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THEMA: Mit der Klasse auf Skifreizeit

Mit der Klasse auf Skifreizeit 03 Feb 2019 15:11 #110743

  • sole
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Hallo zusammen,
unsere Tochter 14 Jahre, ist für 9 Tage mit der Stufe zum Skifahren los. Als die Planung und Abfrage vor gut 7 Monaten losging, habe ich vorsichtig die Lehrer gefragt ob unsere Tochter mitdarf? Die Antwort kam in Form von Ungläubigen Blicken und einem kurzen:"Na klar, sie gehört doch zu uns! " Damit war das Thema erledigt. Eine kurze Einweisung der Lehrer eine Woche vor Abfahrt war ausreichend und die Kinder sind an einem Freitag Abend Richtung Österreich gefahren. Wir haben jeden Tag telefoniert, die Werte waren weitestgehend in Ordnung. Und gestern Abend hatte ich meine völlig ermüdete und glückliche Tochter wieder.
Fazit: Es gibt Gott sei Dank Schulen wo das alles keine Thema ist, es super entspannte Lehrer gibt die vieles ermöglichen. Für unsere Tochter ein super Erlebnis. Der Diabetes war die ganze Woche bei Ihr kein Thema, eher die Anzahl der schwarzen Pisten die sie erobert hat.
Liebe Eltern auch wenn ich mir meine eigenen Gedanken und sicherlich auch Sorgen gemacht habe, es war für uns beide eine wichtige Erfahrungen. -Es gibt sie also, die Schulen die keine Unterscheidung zwischen Diakids machen und nicht. In diesem Sinne eine gute Zeit.
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Mit der Klasse auf Skifreizeit 04 Feb 2019 08:37 #110751

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Mein Sohn geht in die 8. Klasse Realschule. Dort wird er auch voll akzepziert und im Mai geht er auch das 1. Mal mit der Klasse für 5 Tage an den Bodensee. Ich habe überhaupt keine Bedenken. Er meistert das alles ganz alleine. Seine Lehrer würden nie sagen, dass er nicht mit auf Klassenfahrt darf. Letztens hat mich sogar die Klassenlehrerin angesprochen, dass seine Notfallspritzen in der Schule abgelaufen seien und ich doch bitte neue bringen solle. Ich bin auch froh, dass mein Sohn auf so einer tollen Schule ist, wo sein Diabetes von allen akzepziert wird.

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 04 Feb 2019 09:42 #110752

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Ein Glücksfall! War bei uns in Kindergarten und Schule Gott sei Dank auch so. Ist aber längst nicht diie Regel.

Grundvoraussetztung: der/die /das Lehrende will es.

Ansonsten geht es los: "Wir können die Verantwortung nicht tragen", ein Elternteil muss mit, Pflegedienst, vollzeit Reisebegleitung, Antragstelltung für Kostenübernahme Begleitperson, Schwarzepeterspiel Schulträger - Krankenkasse - Sozial-/Integrationsamt...

Also: Danke lieber Lehrer!

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 04 Feb 2019 17:59 #110754

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Ich find es super das solche Schulen und Lehrer gibt.
Maxim ist 13 in der 7 Klasse. Die gehen für 3 Tage ins Landschulheim. Er darf aber nur mit wenn ich 24 Stunden versorgung finde. Binn seit September nur am telefonieren. Ich muss Landschulheim auch zahlen wenn er nicht geht.

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 04 Feb 2019 19:06 #110756

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Ich verstehe aber nicht, warum du das Landschulheim zahlen musst, wenn sie deinen Sohn gar nicht mitnehmen.

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 04 Feb 2019 21:28 #110757

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Weil ich verbindlich ihn anmelden musste. In der Hoffnung das ich Betreuung finde.

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 05 Feb 2019 13:43 #110762

  • Juli
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Maxim, dein Sohn ist 13 !!! Der braucht und will ganz sicher keine 24-Stunden-Betreuung.
Der kann rechnen; der kann denken; wie kann da eine Schule (!) auf eine Rundum-Betreuung bestehen? Auf welcher Grundlage? Habt ihr Erwartungen, die die Schule nicht erfüllen kann? Oder woher kommt diese Haltung?

Und: Natürlich gibt es sie. Diese ganz unkomplizierten Schulen, die gar nicht lange fragen :Like
... und das ist für einige natürlich die Kehrseite der Medaille: Die fragen gar nicht viel - wissen also auch nicht viel. Aber meine Tochter war in der 6. Klasse an dem Punkt, dass sie sagte: Mama, ich kenn´ mich sowieso am besten damit aus. Ich sag da gar nicht viel, die machen sonst nur mich und sich verrückt.

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 05 Feb 2019 18:40 #110763

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Hallo Juli,

mein Beitrag sollte eigentlich motivieren. Der Lehrer meiner Tochter und der Leiter der Skifahrt hatten beide Erfahrungen mit Diakids. Also keineswegs "naiv" an die Sache rangegangen. Alle Skilehrer wurden vorher vom Leiter gebrieft, so das alle Bescheid wußten. Die Notfallspritze habe ich anhand einer abgelaufenen nochmal gezeigt, ich finde es für die Kinder eine wichtige Erfahrung, auch wenn ich mir sorgen gemacht habe. Wer tut das nicht?

Aber wie sollen die Kinder selbständig werden, wenn immer eine 24h Betreuung dabei ist. Unsere Tochter wollte auch uns nicht dabei haben, fand ich zwar schade weil ich selbst Skifahre aber fand es toll, dass sie es allein bewältigen wollte.

Hoffe nun für ein wenig Klarheit gesorgt zu haben. In diesem Sinne....

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Mit der Klasse auf Skifreizeit 06 Feb 2019 17:41 #110764

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Hallo, also mal von Lehrerseite:
Es kommt ehrlich gesagt auch sehr oft darauf an, wie die Eltern mit den Lehrern sprechen. (Eine Bekannte fing mal einen Brief damit an: "Also, es sind ja schon Menschen im Unterzucker gestorben..." - das hat natürlich riesige Angst ausgelöst...).
Ich denke, die Kinder, die in Schullandheimen o.ä. fahren, sind alt genug, das Diabetesmanagement weitgehend selbstständig zu regeln. Da müssen wir einfach Vertrauen in unsere Kids haben. Klar, sind ein paar grundsätzliche Dinge wichtig mit den Lehrern zu besprechen, aber nicht "übertreiben" und auf das Nötigste (je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes) reduzieren! Die Angst der Kollegen etwas falsch zu machen ist halt einfach auch groß und die Sorge vor den rechtlichen Konsequenzen, die dann ja leider von Elternseite angedroht werden (vielleicht wäre es gut, vorher darüber zu sprechen - wir handeln nach bestem Wissen und Gewissen behaupte ich jetzt mal).

Wir sagen den Lehrern mittlerweile nur noch: Lena weiß, was sie zu tun hat. Lasst sie bitte machen und gebt ihr ZEIT dazu. Okay, sie ist mittlerweile 15...
(war im Wintercamp, in der Wintersportwoche und letztes Jahr beim Schüleraustausch in Paris - nächstes Jahr geht`s zum Austausch nach Kanada, puh (sagt die Mama). Es war Gott sei Dank auch bei ihr nie in Frage gestellt, ob sie mitgenommen wird. Inklusion geht also schon, wenn man will und beide Seiten aufgeschlossen aufeinander zugehen.
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Mit der Klasse auf Skifreizeit 07 Feb 2019 11:46 #110769

  • sonne72
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@Wichtel Du hast recht. Es kommt viel darauf an wie man miteinander redet und umgeht. Wir hatten in Kindergarten und bislang in der Grundschule (toi toi toi) viel Glück, sie wollten unsere Tochte, haben sich schulen lassen, wussten das sie uns erreichen können und konnten auf uns telefonisch zurückgreifen. Das gab Sicherheit und ein geweisses Selbstvertrauen und wir wurden immer weniger bis gar nicht mehr gebraucht..

Wir haben immer gesagt: trotz allesr Schulungen ist es learning by doing und tay and error. Wir reißen niemanden den Kopf ab und wenn was nicht optimal läuft sammelt man Erfahrungen und lernt daraus. Es gibt eine ganz kurze schriftliche "Gebrauchsamweisung" zum Umgang mit unsere Tochter. Notfallspritze ist noch nicht einmal hinterlegt.

Schulschwimmen ist ohne Zwischenfälle zu Ende gegangen, jetzt beginnt der Schulsport mit Ausdauertraining.
Wir haben mit dem Klassenlehrer im Vorfeld besprochen wie unsere bisherigen Erfahrungen sind, was ggf. zu tun ist, der Rest bleibt abzuwarten. Die Lehrer machen bislang alles mit und sind aufgeschlossen.

Deswegen wurde unsere Tochter auch da eingeschult. Wir kennen andere Schulen die wollen die "Zusatzarbeit" nicht - wilkommen in der realen Inklusion - und dann geht es gaaaaanz schnell um Verantwortung, rechtliches, Haftungsausschlüsse...

Daher Dank an alle Lehrer und Erzieher die sich um unsere Kinder kümmern.

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