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THEMA: Turnsport

Turnsport 05 Mär 2017 19:51 #104403

  • Sarahschult
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Hallo.
Ich habe mal eine Frage, wessen Kind ist Turner oder Turnerin?
Wie kommt ihr im training und Wettkampf so klar?
Wir sind die noch nicht solange dabei und meine zuckermaus ist Leistungsturnerin und wir haben noch immer etwas Schwierigkeiten mit dem nachbren Effekt zu kämpfen. Wie sind eure Erfahrungen wir es besser mit der zeit?

LG Kathleen

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Turnsport 06 Mär 2017 18:54 #104423

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Hallo Kathleen,

Lillith ist 2,5 Jahre alt und weiß Gott keine Leistungsturnerin, aber beim Kinderturnen geht sie ab wie eine Rakete:P
Wir haben lage rumprobiert und haben jetzt unseren persönlichen "Stein der Weisen" fürs Turnen gefunden: eine Stunde bevor es losgeht wird die Basalrate für anderthalb Stunden (also bis kurz vor Schluss der Turnstunde) auf 50% reduziert, und zwar unabhängig vom momentanen BZ-Wert (außer der ist exorbitant hoch, aber dann geht sie eh nicht turnen). Je nach dem wie der BZ-Wert direkt vorm Turnen ist bekommt sie Sport-BE (meist Saft oder Quetschi), im Idealfall zeigt der Trendpfeil des Dexcom schräg nach oben wenn sie beginnt zu turnen.
So kommt sie perfekt durch den Nachmittag.
Vom Abendessen lassen wir dann meist noch eine Kleinigkeit unkorrigiert, um den Muskelauffülleffekt nachts abzufangen.

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Turnsport 07 Mär 2017 16:33 #104440

  • Wenke
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Hallo Kathleen,

habt ihr mal über eine Pumpe nachgedacht?

Damit kann man so einem Nachbrenneffekt sehr viel gezielter begegnen, indem man die Insulinzufuhr vor, während (sofern die Pumpe beim Sport nicht ohnehin abgelegt wird) und nach dem Sport für einige Zeit reduziert.

Mit dem Pen ist das sehr viel schwieriger. Spritzt man schon morgens weniger, weil nachmittags Sport ist, werden die Werte mittags wahrscheinlich zu hoch sein. Spritzt man abends weniger, weil sonst in der ersten Nachthälfte Unterzucker droht, ist es in der zweiten Nachthälfte zu wenig.
Mit einer Pumpe dagegen kann man dem Übel gezielt begegnen.

Ich weiß, es gibt viele Sportler, die keine Pumpe wollen, weil sie denken, dass sie stört... und viele, die sich irgendwann doch dafür entschieden und dann gefragt haben, warum sie das nicht viel früher gemacht haben.

LG Heike

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Turnsport 07 Mär 2017 17:43 #104442

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Hallo!
Leonie ist quasi immer in Bewegung - und sie macht seit 3-4 Jahren Gerätturnen (sie hat damit also schon vorm Diabetes angefangen). Da hat sie inzwischen zwei mal pro Woche 1,5 bis 2 h Training.
Wir spritzen mit Pen - haben seit November ein Dexcom G5. In der Regel trinkt sie während des Sports 1,5 BE Apfelschorle - und wenn das Training am späten Nachmittag ist, reduzieren wir das Basalinsulin nachts um eine halbe Einheit. Nach dem Sport ist sie oft um die 200 - das korrigieren wir die erste Stunde nicht extra.
Der Sensor soll ja eigentlich an Po oder Bauch sitzen - aber dort hat er extrem gestört beim Turnen - seit etwa einem Monat machen wir ihn an den Oberarm (wie den Freestyle Libre) - und das funktioniert bisher am besten.
Mit dem CGM bekommen wir auch rechtzeitig mit, falls ihr Blutzucker doch stärker sinkt - und reagieren mit ZusatzBE.
lG Silvia

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Turnsport 07 Mär 2017 20:32 #104445

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Hallo ja Pumpe stand mal im Raum. Meine Maus möchte aber keine und im Geräteturnen ist es tatsächlich schwierig da sie ausser am arm keine Pumpe setzen kann da der Katheter immer stören würde und ihr training wäre auch zulange um die Pumpe die ganze Zeit ab zu machen. Damit wird sie mit pen weiter spritzen müssen bis sie nicht mehr so intensiv Turnt.

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Turnsport 08 Mär 2017 18:25 #104455

  • Wenke
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Sarahschult schrieb: da sie ausser am arm keine Pumpe setzen kann da der Katheter immer stören würde und ihr training wäre auch zulange um die Pumpe die ganze Zeit ab zu machen.


Wenn man die Pumpe ablegt, kann man sie zwischen ca. 1 mal die Stunde für 1-2 min. ankoppeln und einen kleinen Bolus abgeben. Das haben wir schon oft am Strand so gemacht (teilweise fast ganztägig) und bei viel Bewegung (und die hat man ja beim Turnen) klappt es super.

Habt ihr das mit dem Katheter ausprobiert? Bei Teflonkathetern kann man auch fest draufschlagen, ohne dass etwas passiert. Falls ihr es noch nicht probiert haben solltet, würde ich wirklich mal ein Probetragen in Erwägung ziehen.

Mein Sohn macht zwar kein Leistungsturnen, aber er lässt bei allen Sportarten außer Schwimmen die Pumpe dran. Stört nach seiner Aussage nicht die Bohne (wobei ich mir vorstellen kann, dass man sie beim Lesitungsturnen wirklich besser ablegt.)

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Turnsport 08 Mär 2017 21:42 #104457

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Wir haben noch keine Probe getragen aber selbst der doc sagt halt das keine Schlauch Pumpe in Frage kommt. Es geht weniger um die nadel im Körper mehr um den rest der bei den Übungen zum rausreissen des Katheters führen kann. Es gebe nur den omnipod und dann am arm wo sie ja schon den libre hat und da oben will sie nicht noch was tragen.

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Turnsport 08 Mär 2017 21:51 #104458

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Dass nur Omnipod in Frage kommt, stimmt so nicht. Ich würde sagen, die kommt eher nicht in Frage, weil man sie beim Turnen eben nicht ablegen kann und somit die Gefahr des Abreißens durchaus besteht.

Eine Schlauchpumpe kann man ablegen und was dann am Körper bleibt, bietet unter der Trainingskleidung so gut wie keine Angriffspunkte um abgerissen zu werden.

Frag mal "Steffii". Deren Tochter hat auf hohem Niveau Handball gespielt (macht sie vielleicht immer noch, das weiß ich aber nicht). Sie hatte nach den Spielen auch das Problem mit dem Nachbrennen. Sie hatte dann auch über den Omnipod nachgedacht und sich dagegen entschieden, weil sie ihn nicht ablegen kann und ihr die Gefahr zu groß war, dass er durch Rempeleien im Spiel abgerissen wird. Mit einer Schlauchpumpe kam sie gut klar.

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Turnsport 08 Mär 2017 21:58 #104459

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Das mark beim Handball (habe selbst gespielt) richtig sein. Beim Geräteturnen rempelt aber niemand, da geht es ehr darum das der gesamte Körper irgendwann mit einem Gerät in Kontakt kommen. Und es dann sehr unangenehm ist wenn man an einer Stange eine Rolle mit viel Schwung macht

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Turnsport 09 Mär 2017 16:14 #104461

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Versuch macht klug!

Probiert es doch einfach mal aus. (Ich denke mal, euer Arzt ist sicher selber nicht Leistungsturner und Diabetiker und hat sicher auch nicht so viele Patienten, die beides sind.)
Wenn sich eure Befürchtungen bewahrheiten, dann war's halt nichts. Aber schon vorher sagen, dass es nicht klappen kann, da verschenkt man doch ungeahnte Chancen.

Mit dem Pen werdet ihr euer Problem nämlich eher schwer in den Griff bekommen.

Das mit der Rolle um eine Stange mag am Bauch unangenehm sein, aber gegen die Oberschenkelaußenseiten knallt man beim Gerätturnen doch eigentlich eher selten und der Po ist da unempfindlich. Und auch an den Flanken (Seiten) kann man Katheter legen.

Die Pumpe ist keine Einbahnstraße. Wenn ein Probetragen gut klappt und man später auf die Dauer doch nicht zurecht kommt, kann man jederzeit zurück zum Pen.

Eins fällt mir noch ein: wenn ihr es noch nicht getan habt, würde ich den Arzt mal auf einen Insulinwechsel ansprechen. Vielleicht wäre das Problem mit einem anderen Langzeitinsulin ein bisschen geringer.

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)
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