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Private krankenversicherung 12 Aug 2014 23:00 #93165

  • anmesi
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Hallo Ihr,
da ich jetzt verbeamtet werde habe ich die einmalige Gelegenheit meinen Sohn mit 10% Risikoaufschlag mit in die private Krankenversicherung zu nehmen.
Hat da jemand von euch Erfahrung, ob sich das irgendwie positiv auf die Diabetesbehandlung auswirkt oder eher aus irgendwelchen Gründen davon abzuraten ist?
Ganz liebe Grüße

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Private krankenversicherung 12 Aug 2014 23:21 #93166

  • Niemand
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Hallo,

Marcus ist auch privat versichert. Was die Behandlung angeht, konnten wir bisher keine großartigen Unterschiede feststellen, außer das es nie Diskussionen um irgendwelche Budgets bei den Verordnungen gab.

Der Risikozuschlag ist ein Schnäppchen. Offenbar nimmt die Gesellschaft an der Beamten-Öffnungsaktion teil, was viele, aber nicht alle PKVen machen. Bei normaler Risikoprüfung dürfte der T1-Diabetes nahezu unversicherbar sein, oder zumindest nur gegen einen sehr viel höheren Zuschlag. Da im Zweifel der Gesamtbetrag und der Leistungskatalog zählt, kann das Einholen eines weiteren Angebots aber auch nie schaden. Achtet aber auf mögliche Fristen, denn die Sonderkonditionen zur Verbeamtung gibt es meines Wissens nur zeitlich begrenzt. Und guckt euch auch den Leistungskatalog an: Beschränkungen bei Hilfsmittel und Verbrauchsmaterialen, irgendwelche versteckten Eigenbeteiligungen usw. Anders als in der GKV gibt es in der PKV signifikante Leistungsunterschiede, ggf. sogar in unterschiedlichen Tarifen der gleichen Gesellschaft.

Viele Grüße

Helmuth

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Private krankenversicherung 13 Aug 2014 08:28 #93169

  • delphyine
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Herzlichen GLückwunsch zur Verbeamtung ;-)
Ich habe mich seinerzeit dagegen entschieden, mich privat zu versichern. Zum einen, wollten sie für MICH auch den Risikoaufschlag, weil ich ja Burnout gefährdet wäre mit einem DM-Kind und zum anderen wollte die Kasse alle psychischen Krankheiten ausschließen auch für die Kinder. Wir sind aber beim Diabetesteam im engen Kontakt mit einer Psychologin und das finde ich für die kommende Pubertät sehr wichtig.
Wenn man diesen Kontakt zur Psychologin nicht (mehr) braucht fürs Kind, kann man sicher darauf verzichten.
LG

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Private krankenversicherung 14 Aug 2014 15:40 #93209

  • niki2010
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Hallo,
Beihilfe und PKV haben bei uns noch nicht gezickt, was die Übernahme von Kosten der Behandlung oder des Gebrauchsmaterials betrifft.
Bis auf Pumpentaschen wurde bislang alles übernommmen.
Der Nachteil der Beihilfe und PKV ist, dass natürlich erhebliche Kosten anfallen und die Einreichung der Rechnungen mit erheblich Aufwand verbunden ist. Bei Kurleistungen sind diese z. T. schlechter als bei der gesetzlichen KV.
Auf der anderen Seite wird diese Möglichkeit wahrscheinlich die einzige Chance sein, dass dein Kind eine PKV bekommt.

LG

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Private krankenversicherung 17 Aug 2014 21:26 #93243

  • MarieR
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Hallo,
meine Kinder sind von Geburt an in der PKV. Die 10% sind ein absolutes Schnäppchen und ich würde sofort zuschlagen! Je nach Versicherungsbedingung hast Du demnächst keine Diskussion mehr über Pumpe und Verbrauchsmaterial - denn das scheint der PKV egal zu sein, wie hoch da der Verbrauch ist.

Als Vergleich: mit meiner Neurodermitis, die ich vollständig unter Kontrolle habe und keine Medikamente benötige, zahle ich 40% Aufschlag....

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Private krankenversicherung 17 Aug 2014 21:44 #93246

  • Wenke
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Als Fachfrau würde ich auch sagen: 10 % sind ein echtes Schnäppchen, denn eigentlich ist Diabetes ein absolutes Ablehnungskriterium.

Ich wollte früher nie privat versichert sein und habe mich für eine Ausbildung als Beamte deshalb gar nicht erst beworben. Mittlerweile würde ich was-weiß-ich dafür geben privat versichert zu sein. Wie man heute als Kassenpatient bei vielen Ärzten behandelt wird - einfach unmöglich.

Beispiel
1995 bekam ich bei einem bestimmten Facharzt noch in 1-2 Wochen eine Termin zu einer Uhrzeit, die mir angenehm war.
2012 wurde mir beim gleichen Arzt ein Termin für 2013 (3 Monate später) angeboten zu einer Uhrzeit, die für eine dreifache Mutter eine Katastrophe ist (was aber keinen interessierte, es hieß "die oder keine!"). Kaum da, wurde mir erstmal eine IGEL aufgedrängt ("Na, wo Sie so lange auf den Termin gewartet haben, sollten Sie das jetzt aber machen lassen..."), die ich sogar noch VORHER bezahlen musste...

Natürlich hat die PKV auch den ein oder anderen Nachteil, aber ich würde trotzdem zugreifen.

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Private krankenversicherung 26 Aug 2014 11:42 #93362

  • Schnuffelmama
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Hallo,
meine Kids sind von Anfang privat versichert, weil ich Beamtin bin und ich bin auch sehr froh darüber. Wir hatten noch nie Probleme mit irgendwelchen Verordnungen und seit der Diabetes erst recht nicht. Die Kinder bekommen alles was sie brauchen und das ist die Hauptsache. Ich habe es noch nicht bereut, vor allem im Hinblick auf notwendige Krankenhausaufenthalte - Zweibettzimmeranspruch etc.

Ich würde es mir überlegen!!!

*schnuffelmama*

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Private krankenversicherung 26 Aug 2014 12:27 #93363

  • delphyine
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Hallo,
Also ich muss allerdings sagen, dass ich bislang auch noch nie Probleme mit meiner gesetzlichen Krankenkasse hatte. Uns wurde immer alles an Verbrauchsmaterial genehmigt, dass wir brauchten. Manchmal mit Telefonaten und kurzen Diskussionen, aber sie waren dabei immer freundlich uninformiert. Ich hatte bislang auch immer ein Einzelzimmer (liegt vielleicht daran, dass ich bislang immer entweder mit hochansteckenden Krankheiten oder mit schreiendem Säugling im KH war, aber ehrlich gesagt fand ich das immer sehr langweilig.) Selbst jetzt beim CGM sind sie freundlich und informieren über einzelne Schritte. Ob wir es bekommen werden, ist natürlich noch unklar, aber ich denke, dass die PKV da genauso auf den medizinischen Dienst zurückgreift.

Wenn man da andere Erfahrungen gemacht hat, ist der Wechsel zur PKV sicher leichter, zumal wenn es wirklich als einzige Bedingung diese 10% gibt.

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Private krankenversicherung 26 Aug 2014 13:41 #93364

  • Wenke
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Meine Erfahrungen, was die GKV selber angebetrifft, sind eigentlich auch gar nicht so schlecht. Hin und wieder ärgert man sich, aber das passiert einem überall.

Das Problem ist mehr, dass die Ärzte an Kassenpatienten deutlich weniger verdienen und deshalb viele (nicht alle!) Ärzte in den letzten Jahren dazu übergegangen sind, Kassenpatienten monatelang auf Termine warten zu lassen oder ganz abzuweisen ("Am besten gehen Sie woanders hin."). Termine zu unmöglichen Uhrzeiten anzubieten ("Neue Patienten müssen morgens um 7 Uhr kommen!" - dass ich dann bis 9 Uhr im Wartezimmer saß, brauche ich wohl kaum zu erwähnen). In manchen Praxen werden geradezu aggressiv IGEL verkauft. Mir wurde bereits einmal die Inanspruchnahme von IGEL im Mindestwert von 60 EUR als Voraussetzung überhaupt einen Termin zu bekommen genannt (habe dann zum Glück doch anderswo einen Termin bekommen.)

Hier in der Gegend schießen die Privatpraxen gerade wie Pilze aus dem Boden und werben fleißig damit, dass man bei ihnen sofort einen Termin bekommt. Manchmal würde ich da schon gern hingehen...

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Private krankenversicherung 26 Aug 2014 14:16 #93365

  • delphyine
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Hm, das ist sicherlich eine regionale Besonderheit und in Städten schlimmer als hier "auf dem Land". Der Einzige, der bei mir Probleme macht, ist mein Hautarzt, aber. 1. muss ich da ohnehin nur alle paar Jahre zur Krebsvorsorge hin und 2. hab ich da ja auch Alternativen, die auch mal auf die Muttermale schauen können, 3. hat die Krankenkasse letztesmal sogar die Igel-Leistung gezahlt, die der mir aufgeschwatzt hat und die ich gar nicht bereit war zu zahlen (irgendwie hat er das dann wohl begründen können). Ich find's halt nicht so angenehm mich bei wieder einem neuen Arzt bis auf die Unterhose auszuziehen, aber wenn er plötzlich wegziehen würde, hätte ich die Wahl ja gar nicht. So reg ich mich halt ein Jahr lang auf und geh doch wieder zu ihm, reg mich wieder auf und das so lange, bis er in Rente geht ;)

Ich bin natürlich terminlich mit zwei Kindern und maximalem Fahrtweg von 40 Minuten auch etwas flexibler als du mit deinen drei Kindern und stundenlanger Anfahrt.

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