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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 20:04 #29173

hallo zett,
du stellst viele fragen, die meisten davon könntest du durch etwas arbeit eigentlich selbst beantworten.
aber zwei möchte ich dir vorab beantworten.
1. den dm t1 hat es schon gegeben, als die menschen sich noch so ernährt haben wie du dir (in der phantasie) vorstellst.
2. begrabe deinen traum , daß wer sich "kohlenhydratfrei" ernährt "kein" insulin benötigt.
denn das gehirn benötigt ständig glucose(ohne insulin) daher produziert der körper bei mangel dieses selbst(aus eiweiß=glucosegenese) die muskeln benötigen es usw.
daher ist die "heilung" durch kh freie ernährung und damit "austricksen" des dm phantasie.
mfg. klaus
nicht vergessen auch hunde bekommen dm(und insulin)

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 21:19 #29177

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Eigentlich hatte ich doch ziemlich deutlich geschrieben, dass ich kein Freund von kohlenhydratfreier Ernährung bin. Hab mich damit auch noch nicht befasst. Da gibt es wohl Glaubenskriege?

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 16 Mär 2009 22:00 #29181

hallo du hast mich falsch verstanden, mir geht es nicht um glaubeskriege,
sondern nur um die tatsache,daß ein diabetiker insulin benötigt,
völlig egal "was" er ißt, selbst den extremfall völlig kh frei.
daher vermisse ich das know how.
mfg. klaus

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 19 Mär 2009 20:00 #29254

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Ja, da hast Du mich aber auch leider falsch verstanden. Mir geht es in erster Linie darum, wie man die Inselzellen retten kann, solange da noch was da ist. Das hat ja mit der Frage nach dem Insulin-Brauchen erstmal garnichts zu tun.
Es gibt z.B. die These, dass die isolierten Kohlenhydrate (Feinmehl und Industriezucker voran) deshalb so schädlich sind, weil ihnen die "Vitalstoffe" entzogen wurden, die eine einfache und vollständige Verstoffwechslung ermöglichen (Heede und Schicht: mit dem leider etwas aufreißerischen Titel "Millionen könnten geheilt werden", vorgestern bei meiner Hautärztin gekauft).

Eine Ärztin hab ich gefunden, die mir das Mittel potenziert, nur den Grundstoff hab ich noch nicht. Bafilomycin wird aus dem Kartoffelschorf (Solanum tuberosum) gewonnen. Dieser tritt besonders bei den Kartoffelsorten Agria und Désirée auf, besonders in den ersten 10-14 Tagen des Knollenansatzes, besonders bei hohen Temperaturen und Trockenheit, besonders bei leichten, luftigen, sandigen Böden und hohem pH-Wert (< 5,5 kein Schorf möglich), Kalkdüngung vor Ausspflanzen fördert Schorfbildung, (aus: Das aktuelle wissen.de, gedrucktes Lexikon, 2004, sehr ähnlich bei wikipedia)

Kokos-Öl soll dem Kohlenhydratstoffwechsel förderlich sein. Hat da jemand was genaueres drüber gehört?

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 24 Mär 2009 15:27 #29378

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Hallo,
ich habe mal bei Apothekerinnen und Homöopathen herumgefragt. Bafilomycin ist ein hochgiftiger Stoff, alle haben vor Experimenten damit gewarnt. Es ist auch nicht über internationale Apotheken zu bekommen.
Davon abgesehen: was ist, falls es nur der Auslöser, aber nicht die Ursache ist? Hinsichtlich der Ursachenforschung für DM1 habe ich bislang nicht sehr viel gefunden... (die Erklärung "Autoimmunkrankheit" gibt ja keine Antwort auf die Frage: "Warum").

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 26 Mär 2009 19:57 #29479

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Dass das Bafilomycin nicht die Ursache ist, ist schon klar. Das spielt aber im homöopathischen Verständnis keine Rolle. Soweit ich das beurteilen kann, sind die meisten Homöopathien Potenzen von auslösenden Stoffen, nicht von ursächlichen.

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 29 Mär 2009 10:35 #29518

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Hallo,
wie man verhindern kann, dass die verbliebenen Zellen nicht auch noch zerstört werden, würde ich auch gerne wissen.
Wir unterstützen die Insulin-Therapie mit homöopathischen Mittel, die die Abwehrkräfte stärken, die gelegentlichen Depressionen abfangen und die Bauchspeicheldrüse unterstützen.
Was uns aber auch immer mal wieder umtreibt, ist die Frage nach den möglichen Ursachen. Es ist doch zumindest verwunderlich, wie der Körper auf die Idee kommt, sich selbst vernichten zu wollen (Auto-Immun-Abwehr!). Das scheint doch so, dass es auf der psychosomatischen oder seelischen Ebene quasi Selbstmordtendenzen geben muss. Also: welche bewussten/unbewussten Erfahrungen haben DM1-Kinder gemacht, dass ihr Körper so reagiert?
Andererseits: bekommen die Kinder durch DM1 dann die Aufmerksamkeit und liebevolle Zuwendung, die sie vorher in diesem Maße nicht bekommen haben?
Es geht nicht um Schuld der Eltern, es geht auch nicht um Selbstzerfleischung oder so etwas. Aber vielleicht liegen in den Antworten auf diese Frage auch die Ansätze für einen heilenden Umgang mit unseren DM1-Kindern (wenn DM1 bislang auch als unheilbar gilt - aber die wissenschaftlichen Gewissheiten von heute waren oft die Irrtümer von morgen). :unsure:

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 29 Mär 2009 10:48 #29519

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Hallo Wilfried,

die Autoimmunerkrankungen sind ja mannigfach, selbst Krebserkrankungen im Jugendalter fallen ja indirekt darunter (genau umgekehrt wie bei Diabetes mellitus Typ 1: Da werden körpereigene "Schädlinge" nicht erkannt und nicht vernichtet, beim Diabetes werden körpereigene "Nützlinge" fälschlich als "Schädlinge" identifiziert und vernichtet).
Wenn man auf Deine Frage hin nach Antworten sucht, kommt man ggf. darauf, daß es gar nicht so linear-abhängig ist. Was meine ich damit? Man kann ggf. den Eindruck gewinnen, daß diese Autoimmunerkrankung in ein Geflecht von Geschehnissen und Verbindungen hineingehört, und ggf. gar nicht nur mit dem betroffenen Kind zu tun hat.
Bei meinem ersten Beitrag schrieb ich ja schon von dem netten Schlagwort "Scheidungsdiabetes", es gibt auch allergische Häufungen bei Scheidungskindern (insb. Asthma und Neurodermitis), das sind ja ähnliche "hysterische Selbstzerfleischungen" des Körpers.

Das mit den "Selbstmordtendenzen" ist ein interessanter Aspekt, der zu sehr vielen "Selbsterfahrungsmöglichkeiten" dazugehört, die ja häufig an die Grenzen der Selbstzerstörung führen können, zumindest eben in einzelnen Bereichen. Aber da wird es wieder sehr philosphisch und sprengt sicherlich den Rahmen dieses Forums. Aber diese Gemeinsamkeit von Selbsterfahrung und Autoimmunerkrankung hilft uns manchmal, das tägliche Leben mit der Erkrankung zu akzeptieren. Auch die Bemerkung unseres Arztes, "seid froh, daß es in der Situation nicht Leukämie, sondern Diabetes war". Aber auch dies geht über die Tragfähigkeit eines Internetforums wohl hinaus.

Lieben Gruß

Gottwalt

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Re:Die sogenannte Erholungsphase 31 Mär 2009 18:56 #29565

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Hallo,
ich denke auch, dass es immer um ein Geflecht von Ursachen, zusammenhängen und Möglichkeiten geht (eigentlich bei jeder Krankheit). Ich fände es schon schön, wenn man auch einfach diese (eher philosophischen?) Gedanken hier im Forum austauschen könnte. Zumindest erweitern sie unseren Blickwinkel.

Unser Sohn ist gerade in einem Schulungskurs in der Diabetesklinik in Bad Lauterberg. Es gibt einige Fälle, in denen die so genannte Erholungsphase vier bis sechs Jahre andauerte. Wär ja nicht schlecht, wenn man die Zerstörung der Zellen solange aufhalten kann.
Es ist schon ganz gut, dass wir derzeit keine extremen Werte bekommen, nachts unsere Ruhe haben und am ganzen Tag nur 12 Einheiten spritzen müssen.

Dennoch, es würde mich freuen zu erfahren, ob noch andere Eltern Möglichkeiten entdeckt haben, um diese so genante Erholungsphase zu verlängern.

Herzliche Grüße
Wilfried

Herzliche Grüße
Wilfried

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Letzte Änderung: von Wilfried49.

Re:Die sogenannte Erholungsphase 31 Mär 2009 23:03 #29568

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Hallo Wilfried,

eine Kindheitsbekanntschaft meinerseits, Axel, war seit dem 7. Lebensjahr Typ 1er. Zumindest nach damaligem Kenntnisstand. Nach der Erstmanifestation nahm ich Kontakt auf und erfuhr, daß er seit seinem 18. Lebensjahr vollständig auf Insulingaben verzichten kann, der Körper die Eigeninsulinproduktion wieder vollständig übernommen hat. Die Ärzte sind der Meinung, dann sei es kein "echter" Diabetes gewesen. Aber was ist "echter" Diabetes? Da man selbst die Reproduktion der eigentlich beim Erwachsenen überhaupt nicht mehr reproduzierenden Nervenzellen beobachtete, weshalb sollten sich eigentlich nicht auch Inselzellen neubilden, zumindest beim Heranwachsenden? Und weshalb sollte dies nicht sogar erfolgreich sein können, wenn der ursprüngliche Autoimmunprozess nicht mehr stattfinden muß?
Da gibt es wohl keine konkreten Antworten. Warum auch immer.

Ansonsten: Ich bin ja als Mathematiker in dem Elfenbeinturm, der die Aufschrift "einzige exakte Geisteswissenschaft" trägt. Insofern fällt es mir schwer, über irgendetwas in philosphischer Richtung zu schreiben, weil man da immer sofort in Bereichen tätig ist, wo die Ausgangsprämissen schon nicht mehr einheitlich sind, von den dann geltenden Gesetzmäßigkeiten ganz zu schweigen. Konkret geht es ja um Inhalte und Standpunkte hinter Begrifflichkeiten wie Schicksal, Lebenssinn, Glaube, Weltanschauung undsoweiter. Da bin ich immer lieber scheu und zurückhaltend ...

Lieben Gruß

Gottwalt

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