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THEMA: Bessere Noten durch Diabetes

Bessere Noten durch Diabetes 22 Mai 2019 22:47 #111563

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Ich bitte schon mal vorab um Entschuldigung für diesen langen Kommentar, aber ich MUSS darauf im einzelnen reagieren!

Zu den Fragen und Anmerkungen von Nieov:
"Was ist eine schwere Unterzuckerung?"
Ja, das war von mir unklar ausgedrückt: schwer im Sinn von beeinträchtigend, dass es das Fortführen der Schulaufgabe verhinderte...

"Eine schwere Unterzuckerung ist ein Fall für den Arzt und damit besteht das Anrecht auf die Wiederholung der Prüfung und ist als Krankheitsfall zu werten. Es ist aber kein Fall für den Nachteilsausgleich. Und, meine Ansicht..."
"Dann besorgt man sich ein Attest oder Gutachten vom Arzt oder Klinik und wenn dieser belegbare Fall auftritt, kann man wiederum auf Wiederholung der Arbeit bestehen. "

SORRY, das finde ich völlig überzogen und nicht realistisch: ich kenne bisher nicht einen Fall von medizinischem Notfall in der Schule - nicht bei uns in 5 Jahren Dia, nicht im Umfeld und auch nicht aus den Foren hier. Glücklicherweise. Das ist schwarz-weiß gedacht.
In Situationen wie den beschriebenen hier, braucht es kein Attest oder einen Arzt, sondern eine unmittelbare Entscheidung einer Lehrkraft - allein aus dem gesunden und gebildeten Menschenverstand heraus - für das Kind, in genau diesem Moment und nicht gegen das Kind, das grad schutzbedürftig ist.

"das widerum die freiwillige Kooperation des Kindes voraussetzt, denn irgendwann wird es abgebrüht. Und ob dann irgendwie die Reaktion der Klasse kommt..."hast kein Bock auf die Arbeit, machst einen auf Unterzuckert..."......bleibt abzuwägen. Kinder / Jugendliche sind und bleiben und heute erst recht....grausam."

Wieso sind deutsche Lehrer inmer so voller Misstrauen über die Motive von Kindern und Eltern und nehmen zuerst stets den Betrugsfall an? Allein dass sich Diabetiker ständig in der Schule oder Gesellschaft allgemein rechtfertigen müssen, dass sie sich durch Unter- oder Überzucker keine Vorteile verschaffen wollen oder eben nicht nur null Bock, sondern echtes Unwohlsein haben, spiegelt genau die Haltung in den Schulsystemen und leider auch teilweise in den Foren hier wieder. Das ist so typisch. Das schafft keine Kooperation, sondern nur Feindbilder...Hallo! Unsere Kinder brauchen und WOLLEN keine Extrawürste, aber einfach mal gesetztes Vertrauen in ihre Eigenwahrnehmung und auch in ihr Dia-Management in jedem Alter!!! Und allein das Messgerät beweist diese Wahrnehmung 1a, wenn der Lehrer den Beweis braucht - mit Uhrzeit. Unsere Kinder brauchen dazu auch keine ausgrenzenden, dummen Sprüche, sondern "inklusives" Denken. Und wenn die Lehrer nichts ohne Antrag entscheiden können, ist das Instrumentarium des NTA nur legitim. Was muss da lang diskutiert werden?

"Und, wenn ich das mal fragen darf, eine Mathelehrerin, die gleichzeitig Schulpsychologin ist, kenne ich nicht als Ausschreibungsprofil im Schuldienst. Um welches Bundesland handelt es sich da? Oder war es eher ein Vertrauenslehrer? Psychologinnen keine Pädagoginnen."

Wir sprechen hier von einem Gymnasium in Bayern. Und jede Lehrkraft, die auch Schul-Psychologin ist, muss pädagogisch vorgebildet sein, sonst sollte ihr der Beruf aberkannt werden oder ihr A13.

"Aber auch mal konstuktiv, das ist ja von Person zu Person unterschiedlich, wenn eine Klassenarbeit ansteht, ist ja abzusehen. Wenn man weiß oder erahnen kann, dass das Kind sensibel auf solche Arbeiten reagiert, kann man da nicht proaktiv im Sinne von Basalratenanpassungen vorher reagieren?
Und ich sag mal provokant, wenn ein Kind absehbar bei Klassenarbeiten heftig reagiert im BZ, ist das nicht dem Diabetes geschuldet sondern würde bei einem "gesunden" Kind ggf. ebenfalls zu einem Blackout führen? Prüfungsangst gibt es schon immer. Und Kids die nicht gelernt haben ebenfalls. "
"Ich kann es nur Wiederholen oder ich bin da zu radikal in meiner Meinung: Aber wenn man sich eine gewissen Zeit im DIA Bereich bewegt hat, kann man den DIA ganz gut planen und einschätzen. Die technischen Hilfmittel sind ja da. Insofern kann man in (der Sek I) relativ gut geplant in Arbeiten gehen und gut eingestellt unterzuckert niemand in 45-90 Minuten."

Konstruktiv?
Boah, ich kann mich auch nur wiederholen:
Welches Trauma müssen Lehrer und die eigenen Eltern haben, immer das Erschleichen eines Vorteils zu unterstellen oder falsches Dia-Management?
Wer ein Dia-Kind in der Pubertät hat,
kann über Pauschal-Ratgeber nur lachen. Da rauscht der BZ mal eben von 180 auf 80 und weniger in 15 min ohne Insulingabe und auch ohne Essen 100 rauf. Besonders gern mal am Vormittag. Das sagt dir jede Ambulanz...

"Ich arbeite an einer inklusiven Gesamtschule mit über 1500 Kids. Da gibt es Kids und allgemeine Dinge mit bei weitem mehr Probleme als Diabetes."
"Einige Kids würden sich DIA wünschen, wenn sie eine Wahl hätten".

Ja, es gibt für alles immer was Schlimmeres...Ich bin Studienrätin am Sonderpädagogischen Förderzentrum und auch inklusiv tätig! Ich arbeite täglich mit weit aus Schlimmerem. Ich habe aber begriffen, dass jeder für seine Situation das gleiche Anrecht auf Würdigung und Akzeptanz bekommen sollte. Warum sollten sich
Fachkräfte weniger um die Rechte und Bedürfnisse von Diabetikern einsetzen als für Kinder mit Krebs, Misshandlungen, Verwahrlosungen, Chancenungleichheit etc. ? Kind ist Kind, wie es ist!
Ich habe diese moralischen Unterscheidungen so satt! Aber ja: Nur die Harten kommen in den Garten.

Übrigens, nur mal so am Rande: Kinder werden weniger von Kindern gemobbt als von Lehrkräften und den eigenen Eltern...

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Bessere Noten durch Diabetes 22 Mai 2019 23:08 #111564

  • Dialu
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Ups, keine Ahnung warum mein Beitrag jetzt doppelt erscheint! War keine Absicht!

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Bessere Noten durch Diabetes 22 Mai 2019 23:36 #111566

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Hallo mibi74,

um mal auf Deine Frage der 10. Klasse Prüfungen zurück zu kommen. Meine Tochter hat grad die MSA-Prüfungen "überlebt" ... und ja, ich schreibe überlebt. Wir haben jetzt 11 Jahre Diabetes, aber das habe ich noch nicht gesehen ... die Werte sind mehr als pubertär bedingt Achterbahn gefahren und mir ist ein ums andere Mal klar geworden, was allein Stress mit einem Körper so machen kann! Für meine Tochter habe ich keinen NTA beantragt, weil wir mit den Lehrern bisher immer Glück hatten --- zwischenmenschliches Verständnis im Rahmen der Eigenverantwortung des Lehrpersonals, würde ich das mal nennen.

Aber ganz im Ernst: hätten wir an irgendeiner Stelle auch nur ansatzweise Probleme deswegen gehabt, ich würde auch nicht mal ansatzweise darüber nachdenken, diesen Antrag zu stellen! So gern wir unseren Kindern "Normalität" vorleben wollen --- sie sind einfach chronisch schwer krank. Basta. Wenn man das einmal angenommen hat, wird vieles einfacher. Gestern las ich im Diabetes-Ratgeber, es gibt nun eine Studie darüber, dass Schüler mit Typ 1 Diabetes genauso leistungsfähig sind wie gesunde Mitschüler. Das ist ja erstmal toll... Die Überschrift dazu lautete aber nicht zum Beispiel "Diabetes Typ 1 schränkt die Leistungsfähigkeit nicht ein", sondern "Diabetes Typ 1 ist kein Grund für schlechte Noten!" Verdammt (Entschuldigung den Ausdruck!) nochmal, doch. Leider kann genau das passieren!!! Und solche Schlagzeilen führen dann genau zu den Diskussionen mit den Nicht-Betroffenen ... Warum nochmal braucht Ihr Kind einen Nachteilsausgleich?

Ich rede hier nicht von Leistungsfähigkeit! Ich rede davon, dass der Schulalltag für ein Diabetes-Kind wesentlich aufwendiger und kraftintensiver ist als für ein gesundes Kind. Diese (unsere) Kinder müssen sich neben dem normalen Schulstoff nämlich auch noch um tausend andere Dinge kümmern - und nein, das läuft auch trotz der modernen Technik leider (!) eben nicht von allein. Sie müssen daran denken, auf den Blutzucker zu achten, sie dürfen nicht unter- oder überzuckern. Und wenn, dann müssen sie auch noch daran denken, entsprechend zu handeln. Und hoffentlich wurde das Messgerät nicht vergessen, sonst gibt es wieder Ärger. Und wo nochmal genau befindet sich der Traubenzucker. Und warum schauen die anderen immer so komisch, weil ich während des Unterrichts mit meinen Eltern telefonieren darf, obwohl Telefon in der Schule doch eigentlich verboten ist. Und wenn ich jetzt während der Arbeit unterzuckere, dann bekomme ich wieder doofe Kommentare von den anderen, wenn ich die Arbeit nachschreiben darf. Usw.usf.

"Anderssein" und "Mobbing" ist für viele Typ 1 Kinder leider kein Fremdwort. Es geht hier nicht darum, Vorteile zu erhaschen. Es geht darum, offensichtliche Nachteile auszugleichen. Und - so sehr ich es mir wünsche würde - meine Kinder sind nun mal nicht wie gesunde Kinder. Und wenn meine Tochter, die leider schon einiges an Ausgrenzung in ihrer Schullaufbahn erleben durfte, im Abitur diabetesbedingt eine 1,2 macht und sie gern Ärztin werden möchte und der NC für Medizin bei 1,1 liegt ... dann habe ich auch kein Problem damit zu prüfen, ob für sie die Möglichkeit eines Sonderantrages für chronisch kranke Studierende besteht ... Wofür gibt es denn diese Möglichkeiten? Sie ist leistungsfähig (so wie die meisten Diabetes-Kinder es mehr sind als ihre gleichaltrigen Mitschüler, einfach weil sie per se viel mehr leisten MÜSSEN - nur wird das leider nicht in Schulnoten umgesetzt) Nur manchmal ist sie eben durch ihre Erkrankung gehandicapt ... und für diesen Fall verdient sie jede Unterstützung, Geduld und Anerkennung, die ich (oder auch andere Menschen oder die Gesellschaft ) ihr geben kann ... So sehe ich das zumindest.

Puhh, ganz schön aufreibend das Thema ;-)
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Bessere Noten durch Diabetes 28 Mai 2019 10:41 #111596

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ich kenne bisher nicht einen Fall von medizinischem Notfall in der Schule - nicht bei uns in 5 Jahren Dia, nicht im Umfeld und auch nicht aus den Foren hier. Glücklicherweise. Das ist schwarz-weiß gedacht.


Unser Schulsanitätsdienst hatte die letzten Jahre ganz gut zu tun, auch mit Diabetes. Da zum Glück nur 1x, aber immerhin.

Ich hab mich gerade auch mal konstruktiv schlau gemacht, gilt für meine kleine Bildungsanstalt in NDS: Ein Anspruch auf NTA gibt es nicht, kann aber pädagogisch gewährt werden.
Dieser NTA ist dann dafür gedacht, seinen BZ einzustellen und zu kontrollieren. Also messen und spritzen und ggf. was essen. Mehr Zeit wegen eventueller schlechterer Gedächnisleistungen etc. wird nicht gewährt, eine Änderung des Notenschlüssels wird ebenfalls nicht gewährt.
Ob das an jeder Schule anders gehandhabt wird, kann ich nicht sagen. Hier ist es klar abgegrenzt.

Welches Trauma müssen Lehrer und die eigenen Eltern haben, immer das Erschleichen eines Vorteils zu unterstellen oder falsches Dia-Management?

Es gibt keine Trauma, ich weiß nicht was Du da unterstellst. Und ich weiß nicht wen Du damit angehst, ich bin selber Betroffen (als Vater) und zum Glück auch kein Lehrer.

Übrigens, nur mal so am Rande: Kinder werden weniger von Kindern gemobbt als von Lehrkräften und den eigenen Eltern...

Wie Eltern ihre Kinder mobben kann ich dir nicht sagen. Aber wie das unter den Kids selber zugeht, vielleicht ist das in Bayern anders, aber hier ist das ein extremes Problem. Und wir sind keine Brennpunktschule! Stichwort Cybermobbing, aber das würde den Rahmen sprengen.

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Letzte Änderung: von nieov.

Bessere Noten durch Diabetes 24 Jun 2019 21:30 #111708

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Hallo!

Ich kenne das Problem...meine Tochter hat jetzt die 5. Klasse am Gymnasium in den letzten Zügen. Sie hat sich in der 3. Klasse in den Kopf gesetzt aufs Gymnasium zu gehen und das konsequent durchgezogen. Als es dann soweit war und die Infotage an den neuen Schulen anstanden habe ich mit jeder in Frage kommenden Schule telefoniert bzw. einen Termin gemacht zwecks des Diabetes. Die Wunsch-Schule hat ihre Fragen bzw Bedenken geäußert, wir konnten alles klären und mein Kind ist glücklich. Sie darf ihr Handy benutzen um die Werte zu übermitteln bzw mit uns abzustimmen was sie machen soll. Und ich kann jederzeit in der Schule antanzen ohne mich vorher im Sekretariat anzumelden (der Vorteil wenn die Schule im Ort ist). Wir sind von daher mit Offenheit ganz gut gefahren. Sie kann jederzeit den BZ messen und würde bei Bedarf auch mehr Zeit für die Klassenarbeit bekommen...hat sie bisher aber nie gebraucht. Nur wenn es extrem in die eine oder andere Richtung gehen würde denke ich, dass sie diese Möglichkeit nutzen würde.

Aber ich glaube auch da sind die Schulen unterschiedlich gestrickt.

Macht euch nicht zuviel Gedanken, sprecht mit der Schule und im Bedarfsfall könnt ihr da bestimmt auch später noch "Anpassungen" treffen.

LG, happybee
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Bessere Noten durch Diabetes 21 Aug 2019 09:59 #112034

  • feuerblume
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Hallo.
das neue Schuljahr hat angefangen. Nun habe ich eine Frage! Würdet ihr nach einem Wechsel, allen Lehren mit denen es der Junge zu tun hat, eine Mappe mit Informationen ( Kinder mit Diabetes in der Schule) zur Hand geben.
Klassenlehrerin wurde schon früher gesondert informiert.
Wo soll die Notfallspritze hin? Im Ranzen vielleicht, würde im Notfall überhaupt jemand von gebrauch machen!
Etwas ratlos.

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Bessere Noten durch Diabetes 21 Aug 2019 10:35 #112036

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Hallo Feuerblume,

Notfallspritze ins Sekretariat. Da ist sie am besten aufgehoben. Außerdem liegen dort bei uns immer noch:
Ersatz-Blutzuckermessgerät samt Lanzetten, Ersatzkatheter, Traubenzucker, Saft und Schokolade (aufs Ablaufdatum regelmäßig achten).
Notfallpen trägt mein Sohn immer bei sich, falls die Pumpe mal aussteigt (ist aber noch nie passiert).

In dem Alter würde ich ruhig alle betreffenden Lehrer (per Mail oder Info-Blatt) informieren. Besonders den Sportlehrer. Außerdem liegt bei uns in der Sporthalle immer noch eine Extra-Büchse mit Traubenzucker, Saft und Schoki.

Alles Liebe für den Start!
Sandra

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Bessere Noten durch Diabetes 22 Aug 2019 22:39 #112051

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Das ist sehr interessant! Davon haben wir in den 5 Jahren Dia noch nichts gehört. Ich würde beim Schulamt direkt anrufen und nachfragen...

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Bessere Noten durch Diabetes 22 Aug 2019 22:49 #112052

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Hallo,
das haben wir jahrelang auch gemacht wie Rosequoyle: Notfallspritze in den Schulkühlschrank, denn sie sollte nicht bei Zimmertemperatur gelagert werden. Lehrkräfte informiert. Nun gab es bei uns eine sehr überraschende Information aus dem Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter: Eine Notfallspritze darf vom Ersthelfer nicht verabreicht werden, und ein Teilnehmer mit Dia Typ 1 bestätigte dies und sagte: "wenn man nicht genau weiß, warum ich bewusstlos bin, könnte ein Ersthelfer mich mit dieser Glukagon-Spritze auch umbringen, wenn es nicht durch UZ ausgelöst ist..." Das hatte ich noch nie gehört. Ich glaube aber, dass Lehrer das auch nicht verabreichen würden. Nun stehen wir irgendwie auch dumm da, den die Dia-Ambulanz hatte uns immer was anderes erzählt als nun die Johanniter. Weiß jemand was dazu?

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Bessere Noten durch Diabetes 22 Aug 2019 23:12 #112053

  • Rosequoyle
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Hmm, man möge mich hier bitte eines Besseren belehren, aber ich wüsste grad nicht, wie eine Glukagon-Spritze gefährlich werden kann? Find ich interessant, muss ich mal unsere Ärztin fragen.
Ich könnte mir die Argumentation höchstens so vorstellen, dass man immer einen Notarzt ruft, wenn man sich nicht sicher ist, ob die Bewusstlosigkeit durch einen Unterzucker ausgelöst wurde. Das wäre aber unabhängig von der Frage, ob Glukagon-Spritze oder nicht.
Grundsätzlich erwarte ich von keinem Lehrer oder Erzieher, dass er meinem Kind diese Spritze setzt. Ich habe da vollstes Verständnis, wenn lieber der Notarzt gerufen wird. Bis jetzt haben wir das zum Glück auch noch nie gebraucht.
In den USA ist jetzt Glukagon als Nasenspray zugelassen. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

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