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THEMA: Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur

Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 01 Sep 2008 12:39 #25006

  • Nicole74
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Hallo Ihr!

Ich muss mal jammern bei Euch...:(

Unsere Kleine hat ja seit Juni Diabetes und bekommt zur Zeit morgens und abends eine Spritze. Von den Werten her geht es mal gut, mal schlecht.
Als wir aus der Klinik kamen, ging das Spritzen eine Zeitlang ganz gut, sogar ohne Weinen. Mittlerweile aber ist es ein unglaubliches Drama. Ich brauche immer noch jemanden, der sie mit festhält, aber selbst damit klappt es kaum, braucht öfters mehrere Anläufe (d.h. manchmal rutscht die Spritze raus oder rutscht ab, so dass ICH mich damit auch noch steche...) und endet meistens mit einem Bluterguss. Es ist so schrecklich. Aber sie bäumt sich dermaßen auf, schreit und wehrt sich... Ich denke jedesmal, dass ich es keinen Tag länger schaffe.
Nun kommt noch hinzu, dass wir die nötigen BE's oft nicht in sie reinbekommen. Reduzieren wir aber das Insulin, will sie natürlich genau DANN viel essen. Wir müssen ihr dann oft Süßigkeiten geben, damit sie überhaupt was isst, aber momentan hat sie nicht mal darauf mehr Lust. Das endet dann - wie vorhin - oft damit, dass sie Reste vom Essen einfach im Mund behält und partout nicht runterschluckt. Sie kann wirklich eine Stunde lang denselben Brocken dauernd im Mund rumschieben und schluckt es nicht runter. Irgendwann muss ich es ihr dann wieder rausholen mit dem Finger, denn ausspucken tut sie es auch nicht. So wie heute Mittag, wo ich ihr Zähneputzen musste für den MIttagsschlaf und sie dauernd noch Essen im Mund hatte.
Es ist schrecklich. Wie macht ihr das mit den Kleinen? Lissy ist jetzt ca. 2,5 Jahre alt. Das Spritzen ist ein Horror (würde sie sich nicht so wehren, würde es ja auch nicht wehtun, aber sie kann sich wohl schon nicht mehr daran erinnern, dass es mal OHNE Schreien und Wehren ging), das Essen auch oft nicht besser. Ständig laufe ich mit irgendeinem Essen hinter ihr her...
Pumpe ist noch kein Thema, denn da wir sie leider nicht - wie viele von euch - gleich am Anfang bekommen haben, müssten wir deshalb schon wieder über eine Woche lang in die Klinik. Und der letzte Klinik-Aufenthalt war Horror pur, denn dort hat sie auch NICHTS Warmes gegessen (einfach verweigert), kaum geschlafen, vor allem mittags nicht. Was ihre Laune natürlich NOCH schlimmer macht.
Hat jemand ein paar aufmunternde Worte oder ein paar Tipps, wie ihr das macht mit den Kleinen?

Völlig fertige Grüße (und das schon nach nur EINEM Vormittag),
Nicole

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LG, Nicole
mit Elisabeth (geb.2006, DM seit 2008,
Pumpe seit 2009)

Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 01 Sep 2008 15:30 #25007

  • DerAndre
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Hallo Nicole.

Ja, das ist schlimm, das glaub ich Dir.
Zum Glück können wir da im Moment nicht mitreden.
Ich kann Dir allerdings eine Erfahrung vom Wochenende mitgeben.
Mach das mit der Pumpe. Nimm die ein oder zwei Wochen in kauf.
Die ausgewachsene Spritzphobie wird bestimmt nicht besser. Mit der Pumpe bist Du, was das essen angeht flexibler. Wenn Sie nicht ißt, gut dann nicht. Du hast ja die Möglichkeit _nach_ dem essen zu bolen.
Ich gehe mal davon aus, das ihr euch am Ende einiges an Stress damit ersparen werdet.
Und Du musst Dir bewusst machen, Essensverweigerung ist für einen Diabetiker nun mal das beste Druckmittel. Und das wissen die auch schon. Wie Du leider merkst wirkt das ungemein gut. :S
Das hatten wir auch eine Zeit lang. Heidenei, heute kann man sogar ein bischen darüber schmunzeln...
Sorry wenn ich etwas konfus schreibe, aber wir haben zur Zeit eine Nachttestphase... Nach guten Morgenwerten sind die Werte jetzt nicht mehr zu gebrauchen. Kein DAWN Effekt, Hypo um 1... Bääääääh.

Lass den Kopf nicht hängen, das wird auf jeden Fall werden.

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Gruß

André

Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 01 Sep 2008 16:56 #25008

  • Lili
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Hallo Nicole,

unsere Kleine war noch nicht 2, als sie DM bekam. 4x/Tag spritzen der absolute Horror. Zappelei, Geschrei. Die Pumpe wurde (bis heute) durch die Diabetlogen nicht einmal in Erwägung gezogen. Also Augen zu und durch.

Irgendwann wird es besser, mit dem Essen und dem Spritzen. Inzwischen werden Puppen und Tiere von mir (manchmal auch schon von ihr) mit gespritzt. Es gibt zwar Tage, da ist es nicht so toll, aber es geht.

Mit dem Essen war das auch immer so ein Problem, das Tausendste hat sie nicht gegessen, manchmal habe ich ihr aus Verzweiflung Baby-Gläschen gefüttert, das hat geklappt. Mit dem Essen geht es jetzt seit etwa 4 Monaten ganz gut. Sie wird jetzt bald 5 Jahre alt.

LG Lili

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Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 01 Sep 2008 19:55 #25011

  • SaBu
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Hallo Nicole,

ich kann dir voll und ganz nachempfinden, wie es dir geht. Zoe ist 3 und hatte auch so eine "ich will nicht" Phase. Es war soweit, dass ich nur mit meinem Mann gemeinsam ihr die Spritze geben konnte. Einer musste sie festhalten und der Zweite hat ihr die Spritze gegeben. Danach war sie quietschvergnügt und meinte es hat gar nicht weh getan- mein Mann und ich waren total fertig und ich hätte am liebsten geheult :( .

Nach etwas über einer Woche fing es wieder an sich zu bessern, wir haben dann versucht, dass sie sich an uns festhält und wir sie nicht mehr "fixieren". Jetzt ist es wieder in Ordnung, aber die Ruhe hält wahrscheinlich nicht ewig.

Mit dem Essen hat sie noch keine Zicken gemacht, aber meist darf sie sich aussuchen, was es gibt (Ich kann keine Nudeln mehr sehen :) )

Ich hoffe es wird bei euch wieder besser und ruhiger - Kopf hoch.

Liebe Grüße,
Sandra

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Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 01 Sep 2008 20:23 #25014

  • chrisi03
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Hallo Nicole,
ein Tipp mit dem Klinikessen: ich habe meiner Tochter etwas zu Essen von Zuhause mitgebracht und in der Klinik in die Mikrowelle geschoben, denn auch meine Tochter hat das Klinikessen nicht angerührt.
Beim zweiten Klinikaufenthalt habe ich, bei den Basalratentest für die Insulinpumpe, in der Klinikküche auf der Station für Christina ein kohlehydratfreies Essen gekocht.
Vielleicht hast du ja jemanden der Euch versorgen kann, falls du dich für eine Pumpe entschließen solltest.
Liebe Grüße
Andrea

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Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 01 Sep 2008 23:53 #25017

  • LeMaDa
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Hallo,
das hört sich ja schon anstrengend an. Unser Lennart wurde im Juli 5 Jahre alt und hat seit Dez. 2OO7 Diabetes. Er hat seit 2 Monaten auch eine Abwehrhaltung gegen das Spritzen, das ist nicht so schlimm wie bei Euch (er ist ja auch schon ein wenig älter).
Als er in der Klinik war (Manifestation), konnten sie zu DRITT nicht Blut entnehmen = er hatte furchtbare Angst & geschrien. Eine Spritzenphobie...
Wir haben vom Krankenhaus jetzt ein Buch (Kind/Diabetes) ausgeliehen bekommen, da hatte ich das Gefühl, dass es ein klitzekleines bisschen besser wurde (nicht immer) - vielleicht kennt jemand ein Buch...
Von ROCHE haben wir die 3 DiabeTiger Bücher - die findet er auch ganz gut....
Mit den KH kenne ich auch... Wenn er nicht ausreichend isst, dann meinte unsere Ernährungsberaterin APFELSAFT oder einen JOGHURT/PUDDING/QUARK anbieten, nicht nur Süßes (das bekommen die ja auch ganz schnell raus, dass sie essen MÜSSEN & es dann eben was Süßes gibt). Ich habe auch gerne ACTIMEL hier (O,1 & REGULAR = 3,3 bzw. 12 g KH pro Fläschchen) sowie SCHOKO-, VANILLE- oder BANANEN-MILCH (gibt`s im Kühlregal = 1OO ml haben so ca. 1O bis 12 g KH) = damit kann ich dann entsprechend "auffüllen".
Soweit unsere Erfahrungen - hoffe, es kommt bald eine bessere Phase für Euch (mich nerven die tägl. Diskussionen mit Lennart auch) & dass das mit dem Essen sich auch einpendelt. Das klappt bei uns derzeit ganz gut.
TOI TOI TOI.
Viele Grüße,
Daniela, Lennart & der Rest der Familie

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Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 02 Sep 2008 09:43 #25018

  • SaBu
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@ Daniela:

Hallo Daniela,

als bei Zoe der Diabetes festgestellt wurde, haben wir von unseren Freunden ein tolles Vorlesebuch für Kinder bekommen. Es heißt: Die Erlebnisse des Teddybaren Wuschel
In dem Buch bekommt der Teddy Wuschel Diabetes und muss in die Bärenklinik. In 7 Kapiteln wird ganz nett erzählt und auch erklärt, wie der Teddy die Zeit im KH erlebt. Unsere Tochter findet das Buch klasse und ergänzt immer wieder Sachen, die sie im KH erlebt hat.

Zu jedem Kapitel gibt es noch einen kleinen Anhang für Superschlaue - dort ist es noch etwas besser für ältere Kinder erklärt.

Liebe Grüße,
Sandra

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Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 02 Sep 2008 10:10 #25019

  • Nicole74
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Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für eure aufmunternden Antworten! Sieht man wenigstens, dass man nicht so ganz alleine ist.

Das mit den Süßigkeiten ist nicht das Problem: die mag sie ja AUCH nicht! Bei unserer Tochter war schon immer das Problem (auch VOR der Manifestation), dass sie einfach nicht isst, wenn sie nicht will. Und das gilt auch für Süßigkeiten. Momentan bekomme ich ja nicht mal die Süßigkeiten in sie rein, also keine Chance...

Gestern war ein absoluter Horrortag: 3 x Hypo! Hatten wir bisher noch nie (sonst immer nur alle paar Tage mal EINE).

Sie hat keine Spritzenphobie, sondern es geht ihr ums Prinzip: sie mag nicht stillhalten. Sie sagt selbst danach immer (wie bei Deiner Zoe, Sandra!), dass es ihr nicht wehtut, und ist nach der Spritze sofort wieder gut drauf. Bei uns hält auch entweder mein Mann (abends, das geht gut) oder die Oma fest (das geht weniger gut, denn die hat nicht so viel Kraft), sonst kann ich es vergessen. Eine Zeitlang hatten wir es auch schonmal alleine geschafft mit dem Spritzen. Heute Morgen musste ich wegen ihrem Gezappel auch wieder 2x pieksen. Das ist SO ätzend, weil doch eh so wenig Haut zur Verfügung ist an dem kleinen Bauch/Bein.

Das mit dem Bilderbuch ist eine gute Idee. Ich werde mal schauen, ob ich da was Altersgemäßes finde. Längere Geschichten mag sie sich noch nicht anhören, denn so lange hält sie nicht still (das ist eigentlich IMMER unser Problem). Dann lieber Bilder angucken.

Wegen Klinik + Essen: Ja, wir hatten ihr dann auch ein paar Sachen von daheim mitgebracht später, aber sie war in diesen 2 Klinikwochen eh ziemlich verrückt, was ihr Essen anging: sie wollte immer nur Brötchen mit Marmelade essen, massenweise (hatte ja auch GEwicht aufzuholen und irgendwie war das wohl das Richtige für sie), und das ging auch anstandslos. Später hat sie dann auch noch Wurst und Käse von daheim gegessen. Wir mussten uns hauptsächlich das Gemecker der Ernährungsberaterin anhören, die der Ansicht war, dass sie auch zu Hause ausschließlich Brötchen isst. War natürlich Quatsch, denn hier wird jeden Tag frisch gekocht (aus eigenem Garten). Mittagessen ist normalerweise auch kein Problem, aber Frühstück + die Zwischenmahlzeiten. Jedenfalls haben die in der Klinik überhaupt nicht kapiert, dass es 1. eine absolute Ausnahmesituation für das Kind war (auch, was das Essen angeht) und 2. dass sie eben erst 2 Jahre alt ist und somit nicht versteht, wenn jemand meint, sie müsse nun unbedingt dieses oder jenes essen. Sie wurde dort immer angesprochen, als wäre sie schon 4 oder 5 Jahre alt (ist auch recht groß für ihr Alter), und ich denke einfach, man hat dort noch nicht viel Erfahrung mit so ganz kleinen Diabetikern. Es kam mir vor, als müssten wir uns den ganzen Tag rechtfertigen, warum sie eben NICHT an den Klinikalltag angepasst werden konnte (es verstand auch keiner, warum sie dort bei dem Lärm und Kommen und Gehen keinen Mittagsschlaf machen konnte; bei älteren Kindern besteht dieses Problem ja nicht).

Was die Alternativen zu den Zwischenmahlzeiten angeht (Bananenmilch, Obst, Joghurt etc.), so geht das ganz gut für ein paar Happen. Aber sie schafft selten eine ganze bzw. anderthalb BE und verliert schnell die Lust. Bei Süßigkeiten ist es auch nicht besser. Ich bräuchte irgendwas, was in sehr kleiner Menge eine BE ist und trotzdem möglichst den BZ nur langsam ansteigen lässt. Ist schwierig... Essen ist für sie einfach uninteressant, selbst wenn es um Süßigkeiten geht.

Momentan hangeln wir uns so durch und hoffen, dass es besser ist, sobald sie etwas älter wird und mehr versteht. Aber so Tage wie gestern... :unsure:

Von denen, die eine Pumpe haben: Wie ist es denn dann mit der Haut und den Kathederstellen? Habt ihr damit Probleme, gibt es Entzündungen? Wir haben ja eh so wenig "Platz" zur Verfügung und auch überhaupt keinen Speck (das ist schon beim Spritzen problematisch, denn ich weiß bald nicht mehr, wohin damit). Ich kann mir auch noch nicht vorstellen, dass sie das "Ding" an sich dranbehalten würde, sondern sie würde es ständig versuchen, abzufummeln. Im KH hat sie auch ständig an ihrer Infusion rumgebastelt (obwohl es ihr da noch sehr schlecht ging) und wollte alles "weg" haben. Am Montag haben wir unseren nächsten Ambulanz-Termin und werden uns mal informieren, wie die Pumpengeschichte überhaupt ablaufen würde, was für eine Wartezeit ist und ob wir überhaupt eine bekommen können (geht ja anscheinend nicht immer, so wie bei Lili :unsure: ). Dann sehen wir weiter. Aber es wird bestimmt noch eine Weile sein, wo wir mit Spritzen hantieren müssen.

So, war wieder ein langer Text. Vielleicht hat ja wer durchgehalten.

Danke jedenfalls für Eure Hilfe und Euren Beistand!!!!

Nicole

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LG, Nicole
mit Elisabeth (geb.2006, DM seit 2008,
Pumpe seit 2009)

Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 02 Sep 2008 11:18 #25023

  • cilipu
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Hallo Nicole,

grrrr, das ist so mühsam, wenn die kleinen Mäuse so schlimm sind. In solchen Situationen möchte ich am liebsten die Wände hochgehen oder mich auf den Boden setzten und losheulen wie verrückt....

Nur noch zum Thema trinken, hast du denn schon einmal versucht möglichst viele KHs in eine kleine Trinkmenge zu bekommen. Klar, nicht die optimalste Lösung, aber bevor das Thema Hypo eskaliert vielleicht doch erst mal besser. Weil 50ml Saft sind ja nicht so viel zu trinken, zwei drei Schluck, aber immerhin je nach Saft doch schon eine halbe KE oder mehr.
Ich war auch einmal völlig am Ende, weil Maxine nicht essen wollte. Ich habe ihr dann gesagt, wenn sie die Nahrung verweigern würde, müßten wir ins KH, dann müßte sie wieder eine Infusion bekommen. Sie hat dann gegessen (also hat sie es auch verstanden, selbst mit ihren gerade mal zwei Jahren). Seitdem war es auch nie wieder so schlimm mit der Verweigerung. Ich wäre auch tatsächlich mit ihr gefahren. Sie muß lernen, daß sie Essen nicht als Druckmittel gegen uns einsetzen darf. Ich kam mir zwar elend gemein vor, aber das war sie ja auch :-)

Kopf hoch und liebe Grüße
Claudia

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Re:Kleinkind+Trotzanfälle+Diabetes = Horror pur 02 Sep 2008 12:43 #25025

  • Nicole74
  • Mitglied
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Hallo Claudia! :)

Saft gebe ich ihr auch ab und zu notgedrungenerweise, aber der schießt ihre Werte auch in kleinen Mengen oft sehr schnell ZU hoch. Außer gestern. Da hatte sie eigentlich die nötige Essmenge beisammen und war trotzdem dauernd niedrig. Heute auch wieder die Tendenz zu eher niedrigen Werten. Also müssen wir wieder reduzieren, obwohl wir erst vor ein paar Wochen ziemlich erhöhen mussten, weil die Werte dauernd viel zu hoch waren (viele über 300!). - Wie war das noch: In der "Erholungsphase" sind die Werte relativ STABIL? :huh: Bei uns nicht. Ständig müssen wir die Dosierung ändern. Wenn man denkt, nun passt's endlich, geht's wieder in die eine oder andere Richtung daneben.

Jo, also Saft probiere ich auch immer mal, aber den trinkt sie auch net, wenn sie net will. Und wenn ich mit irgendwas drohe, endet es nur in NOCH mehr Geheule und dadurch NOCH weniger essen bzw. trinken.

Hm, was ich auch dauernd feststelle: Wenn sie recht niedrige Werte hat und ich dagegen "anfüttere", geht der BZ 1 - 2 Std. kaum hoch, ist dann aber nach ca. 2 - 3 Stunden plötzlich TOTAL hoch. Vorher aber tut sich nix. Wie kommt das? Ich dachte immer, dass das Normalinsulin morgens den BZ senkt, was es auch tut, aber dass er dadurch auch niedriger bleiben und nicht das Essen irgendwie "gespeichert" wird und dann Stunden später durchschlägt, wenn das Rapid nicht mehr wirkt?! ... Äh, war blöd ausgedrückt: Also, kann die Essmenge vom Vormittag irgendwie TROTZ Normalinsulin plötzlich nachmittags noch Auswirkungen auf den BZ haben? ... so kommt es mir vor. Ich kämpfe gegen Hypos an, wenig passiert, aber Stunden später das Gegenteil. Und dann muss man wieder sehen, dass man sie runterkriegt, doch geht das dann oft gleich wieder ein paar Std. später ZU sehr runter. Obwohl wir abends nur ganz wenig Normalinsulin geben.

Puh, Claudia, wie haltet ihr das mit dem Kindergarten aus? Ich denk dauernd, ich würde dann verrückt werden. Lissy TOBT so schrecklich viel, und dort mit den ganzen Kindern würde sie NOCH MEHR toben... Da würd' ich dauernd befürchten, dass sie ständig unterzuckert, irgendwo liegt und keiner merkt's. Hoffentlich sehe ich das in einem Jahr oder so, wenn es dann bei uns soweit ist mit Kiga, lockerer oder die Werte sind stabiler...
Wie läuft's denn mit Maxine? André schrieb ja, dass ihr jetzt nachts viel messen müsst. Die Nächte sind bei uns auch schwierig. Wir haben festgestellt, dass wir nachts gegen 12 Werte um die 180 - 200 (oder sogar etwas mehr) haben müssen, damit sie morgens oder später nachts nicht zu niedrig ist. Wenn wir den 200er nachts reduzieren (selbst wenn sie dann zwischen 150 und 180 ist, was ja immer noch eher hoch ist), dann endet das immer mit einer Hypo. Und NACHTS Essen bzw. Trinken ins Kind bekommen, ist noch weitaus schwieriger als tagsüber... :unsure:

Wäääh, ich will kein Kleinkind mehr haben! Kann nicht mal jemand schnell das Kind so ca. 8 Jahre älter hinzaubern??? :cheer:

Liebe Grüße an euch, und ich wünsche euch, dass ihr Maxines Werte auch wieder gut in den Griff bekommt!

Nicole

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LG, Nicole
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Pumpe seit 2009)
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