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THEMA: Diabetes-Antikörper

Diabetes-Antikörper 20 Mär 2009 11:38 #29276

  • nelle
  • User
  • Neuling
    Neuling
  • Beiträge: 2

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2002
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo,
wir sind neu und möchten gern mal über uns berichten.
Mein Mann hat seit seinem 11.Lbj. Diabet.TypI. Hinsichtlich des Erkrankungsrisikos haben wir unsere Tocher (6Jahre) testen lassen, leider mit dem Ergebnis, dass sie 4 positive Antikörper hat und somit der Autoimmunprozeß schon im Gange ist. Leider kann uns zum Ausbruchszeitraum keiner Angaben machen. Uns wurde mitgeteilt, dass der Diabetes zu erwarten ist und es wurde uns angeraten 1xpro Woche zu messen um nichts zu verpassen. Das wissen wir jetzt seit 1 Jahr und sind natürlich immer in Erwartungsstellung. Erfreulicherweise waren die Werte bis jetzt immer im Normbereich.
Wer weiß etwas neues darüber, wie man in diesen Prozeß eingreifen kann, ggf. Studien?
Ist oder war jemand mit seinem Kind in ähnlicher Situation?
Grüße nelle

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Re:Diabetes-Antikörper 06 Apr 2009 01:16 #29643

  • Steffi
  • Mitglied
  • Schreiber
    Schreiber
  • Beiträge: 32

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2001
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo,

uns ging es ähnlich. Da meine Mutter, meine Schwester und mein Bruder Typ I haben, habe ich auch bei meiner Tochter schon im Babyalter regelmäßig den BZ bzw. den Harnzucker (Windeln)getestet. Kurz nach ihrem 3. Geburtstag hatten wir dann das erste Mal einen erhöhten Harnzucker. Daraufhin waren wir 1 Woche in der Kinderklinik, Blutzuckerbelastungstest (war eklig, ganz furchtbar für meine Tochter, würde ich heute nicht mehr machen). Dann konnte man nichts genaues sagen, weder Diabetes ausschliessen, noch bestätigen. Dann wurden die Antikörper getestet, auch alle 4 positiv. Jedoch wurden wir mit einer prädiabetes-Diagnose nach Hause geschickt und sollten uns mit unserer Tochter alle 3 Monate wieder in der Kinderklinik vorstellen. Die nächsten Monate waren schrecklich, wir haben ihr quasi alle Süßigkeiten verboten. Dachten, wir könnten den Diabetes zumindest verzögern, aber natürlich vergebens. Im Oktober hatten wir den ersten erhöhten Blutzucker, nach ca. 10 Monaten hatte sich der Diabetes häppchenweise monatlich, dann wöchentlich, schließlich täglich manifestiert. Durch die Überwachung kam sie jedoch mit 200 und 300 Werten zur Einstellung und der erste HbA1C Wert war 4,3. Das war ein Vorteil der Früherkennung. Aber ich würde mich an eurer Stelle jetzt nicht verrückt machen, ihr wisst nicht, wann der Diabetes kommt. Meine Mutter z.B. hat mit 50 Jahren noch Typ I bekommen, was ihr aber schon 10 Jahre zuvor prognostiziert wurde. Aufhalten kann man den Diabetes leider nicht, und Verzögern hat bei uns auch nicht geklappt, es war nur eine verdammt schwere Zeit für meine Tochter. Wenn ich nochmal die Wahl hätte, würde ich alles auf mich zukommen lassen, ab und zu messen um alles im Auge zu behalten, wenn auch dann der Diabetes sich vielleicht dann früher manifestiert hätte. Vielleicht habt ihr noch ein Jahr, oder auch nur noch einen Monat, vielleicht aber auch 2-3 Jahre oder länger, bis der Diabetes ausbricht. Die Zeit bis dahin würde ich auf jeden Fall noch geniessen. Ich hoffe, euch bleibt da noch eine lange lange Zeitspanne.
Ich habe auch alle Ärzte gefragt, ob man was tun könnte um den Diabetes noch zu verhindern, leider gab es überall nur großes Köpfeschütteln.
Mein Bruder testet übrigens seine beiden Kinder überhaupt nicht. Auch nicht auf Antikörper. Er sagt, er wolle das gar nicht wissen. Erst war ich immer entrüstet, aber mittlerweile bin ich derselben Meinung. Aufhalten kann man den Diabetes sowieso nicht, man macht sich nur unnötig verrückt. Wie gesagt, bei meiner Mutter hat es 10 Jahre gedauert. Vielleicht ergibt sich ja in der Zeit noch irgendwas neues, wie man das doch noch aufhalten kann, die Forschung geht ja zum Glück immer weiter.
Ich wünsche euch noch viel viel Glück und eine möglichst lange diabetesfreie Zeit.

Liebe Grüsse
Steffi

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