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THEMA: Job aufgeben???

Job aufgeben??? 04 Jun 2010 11:36 #38759

  • cociw
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Hallo zusammen!

Mir geht es gerade so ähnlich wie Michaela, die hier einen anderen Thread eröffnet hat.
Unser Sohn hat auch seit Dez. 2009 DM und kommt jetzt im Sommer in die 5. Klasse eines Gymnasiums. Gestern haben wir ihn angemeldet und dabei gleich erfahren, dass im September eine Kennenlern-Klassenfahrt über 5 Tage stattfinden wird.

Am selben Tag klingelte auch noch mein Handy, während ich auf dem Zahnarztstuhl saß und 2 Stunden später konnte ich "notfallmäßig" zum Katheterwechseln in die Schule düsen,weil im Katheter der Pumpe Blut war und mein Sohn ihn sich schon gezogen hatte.

Das war mal wieder ein Vormittag, an dem ich echt ins Grübeln kam, ob ich meinen Mini-Job, an dem ich ehrlich gesagt auch nicht besonders hänge, nicht aufgeben sollte.

Ich muss um 11.30 Uhr los zur Arbeit - bin pädagogische Mitarbeiterin an einer Grundschule - und bin gegen 13.15 Uhr inklusive Sohnemann wieder zuhause. 1 Stunde später kommt das andere Kind aus der Schule oder wird im Winter abgeholt, weil die Busse so blöd fahren.

In der neuen Schule wird es dann vermutlich am Anfang auch nicht leichter. Mittagessen in der Kantine (mind. 2x / Woche) - wie das funktioniert, weiß ich auch noch nicht, aber das wird sich finden. Dazu kommt die Klassenfahrt und sicher wieder die ein oder andere Situation, in der es gut wäre, wenn ich abrufbar bin.
Unser Sohn managt seinen Diabetes ganz gut und ich kann mich auf ihn verlassen. Er sich aber auch auf mich. Ich versuche eben alles möglichst so zu handeln, dass die Einschränkungen für ihn möglichst gering sind.
Die Pumpe hat er jetzt erst seit 3 Wochen; die Hypos werden seltener, aber grundsätzlich fehlt ihm noch die Sicherheit - dafür sind wir auch erst seit 6 Monaten dabei.
Ich bin vormittags meistens gehetzt, immer mit Blick auf die Uhr.

Ich weiß, dass das sich für die Vollzeit - Mütter unter euch echt lächerlich anhören muss, aber ich weiß im Moment auch nicht, wie ich die Situation ab Sommer wuppen soll.

Wie gesagt, an meinem MiniJob hänge ich nicht besonders, aber ich wüsste auch nicht, wie z.B. die Klassenfahrt zu bewältigen wäre, wenn er allein fahren muss.
Da wir auch noch nicht wissen, welchen Lehrer er bekommen wird, und wie der dann überhaupt zu dem ganzen Thema steht, ist alles offen.

Mir würde es glaube ich besser gehen, wenn ich "da" wäre.
Kann mich wohl auch schlecht lösen :S

Findet ihr meinen Wunsch nach Kündigung übertrieben?

Lg Cordula

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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

Aw: Job aufgeben??? 04 Jun 2010 13:33 #38760

  • Andrea Sch
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Hallo Cordula,
ich verstehe sehr gut, dass Du Dir momentan viele Gedanken machst, wie das wohl weitergeht. Ihr seid ja noch ziemlich neu dabei, gerade mit der Pumpe. Ich möchte Dir aber ganz dringend davon abraten jetzt überstürzt den Job zu schmeißen!-
Glaub mir: es wird bald besser! Mein Sohn(11) hat den Schulwechsel gerade hinter sich gebracht, und ich hatte auch Bedenken, wie das alles funktionieren soll. Der längere Schulweg, Essen in der Schule, Nachmittagsunterricht,...
Er hat zwar schon seit 4 Jahren Diabetes, aber erst seit 1 Jahr eine Pumpe. Natürlich gibt es zu Beginn immer wieder unvorhergesehene Situationen, aber nach Deiner Beschreibung ist Dein Sohn ohnehin sehr selbstständig. Ich bin sicher, dass er bald in der Schule einen Katheter alleine setzen kann. Valentin hat in seinem Spind eine Box mit Reservemeßgerät, Teststreifen, Katheter und Desinfektionstupfer. (Einmal hat er auch schon Katheter setzen müssen, weil er ihn im Werkunterricht durchgeschnitten hat :laugh: ) Auch wenn Du momentan am liebsten immer für Deinen Sohn da sein möchtest, bald wird er nicht mehr wollen, dass Du immer da bist!
Ich denke, dass Du in einem halben Jahr schon wieder viel entspannter beim Zahnarzt sitzen kannst :silly:
LG
Andrea

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Valentin (08/1998, D seit 04/2006, Accu Check Combo seit 2009, Novorapid)

Aw: Job aufgeben??? 04 Jun 2010 14:02 #38761

  • Elisabeth
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Hallo Cordula
ich würde an Deiner Stelle den Job jetzt nicht aufgeben, auch wenn es das "Einfachste"wäre.Es bleibt so für Dich ein Stück Normalität erhalten,die nur Dir gehört.Auch, wenn Du mit Deinen Gedanken ständig bei Deinem Sohn bist.
Ich arbeite zuhause (Tagesmutter), bin deshalb nicht in der Lage einfach mal so in die Schule zu fahren um Sohni (zur Manifestation 11 Jahre)abzuholen oder sonst irgendwie zu helfen.
Wir haben uns Notfallpläne zurechtgelegt, die auch einen Heimweg mit dem Taxi oder einen Notarzteinsatz in der Schule nicht ausschließen.Es war zum Glück noch nie notwendig.
Ich kann gut nachvollziehen, dass der Schulwechsel eine große Herausforderung für Euch ist.Zum Glück liegen da ja noch die Ferien dazwischen, in denen Ihr Zeit zum Üben habt.
Du wirst merken, bis zum Schuljahresbeginn werdet Ihr um vieles sicherer sein.
Wichtig sind auf alle Fälle Gespräche mit dem neuen Klassenlehrer.
Besonders im Zusammenhang mit der Klassenfahrt.In der Regel sind Lehrer ja prinzipiell dankbar, wenn sich ein Elternteil "opfert" und die Klasse begleitet.
Über Klassenfahrten gibt es hier ja ziemlich viele Beiträge.
Für uns Eltern ist es immer eine Zitterpartie, für die kids eine gute Herausforderung.Manchmal können die mehr als wir ihnen zutrauen, eben, weil wir ihnen alles so einfach wie möglich machen wollen.
Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung!
LG Elisabeth

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Letzte Änderung: von Elisabeth.

Aw: Job aufgeben??? 04 Jun 2010 20:12 #38768

  • mamaandrea
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Hallo Cordula,
ich hab´bei der Manifestation im Okt.09 zuerst auch gedacht ich müßte meinen Beruf aufgeben(ich habe 25 Std./Wo)in der Dialyse gearbeitet im Schichtdienst jetzt noch 17/Wo).Jetzt bin ich froh es nicht getan zu haben, so bin ich wenigstens ab und zu mal von der ganzen Sache abgelenkt.Ich denke zwar oft an zu Hause und wie es wohl klappt, aber es tut auch gut die Verantwortung mal abzugeben. Ich muß dazu sagen daß wenn ich Arbeiten gehe mein Mann den Diabetes managt und die Erzieherin in der KITA ist auch geschult und macht ihre Sache echt gut. Wenn bei uns nächstes Jahr die Einschulung ansteht muß ich mir auch erst noch überlegen wie es weitergeht.
Das wichtigste für alle Betreuungspersonen ist die Sicherheit daß ich telefonisch erreichbar bin. Wenn dir dein Job im Moment aber eh nicht besonders viel Spaß bringt und du nur ständig beunruhigt bist würde ich glaube ich aber auch darüber nachdenken ihn aufzugeben, evtl. ergibt sich ja auch wieder was Neues.
Ach mann, immer diese schwerwiegenden Entscheidungen, eigentlich sollten wir ja unser Leben nicht vom DM bestimmen lassen aber für sein Kind macht man halt einfach alles.

Viele liebe Grüße Andrea

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Aw: Job aufgeben??? 04 Jun 2010 20:54 #38770

  • Celina
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Hallo Cordula.

ich habe damals meinen Beruf Vollzeit aufgegeben, weil der Kindergarten sich nicht bereit erklärt hat Celina noch als ganztags Kind zu betreuen. Nach etwa einen halben Jahr habe ich mir dann wieder eine Halbtagsstelle gesucht die ich im notfall mal für ne halbe Std. verlassen kann. Habe das Glück das mein Arbeitgeber da sehr einsichtig ist.

Wichtig ist der Schule und jeder Betreungsperson das ich in dieser Zeit zu erreichen bin.

Gerade zu Anfang ist doch alles sehr viel. Jetzt habt Ihr die Pumpe und bis sich alles richtig eingestellt hat dauert sicher auch ne Weile.

Ich würde noch ein wenig abwarten. Um zu sehen ob sich etwas an der Situation ändert. Wenn nicht, kannst du immer noch hinschmeißen.

Wir bekommen am 05.07 die Pumpe. Wer weiß wie ich dann zu meinem Job stehe. Wird sich ja einiges für uns ändern. Von CT auf Pumpe.

Wünsche dir dass du eine für euch richtige Entscheidung triffst.

Lg Nadja und Celina

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Aw: Job aufgeben??? 07 Jun 2010 15:12 #38808

  • AndreaH
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Hallo Cordula,

wenn du den Job aufgeben kannst, ohne das ihr am Hungertuch nagt und dein Herz eh nicht an diesem Job hängt, dann würde ich ihn aufgeben.

Ich bin Vollzeit berufstätig und kann nicht aufhören zu arbeiten. Das ist einfach nicht drin.
Und ich habe mächtige Bauschmerzen, was den Schulwechsel nach den Sommerferien anbelangt. Der Wechsel, von der behüteten Grundschule auf die "wilde" Realschule.

Gott sei Dank habe ich einen Arbeitgeber und auch Kollegen und Kolleginnen, die super sind und überhaupt nicht nörgeln, wenn ich ganz spontan alles fallen lassen muss und zu Lukas eilen muss. Das ist ein Super-Pluspunkt. Außerdem macht mir meine Arbeit Spass.

Aber wenn ich könnte, würde ich diesen Job sofort, wirklich sofort aufgeben.

Es ist durchaus möglich, dass ich später (nach drei Woche, nach vier Monaten oder nach zwei Jahren) wieder zu arbeiten anfangen würde. Aber darüber würde ich dann nachdenken.

LG
Andrea

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Aw: Job aufgeben??? 07 Jun 2010 18:53 #38816

  • cociw
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Hallo an alle!

Habe meine Entscheidung am Wochenende getroffen.
Obwohl viele von euch ja "pro Job" waren, haben mich gerade auch diese Beiträge darin bestärkt, den Job aufzugeben.
Habe also heute beim Direktor vorgesprochen, dass ich meinen Vertrag im Sommer nicht verlängern möchte (hätte jetzt Anspruch auf eine Festanstellung). Der Direx kennt meine Situation, da unser Sohn auch auf diese Schule geht.
Er machte mir dann noch den sehr großzügigen Vorschlag, dass ich bis zum Ende der Sommerferien Zeit habe, mich entgültig zu entscheiden. Vielleicht ergäbe sich in dieser Zeit noch irgendetwas, was jetzt noch nicht absehbar sei. Die Stelle hält er mir bis dahin offen, weil er mich eigentlich gern behalten möchte.
Na ja, so kann ich nächste Woche erstmal entspannt in die Sommerferien gehen und abwarten, was da noch so kommen mag.

Vielen Dank für eure Beiträge!
LG, Cordula

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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

Aw: Job aufgeben??? 07 Jun 2010 21:00 #38817

  • Charly54
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Hallo Cordula,

ich bin ja in der Situation wo ich froh wäre, wenn ich eine Arbeitsstelle hätte. Von dieser Seite aus kann ich deine Entscheidung nicht ganz nachvollziehen.
Wenn dein Chef für dich Verständnis hat und du auch schnell mal alles liegen lassen kannst um zu deinem Kind zu fahren, ist doch eigentlich alles in Ordnung.

Ich habe ohne Arbeit schnell das Gefühl bekommen, es dreht sich alles nur noch um die Kinder und den DM und ich selber bin gar nichts mehr.
Keine Arbeit, kein eigenes Geld und keine Abwechslung mehr. Nur noch Haus und Hof, Mann und Kinder und, in deinem Falle, warten ob Sohnemann anruft.

Vielleicht hast du ja auch ganz viele andere Hobbys, das weiß ich ja nun nicht aber wenn nicht... mir ist das nichts. Ich brauche die Abwechslung, andere Leute, andere Geschichten...
Justus wird bestimmt gar nicht mehr so lange Hilfe brauchen und dann...?

Na du hast ja noch ein bisschen Zeit bekommen und kannst in Ruhe drüber nachdenken.
Hast du schon mal deine Familie dazu befragt, was sagt die denn?

viele Grüße, Katrin

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Letzte Änderung: von Charly54.

Aw: Job aufgeben??? 07 Jun 2010 21:33 #38822

  • Charly54
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Möchte noch was ergänzen.

Als ich meine Arbeit noch hatte, habe ich sie gehasst. Einmal hatte ich sogar die Kündigung in der Tasche und wollte wenn das Meeting so und so läuft die Kündigung zücken.
Jetzt wo ich sie nicht mehr habe, bin ich tot unglücklich.

Überlege es dir wirklich noch einmal.

liebe Grüße, Katrin

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Aw: Job aufgeben??? 08 Jun 2010 08:32 #38824

  • cociw
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Katrin!

Habe eine Freundin, der es ganz genauso ging wie dir, während sie in Elternzeit war.
Erst nach Antreten einer neuen Stelle war sie wieder ausgeglichen.

Das Problem ist, dass ich eben NICHT zwischendurch mal weg kann, da ich eine Schülergruppe betreue. Und die kann ich ja mal nicht einfach alleine lassen. Im letzten halben Jahr wäre das noch gegangen, weil Justus in derselben Schule ist, in der ich arbeite. Ich kann auch nicht eine Woche Urlaub für die Klassenfahrt nehmen, weil ich mit meiner Urlaubszeit an die Schulferien gebunden bin.

Um mein "psychisches Wohlergehen" mache ich mir gar keine Sorgen. Als ich vor 6 Jahren selber chronisch krank geworden bin, habe ich auch für knapp 4 Jahre aufgehört zu arbeiten, weil es mir in den ersten 2 Jahren wirklich schlecht ging. Langweilig war mir nie, weil ich sehr viele Außenkontakte und Aufgaben außerhalb der Familie habe.
Ich freue mich auch wieder auf meine "arbeitslose" Zeit, weil ich auch nach Aussagen guter Freundinnen, die mich erleben, dauerhaft unter Strom stehe. Ich freue mich darauf, auch mal wieder was in Ruhe erledigen zu können und nicht ständig auf die Uhr schauen zu müssen.
Sicher wird Justus irgendwann so selbständig sein, dass er meine Hilfe nicht mehr braucht. Darauf will ich ja auch hinarbeiten. Ich kann mich wirklich auf ihn verlassen(zumindest, was sein Diabetes-Management angeht) - er sich aber auch auf mich. Ich will ihn JETZT auf den richtigen Weg bringen, damit später alles läuft. Und ich habe eben nur einen Versuch.
Wenn die Zeit gekommen ist, in der Justus mich nicht mehr braucht, suche ich mir einen neuen Job. Ich bin da super-optimistisch, aber bisher hat sich immer genau zu der Zeit ein neuer Job ergeben, wenn ich soweit war. Hat schon dreimal geklappt, wird auch ein viertes Mal so sein.
Ich treffe solche Entscheidungen überwiegend nach Bauchgefühl, und bis jetzt lag ich damit immer ganz gut.
Und ich empfinde es auch als Luxus, nicht arbeiten gehen zu müssen.

Dank' dir trotzdem für deine Gedankengänge!!
LG, Cordula

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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)
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