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THEMA: Geschwisterkinder

Geschwisterkinder 26 Feb 2013 21:47 #79383

  • Petra F.
  • Mitglied
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    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 290

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Würde gerne mal wissen wie bei euch (wenn welche vorhanden sind) Geschwister mit der ganzen Sache umgehen?? Zu allen Problemen der Diabetes kommt noch dazu das sich glaub ich meine Grosse nun etwas zurückgesetzt fühlt.Ich versuche sie ja immer mit einzuschliessen, aber irgendwie blockt sie im Moment alles ab.

LG Petra

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Geschwisterkinder 26 Feb 2013 23:17 #79387

  • Linasmum
  • Mitglied
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    Junior Schreiber
  • Beiträge: 6

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo!

Bei uns ist es 'umgekehrt', die große ist das Diabetes-Kid. Aber ansonsten kommt mir das schon bekannt vor. Die kleine Schwester, fünf Jahre alt, merkt auch des Öfteren an, dass wir uns ja nur um Lina kümmern. :dry: eigentlich versuchen wir, wie immer, beiden Kindern die gleiche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Aber ich vermute es liegt daran, dass in den bestimmten Situationen, beim essen zum Beispiel, erstmal die blutzuckermessung vor genommen werden muss, oder wir damit beschäftigt sind, die essensportion zu besprechen und abzuwiegen, das Insulin zu berechnen etc. Oder womöglich muss noch mit dem essen gewartet werden, weil der bz zu hoch war. :ohmy: Bei der kleinen Maus ist das alles ja voll Easy. Hinsetzen, essen auf den Teller und los geht es. Klar, was das angeht, bekommt Lina mehr Aufmerksamkeit. Schätze mit fünf Jahren sieht man noch nicht, dass sie eigentlich die glücklichere ist, was die Spontanität beim essen angeht. Wir versuchen auch die kleine beim berechnen oder abschätzen der BEs miteinzubeziehen. Hoffe, dass dann hilft, wenn sie nicht nur Zuschauer in dem Sinne ist. Aber das ist alles auch von der Laune der kleinen abhängig -oft beschwert sie sich nämlich, wenn es eh gerade nicht alles in ihrem Sinne läuft :huh:

Ist halt für die ganze Familie eine schwierige Situation. Schätze , wir als Eltern müssen geduldig sein, mit dem dm-Kid, Geschwistern und auch mit uns selbst.

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Geschwisterkinder 27 Feb 2013 07:36 #79388

  • brianna_fire
  • Mitglied
  • Senior Schreiber
    Senior Schreiber
  • Beiträge: 90

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo!
Ich hab mir von meiner Grossen(13) auch oft anhören müssen, das Flo uns ja viel wichtiger wäre als Sie.
Klar, erst so lange im kkh bei Manifestation, dann das Messen, rechnen, und immer überlegen, warum die Werte nicht so sind wie sie sein sollten.
Da ist sie sicher öfters mal zu kurz gekommen, aber unabsichtlich.
Ich denke, das auch die Launen der Pubertät mitgemischt haben, denn phasenweise war sie auch sehr verständig.
Mittlerweile ist alles ok und solche "Vorwürfe " von ihrer Seite kommen nur noch wenn sie schlechte Laune hat und sich ungerecht behandelt fühlt.
Am Anfang hatte sie ziemliche Angst um ihren Bruder, auch wenn sie das nicht zugeben wollte. Sie war dabei beim abwiegen und messen, und ich hab Sie bei ihm auch mal abends messen lassen, wenn er geschlafen hat.
Die Angst um Flo und vor dem Diabetes verging mit der Zeit, und da alles irgendwann Routine wird, war auch die Sonderzeit, die ich für ihn brauchte, erst mal nicht mehr so lang, und zweitens Alltag und somit nichts "besonderes" mehr.
Sie hat mitgelernt, könnte im Notfall blutzucker messen und fühlt sich so nicht ausgegrenzt, sondern miteinbezogen.
Wir waren mal auf einem Geburtstag, und da ich nachts um 12 Messen müsste, wollten wir da zu Hause sein.
Wir waren aber ein paar Minuten später, da klingte mein Handy.
Die Grösse hatte noch nicht geschlafen und sagte." Mama ich hab gemessen, 130, alles in Ordnung."
Sie war stolz, das Sie gemessen hatte, und ich auch.
LG
Tanja

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Tanja mit Florian * 10/2001 Diabetes Typ 1 seit 04/2012, CSII seit 01/2013

Geschwisterkinder 27 Feb 2013 10:16 #79392

  • Wenke
  • Mitglied
  • Moderator
    Moderator
  • Beiträge: 3713

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Bei uns ist der Große (8) das Diabetes-Kind. Und unser Mittlerer (5) fühlt sich bestimmt oft benachteiligt. Das wäre sicher auch ohne DM so, aber der DM des großen Bruders verstärkt es doch um einiges.
Ich versuche immer mal wieder etwas besonderes nur für ihn zu machen. Aber ich muss zugeben: oft fehlt mir dazu ganz einfach die Kraft!

Unser Kleine (3) findet den Diabetes ihres Bruders total normal. Sie kennt es nicht anders. Als Jüngste bekommt sie aber auch genug Aufmerksamkeit.

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Geschwisterkinder 27 Feb 2013 15:35 #79402

  • Mama von Phil
  • Mitglied
  • Gold Schreiber
    Gold Schreiber
  • Beiträge: 108

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
um ehrlich zu sein, weiß ich es nicht, ob sich unser großer (fast 10) zurückgesetzt fühlt. ich frag ihn oft, rede mit ihm... augenscheinlich ist alles ok. schulisch alles ok, so wie er ist - ist alles ok (meistens...grins) aber wie es so tief in seinem inneren aussieht, weiß ich wirklich nicht. es kann auch sein, dass wenn irgendwann mal was nicht so läuft wie er das will, dass er den diabetes seines bruders vorschiebt - bisher hatte ich noch nicht das efühl... aber die angst davor, was zu versäumen oder "kaputt" zu machen habe ich trotzdem ein bisle...

ich bine ihn mit ein... er darf blutzucker messen (wenn er will) er füllt mir immer die taschen auf mit stechhilfen, tupfer und dem ganzen gedöns.

was er auf jeden fall macht, er passt ganz genau auf. wenn phil mal bei meinen eltern ist, dann kommt von unserem großen schon: "du oma, jetzt braucht phil aber das oder das und hast du schon eine blutze (unser wort für blutzucker messen) gemacht" ... da merkt man schon, dass er ganz dabei ist... auch hat er sich anfangs sorgen um phil gemacht, wenn er bei den spritzen geweint hat oder es ihm durch eine hypo schlecht ging! als er neulich bei einem kindergeburtstag eingeladen war sollte er eigentlich um 19:30 nach hause gebracht werden - phil und ich waren mit 2 diabetes kindern zum spielen verabredet und sind erst um 18:30 daheim gewesen. tja der geburtstag war wohl früher aus (wie geht sowas?) und ben wurde um 18:30 abgeliefert - wir waren nicht da und ben war sofort total in sorge, mama und phil nicht zuhause - es ist was passiert - ich ruf sofort bei oma an die sind bestimmt im krankenhaus...

das tut mir dann wirklich leid, wenn sich ben da so sorgen macht...

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Geschwisterkinder 27 Feb 2013 19:17 #79416

  • delphyine
  • Mitglied
  • Diamant Schreiber
    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1793

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2006
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,
Also meine (3) ist wohl noch zu klein, um da was zu denken. Was sie macht ist, dass sie sich auch misst. Anfangs hielt sie immer den Finger hin und bestand darauf auch gemessen zu werden. Einmal habe ich das auch gemacht (da hatten wir Sorge, dass sie tatsächlich auch erkrankt sein könnte, war dann aber ne Blasenentzündung), da war sie ganz tapfer und meinte, das wär gar nicht schlimm. Und sie meint auch, sie müsse immer noch gemessen werden, offenbar ist das total spannend und toll ;)
Jetzt hat sie auch Pflaster zur freien Verfügung, wie die Schwester (und klebt sich an manchen Tagen die halben Hände zu) da kauf ich immer die 1€ Packungen. Pflaster sind halt total spannend und wenn dann noch andere fragen, was sie hat ist das das Größte. Sie sagt meist, sie hat aua gemacht, manchmal erfindet sie irgendwas. Und sie darf auch mal nen Traubenzucker futtern. Messen darf sie mit einem alten Piekser (ohne Nadel) und der Stoffpumpe von Accu Check, die mal MEssgerät udn mal Pumpe ist. Damit ist sie glücklich.
Total unfair findet sie nur, wenn nicht sie sondern die Schwester mal dran ist mit Gute-Nacht-CD aussuchen. Das hat aber nix mit DM zu tun. Und mit 3 Jahren sind wir noch nicht in der "Mann das ist total unfair"-Phase, die meine Große momentan hat. :evil:

Mit der Zeit hat sich bei uns aber einiges stabilisiert: Wir wiegen nicht mehr jeden Krümel ab, sondern nur noch unbekannte oder loses Essen, wie Nudeln, Reis und Kartoffeln. Das Gegenwiegen der Nahrung, die zum Teil am Boden landet lassen wir sein. BZ messen überlassen wir mehr und mehr Leya selbst, während die Schwester schon versorgt wird. Und die Kleine hat natürlich schon als Baby gemerkt, dass sie zurückstecken muss, sie bekommt mit der Zeit eher mehr als weniger Aufmerksamkeit.

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Geschwisterkinder 27 Feb 2013 19:28 #79418

  • Petra F.
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  • Platinum Schreiber
    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 290

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Na ihr könnt froh sein das die Geschwister überwiegend noch klein sind. Meine Tochter ist 13 Jahre und steckt mitten in der dummen Pupertät.
Sie schachtelt sich gerade total ab von uns. An den Tag als Sarah die Diagnose bekam hat sie sich noch Sorgen um Ihre Schwester gemacht, heute scheint es so als würde es sie gar nicht interessieren. Ich komme ans ie nicht ran habe versucht sie mit einzugleidern beim kochen und so. Messen will sie gar nicht mit ansehn geschweige denn vom spritzen!!!
Sie kocht eigentlich sehr gerne mit mir aber sie ist nur noch angenervt das sie ewig was wiegen und abmessen muss, also zieht sie sich da auch noch zurück.
Alles was ich versuche bringt nichts sie blockt total ab.

Petra

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Geschwisterkinder 27 Feb 2013 21:41 #79446

  • Tonja
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    Platinum Schreiber
  • Beiträge: 389

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,
Meine Große ist 12 1/2 und schon immer extrem eifersüchtig auf ihren Bruder. Daran hat die DM Manifestation nichts geändert. Im Gegenteil sie wird in ihrer Meinung ich kümmere mich mehr um ihren Bruder bestärkt. Mitgefühl für ihren Bruder ist selten erkennbar.
Natürlich achte ich extrem darauf, dass sie nicht zu kurz kommt. Es gelingt mir aber nicht ihre Wahrnehmung zu ändern. Ich kann dir also keinen Geheimtrick verraten.
Ich übe mich also in Gelassenheit und warte auf den Tag, an dem ihr kleiner Bruder nicht mehr so wichtig ist.

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Liebe Grüße

Tonja

mit Theodor, Jg.2004, DM seit 4/2011, omnipod, Humalog

Geschwisterkinder 27 Feb 2013 21:50 #79451

  • Petra F.
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  • Beiträge: 290

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Naja Tamara macht sich schon Sorgen um Ihre Schwester ,das weiss ich. Sie tut aber so als wenn das nicht so wäre. Als Sarah gestern eine Hypo hatte war sie schon auch nervös und man konnte sehen das sie Angst bekam, vielleicht braucht sie einfach ihre ganz eigene Zeit damit klar zu kommen.

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Geschwisterkinder 27 Feb 2013 22:50 #79468

  • delphyine
  • Mitglied
  • Diamant Schreiber
    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1793

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2006
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)

Petra F. schrieb: Sie kocht eigentlich sehr gerne mit mir aber sie ist nur noch angenervt das sie ewig was wiegen und abmessen muss, also zieht sie sich da auch noch zurück.

Dann koch doch ohne abwiegen mit ihr. Wenn ihr das normal Spaß gemacht hat, spricht doch nichts dagegen, es weiter zu machen. Sie hat den Diabetes nicht, also muss sie auch nicht abwiegen. Die Banane wird auch nur für das DM-Kind abgewogen, nciht für das Geschwisterkind. Wenn es nicht täglich ist, kann man bei selbstgekochten gemischten Speisen (Auflauf/Eintopf...) auch mal grob schätzen. Das erfordert etwas Übung, kommt aber mit der Zeit. Man hat am Ende sowieso nicht genau 1/4 der Nudeln auf dem Teller, auch wenn man genau 1/4 Auflauf abwiegt. Und vielleicht gibt es ja etwas, was ihr gern kocht, was die Zuckermaus gar nicht gern mag, dann bekommt sie eine Extrawurst beim Essen udn ihr kocht ohne wiegen.
Aber lass ihr einfach auch die Zeit es zu verarbeiten. So lang seid ihr ja noch nicht dabei. Wir sind seit vier Jahren dabei und trotzdem die kleine Schwester erst 3 ist, haben wir auch unsere Höhen und Tiefen mit ihr. Sie fordert auch Aufmerksamkeit, wenn Leya unterzuckert, aber nciht immer, das sind Phasen.
Tamara ist ja nun auch alt genug, die Tragweite der Erkrankung ein wenig zu begreifen und natürlich auch die Wilkür mit der es Kinder trifft. Es hätte jedes andere Kind treffen können, aber es war ihre Schwester. Und jetzt hat sie "das Nachsehen", weil diese doofe Krankheit euch getroffen hat. Manchmal ist es auch ganz gut, dass man der doofen Krankheit die Schuld geben kann ;)
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