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Pen-Injektion direkt ins Blut möglich? 13 Jan 2011 19:48 #45634

  • mama_anja
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  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo,

nachdem wir schon 10 Monate dabei sein, dachte ich, die Sache einigermaßen im Griff zu haben. Nun ist uns gestern etwas seltsames passiert. Nach dem Abendessen hat sich mein Sohn Novorapid in den Oberschenkel gespritzt. Es trat danach ein relativ großer Blutstropfen aus. Das hatten wir aber schon recht oft. Nun fiel er nach ca. 30 Minuten in einen Unterzucker (43 mg/dl). Verrechnet mit Insulin oder KE haben wir uns ganz sicher nicht.
Kann es sein, dass er das Insulin direkt in eine Ader gespritzt hat und es deshalb unwahrscheinlich schnell zur Wirkung kam? Oder warum kann eine so schnelle Wirkung eintreten? Er hat dann feste Traubenzucker bekommen, mit dem Ergebnis, dass er nach zwei Stunden wieder einen hohen Wert hatte (220).:(

Habt ihr das auch schon erlebt?
Danke und Grüße
Anja

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Aw: Pen-Injektion direkt ins Blut möglich? 14 Jan 2011 16:09 #45658

  • EgonManhold
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Anja,

wenn an den für subcutane Injektion geeigneten Stellen gespritzt wird*1, können nur kleine Blutgefäße getroffen werden, in die nur (selten) kleine Mengen Insulin gelangen können.
Dadurch kann es trotzdem in seltenen Fällen zu schnellem BZ-Abfall kommen. Auch wenn nur wenige Insulineinheiten in die Blutbahn gelangt sind.

*1) Zum Beispiel ist die Innenseite des Oberschenkels ungeeignet, weil dort relativ dicht unter der Hautoberfläche auch größere Venen verlaufen, in die dann auch größere Insulinmengen gelangen können.

Gruß, Egon
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