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Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 08:07 #54784

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Moin Moin,

vor 3 Wochen hatte unser Sohn (7) nachts einen Zuckerschock, den wir erfolgreich behandelt haben. Diese Situation geistert nun ständig in unserem Kopf rum und plötzlich ist nichts mehr wie früher. Meine Schwägerin wollte ihn schon öfter mal zum übernachten einladen, das habe ich jetzt erstmal geblockt, ich kann ihn nicht weggeben. Die Nächte sind total unentspannt zur Zeit. Am liebsten möchte ich wieder alle 2 Stunden nachmessen, damit auch ja nichts passiert. Letzte Nacht war es besonders schlimm. Er hatte einen sehr hohen Wert und mein Mann traute sich gar nicht, Insulin rein zu schießen. (vor 3 Wochen hatte auch mein Mann ihm das Insulin verabreicht) Nach der Insulingabe und dem Nachmessen, war an Schlaf nicht mehr zu denken. Wir lagen beide nebeneinander und grübelten.
Nun sagt mir doch mal: Hört das irgendwann wieder auf?? Sind wir jetzt bescheuert??

Mein Sohn hat übrigens seit knapp 3 Jahre Diabetes.

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 08:40 #54785

  • schnecke2004
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Hallo!
Ich kann Dich nur zu gut verstehen, wir hatten dieses Erlebnis vor rund 2 Monaten. Sarah hatte gegen 20.30Uhr nach bereits einer Stunde Schlaf auf einmal einen Unterzuckerschock mit einem heftigen Krampfanfall. Wir waren so panisch, dass wir sogar den Notarzt gerufen haben, der uns dann auch für eine Nacht ins KH mitgenommen hat. Wir hatten ihr natürlich die Notfallspritze gesetzt und sie kam nach und nach wieder zu sich. Mir gingen ganz lange Zeit diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf, wie sie da krampfend in ihrem Bett lag. Am liebsten hätte ich sie von da ab ständig bei mir gehabt, aber das geht ja nicht. Wir haben die erste Zeit danach häufiger gemessen und darauf geachtet, dass sie auch tagsüber nicht zu niedrig rutscht. Nach einer Weile wurden wir dann wieder etwas ruhiger und mittlerweile ist dieser Schock natürlich nicht vergessen, aber doch einigermaßen verarbeitet und alles läuft wieder einigermaßen normal. Das Problem mit Auswärtsschlafen haben wir leider nicht, da wir hier keine Verwandtschaft haben, aber ich kann Dich gut verstehen, dass Du das im Moment nicht möchtest. Würde denn Deine Schwägerin den BZ messen, wenn Dein Sohn bei ihr übernachtet?
Liebe Grüße,
Kerstin

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 09:02 #54787

  • Jaqueline1985
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Hallo ihr...

oh man das hört sich ja echt schlimm an....
Mein Sohn wird im Juli 5 und hat seit 2,5 jahren Diabetes und wir hatten das bis jetzt nocht nicht toi toi toi
Aber was mich jetzt mal ineressieren würde ab was für einem Wert so ein Zuckerschock passiert.... und wenn die kinder dann so krampfartig im Bett liegen misst ihr eure kinder dann noch oder gebt ihr sofort dann die Notfallspritze ?????
Mein Sohn hatte letztens einen Wert von 23 und hüpfte noch ganz gemütlich durch den Garten :huh:
Ich habe richtige angst vor so einem Zuckerschock..... :-(
Ich würde mich über eine Antwort freuen ....
Lieben Gruss Jacky

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 09:08 #54788

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Liebe Jacky,

ich habe auch immer auf einen bestimmten BZ-Wert spekuliert aber wenn Du Dein Kind da zuckend liegen siehst, ist das letzte woran Du denkst, das Messen!!

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 11:02 #54790

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Hallo,

wir hatten letzten zwar keinen Zuckerschock mit Bewußtlosigkeit oder Krampf, aber es war doch erschreckend. Meine Tochter hatte den Wert 19 und schrei hysterisch, dass ihr Bauch weh täte und versuchte sich den Katheter herauszukratzen. Zum Glück hat sie brach den TZ und die Gummibärchen gegessen, so dass es ihr nach 30 min schon wieder richtig gut ging.

Auch wir haben dann mehrere Tage die Werte höher laufen lassen.

An einem anderen Tag ist sie mit 20 noch fröhlich rumgelaufen, deshalb ist es wahrscheinlich schwer zu sagen, ab welchem absoluten Wert ein Unterzuckerschock entsteht.

Also viel Verständnis von unserer Seite und ich wünsche euch die Kraft wieder ruhig schlafen zu gehen.

Liebe Grüße

Astrid

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 11:40 #54792

  • iffi27
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Hallo zusammen,

bei uns kam der Schock einer heftigen Hypo auch nach 2 1/4 Jahren Diabetesdauer. Zu erklären ist es eigentlich nur durch eine falsche Insulinberechnung gewesen. Wir vermuten, unser Sohn war schon vor dem Verzehren der Müslischale ziemlich tief (er hat natürlich nicht gemessen) und die berechnete Insulindosis war etwas zu hoch, so dass er abgerauscht ist.

Zum Glück war seine Freundin anwesend. Die beiden haben nachmittags auf dem Sofa rumgelümmelt und unser Sohn ist eingeschlafen. Die Freundin hat mehr gedöst und ihr ist auf einmal aufgefallen, dass er unglaublich stark schwitze, das ganze T-shirt war nass. Sie weckte ihn, was schon schwerfiel und versuchte, ihn anzusprechen. Unser Sohn sagte noch etwas deutlich, dann stand er auf und öffnete das Fenster. Als er sich wieder hinsetzte, konnte er nicht mehr sprechen und fing an, mit Armen und Beinen zu zucken. Es war aber kein Krampf. Die Freundin fing an zu schreien und mein Mann, unsere Tochter und ich stürzten ins Kinderzimmer. Unser Sohn war ansprechbar und antwortete auch, sehr verlangsamt, nur mit "ja" und "nein". Ansonsten wirkte er wie ein Schlafwandler, große Augen, die Hände waren ganz schwer und steif. Da er bei einem Versuch einen Schluckreflex zeigte, gaben wir ihm Sprite zu trinken, die er auch ohne Probleme schluckte. Zu messen ist uns erst nach einer ganzen Weile gelungen, weil wir - ich könnte mir immer noch in den Hintern treten - das Gerät nicht bedienen konnten. Da er immer alles allein macht (ist ja auch schon 16), und ein neues BZ-Gerät hatte, wussten wir nicht, wie es funktionierte. Ich dachte die ganze Zeit, wie peinlich, wenn er das sieht, wie sehr wir uns anstellen.
Unsere Tochter hat schon vor der Sprite-Aktion den Notarzt angerufen, dieser war nach etwa fünf Minuten auch vor Ort. An unsere Notfallspritzen haben wir gar nicht gedacht. Vermutlich hätten wir sie aber benutzt, wenn der Notarzt länger gebraucht hätte. Dieser legte sofort einen Zugang, maß BZ (17) und verabreichte Glucose. Unser Sohn war von einem Moment zum anderen wieder voll da und weigerte sich zunächst, ins KKH mitzufahren. So renitent wie er war, wusste ich schon, dass die Hypo keinen Schaden angerichtet hatte. Er kann sich an nichts erinnern, nur an das Öffnen des Fensters. Unsere miesen Versuche, BZ zu messen, hat er nicht gemerkt, auch nicht unsere Bemühungen, ihm Zuckerhaltiges zu geben.
Im KKH wurde dann eine Blutgasanalyse gemacht, alles war oki, und wir konnten ihn sofort wieder mitnehmen.
In der Nacht danach haben wir alle drei Stunden gemessen, es war aber alles wieder im Normbereich. Allerdings plagte mich in den folgenden Nächten immer wieder der Gedanke, es könnte nochmals passieren.
Ich habe den Eindruck, unser Sohn ist jetzt etwas sorgfältiger mit dem Messen. Aber er risikiert nach wie vor Werte um 60, ohne Panik zu schieben. Die habe ich dann aber und muss mich regelrecht zusammen reißen, ihn nicht zu kontrollieren, sondern weiter so machen zu lassen wie bisher.

Ab und zu habe ich Tagträume, in denen ich mein "schlafwandelndes" Kind sehe - aber ich hoffe, das verschwindet mit der Zeit wieder.

Übernachtet hat er übrigens gleich am nächsten Abend wieder bei einem Freund. Er muss ja auch lernen, damit umzugehen. Panikschieben ist da nicht sonderlich hilfreich.

Liebe Grüße und
eine hypofreie Zeit
Steffi

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 17:26 #54801

  • Famgaja
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:) Hallo !
Wir haben das Problem , dass Christopher seine UZ nicht merkt .
Dadurch hatten wir tagsüber auch schon öfter das er so halb ohnmächtig geworden ist , konnten ihn aber immer noch so wieder fit bekommen . Ein andermal hüpft er mit 20 und 30ger Werten noch munter durch die Gegend :unsure:
So wie Samstag vor dem Schwimmkurs , wir waren spät dran und er meinte , alles o.k. Aber ich hab ihn zurückgehalten und doch lieber gemessen "32".
Da war ich aber froh, dass ich gemessen hab, anzumerken war ihm der Wert nämlich nicht :woohoo:
Aber nachts hatten wir auch schon 3 Krampfanfälle , die ersten 2 unter normalen Basalinsulin. Wir sind dann auf Levemir umgestiegen . Als wir dachten alles läuft super , hatten wir noch einmal einen Krampfanfall :angry:
Wir haben gemessen als das Schlimmste vorbei war und da war dwe Wert in den 60ger ?!?
Danach dauert es immer ein paar Wochen bis man wieder richtig entspannt ist, allerdings schreck ich nachts bei Geräuschen immernoch gerne hoch:huh:
Seit fast 3 Jahren haben wir jetzt Ruhe (3x auf Holz klopf ) !
Will heissen : Ihr seid ganz normal und es wird besser :)
Liebe Grüße aus dem (noch) sonnigen Norden
Maike

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Christopher 10.10.02 , DM 07.06 ,Pumpe seit 10.12 (Veo)

Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 19:27 #54805

  • monday
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Hallo,
Ich glaube die Angst vor nächtlichen Unterzuckerungen mit den Folgen gehören zum Diabetes dazu. Wir hatten noch nie Eine Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit oder Krampfanfall, aber trotzdem stehe ich nachts auf und messe, wenn ich merke, sie schläft unruhig.
Wenn man dann so eine Extremunterzuckerung erlebt hat, ist es nur nachvollziehbar, dass man noch ängstlicher wird und sich auch Vorwürfe macht...hätte ich nicht...
Und das so viele die Glucosespritze in dem Moment vergessen kann ich auch nachvollziehen, die Gedanken sind dann so bei dem Kind, dass man wahrscheinlich in dem Moment für alles andere blockiert ist.
Gruß Vera

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 11 Apr 2011 19:48 #54806

  • bigmam8
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Hallo, auch ich kenne die Situation der nächtlichen Unterzuckerung nur zu gut, im letzten Sommer trat sie nach 3 Jahren DB bei unserem C. auf. Wir haben am WE. einen Film geschaut, dann eingeschlafen, und plötzlich bekam ich Arme und Beine um die Ohren gehauen. Beim Versuch, ihn aufzurichten, hat . mich dann regelrecht verprügelt. Tagelang lief er deswegen wie ein reudiges Hündchen um mich her. Er weiss vom Ganzen natürlich nichts, war auch nach 18h KH. noch nicht wieder recht bei Sinnen. Denke mir nur, dass bei einem solchen Anfall auch Gehirnzellen kaputtgehen, und gehöre seitdem zu den nächtlichen BZ-messern. Das Ganze ist dann noch 2 passiert,haben wir dann mit TZ., unter die Zunge gelegt, wieder hinbekommen. Das sind wahrlich Ängste, die ich nicht meinem ärgsten Feind gönnen möchte. Frage mich nur, wielange man selbst funktioniert, wenn man keine Nacht durchschläft.
Wie haltet Ihr Euch da fit ? LG. bigmam8

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Aw: Nach dem Zuckerschock ist alles anders 12 Apr 2011 05:46 #54808

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Fit??? Das halte ich für ein Gerücht!! Fit war ich vielleicht bevor ich Kinder hatte! ;)

Nee ist wirklich schon heftig, man funktioniert irgendwie nur noch auf Automatik und ob man die Nacht mit Messen oder Grübeln oder Beidem verbringt, ist dabei ja zweitranging - die nächtliche Erholung fehlt und somit würde ich mich nicht als fit bezeichnen.
Aber um es über den Tag zu schaffen gibt es gaaaaaanz viel Kaffee und wenn ich mal 2 - 3 Stunden Luft habe, renne ich mit den Hunden durch den Wald.

LG Mone

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