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THEMA: Mal wieder das Thema: Ende der Remission?

Mal wieder das Thema: Ende der Remission? 20 Mai 2011 10:42 #55652

  • cociw
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Hallo zusammen!

Seit knapp einer Woche bricht hier das BZ Chaos aus: mein ansonsten gut eingestelltes Kind hat dermaßen schwankende - überwiegend hohe - BZ, dass ich mit dem Denken schon gar nicht mehr hinterher komme.

Justus war bis jetzt immer noch in der Remissionsphase (so sagte man mir), und das seit nunmehr 17 Monaten.
Im Augenblick schauderts mich jedesmal, wenn er einen BZ macht: nichts ist unmöglich.
Vorzugsweise vormittags in der Schule hat er Werte von z.B. 431 mg/dl, korrigiert er, dann ist der BZ 2 Stunden später bei 40 mg/dl. Normalerweise braucht es bei so hohen Werten immer länger, bis er überhaupz reagiert und wir müssen parallel zur Korrektur die Basalrate temporär erhöhen.
Er kommt seit 2 Tagen auch hoch aus der Nacht, alles ist anders, als bisher.

Unsere Dia-Ärztin hatte uns im Vorfeld schon angekündigt, dass ich mit dem "Nachregeln" des Insulins kaum hinterher kommen würde, wenn die Remi zuende ginge.

Meine Frage nun: Sind die BZ bei Remi Ende IMMER hoch, oder können sie eben auch so schwanken?

Justus hat seit ein paar Tagen auch noch einen banalen Schnupfen, aber der hat normalerweise nie solche massiven Probleme bereitet.

Vielen Dank für eure Antworten! LG, Cordula

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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

Aw: Mal wieder das Thema: Ende der Remission? 20 Mai 2011 19:18 #55657

  • Wenke
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Cordula,

im März hatten wir so ziemlich genau die gleiche Erscheinung, die du gerade beschreibst: plötzlich lief alles aus dem Ruder. Wir mussten täglich mehr spritzen und die Werte wurden trotzdem immer gruseliger: mittags und nachts z.T. über 400. Zum Teil waren Korrekturen völlig für die Katz (nachts) und zum Teil katapultierten sie meinen Sohn aber auch gleich in den 40er-Bereich.
Schließlich fanden wir 200er schon "gut" und 300er "normal".

Nachdem der Arzt die Dosierung so richtig kräftig erhöht hat, waren die Werte 2 Tage total super und dann mussten wir wieder senken, weil die Remission anscheinend doch noch nicht so ganz zu Ende war. Aber jedenfalls brauchte Lars ab da ca. 3 mal so viel Insulin wie vorher. (Vorher war's extrem wenig, so 5-7 Einheiten pro Tag.)

Und als wir jetzt im Krankenhaus waren, habe ich mal in der Akte geblättert. Da wurde das ganze dann: "steigender Insulinbedarf bei nachlassender Teilremission" genannt.

LG Heike
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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Aw: Mal wieder das Thema: Ende der Remission? 20 Mai 2011 19:51 #55658

  • cociw
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    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1735

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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Heike!

"steigender Insulinbedarf bei nachlassender Teilremission"


Na damit kann ich ehemalige Krankenschwester ja mal was anfangen!
Könnte tatsächlich zutreffen - euer "Zustand" scheint dem unseren recht ähnlich zu sein.
Habe heute früh nach erfolgloser Basalratenanpassung den BE Faktor von 0,75 auf 1 erhöht, was ich echt mutig von mir fand. Ich hatte solchen Horror, dass er in eine Hypo rauscht :S , aber da ich ihn zum Schulschwimmen begleitet habe, hatte ich seine BZ ganz gut unter Kontrolle.

Von wegen Hypo: statt der in der letzten Woche üblichen 300 - 400er Werte nur noch 200 mg/dl :blink: !

Sonntag steht erstmal ein Basalratentest an - morgen gehts noch nicht, weil das Modell wieder den ganzen Tag Basketball spielt.

Erstmal danke! LG, Cordula.

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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

Aw: Mal wieder das Thema: Ende der Remission? 20 Mai 2011 19:53 #55659

  • marielaurin
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  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo Cordula,

bei uns dasselbe wie bei Wenke, auch im März, 4 Monate nach Diagnose. Achterbahnwerte, die gerne mal im 300er Bereich lagen zu Uhrzeiten, zu denen wir vorher bei gleicher Insulinmenge und identischer KH-Menge (besonders morgens 3 Stunden nach dem Frühstück)lange Wochen vorher Traumwerte von 80-90 hatten. Ihr BZ war kaum runter zu bekommen und wenn, dann so niedrig, dass wir mit Traubenzucker oder sonstigem Süßkram gegenlenken mussten. Nüchternwerte um die 200-300. Ich hab mich damals nicht so recht getraut, das Basal zu erhöhen, wir hatten kurz drauf eh einen Termin in der Ambulanz. Die hohen Werte haben wir offenbar dann doch zwischendurch in annehmbare Normalbereiche bekommen, sonst wäre der HbA1c nicht gleich gut geblieben zu 6 Wochen vorher. Wir haben locker das Doppelte gespritzt, immer wieder vorsichtig versucht, den BZ zu drücken. Mir ists ein Rätsel, wie bei den hohen Werten so ein Wert rauskommen konnte (bei der BZ-Bestimmung in der Ambulanz gabs ne hübsche 290 :woohoo: ). Laut Ambulanz Remi vermutlich vorbei. Hm.

Dann wurde ordentlich erhöht, Basal und Rapid sowieso. Drei Tage später war alles wieder "perfekt". Und jetzt, 5 Wochen danach, kämpfen wir seit einer Woche ständig mit Unterzuckerungen, seitdem es warm wurde draußen. Ich hab die abgesprochenen Faktoren für die Mahlzeiten schon wieder halbiert, Basal ist bis gestern gleich geblieben und ihre Nüchternwerte liegen um die 100 (aber nur, weil sie nachts bis zu zweimal ne Fanta oder Capri Sonne trinkt, das kanns auch nicht sein!), sie hat das Frühstücksinsulin schon halbiert und schrammt trotzdem morgens um 10 an der 60er-Grenze, abends um 23 Uhr dann 40-60, so dass sie echt viel zusätzlich essen/trinken musste. Was das nun ist, weiß ich auch wieder nicht. Ob sich die letzten Betazellen nochmal aufraffen, der Sommer sich meldet und sie einfach weniger braucht durch die Wärme (?). Da ich davon ausgehe, dass uns beim nächsten Ambulanztermin am nächsten Mittwoch das Basal wieder gesenkt wird, hab ichs gestern schonmal wieder reduziert. Ab morgen gibts nur noch Faktor 0,5 beim Frühstück und Mittagessen anstatt 1,0 (und beim letzten Termin im Apri abgesprochenen 2,0!).

Tja, Remi nun doch nicht zu Ende? Vielleicht wars ja doch nur ein Wachstumsschub oder das erste Verliebtsein vor ein paar Wochen? Keine Ahnung ... und ich dachte, das wären eindeutige Zeichen für das Ende der Remi. War wohl falsch gedacht. Euch wünsch ich viel Glück und einen guten Riecher bei der Ursachenforschung.

Liebe Grüße,
Tanja
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Sina *1999, DM seit 12/2010, ICT mit Levemir und Novorapid

Aw: Mal wieder das Thema: Ende der Remission? 20 Mai 2011 20:07 #55660

  • Natsuki
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    Senior Schreiber
  • Beiträge: 66

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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Cordula,

bei uns ist es ähnlich seit kurzem: Eher Schwankungen drin, zwar nicht so hoch wie bei Euch, sondern zwischen zwischen 200er und 40er Werten - aber das hatten wir vorher nicht so. Und es ist vor allem vormittags so chaotisch. Ich konnte das immer recht gut einschätzen, wo sie so lag, aber im Moment kann es dann eben auch ganz anders sein als gedacht. Ich denke auch an Remi-Ende. Aber könnte es auch am warmen Wetter liegen? Da hatten wir bei Umschwung schon mal so eine Phase, wo sie allerdings stetig weniger Insulin gebraucht hat, höhere Werte waren da nicht so dabei.

Viel Glück, dass es bald wieder besser läuft!
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