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THEMA: Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen?

Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 25 Apr 2018 18:55 #108504

  • Kiki
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Hallo, habt Ihr die Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? Wenn ja, sind das genaue Werte, auf die man sich verlassen kann?

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Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 26 Apr 2018 06:54 #108507

  • xradel
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Wenn man sich testet, sind die Ergebnisse doch immer Werte auf die man sich verlassen kann?

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Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 26 Apr 2018 07:01 #108508

  • Kiki
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  • Beiträge: 11

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  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2011
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Habe mal gehört, dass es jetzt negativ sein kann und später dann doch ausbrechen kann. Und daher frage ich, wer schon Erfahrungen damit hat.

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Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 26 Apr 2018 08:54 #108512

  • Wenke
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Kiki schrieb: Habe mal gehört, dass es jetzt negativ sein kann und später dann doch ausbrechen kann. .


Soviel ich weiß, gibt es Gentests, bei denen ein genetisches Risiko für Typ-1-Diabetes ermittelt wird und dann gibt es Antikörpertests.
Wird beim Gentest ein erhötes Risiko festgestellt, folgen im Allgemeinen regelmäßige Tests auf Antikörper.
Der Gentest sagt nicht aus, ob jemand Diabetes bekommt oder nicht, sondern nur wie hoch die Wahrscheinlicheit ist. Es erkranken aber auch immer wieder Menschen deren genetisches Risiko sogar unterhalb dem des Durchschnittsmenschen lag, während andere mit stark erhöhtem Risiko gesund bleiben.

Man kann aber eben auch nur einen Antikörpertest durchführen lassen. Dieser zeigt, ob und wie stark ein Autoimmunprozess bereits im Gange ist. Das ist aber natürlich eine Momentaufnahme. Es ist theoretisch möglich, das heute Blut abgenommen wird und der Antikörpertest ist negativ und morgen beginnt der Körper Antikörper zu produzieren und in 2 oder 3 oder 5 Jahren ist der Diabetes da.

Einen Test, der uns das ersehnte Ergebnis "dieses Kind erkrankt nie an Typ-1-Diabetes" liefert, gibt es leider nicht.
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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 26 Apr 2018 09:59 #108515

  • Cheffchen
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    Diamant Schreiber
  • Beiträge: 1609

  • Daten zum Kind:
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  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,

der negativ Test, also keine Marker sagt glaube nur das in 5 Jahren die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, mir war so 80% aussage.
Dann gibts halt positiv test und je nach Marker anzahl 1-4, steigt die Wahrscheinlichkeit, bei 2 Treffer ist glaube 85% sicher das in den nächsten 2 Jahren DM zu erwarten ist. Es gibt aber eine folge Studie wo man den Ausbruch wohl um bis zu 10 Jahre strecken kann, bei älteren ist die Studie glaube durch und aktuell ist das bei 0-3 Jahre alten Kinder.

Wie merkst sicher ist nicht und wenn muss man den Test nach einigen Jahren wiederholen.
nein, nicht testen lassen, zb für die folge Studie muss man regelmäßig nach München.

Cheffchen
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Nächstes Treffen 22.09.18 Berlin Marzahn/Ahrensfelde Grillen

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Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 03 Mai 2018 12:00 #108592

  • aworldwithout1
  • Neuling
    Neuling
  • Beiträge: 2

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2010
  • Therapieform:
Hallo Kiki,

in Cheffchens Antwort steckt schon das meiste drin :-).

Es kommt ein bisschen auf das Alter der Geschwisterkinder an. 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes entwickeln vor dem 5. Lebensjahr die sogenannten Inselautoantikörper, ein Zeichen für die fehlgeleitete Immunreaktion. Zwei oder mehr Inselautoantikörper gelten als sicheres Vorläuferstadium von Typ-1-Diabetes.

Wenn Ihr also ein Kind mit fünf Jahren und älter testen lassen wollt und keine Antikörper gefunden werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es Typ 1 bekommt - aber nicht 100 % ausgeschlossen. Wenn zwei und mehr Antikörper gefunden werden, ist es sehr sicher, dass sie irgendwann in den nächsten Jahren Typ 1 bekommen. Es ist letztlich eine ganz persönliche Entscheidung, ob man das wissen will oder nicht.

Sehr detailliert ist das hier nochmal erklärt: www.diabetes-deutschland.de/archiv/archiv_1578.htm

Dass man den Ausbruch bei Antikörper-positiven Kinder möglicherweise herauszögern kann, ist Gegenstand der Fr1da-Insulininterventionsstudie.

Ein Test auf das genetisches Risiko bringt m.E.n. nichts, wenn man ein möglichst definitives Ergebnis möchte.
Aber: Falls ein Baby unterwegs ist, kann man darüber nachdenken, denn die neue Präventionstudie POInT (für Kinder mit deutlich erhöhtem genet. Risiko) hat zum Ziel, die Autoimmunreaktion und damit T1D durch eine Art Desensibilisierung mit Insulinpulver komplett zu verhindern. Das ist eine echte Chance, denn die bisher dazu vorliegenden Daten sind gut. Aber man sollte dafür tatsächlich auch bereit sein, über drei und mehr Jahre nicht nur das Studienmedikament einzunehmen bzw. einnehmen zu lassen, sondern eben auch regelmäßig nach München, Dresden oder Hannover zu fahren, regelmäßige Blutentnahmen beim Kind machen zu lassen, und es kann am Ende auch herauskommen, dass das Kind Plazebo, also ein Scheinmedikament bekommen hat. Infos dazu: www.gppad.org/de/projekt-freder1k/deutschland/

Viele Grüße aus dem Helmholtz Zentrum München!

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Geschwisterkinder auch auf Diabetes testen lassen? 02 Jun 2018 13:11 #108778

  • Kosima
  • Mitglied
  • Senior Schreiber
    Senior Schreiber
  • Beiträge: 60

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2007
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo,
ich habe meine beiden jüngeren Kinder testen lassen und gerade gestern das Ergebnis bekommen. Das ging sehr unproblematisch mit Hilfe einer einmaligen Blutabnahme. Die Befunde sind in Ordnung, also keine Insulin-AK oder sonstige Hinweise auf einen beginnenden Diabetes. Das heißt natürlich nicht, dass sie nicht irgendwann einen entwickeln können, aber für die nächsten Jahre ist das eher unwahrscheinlich. Das wollte ich ja eigentlich auch nur wissen. Wäre der Befund anders gewesen, hätte ich mich bemüht an einer der laufenden Studien zur Ausbruchsverzögerung teilzunehmen. Ob man das machen will, ist sicher individuell verschieden, für mich war es wichtig, da mich die Ursachenforschung eben auch sehr beschäftigt (Genetik, Umwelteinflüsse usw.).

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