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THEMA: Wesensveränderung seit Diagnose bzw Therapiebeginn

Wesensveränderung seit Diagnose bzw Therapiebeginn 06 Mär 2019 13:23 #111064

  • Stoertebiker
  • Junior Schreiber
    Junior Schreiber
  • Beiträge: 12

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  • Therapieform:
Bei unserer 5-jährigen Tochter wurde Mitte Dezember DM 1 diagnostiziert.
Seitdem hat sich natürlich vieles geändert, jedoch fällt uns besonders auf, dass sie seitdem deutlich schlechter "hört", also sich bewusst uns widersetzt. Sie scheint manchmal fast Spaß daran zu haben uns zu provozieren und geht auch mit ihrem 1-jährigen Bruder unvorsichtig um.
Es liegt nicht an den Werten, sowohl wenn der Wert gut, niedrig oder hoch ist zeigt sie dieses Verhalten. Vor der Diagnose war sie ein Kind, welches anderen Menschen eher auffiel, weil sie sich gut benahm und ziemlich zuverlässig auf uns hörte.
Klar war das alles ein Ereignis, welches auch psychische Komponenten mit sich brachte, trotzdem ist es für uns nicht nachvollziehbar, wieso diese Entwicklung in diesem Maße so auftrat.
Habt ihr evtl ähnliche Erfahrungen mit euren Kindern gemacht?
Liegt es evtl an irgendwelchen hormonellen Umstellungen durch die Krankheit oder die Insulin Therapie?
Kann man da evtl was machen?
Ich wäre sehr dankbar für ein paar Ideen, Erfahrungen oder Anregungen.

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Wesensveränderung seit Diagnose bzw Therapiebeginn 06 Mär 2019 14:43 #111065

  • SuSanne36
  • Mitglied
  • Platinum Schreiber
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  • Beiträge: 364

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Insulin ist ein anaboles Hormon.
Hormone bestimmen auch wie wir uns fühlen.

Insulin ist Gegenspieler von Glucagon, einem weiteren Peptidhormon. Insulin und Glucagon regeln den Blutzuckerspiegel, also die Menge an Glucose im Blutpool. Glucagon erhöht dabei den Blutzuckerspiegel, während Insulin das einzige Hormon mit der Fähigkeit ist, den Blutzucker zu senken.

Die Hormone fahren also bei deiner Maus ständig Achterbahn.

Das ganze für die Kinder in den „Griff „ zu bekommen, braucht zeit.

Mache verändert sich gar nicht, bei anderen fällt es direkt auf .


LG Susanne

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Wesensveränderung seit Diagnose bzw Therapiebeginn 06 Mär 2019 22:07 #111067

  • EgonManhold
  • Mitglied
  • Experte
    Experte
  • Beiträge: 2932

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr:
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Stoertebiker,

die Hormone Insulin und Glucagon haben keinen unmittelbaren Einfluss auf die Psyche also auch nicht auf das eigene Verhalten. Der jeweils aktuelle Blutzuckerspiegel, gesteuert durch diese Hormone, kann allerdings solch einen Einfluss haben.
Nach deiner Beschreibung gehe ich aber eher davon aus, dass eure Tochter eher unter den Lebensveränderungen/Alltagsveränderungen diese Verhaltensveränderungen zeigt.

Wenn sich da nicht bald wieder die "Normalität" einstellt, empfehle ich Kontakt mit einem diabeteserfahrenen Psychologen (m/w) aufzunehmen.

Gruß, Egon

PS:
unter der Webadresse www.diabetes-psychologie.de/Psychotherapeutensuche kannst du unter Adressensuche entsprechende Psychologen finden.

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Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
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