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Habe eine Frage zur Reha 31 Dez 2016 11:07 #103606

  • Ralfi
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Hallo Sheila,
die Diabetes-Klinik in Bad Mergentheim ist keine Reha-Einrichtung, sondern ein auf Diabetes spezialisiertes Krankenhaus (www.Diabetes-Klinik-Mergentheim.de). Da es ein Krankenhaus ist, genügt die Einweisung des Diabetologen (bei den gesetzlichen Kassen könnte es ggf. Diskussionen wg. "nächstgelegenen geeigneten Krankenhaus" geben).

Der Kurs ging 10 Tage (gibt auch andere). Zucker wird natürlich regelmäßig gemessen - auch 2 x nachts.

Die Betreuung erfolgt durch ein Team aus Diabetologen, Psychologen, Ernährungsberater, Erzieher. Die Kinder bekommen alle möglichen Schulungen, Faktoreneinstellung, Pumpeneinstellung ..... und (ganz wichtig) der Spaß blieb nicht auf der Strecke - es gab jeden Tag einen Ausflug oder Freizeitaktivität inkl. Schwimmbad, Tierpark, MC Donalds

Viele Grüße

Ralf

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Habe eine Frage zur Reha 31 Dez 2016 13:37 #103609

  • Sheila
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Hallo Ralf,

ok, danke. Das habe ich mir fast gedacht.
Dann fällt das für uns aus, da wir nah an einem Krankenhaus (Bult / Hannover) wohnen, bzw. auch bei deren Diabetesambulanz sind, die so etwas ähnliches machen und ganz sicher niemals dorthin überweisen würden. (Sie lehnen Reha an sich auch ab).
Sie bieten ebenfalls Schulungen für Kinder an, die gehen aber kürzer und sind eigentlich ambulant, also nicht über Nacht.

Alles Gute für Euch.
LG

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Habe eine Frage zur Reha 02 Jan 2017 10:19 #103641

  • Ralfi
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Guten Morgen,

das Bult nicht nach Mergentheim überweist ist klar - Dr. Schütz spricht sich in seinem Buch "Kinder und Jugendliche mit Diabetes" auch für einen 2-wöchigen, ambulanten Kurs aus und stationär nur für die Pumpeneinstellung. Das Buch hat uns grundsätzlich sehr geholfen, beim erstenmal lesen, bin ich aber auch schon über die Passage gestolpert. Für uns wäre es das falsche gewesen.

Viele Grüße

Ralf

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Habe eine Frage zur Reha 02 Jan 2017 16:02 #103645

  • rosa14
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Hallo
Ich persönlich bin auch sehr ambivalent was das Thema Reha angeht. Ich denke ebenfalls wenn dann in der Grundschule und das hätten wir noch anderthalb Jahre Zeit. Aber mit insgesamt drei Kindern frage ich mich wie das gehen soll. Sollte Maximilian zur Reha und ich und der Rest als Begleitung mit bräuchte ich danach wahrscheinlich noch eine Kur. Kur für mich hatte ich auch schon gedacht aber dann manage ich ja auch den Diabetes wieder. Also klappt alles nicht.... zumal mein Mann und ich auch gerne mit unserer ganzen Familie zusammen sind und das wäre dann ja auch nicht gegeben. Ich glaube schon das es Maximilian gut tun würde mit anderen Kindern mit Diabetes in Kontakt zu kommen, aber ob es dann in der Reha das richtige ist? Vier Wochen geballt ich weiß nicht... außerdem müssten die kleinen Geschwister wieder zurückstecken und das passiert eh schon so oft wenn man mal wieder gedanklich bei den unerklärbaren werten ist und hofft der Sohn schafft das basketballtraining unbeschadet weil wieder soviel korrigiert werden musste.....
Außerdem schreckt mich die Vorstellung ab nur mit Diabetes konfrontiert zu sein. Das reicht im Alltag ja schon über die Maßen...
Also ich bin eher gegen Reha für mich und meine Familie im Moment, man muss sicher immer individuell schauen...
Auf der bult haben Sie uns auch davon abgeraten. Sie argumentierten damit das dann erstmal wieder alles umgestellt wird und man als Eltern ja eigentlich die Therapie anpasse. Was ja auch so ist. Also ich bin ja für soviel normalen Alltag wie möglich und so wenig sondersituation wie möglich.
Wir werden allerdings sicher immer mal wieder ambulant zu Schulungen auf die bult fahren. Dann hat man so ein wenig misch masch, das finde ich ganz gut.
Aber so ein Wochenende nur für mich, das wäre ein Traum....
Wobei ich jede Sekunde hier genieße....
Aber in ca. 15 Jahren, wenn die kleinste 18 ist, spätestens dann..
Liebe Grüße

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Habe eine Frage zur Reha 02 Jan 2017 23:15 #103654

  • Sheila
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  • Beiträge: 480

  • Daten zum Kind:
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  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Ja, die Bult befürwortet Reha nicht. Das Argument, dass sie sich nicht in die Einstellung schauen lassen wollen bzw. dass da jemand etwas durcheinander bringt, habe ich auch gehört.
Das stimmt aber meines Erachtens nicht, denn zumindest für uns ist es so, dass wir als Eltern eigentlich selbst die Einstellungen anpassen und das auch während eines Rehaaufenthalts machen werden.
Und selbst wenn während der Reha etwas durcheinander gebracht werden sollte, kann man das danach auch wieder anpassen. Reha ist sowieso noch einmal eine Sondersituation.

(Die Verschlechterung des HbA1Cs bei unserem Kind kam eher daher, dass viel zu viele Sport-KEs gegeben wurden und viel zu spät korrigiert wurde. Beispiel: Es ging zum Schwimmen, ca. 25 Minuten. Ausgangswert war 160mg/dl. Das reicht bei unserem Sohn eigentlich vollkommen fürs Schwimmen, ist aber sicher individuell unterschiedlich. Sie wollen da auf Nummer Sicher gehen und haben noch einmal 2 KE gegeben. Danach war der Blutzuckerwert bei 350 mg/dl. Weil es danach noch eine Sportstunde gab, wurde der Wert auch nicht korrigiert. Somit ist er einige Stunden mit 300er Werten rumgelaufen. Das würde ich so heute nicht mehr akzeptieren und mich durchsetzen, dass wir es auch während der Reha so handhaben wie zu Hause auch, bzw. so wie wir es der Situation entsprechend angemessen einschätzen). Faktoren wurden auch während der Reha nur in Absprache mit den Eltern angepasst, das ist aber sicher von Klinik zu Klinik unterschiedlich.

Unsere Kinderärztin befürwortet die Reha unbedingt und hat unsere Anträge unterstützt. Die Bult weiß nichts davon, dass wir schon zur Reha waren und demnächst wieder fahren.

Ich finde die positiven Effekte überwiegen. Ich sehe die positiven Effekte des Austauschs mit anderen Eltern, nicht nur virtuell, sondern eben auch im wirklichen Leben, der Austausch meines Kindes mit anderen Kindern, die gewisse Sondersituation, viele Kinder mit Diabetes zusammen zu haben, mal nicht besonders zu sein, und vielleicht doch noch etwas dazuzulernen, insbesondere für das Kind. Meinem Kind hat das letzte Mal Reha sehr gefallen und freut sich auf die nächste.
Solch eine Reha sehe ich allerdings auch nur kurz vor oder während der Grundschulzeit.

Unser zweites Kind haben wir bewußt zu Hause gelassen. Da sich in dieser Rehaklinik nicht wirklich um Geschwisterkinder gekümmert wird, hätten wir mit einem gerade mal 3-jährigen ohne jegliche Betreuung echt Stress gehabt.
Beruflich bedingt haben wir uns zudem abgewechselt, zwei Wochen war mein Mann, zwei Wochen ich, dazwischen zusammen mit dem Geschwisterkind einige gemeinsame Tage der "Übergabe". Es hat den Vorteil, dass jeder Elternteil Exklusivzeit mit jedem Kind hatte, einmal während der Reha mit dem Diabetiker und einmal zu Hause mit dem Geschwisterkind. Das ist natürlich reichlich Organisation und klappt wahrscheinlich nicht bei jedem.

Dadurch, dass wir beide als Eltern in der Reha waren, hatten wir ein gemeinsames Verständnis darüber, wie die Reha lief, wussten, wovon wir reden. Durch die Exklusivzeit mit einem Kind war es dann auch eine besondere Zeit für uns als Eltern.

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