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Pflegedienst ich könnte kotzen! 16 Okt 2013 21:01 #86372

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Hallo,

der titel sagt alles.
nur mal so:
Fr mittag: anstelle 2,3IE gabs nur 1,3IE und Vesper dann BZ 22,8 (410mg) und das zum ersten schwimmen (;o;).
Mi (Heute) Vesper anstelle 1,4IE gab es 3,5IE.
zum glück war ich 1h später in der Kita und habe mir das Tagebuch angeschaut und dachte ich seh nicht richtig, da Vesper 0,3 BE Faktor. Nach dem mir nicht mehr ganz so schlecht war und ich mich wieder bewegen konnte gleich tüt Gummibärchen in die hand gedrückt, Pumpe schauen jo 3,5IE abgegeben BZ 3,8 (68mg), 1h später 4,2(75mg) nächste tüte und zum Abenbrot 5,1(91mg) und hoffnung das es jetzt war.
Das was mir so zwischen durch klar wurde, 700ml Saft hätte sie gleich drinken müssen um ein ausgleich zu schaffen.

Werde morgen früh wohl gleich ein Termin für Morgen machen beim Pflegedienst mit der hoffnung das auch einer da ist der sich etwas mit DM ausgennt und werde die ganz leise zur schnecke machen, war leider der einzige Pflegedienst den wir gefunden haben der in die Kita kommen kann.

So, ich erwarte jetzt eigentlich nichts wollte nur mal los werden (^-^)

Cheffchen

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Pflegedienst ich könnte kotzen! 17 Okt 2013 09:09 #86384

  • TinaSchnecke
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Ähnliche Erfahrungen mussten wir auch machen.
Sie konnten nicht 1+4 rechnen oder 3*0,5.
Auch, dass es Pens mit 0,5-Einteilung gibt, war ihnen fremd.
Jeden Tag kam auch noch jemand anders. Oft mit jemandem im Schlepptau, der auch noch "eingearbeitet" werden musste.

Die meisten Pflegedienste haben nicht nur keine Erfahrung mit Kindern, sondern nur mit älteren Typ-2-Diabetikern und deren hohen Insulindosen. Sie lehnen die Betreuung von Kindern aus diesem Grund auch einfach ab. Insofern kann man ja schon froh sein, wenn man überhaupt jemanden findet, der den Job übernimmt.

Wenn das Gespräch nichts bringt, unbedingt nochmal versuchen einen anderen Pflegedienst aufzutreiben. Das muss in Berlin doch möglich sein. Kann euch eure Ambulanz denn niemanden empfehlen?

Unsere Kita-Erzieherinnen (und auch die Leitung) hat der Pflegedienst zum Glück so genervt, dass sie bei Pumpenumstellung gesagt haben, sie machen das jetzt selber. Sie wussten ja nicht, was auf sie zukommt :silly: Die Pumpenbehandlung ist ja schon einiges komplexer, als wenn nur mittags der Pflegedienst kommt zum Actrapid-Spritzen. Aber sie machen das super und gern (im Vergleich zur Alternative ;) ) Solche Erzieherinnen, die ihren Beruf als Berufung verstehen, wünsche ich jedem Kind (und seinen Eltern).

lg
Tina

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Mama von Max (2005, DM seit 22.02.2011) mit Pumpe (Veo)

Pflegedienst ich könnte kotzen! 17 Okt 2013 10:42 #86389

  • MamaReni
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Hallöchen,
Unsere Erfahrungen waren ähnlich. Uns überrannte die DM Diagnose im Februar2013 und ich telefonierte schon vom Krankenhaus aus herum um einen Pflegedienst für die Kita zu bekommen. Nie hätte ich zu der Zeit gedacht, was man da alles zu hören bekommt.
Es war deprimierend zu erfahren das Patienten in so einem Fall nur als Kostenfaktor gesehen wurden.
Die Kommentare reichten von " wir haben dafür keine Kapazitäten" bis hin zu " Kinder sind zu aufwändig in der Behandlung, dafür gibts zu wenig Geld" usw.. Dann gab es einen kleinen Pflegedienst, der sich dem annahm, ich erklärte ihnen Stundenlang, was sie beim Diabetis beachten müssten und wie was berechnet wird und und und. Das machte mich zwar schon etwas stutzig, weil ich dacht, eigentlich müssten Pflegekräfte soetwas doch wissen. Aber dann sagte ich mir, sie wollen nur zur Sicherheit alles genau wissen. Ganze drei Tage sah ich mir dieses Chaos in der Kita mit an, zu viel gespritzt,zu wenig gespritzt, daneben gespritzt usw. Für mich erschreckend, war es ihnen nie bewusst. Wir fasten für uns dann den Entschluss, wir kündigen denen und entziehen unser Vertrauen. Schließlich geht es um unsere Tochter und ihre Gesundheit.
Wir waren der Verzweiflung nahe und hatten unendliche schlaflose Nächte.
Dann half mir eine befreundete Mama aus der Kita, die beim NDR arbeitet. Denn sie hatte all das täglich mitbekommen und merkte, dass wir langsam nicht mehr weiter wussten.
Sie berichtete in der Redaktionsrunde von der "Katastrophe" und die Kollegen nahmen sich dem gleich an.
Sie interviewten uns und machten einen tollen Beitrag daraus. Hinzu interviewten sie auch den einen oder anderen Pflegedienst aus Lüneburg, die dann unsere Erfahrungen bestätigten, das der Kosten Nutzen Faktor bei Kindern sich nicht decken würde.
Erschreckend oder?
Nachdem dieser Beitrag gesendet wurde, rannte sowas wie ein kleine Welle der Emphörung durch unseren Landkreis und siehe da wenige Tage später hatten wir einen kompetenten Pflegedienst für unsere Tochter.
Wir waren sehr Glücklich und auch unserer Tochter war die Erleichterung anzumerken. Jetzt ist unsere Maus ein Schulkind und Iwrit haben bei uns einiges umgestellt, so dass ich derzeit zu Hause bin, wenn sie aus der Schule kommt.
Aber ich finde es schon traurig und erschreckend, das zum einen die Krankenkassen so wenig für diese Einsetze bezahlt und zum anderen diePflegekräfte bei dem einen oder anderen Pflegedienst so rein gar keine Ahnung haben.

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Re:AW: Pflegedienst ich könnte kotzen! 17 Okt 2013 11:07 #86391

  • hoya
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Hallo.
Wir haben auch die gleichen Erfahrungen machen müssen :mad: (siehe www.diabetes-kids.de/forum/offene-foren/...t-72581/page-1#77816 ) Letztlich habe ich mich ab da immer anrufen lassen und wir sind den Rechenweg zusammen durchgegangen. Also wieviel KE mal Faktor x plus Berücksichtigung von Unter- oder Überzucker. Nur so funktionierte es dann, weil ich gleich sagen konnte, wenn was falsch war. Positiver Nebeneffekt: Ich wusste, wo mein Kind BZ-technisch so den Tag stand.

Jetzt übernimmt das GsD alles unsere Einzelintegrationshilfe, was schon sehr erleichternd ist für alle Beteiligten.

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Re:AW: Pflegedienst ich könnte kotzen! 17 Okt 2013 14:36 #86399

  • Cheffchen
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Hallo all,

also bin ich nicht alleine, gut zu hören oder auch nicht :blink: .
War heute da und haben besserung gelobt und können sich die fehler auch nicht erklären, vielleicht am trubel in der Kita also dann müssen die halt ab jetzt raus, mal schauen ob das besser funzt.

Zu dem

TinaSchnecke schrieb: ...einen anderen Pflegedienst aufzutreiben. Das muss in Berlin doch möglich sein. Kann euch eure Ambulanz denn niemanden empfehlen?

Leider nicht, wir haben über 3 monate aktiv gesucht gesucht, inkl. SPZ, Krankasse, Jugendamt, MenschenKind. jeder hat einmal alle Pflegedienst durchgenommen und erst MenschenKind konnte mit leichten rechtlichen druck ein finden, der sich bereit erklärt das zu machen.
Ja, ich Wohne in Berlin und ja, in jeder straße gibts 2 Pflegedienste aber "Kind Insulin Täglich Pünktlich" sind begriffe die nicht zusammen passen.
-Mittags keine zeit, 11h würde gehen
-für 3.5€ nö
-pünktlich auch noch nö
das waren die meisten antworten, zum schluss haben wir schon gewetten mit was für eine Antwort die Absagen.

So dann hoffen wir mal und Danke.

Cheffchen

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Re:AW: Pflegedienst ich könnte kotzen! 17 Okt 2013 14:47 #86401

  • EgonManhold
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Hallo,

in den ambulanten Pflegediensten findet man nur sehr selten ausgebildete Kinderkrankenschwestern, sondern Krankenschwestern, Altenpflegerinnen und Pflegehilfskräfte.

Wenn die Kranken-Kinderkrankenpflegeausbildung in einer Klinik ohne spezielle Diabetesabteilung stattfindet, kennen diese Pflegekräfte die ICT und Pumpentherapie höchstens aus Büchern. Wobei in den entsprechenden Lehrbüchern dies Abschnitte nur kurz abgehandelt werden.

Dazu kommt. das die Vergütungen häufig nicht dem notwendigen Zeitaufwand entsprechen.

Das und noch einige andere Punkte führt dann u.U. dazu, das Pflegedienste solch eine Tätigkeit nicht annehmen oder nicht zur Zufriedenheit (sprich: fachlich korrekt) aller, durchführen können.

So sind leider die Tatsachen, an denen sich so schnell auch nichts ändern wird.

Gruß, Egon

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Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte...
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