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fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 12:34 #70110

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Nachdem ich Blutzucker nun wenigstens auf akzeptable Werte (Norm zwischen 60 und 280) bekommen habe, versuche ich herauszufinden, aus welchem Grund der Wert gegen Mittag und gegen Mitternacht am höchsten ist.
Ich frage mich, ob es an der Milch liegen könnte, die er morgens um acht und abends um sieben bekommt. Nun ist das zwar nicht die Welt (100ml, bzw. 200 ml), mein Wurm ist aber auch nur 11 kg schwer. Ich weiß, dass die KOhlenhydrate der Milch aufgrund des Fettgehaltes langsamer aufgenommen werden.
Bislang rechne ich gänzlich ohne FPE. Mein Arzt meint, das wäre so gut. Solle ich mich auch bei den geringen Mengen damit beschäftigen? Es erscheint mir sooo konmpliziert...

Was denkt ihr?
Wo bekomme ich eine einfache Anleitung für die FPE Berechnung?

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Mama vom Diabeteszwerg (geb. Herbst 2010, erkrankt Sommer 2011, Therapie mit Pumpe Paradigm)

Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 13:36 #70111

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Hallo,

ich bin gerade etwas verwundert. Uns wurde nahe gelegt auf Milch außerhalb der Mahlzeiten zu verzichten. So wie auf alle anderen zuckerhaltigen Getränke. Mein Kleiner (fast 2 Jahre alt) bekommt zum Frühstück 250 ml, also eine BE, die auch gespritzt wird und ansonsten gibt es nur Tee und zum schlafen ein Wasser.

Zum Thema mittags hoch, dass haben wir von anfang an. Uns sagte man, dass das sehr häufig auftritt und man es das Dawn-Phänomen nennt. Könnte es sein, dass dein Kleiner das auch hat? Vielleicht braucht er morgens einfach eine höhere Dosis?!? Mein Kleiner hat morgens 1,5 i. E. pro BE. Mittags testen wir noch, da ist er aber bei weniger als 0,5 i. E. pro BE. Abends kriegt er 0,75 i. E.

Nur das mit dem nachts hoch haben wir nicht. Vermutlich weil er da die größte eigenproduktion an Insulin hat.

Hoffe, dass ich dir wenigstens ein bisschen helfen konnte.

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Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 13:51 #70113

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Danke für deine Antwort. Warum soll auf Milch verzichtet werden? Das wurde mir noch nicht gesagt. Ich gebe ihm Morgens 100 ml MIlch in sein Müsli und abends bekommt er 150 ml MIlch zum Trinken und 80 g Naturjogurt zu seinem Abendbrot, welches darüberhinaus aus Brot und Gemüse besteht. Das ist ja nicht "außerhalb der Mahlzeit".
Ja, mein Arzt sprach auch vom Dawn Phänomen. Das kann es natürlich auch sein. Er bekommt daraufhin allerdings morgens schon einen Faktor von 0,8 (mittags und nachmittags nur 0,4 bzw. 0,3). Vielleicht muss der morgens und abends aber einfach noch höher gesetzt werden, wenn ich das von dir so lese.

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Mama vom Diabeteszwerg (geb. Herbst 2010, erkrankt Sommer 2011, Therapie mit Pumpe Paradigm)

Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 15:39 #70119

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Wann habt ihr denn die Diagnose bekommen?
Wir am 19.05. Wir sind mit dem Einstellen ja noch nicht fertig. Morgens sind es wie gesagt 1,5 i.E. und abends 0,75 i.E.
Mittags testen wir gerade die 0,3 i.E. heute hat es ziemlich gut gepasst gestern und vorgestern allerdings nicht daher morgen nochmal mit 0,3 testen. Wenn es da wieder passt belassen wir es dabei ansonsten probieren wir die 0,4 i.E. aus.
Mein Kleiner hat halt einen ganz komischen Rhytmus mit seinem eigenen Insulin. Er hat ja dieses Dawn-Phänomen gehabt als wir noch im KH waren. Deswegen morgens auch eine so hohe Dosis. Wenn ich aber dann zwischen Frühstück und Mittagessen keine BE (ohne spritzen) gebe, rutscht er mir bis zum Mittagessen in den Unterzucker (gestern zb. 56). Also eigentlich doch zu viel Insulin. Setzt man es aber runter, schießt er nach dem Frühstück total nach oben. Also lieber diese Variante, damit fahren wir wirklich super.
Mittags nach dem Mittagschlaf ist er bisher auch immer ziemlich hoch gegangen, daher diese "Experimente" mit dem Faktor.
Und entgegen dem eigentlichen Rhytmus produziert er nachts die größte Menge an eigen Insulin. Deswegen wird er ab ca. 16 Uhr nicht schon bei 240 korrigiert, wie es tagsüber ist, sondern frühestens bei 300.
Ein Beispiel: Er war die Tage abends bei rund 260 (habe den genauen Wert gerade nicht im Kopf) und wir haben nichts gemacht außer einen Tee gegeben. Morgens um 7 Uhr war er dann bei 159 und 150 ist sein Zielwert.

Um mal zu euch zurück zu kommen. Die Milch bekommt er zum Abendessen und die wird gespritzt, das habe ich richtig verstanden?!? Mal den Arzt gefragt, ob er evtl. eine größere Menge an Basalinsulin braucht? Mein Kleiner bekommt da jeweils morgens und abends nur 0,5 i.E. weil er ja zur Zeit in der Remission ist und doch noch relativ viel eigenes Insulin hat, dass zb. die Zwischenmahlzeit bis zu 2 BE komplett alleine bewerkstelligen kann.

Oder könnte es sein, dass dein Kleiner bisher in der Remission war und das nun so langsam auch aufhört?
Du kannst dahin gehend ja mal eure Diabetesberaterin oder den Arzt anrufen und löchern, ob das Möglichkeiten sind.

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Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 18:05 #70127

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Wir haben die Diagnose vor einem Jahr bekommen, da war er noch kein Jahr alt. Unsere Einstellungsphase und auch die Remission sind schon vorbei.
Wie sind denn die Werte eures Kleinen in der Nacht? So zwischen zwölf und zwei? Sind sie da nicht noch höher als der Abendwert?
Die Milch (als Teil seines Abendbrotes) wird natürlich genauso wie morgens auch mit zum Essen angerechnet und dementsprechend auch dafür gebolt. Allerdings nur der Kohlenhydratwert. Ich überlege, ob ich nicht auch den Kalorienwert berechnen müsste oder ob das bei den Mengen noch egal ist.

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Mama vom Diabeteszwerg (geb. Herbst 2010, erkrankt Sommer 2011, Therapie mit Pumpe Paradigm)

Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 18:24 #70129

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Hallo !
Wie ich sehe , habt ihr eine Pumpe , da hab ich leider keine Ahnung
aber evtl. ein Denkanstoss ;)
Wir spritzen mit Pen und haben 2 verschiedene Insuline für den Bolus , ein schnelles und ein etwas langsameres .
Die verwenden wir je nachdem was er ist .
Aber soweit ich weiss , gibt es bei der Pumpe sowas wie - verzögerter Bolus !?!
Vielleicht hilft es ja , denn bei den kleinen Mengen dürfte die FPE kaum ins Gewicht fallen .
LG Maike

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Christopher 10.10.02 , DM 07.06 ,Pumpe seit 10.12 (Veo)

Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 20:16 #70134

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Hallo,

200 ml Milch haben z.B. 1 FPE.
Das heißt, dass du zusätzlich zu dem normalen Kohlenhydrat-Insulin noch 1 IE verzögert über 3 Stunden bolen könntest, um den verspäteten Anstieg abzufangen.
Allerdings habe ich keine Ahnung, wie sensibel kleine Kinder auf das zusätzliche Insulin reagieren.

Als wir mit FPE begonnen haben, haben wir uns erstmal langsam rangetastet, um Hypos zu vermeiden.
Bei meinem Sohn z.B. ist FPE Berücksichtigung auch nur abends nötig, tagsüber sind FPE nicht nötig, da er dann tatsächlich in die Hypos geht.
Würde auch nicht gleich die volle Menge an FPE bolen, sondern erstmal langsam anfangen.

Hier findest du eine kurze FPE Anleitung mit Rechenbeispiel:

www.diabetes-ratgeber.net/Blutzucker/Auc...nflussen-125209.html

Wenn du Nährwertangaben zur Berechnung brauchst, ist dies eine gute Seite:

fddb.info/

Die FPE werden ja je nach Menge verzögert gebolt:

1 FPE verzögert über 3 Stunden
2 FPE " " 4 Stunden
3 FPE " " 5 Stunden
>4 FPE " " 7-8 Stunden

LG, Cordula
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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)

Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 23 Jun 2012 20:49 #70136

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Ich muss gestehen, dass wir bisher erst 2 mal nachts gemessen haben, seit wir aus dem KH raus sind (sind am 12.06. wieder heim gekommen). Und da war es so, dass der Wert jedes mal niedriger war als der um 12 Uhr, wenn wir ins Bett gegangen sind.
Wie gesagt, bei meinem Kleinen wird die Nacht fast ausschließlichh über die eigene Insulinproduktion abgedeckt und das Basal wird nur gegeben um ganz sicher zu sein. Eigentlich bräuchte er beim Basal weniger als 0,5 aber das kann unser Pen nicht und eine Pumpe möchten wir aktuell nicht.

Hmm Remission also schon vorbei. Dann fällt mir auch nichts weiter ein. Und wenn ich dann so Sachen lese wie Kalorien berechnen gehen eh wieder die Schotten runter. Ich dachte mit dem BE rechnen würden wir alles nötige tun um zu wissen, wie viel Insulin er braucht. Ab wann wird es denn nötig das ebenfalls zu berechnen? Wird es das überhaupt zwingend oder kann es sein, dass unser Sohn sein ganzes Leben lang auch nur mit BE rechnen auskommt?

Ach so, könnte ja auch von Bedeutung sein: Wir haben das Huminsulin Basal und Humalog. Das Humalog wird nach dem Essen gespritzt da mein Kleiner ja noch nicht sagen kann, wie viel er essen möchte. Auch wenn er praktisch jeden Tag die selbe Anzahl an BEs isst, ist das zu unsicher. Und Humalog ist ein relativ schnell wirkendes Insulin. Wirkdauer ist wohl maximal 4 Std. Je nach Dosis natürlich.

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Aw: fpe berechnung - ja oder nein? 24 Jun 2012 07:48 #70142

  • cociw
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Hallo,

Ich dachte mit dem BE rechnen würden wir alles nötige tun um zu wissen, wie viel Insulin er braucht. Ab wann wird es denn nötig das ebenfalls zu berechnen? Wird es das überhaupt zwingend oder kann es sein, dass unser Sohn sein ganzes Leben lang auch nur mit BE rechnen auskommt?


Zwingend nötig ist es nicht unbedingt - das sind nachher die Feinheiten der Therapie.
Erstmal ist es wichtig, die Basistherapie zu beherrschen, und da reicht die übliche BE Berechnung völlig asu.
Zudem ist dein Sohn ja noch in der Remission, was noch vieles abdeckt.
Aber irgendwann kommt man eventuell an einen Punkt, an dem ma total abgenervt ist, weil dieses oder jenes Lebensmittel scheinbar nicht vernünftig mit Insulin abzudecken ist, obwohl man alles genau nach Plan macht. Und dann können die FPE ins Spiel kommen.
Aber dafür könnt ihr euch noch locker Zeit lassen.

In der ersten Zeit der Remi habe ich nachts auch sehr selten gemessen, einfach weil es nicht nötig war.
Man MUSS ja auch nicht unbedingt messen, wenn alles okay ist.
Inzwischen haben wir turbulente Phasen, in denen ich auch 2-3mal/Nacht aufstehen muss :gaehn: , und dann gibt es wieder Zeiten, in denen ich auch mal 3 Wochen am Stück nachts durchschlafen "darf".

LG, Cordula

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Cordula mit Justus (*08/1999, DM seit 12/2009, CSII seit 05/2010)
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