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Diabetes, Zöliakie und Kindergarten 11 Jan 2014 18:11 #88827

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Noch eine Frage hätte ich: Ich sehe gerade, dass du Pumpe und CGM verwendest. Welche Pumpe hast du und bist du zufrieden damit? Meiner Tochter macht das Messen mehr aus als das Spritzen....

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Diabetes, Zöliakie und Kindergarten 11 Jan 2014 22:46 #88837

  • Mariosmama
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Wir haben die VEO von medtronic. Die kann man mit dem CGM koppeln. Und das Bayer next link sendet die BZ Werte, die man kapillär gemessen hat auch hin ;)
Zufrieden? Mit der Pumpe ja, bei uns wäre jedes Mal Krieg, würden wir zu jedem Essen spritzen (per Pen). Katheterwechsel ist im Durchschnitt alle 2 Tage, oft, wenn er schon schläft, alles ohne Ärger. CGM? Ich möchte nicht darauf verzichten, aber zu einer vorbehaltlosen Empfehlung an alle anderen kann ich mich auch nicht durchringen :unsure:
Pumpenvorteile für uns: Basalrate stündlich einstellbar (frühe Morgenstunden viel, früher Nachmittag nix), Basalrate temporär unterbrechbar (viel spontaner Sport) oder temporär erhöhbar (Krankheit), viele Boli hintereinander möglich (wenn man unsicher ist, wie groß der Hunger ist und dann einen Heißhunger bekommt), FPE können bequem (wenn auch nicht perfekt) abgedeckt werden, Insulin kann nie vergessen werden, kein T-shirt-Hochziehen oder Hose-runterziehen zum Insulingeben, keine häufigen Piekse (Pennadeln)
Vorteile CGM für uns: FPE richtig berechnet? führt Bewegung heute zur Hypo?, kommt meine Korrektur an? (wenn der BZ 1h nach einer Korrektur laut Sensor noch höher ist, dann wechsel ich den Katheter sofort), nachts: muss ich messen oder nicht? nach dem Essen: war mein Bolus richtig? (hab ich ne Spitze drin, kommt er in die Hypo, weil ich zu viel gegeben hab?), ABER CGM ist eine Maschine , die auch Funktionsstörungen haben kann und deshalb eine intensive Betreuung nicht ersetzt, sondern ergänzt...
LG

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Diabetes, Zöliakie und Kindergarten 12 Jan 2014 08:49 #88839

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Wenn der Pflegedienst mittags kommt zum messen und spritzen wer macht das dann morgens? Oder mißt man zwischendurch?

Wir haben auch die Veo - alles andere wäre hier ein Drama :dry:

bei uns messen die Erzieherinnen, Essen berechne ich vorher soweit es geht, letztlich wiegen und das essen was mein Kind gegessen hat, müssen dann die Erzieherinnen.

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Letzte Änderung: von Chaosnudel.

Diabetes, Zöliakie und Kindergarten 12 Jan 2014 20:36 #88860

  • Laila279
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Chaosnudel: ich spritze morgens Levemir und Humaninsulin, d.h. 1. Frühstück zu Hause und 2. Frühstück nach ca. 2 Stunden im KiGa ohne messen und spritzen. Mittags kommt dann der Pflegedienst und misst und spritzt. Das klappt erstaunlich gut. Aber die Erzieherinnen haben meine Tochter sehr gut im Blick und wenn was komisch ist, dann messen sie auch mal oder geben ihr noch eine kleine Zwischenmahlzeit.

Nadine: Danke für deine ausführliche Antwort. Weißt du, meine Tochter hat mehr Probleme mit dem Messen als mit dem Spritzen. Deshalb tendiere ich auch zur Veo, weil wir so auch immer mal (notfalls auf eigene Kosten) ein CGM anschließen können. Funktioniert diese Fernbedienung zum Bolus abgeben bei der Veo eigentlich auch? Sie zieht halt gerne auch Kleider an und dann müsste sie nicht an die Pumpe. Ich weiß, so ein Problem hat eine Jungsmama nicht ;-) aber deshalb -wegen der Fernsteuerung- ist auch die Combo für uns interessant.

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Diabetes, Zöliakie und Kindergarten 12 Jan 2014 21:40 #88862

  • Chaosnudel
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Ja die Fernbedienung funktioniert, ich hab sie allerdings noch nie benutzt - obwohl Mädelsmama :P Wir haben die Pumpi meist am Rücken am Unterhemd hängen, da komme ich dann problemlos dran.

Also das wäre für uns unbedenkbar so wie es bei euch in der Kita läuft. Bei uns messen die regelmäßig und spitzen auch entsprechend zum essen,

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Diabetes, Zöliakie und Kindergarten 30 Jan 2014 15:00 #89346

  • IngaMarie
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In unseren städtischen Kitas und Schulen (Greifswald) gibt es überall die Versorgung von einem zentralen Anbieter (apetito). Allerdings können die Einrichtungen auch noch von einem zweiten Anbieter bestellen, dessen Namen ich gerade nicht parat habe.

Was sonst vielleicht nicht so schön ist (Massenkost vorgekocht und tiefgefroren geliefert), hat gerade bei der Kombi DM1 + Zöli doch erhebliche Vorteile: Die Köche bzw. Köchinnen haben Listen mit eindeutigen Angaben zu KH-Anteilen und GF.
Dadurch und wegen der tiefgefrorenen Portionen ist individuelle gf Kost kein allzu großes Problem.

In der Kita war es so, dass wir den Speiseplan (teilweise in der Vorwoche) abgesprochen und stets versucht haben, möglichst ähnliche Gerichte wie bei der gesamten Gruppe zu ermöglichen.
Da Nudeln und Eierkuchen ziemlich aufwändig sind, haben wir diese mitgebracht und sie in der Mikrowelle aufwärmen lassen. Typischerweise gab es Soße oder Apfelmus dann von der Küche; Zimt mit Canderel gemischt, Käse zum Überbacken o.ä. von uns.
Spannend sind dann Momente, in denen einem z.B. der Nachtisch gezeigt wird und eine schnelle Stellungnahme erwartet wird, obwohl man leider nur den Becher der Großpackung erwischt, von dem man nicht einmal weiß, in welcher Sprache er geschrieben ist (meine Vermutung war: Vietnamesisch).

In der Schule gibt es jetzt praktisch immer vom Caterer. Da war auch schon Erfahrung dank eines größeren Zöli-Kindes vorhanden. Allerdings überraschte uns etwas, dass die Knäckebrote zur Suppe nicht gf waren. Da irrte die Köchin wohl schon seit einiger Zeit, sprich Dialog ist auch hier immer besser als blindes Vertrauen.

Das mag jetzt alles sehr einfach klingen und ich habe auch die Klagen gelesen von Eltern, deren Einrichtungen sich nicht in der Lage sahen, ein gf Mittagessen anzubieten. Aber ohne Probleme geht es wohl nirgends, auch bei uns gab es die selbstverständlich. Ich finde es immer schwierig einzuschätzen, wie viel kann ich denen noch extra zumuten und wie viel sollte ich einfach mal verlangen oder erbitten. Es gibt ja noch genügend andere Kinder mit "normalen Problemen", die dem Personal die Hauptarbeit abverlangen. Andererseits haben alle Leute Verständnis für Extrawünsche, wenn man sie mal in ruhiger Minute über Hintergründe informieren kann. Die haben ja ihre Arbeit zumeist gewählt, weil sie gern mit Kindern arbeiten und für diese und deren Wohl da sein wollen.

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