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Krankenhaus und OP 19 Apr 2013 22:00 #81353

  • nicola
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Hallo,

nachdem ich hier schon viel gelesen und auch etwas geschrieben habe mal eine eigene Frage.
Ich werde nächste Woche mehrere Tage stationär ins Krankenhaus müssen und etwa 3h bei Vollnarkose operiert. Habt ihr Tipps auf was ich die Ärzte hinweisen sollte, auf was ich achten sollte bezüglich Diabetes? Ragiert der Zucker auf Narkose und OP?
Die OP findet statt um die Knochen meines linken -ellenbogens nach einem Sturz wieder in die richtige Ordnung zu bringen und zu fixieren (Schrauben).
Habe seit 9 Jahren Typ 1 Diabetes, behandelt mit Pumpe, habe keine Narkoseerfahrungen.

Danke schon mal!!!

Nicola

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Krankenhaus und OP 20 Apr 2013 16:08 #81370

  • EgonManhold
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Achtung: Mein Beitrag / meine Antwort ist meist nur eine Kurzfassung und kann daher i.d.R. nicht alle möglichen Aspekte zu dem jeweiligen Thema berücksichtigen.
Häufig geben meine Beiträge nicht meine persönliche Meinung wieder, sondern beruhen auf Tatsachen bzw. fachlich anerkannte...

Krankenhaus und OP 20 Apr 2013 16:47 #81374

  • nicola
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Danke, auf den Seiten stehen viele Infos die ich noch nicht kannte -hört sich für mich aber noch immer unsicher an. Wie finde ich heraus, ob sich das Personal während der OP auch auskennt wenn ich ihnen die Versorgung überlasse? Mit Insulin IV kenn ich mich nicht aus, hab keine Erfahrungen. Sprech ich vor der OP nur mit dem Anästhesisten oder lern ich auch das andere Personal kennen und kann mit ihnen über Diabetes sprechen?

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Krankenhaus und OP 21 Apr 2013 16:45 #81398

  • EgonManhold
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Hallo nicola,

deine gezielten Fragen kann dir nur das Personal "deiner" Klinik beantworten, weil das natürlich von diesem Personal abhängt.

Grundsätzlich muss man sagen, dass das Personal einer chirurgischen Abteilung (Ärzte/Pflegekräfte) wenig Erfahrung mit T1-Diabetes haben. Die Pumpentherapie ist ihnen auch eher völlig fremd.
Darum sollte man -insbesondere bei länger dauernden OPs- die BZ-Führung während der OP/der Narkose dem Anästhesisten überlassen. Mit der BZ-Regelierung über Insulin-/Glukoseinfusionen kennt er sich i.d.R. gut aus. Das ist sein tägliches Brot.
Ansonsten ist der Patient gut beraten, die BZ-Regulierung erst wieder selbständig zu übernehmen, wie ich es in meinen Referaten beschrieben habe.

Gruß, Egon

PS:
Die empfohlenen BZ-Werte, die "um die Operation herum" angestrebt werden sollten, verändern sich immer mal wieder. Es gibt immer mal wieder neue Studienergebnisse, die dann mal Werte zwischen 100 - 140 mg/dl empfehlen und mal zwischen 140 - 180 mg/dl oder irgendwo dazwischen. Wichtig ist m.E., dass Werte <100mg/dl und >180mg/dl vermieden werden.

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Letzte Änderung: von EgonManhold.

Krankenhaus und OP 22 Apr 2013 22:01 #81484

  • MarieR
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Nicola,
meine Tochter, 5 Jahre alt, wurde vor acht Wochen in einer zweistündigen Vollnarkose operiert. Von Insulinpumpen hatte der Anästhesist nur vage eine Vorstellung. In einem guten, langen Gespräch habe ich folgendes mit ihm vereinbart:
- BZ vor OP zwischen 160 und 220
- Pumpe bleibt dran
- BZ-Messung nach 1h
- ggf. Korrekturschema nach meinen Vorgaben anwenden. Bedienung der Pumpe nach meiner Kurzanweisung

Marie kam mit einem BZ von 190 raus, da war ich absolut zufrieden und der Anästhesist auch. Wir haben vom Diabetes-KKH zusätzlich einen einseitigen Vorschlag für die OP-Klinik bekommen, wie mit dem Diabetes und Pumpe umzugehen ist. Dem Anästhesist war es dann aber doch recht lieb, als ich ihm sagte, dass ich es am liebsten selbst entscheiden würde. Denn mit so kleinen Basalmengen (Marie braucht nur 5 IE/Tag) kannte er sich gar nicht aus.

Und die Erfahrungen mit den Krankenschwestern gab mir recht:
- die Krankenschwestern wollten Marie nicht in den OP schieben bei 170, weil der Wert ja viel zu hoch sei
- Auf ihre Nachfrage informierte ich sie, was denn besprochen sei. "Das kann ja gar nicht sein" war die die Antwort. Hallo, ich bin die Mutter?!!
- nach der OP wollten sie mich daran hindern den BZ zu korrigieren und wollten alles klitzeklein aufschreiben. Und dass ich bei BZ 220 nur 0,6 IE gebolt habe, konnten sie gar nicht verstehen und riefen den Anästhesisten nochmal an, der dann aber bestätigte, dass ich die Therapieentscheidungen treffen soll. hihi.

Nach meiner heutigen Erkenntnis würde ich als Diabetiker nicht alleine in die Klinik fahren, sondern jemanden mitnehmen, der sich mit der Therapie auskennt. Außerdem war total blöd, dass die OP für morgens um 9 Uhr angesetzt war (man darf 6h vorher nix mehr essen), de facto begann die OP aber wegen Komplikationen beim Vordermann erst um 14 Uhr. Mal abgesehen vom Hunger war es zwar ein schöner Basalratentest, aber auf den hätte ich auch gut verzichten können.

Alles Gute für Deine OP!
Maja
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