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Re:Hannah möchte einen Hund 12 Feb 2014 15:57 #89726

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Hallo zusammen,

auch wir haben einen Labrador - klar, man muss halt öfter staubsaugen (gerade beim Fellwechsel...) und wenn es draussen Sauwetter hat, muss man sie saubermachen, aber meine Jungs machen auch Dreck ;)

Grundsätzlich kann ich dazu sagen, dass es immer toll ist, wenn man Kinder mit einem Hund aufwachsen lassen kann. Wir hatten unseren 1.Hund vor den KIndern und sie war eigentlich immer wie eine "große Schwester". Inzwischen haben wir eine Neue (auch wieder ein Labrador), die besonders an Janus hängt. Er schmust und spielt total viel mit ihr und auch unsere großer Sohn hat sich schon das ein oder andere Mal beim Hund "ausgeweint" (hat er uns später erzählt). Die Kids sind eben auch nicht allein, wenn sie nach Hause kommen und natürlich lernen sie, was es heißt, für ein Tier Verantwortung zu übernehmen. Aber auch bei uns ist es so, dass der Hund mir gehört und letztendlich ich die Verantwortung habe - es war am Ende auch allein meine Entscheidung, ob wir uns damals wieder einen neuen Hund holen.
Natürlich muss man sich darüber klar sein, dass ein Hund Arbeit macht, dass er Geld kostet - aber man bekommt viel zurück und für uns war es eigentlich bislang kaum eine Einschränkung. Urlaub haben wir ohnehin meist in einer Ferienwohnung gemacht, wir haben die Hunde eigentlich beide von Anfang an daran gewöhnt, dass sie auch mal alleine bleiben können - und wir haben Nachbarn, die beim Gassigehen einspringen oder meine Eltern.

Klar, eine Katze macht weniger Arbeit, ist "selbstständiger" und bestimmt ist der "Kuschelfaktor" hoch - aber für mich gab es immer nur einen Hund... ;) (aber es gibt eben einfach Katzenleute und Hundeleute...)

Überlegt es euch gut, ob ihr euch wirklich so einen "neuen Mischling" anschafft oder lieber bei einem seriösen Züchter eine "ältere Rasse" kauft.

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Hannah möchte einen Hund 12 Feb 2014 17:06 #89728

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Einen Hund zu haben ist wie ein zusätzliches Kind. Mit dem Faktor, dass dieses "Kind" immer ein Kind bleibt.
Labradore sind ziemlich wild, aber auch sehr anhänglich. Sie neigen dazu Besuch "sehr "zu lieben, was eben nicht jeder Besuch auch gerne mag. Da lassen sie sich auch nicht belehren, sondern versuchen es alle 2 Minuten wieder. Im Sommer Füße lecken gehört absolut zu ihren Liebesbeweisen (und nicht nur die Füße eigentlich alles sogar die Klammotten) Man kann mit seinem Besuch nicht in Ruhe reden, weil ständig die Hunde dazwischenfunken.
Da sind sie auch nicht erziehbar. Ich kenne viele Familien mit Labbies und die sind wirklich alle gleich.
Wenn sie als Therapiehunde genutzt werden sollen, geht das, dann sind sie auch ruhiger, brauchen aber eine gute Ausbildung und eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit.
Golden Retriever sind wesentlich ruhiger.
Was Hunde noch für Dreck machen? Z.B. Hundehaufen, die jeder Hundebesitzer doch bitte entsorge.
Und Haare überall Haare, man saugt und hat wieder Haare und das an den unmöglichsten Stellen...außerdem zerbeißen sie gerne Schuhe und andere schöne Dinge (also vor allem von den Labbies weiß ich das)
Finanziell muss man beachten, dass so ein Hund kostet und das jeden Tag. Und die Tierarztkosten sind nicht zu vergessen. Wurmkuren etc. müssen regelmäßig gemacht werden.
Wenn man arbeitet und den Hund alleine zu Hause lässt, kann es passieren, dass sie einem die Einrichtung zerbeißen- aus Langeweile. Oder eben in die Wohnung machen, weil sie eben auch zwischendurch mal müssen- ob man da ist, oder nicht.
Und man muss sich wirklich vorher überlegen, wie man Urlaube und Wochenenden, die man vielleicht mal wegfahren möchte, überbrückt.
Kinder finden das drei Wochen lang toll, dann lässt die Begeisterung mächtig nach. Darüber muss man sich im Klaren sein. Die Verantwortung für das Tier müssen die Erwachsenen tragen.
Wenn man als Erwachsener nicht 100% dahinter steht einen Hund haben zu wollen, sollte man es besser lassen.
Allerdings gibt ein Hund auch viel zurück. Er spürt, wenn man traurig ist, weiß, welche Menschen man mag und welche nicht, freut sich, wenn man nach Hause kommt (da sind Katzen oft eher beleidigtvor allem, wenn man lange weg war).
Aber man ist wirklich Tag und Nacht gefordert.
"Marley & ich" ist ein wirklich toller Film dazu und herzzerreißend.
LG Vera

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Re:Hannah möchte einen Hund 12 Feb 2014 20:51 #89737

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....na ja, bei einem Labbi hält sich der Dreck in Grenzen, aber langhaarige Hunde bei Schmuddelwetter tragen schon ganz nett Dreck ins Haus rein. Trotzdem- wir haben uns auch für einen Hund entschieden- nächste Woche kommt er auf die Welt und wir freuen uns alle riesig - und er wird einfach nur ein Familienhund, denn meine Tochter wollte keinen extra Warnhund- ist auch nicht zwingend nötig, da sie Hypos zuverlässig bemerkt. Wir sind beide mit Hunden aufgewachsen und so wissen wir, was auf uns zukommt.
LG Elisabeth
*2000, D:2011, ICT (NovoRapid und Lantus)

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Hannah möchte einen Hund 12 Feb 2014 20:53 #89738

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Liebe Vera,
ich weiß ja nicht, was Du so für Hunde kennst...
Man muss einen Hund natürlich erziehen (genau wie man das bei seinen Kindern auch machen sollte ;-) Unsere Hunde haben noch nie Schuhe, Möbel o.ä. zerbissen und uns war es auch immer wichtig, dass sie niemanden "belästigen". Wenn eben mal Besuch kommt, der keine Hunde mag (oder Angst hat), dann bleibt der Hund eben in seinem Korb. Das ist auch bei einem Labrador, der kein ausgebildeter Therapiehund ist, kein Problem!
Das Wegräumen der Hundehaufen ist ja wohl selbstverständlich und nicht wirklich als "Arbeit" einzustufen.
Und wenn man sich einen langhaarigen Hund wie einen Golden Retriever anschafft, muss man sich nicht über viele Haare wundern.
Klar, man sollte sich die Anschaffung eines Hundes gut überlegen, aber solche "Monster", wie Du sie schilderst, sind sie nun wirklich nicht... ;)
Konsequenz in der Erziehung - und da müssen alle an einem Strang ziehen und sich vorher überlegen, was der Hund dürfen soll und was nicht - sind das A und O...
LG Astrid
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Hannah möchte einen Hund 12 Feb 2014 21:14 #89739

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Hallo,

mein Sohn ist mittlerweile 14J, hat seit fast 6 Jahren Diabetes, und wir haben uns bewusst gegen einen Hund entschieden.

zuerst einmal war ich am Anfang ziehmlich überfordert mit der Diabetes. Wie sicher jeder. Dann kam das Thema irgendwie auf, also einen Hund anzuschaffen und den ausbilden zu lassen. Ich hatte selber als Kind einen Hund "gerade noch so kennengelernt" und weiss auch, was ein Hund an Pflicht bedeutet.

Ich wollte einfach nicht noch mehr Verantwortung und nicht noch mehr um das ICH mich kümmern muss. Johannes hat irgendwann gesagt, dass er nicht unbedingt einen Hund möchte, auch er "schätze" den Aufwand mächtig hoch ein, sah aber natürlich auch das positive, die Zuwendung, den Freund, die Wärme.

Dann war er irgendwann zu alt, dachte ich. So nach dem Motto, dass man mit 12 keinen Hund mehr braucht, wenn man eh weniger in der Natur unterwegs ist und in ein paar Jahren ("heul") das Elternhaus verlässt.

Nun hab ich aber ein schlechtes Gewissen. Meine Gedanken sind heute wie folgt: wenn mein Kind bereits als Kind gelernt hätte, die Verantwortung für einen Hund zu übernehmen, dann schafft sich mein Kind als Erwachsener vielleicht auch einen Hund an, der auf ihn "aufpassen" kann. Und dass ein Kind irgendwann auszieht, ist bestimmt jeden klar. Und das ein Kind irgendwann alleine wohnt, weil es 1. keine WG gefunden hat, oder 2. keinen Partner, dann wäre doch ein Hund sicherlich eine gewisse Beruhigung, oder?

Es ist also eine schwierige Entscheidung.

Im nachhinein bin ich schlauer. Johannes hätte bis jetzt mächtig Unterstützung gebraucht mit der Betreuung eines Hundes. Und auch heute noch müsste ich etwas helfen (ab und an Gassi gehen), aber so wie ich mein Kind im Alltag beobachte, würde er die Verantwortung nun fast alleine tragen können (uns sind Gänse zugelaufen, um die kümmert er sich wunderbar!).

Das mal so als Gedanken.

Gruß, Rika

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Hannah möchte einen Hund 13 Feb 2014 08:00 #89749

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Cavaliere sind ja auch enorm menschenbezogen, sie wollen jeden und alle begrüßen, aber auch diese kriegt man dazu, dass sie wissen, bei wem sie das dürfen und bei wem nicht, da reicht ein kleiner Hinweis und sie unterlassen es. Und beide haben mir nichtmal in der Welpenzeit etwas zerbissen, weil wir es vom ersten Augenblick unterbunden haben. Es gibt kein Abschlecken, auch so eine Cavalierspezialität, die lieben Menschen einfach zu sehr, als dass sie von ihnen lassen können - außer man verbietet es ihnen. Meine beiden wissen, dass sich nur Oma abschlecken lässt, und das nützen sie dann bei Gelegenheit auch freigiebigst. Die anderen werden in Ruhe gelassen. Es ist wie bei Kindern, lasse ich etwas, das ich nicht will, mehrmals zu, bin ich auf verlorenem Posten. Thema Grenzen mal wieder.......

LieGrü,
Irene
LG,
Irene

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Hannah möchte einen Hund 13 Feb 2014 09:46 #89751

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Hallo Vera,

ich habe einen Labrador und kann dem was du geschrieben hast überhaupt nicht zustimmen.
Labradore zerbeissen keine Schuhe. Das ist eine reine Erziehungssache. Der Labrador liebt allerdings Sofakissen wo er drauf rumnuckelt. ;) Das kann man aber prima mit einem Stofftier umgehen.
Klar liebt der Labrador Besucher...er liebt eigentlich alles und jeden...aber wenn man ihm die kalte Schulter zeigt wendet er sich auch genauso schnell wieder ab.Und unser ist auch oft allein. Er hat noch nie die Möbel zerbissen. Ich glaube du hast einfach zu oft mein Freund marly und ich geschaut. Dort wird prima übertrieben..was aber auch der Sinn des Filmes ist.
Haaren tut er wie jedes andere Tier auch. Für Kinder..egal ob groß oder klein ist er der absolute,treue Begleiter. Und in die Wohnung pinkelt ein Labbi auch nicht. Unser geht manches mal nicht mal mehr abends raus..weil er keine Lust hat..und hält auch bis zum nächsten morgen durch.
Und mal ganz ehrlich an alle: Eigentlich hat doch jeder im Hinterkopf das die Arbeit zu 99 % immer an Mama und Papa hängenbleibt :whistle:
Egal was man hat..ob Hund,Katze, Mucki oder sonstiges.
ich finde es jedenfalls klasse wenn Kinder mit Tieren groß werden.
LG
sabine
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Letzte Änderung: von brumm.

Hannah möchte einen Hund 13 Feb 2014 12:45 #89757

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Sorry, aber jetzt muss ich doch mal einhaken:

Der Labrador tut.... der Labrador tut nicht....

Der Labrador ist genauso wie bei den Menschen ein Hesse ... einer tut das und ein anderer tut was anderes. Klar gibt es rassespezifische Eigenschaften, sich darauf zu verlassen finde ich sehr heikel!

Ein Hund (unabhängig von der Rasse) ist ein zusätzliches Familienmitglied mit seinen Eigenarten, Bedürfnissen, Stärken,Schwächen, Macken und kann natürlich erzogen werden. Aber nur im Rahmen der Möglichkeiten. Und da meine ich nicht nur die Möglichkeiten des Hundes :whistle: sondern auch die der Familie!

Die Anschaffung eines Hundes sollte wirklich gut überlegt sein. Aber dann macht er viel Freude!

LG
Steffi mit dem Hund "Pirat" :)
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Re:Hannah möchte einen Hund 13 Feb 2014 13:18 #89760

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Mein Labrador tut diese ganzen Dinge, ehrlich gesagt, auch nicht... ;)

Dafür tut er eins extrem gut: apportieren. Und das ist mMn auch das einzige, was JEDER Labrador tun sollte denn sonst fehlt ihm etwas rassespezifisches.

Ansonsten stimme ich der Aussage zu, dass jeder Hund anders ist...


Kurz, da vom Apfel mit Tapatalk
Liebe Grüße,
Diana

mit Greta (*06/2008, D seit 09/2011, CSII seit 10/2012 - AccuChek Spirit Combo mit Humalog)

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Hannah möchte einen Hund 13 Feb 2014 17:06 #89764

  • Leonie01
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Wir haben seit 4 Jahren eine Jack-Russell Hündin. Mein Mann und die Mädels wollten einen Hund. Ich war zunächst sehr skeptisch, da wir vorher noch keinen Hund hatten.
Jacky haben wir im Alter von 2 Jahren bei einem Züchter geholt, der konnte sie aus Zeitgründen nicht mehr behalten.
Wir würden sie um kein Geld der Welt wieder hergeben. Wir kümmern uns gemeinsam um das Tier, soweit das eben möglich ist. Mir war von vornherein klar, daß das Meiste an mir hängenbleibt. Aber ich sehe das nicht als Arbeit an, ich mache das sehr gerne. So ein Tier gibt auch sehr viel zurück.

Klare Regeln gibt es trotzdem: nur mein Mann und ich geben ihr Futter, vom Tisch gibt es nichts und auf der Couch und in den Schlafräumen hat sie nichts verloren.
Ich denke, man sollte sich einfach der Verantwortung bewußt sein, bevor man sich einen Hund anschafft. Auch die Tierarztkosten sollte man nicht unterschätzen.

LG, Silke

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