen am Computer usw.) finde ich die Führung des Tagebuchs per Hand einfach überflüssig und viel zu aufwendig.
Nico hat während der Schulzeit (8. Kl. Gymnasium) manchmal bis 18./19.00 Uhr mit Hausaufgaben u. Lernen für Arbeiten zu tun. Wenn ich dann noch von ihm verlange, das Tagebuch zu machen, ist er nicht gerade erfreut. Meistens mache ich es dann noch oder wir teilen es uns. Wenn wir dann in der Diab.Sprechstunde sitzen und dort vom Arzt nur ein kleiner Blick in das Tagebuch kommt, weil die Werte sowieso alle am Computer ausgelesen werden, frage ich mich immer wieder: Wofür die ganze Arbeit? Damals vor Beantragung der Pumpe wollte ja die Krankenkasse die Tagebücher haben. Das ist aber nun auch 3 Jahre her. Weiss jemand, ob bei Verlängerung der Pumpe bzw. ob heute überhaupt noch die handgeschriebenen Tagebücher vorgelegt werden müssen?
Was meint ihr dazu?
LG Sonja

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BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 18:51 #86499

  • krobsi
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Seit wir die Omnipod haben schreibe ich kein Tagebuch mehr. Vor der Sprechstunde alle 3 Monate drucke ich einfach die letzten 14 Tage aus, da man bei uns im Krankenhaus das Programm noch nicht installiert hat :angry:

lg
susanne

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BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 19:06 #86500

  • cociw
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Hallo,

mal ganz blöd gefragt:
Braucht IHR die Tagebücher nicht?

Ich hab' auch keine Lust, die Dinger zu schreiben (da kommen auch nur die BZ-Werte rein) und Justus schon gar nicht.
Aber ich mache es trotzdem, weil ich so am ehesten "Muster" erkennen kann, die eine Änderung der Faktoren oder der Basalrate erforderlich machen.
Das würde mir sonst sicherlich häufiger nicht auffallen, zumal er auch meist ganztägig Schule hat, wo ich sowieso nix mitkriege.
Auch für nachts finde ich das Heft ganz sinnvoll, jedenfalls, wenn es mal wieder eine Kracher-Nacht wird.
Gelegentlich steht dann auch mal der GöGa auf, und da finde ich es schon gut, dass er sehen kann, was vorher gelaufen ist, wie die Tendenz des BZ ist, usw.

Beim Doc schaut da auch nie einer rein, aber ich brauche die Tagebücher echt für mich.

LG, Cordula
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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 19:35 #86501

  • marielaurin
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Ich bräuchte es auch, um Ereignisse besser deuten zu können. Problematik bei uns ist dass ich maximal beim Frühstück eintragen könnte und beim Abendessen. Sina macht es nicht.
Dazwischen habe ich gar keinen Überblick und sehe auch nur Fragezeichen, wenn ich meine Tochter nach Essenszeiten und gespritztem Insulin frage. Da unser Pen nur die letzte Spritzen speichert, nutzt uns das für Mittags zum Beispiel recht wenig. Auch das Schulfrühstück und alles, was zwischen 14 und 19 Uhr passiert, sehe ich nicht. Sina vergisst es.

Daher habe ich beschlossen, dass ich kein Tagebuch mehr führe. Die Klinik moppert zwar darüber, aber ein löchriges Tagebuch bringt uns auch nicht weiter. Im Moment ist es eh alles nur Raterei mit zufälligen Erfolgen oder eben nicht.

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Sina *1999, DM seit 12/2010, ICT mit Levemir und Novorapid

BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 19:39 #86502

  • stef1
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Hallo,

also wir führen die BZ Tagebücher auch, damit wir erkennen, was gut läuft und was gerade nicht so gut geht.

Außerdem ist es bei uns wirklich so, dass je nachdem, wer gerade da ist auch das Diabetes-Management macht ... und da ist es halt einfacher, mal eben schnell einen Blick ins Buch zu werfen, als wieder den Bolusrechner anzuwerfen.

Silas schreibt die Werte nur selber rein, wenn er alleine zu Hause ist, ansonsten nehmen wir ihm das ab, in der Schule oder unterwegs sind die Werte ja im Bolusrechner und werden von uns dann übertragen.

Ich persönlich finde so ein BZ-Tagebuch übersichtlicher und auch informativer, als die digitale Auswertung.

Gruß Steffi.

PS.: Obwohl ich es im Urlaub auch mal schön fand nichts aufzuschreiben ... da hatten wir nämlich alle keine Lust ... und es lief auch nicht schlechter als zu Hause.

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S., geb. 08/2005, D. seit 03/2012, Pumpe Accu chek combo seit 06/2012

BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 19:57 #86503

  • AlexMo
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Hallo Zusammen,

ich schließe mich an, dass wir die BZ-Tagebücher eher für UNS als für unseren Dia-Doc schreiben. Habe passenderweise gerade heute einer Bekannten gesagt, dass ich die handgeschriebenen Eintragungen für mich wesentlich hilfreicher finde, als irgendwann (täglich? wöchentlich?) Pumpenwerte auszudrucken. Zumal dort ja gar nicht alle gespeichert sind, wenn wir kein Contour Link benutzen (steigen allerdings wohl nun wieder auf Contour next link um, da neues Modell auf dem Markt;Abweichungen zum Aviva liegen bei uns nun nur bei 5 % und nicht mehr bei 20%).

Hinzu kommt, dass ich es für Moritz sehr sinnvoll bzw praktisch finde, ihn mit seinen eigenen Eintragungen nach und nach in sein Diabetes-Management einzubinden. Er ist nun achteinhalb Jahre alt und bekommt das mit dem Eintragen und auch Berechnen ganz gut hin. In den Ferien hat er dafür durchaus Zeit und NOCH ist es ihm nicht zu viel (bin natürlich nicht so töricht, zu glauben, dass das langfristig so bleibt ;).

Wir hatten vor Kurzem eine recht hohe Phase, da hab ich täglich die Basalraten nach oben gesetzt und immer das Tagebuch - insbesondere auch die nächtlichen Eintragungen - als Grundlage genutzt. Z.Zt. passt es wieder, aber am Wochenende ist ja mal wieder Zeitumstellung ... :angry: :blink: :woohoo:

Für uns hat das Tagebuch jedenfalls noch seine Berechtigung. Wer weiß, wie das in ein paar Jahren aussieht.

LG Alex

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Alexandra mit Moritz *04/2005, Diabetes Typ 1 seit 04/2012,
Insulin Novorapid, Medtronic/Paradigm G640 (seit 09/2016); Freestyler ;-) (seit Nov 2014)

BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 21 Okt 2013 21:26 #86505

  • Cheffchen
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Hallo,

meine 5cent.

Nutze selber CareLink zum auslesen aber da wir Bolusexperte nicht nehmen können (keine 4h frist bei hypo) stehen da nur BZ und insulin werte drin.
1. Mir war mächtig so das ich bei der Beantragung der Pumpe auch sagen musste das ich Tagebuch führe, sonst gibts keine Pumpe. Im gegenschluss, kein Tagebuch mehr dann auch keine Pumpe mehr von der KK, die sind ja nur gepumpt :O).
2. Arzt blättert auch gerne im Tagebuch gerade an Tagen die ihm nicht gefallen ob da was war.
3. nicht gegen Digital aber wichtige Daten habe ich lieber in der Hand.

ach so: handgeschrieben steht nirgends, wenn digital alles drin steht inkl. besonderes geht das natürlich auch.

Cheffchen

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Nächstes Treffen 1.7.17 Berlin Marzahn/Ahrensfelde

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Suche aus/in Ost-Berlin Kids bzw. Eltern für vielleicht mal auf eine Diät Cola ;O).
Paradigm Veo 554 / CONTOUR NEXT LINK / Freestyle Libre / CareLinkPro 4.0C

BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 22 Okt 2013 06:29 #86512

  • krobsi
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Also wenn etwas nicht passt, dann kann ich auch am PDM genau abrufen, wann was abgegeben wurde, Trends, Durchschnittswerte ... eig. alles genauso wie im Tagebuch.

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BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 22 Okt 2013 08:09 #86514

  • ketaha
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Hallo,

wir schreiben kein Tagebuch mehr, seit wir die Pumpe haben.

Allerdings muss ich schon sagen, die 2-3 Wochen vor dem nächsten Ambulanztermin, wo wir dann schon Tagebuch schreiben, weil der Arzt ja auch nen Überblick braucht, denk ich mir schon des öfteres, dass es einfach übersichtlicher ist. Man sieht sich zwar jeden Tag die Werte im Messgerät an, aber es ist trotzdem anders.

Muss aber auch dazu sagen, dass wir bisher die Pumpendaten noch nie ausgelesen haben :whistle: möglicherweise wäre das auch eine Alternative.

LG Kerstin

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BZ-Tagebuch noch sinnvoll? 22 Okt 2013 19:10 #86531

  • Juli
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Im Zeitalter von auslesbaren Pumpen und Messgeräten finde ich zusätzliches Tagebuchschreiben für mich als Zeitverschwendung, mein Kind "Kinderquälerei" ... :laugh: Nee, im Ernst ... wozu. Ich lese die Pumpe mehr oder weniger regelmäßig aus, suche nach einem Muster (und das ist für mich per PC viel leichter zu erkennen als anhand der aufgeschriebenen Zahlen!), passe an.

Unser Dia-Doc wollte bis vor Kurzem noch ein handschriftliches Tagebuch haben, zwischenzeitlich liest er selbst aus. Und ja, auch die Krankenkassen erkennen mittlerweile elektronische Tagebücher an. Ich find´s doppelt-gemoppelt und obendrauf birgt es unmengen von Konfliktpotential, das man sich schenken kann! ;)

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