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Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 13:15 #17739

  • MuttivonSophie
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Ich bin am Verzweifeln.
Nach 3 Jahren Diabetes bekommen wir keine guten BZ hin.

jetzt endete alles nach krampfanfall in der klinik.

kurz die geschichte:
vor 3 wochen hatte meine tochter nur hohe bz und keton.
wir waren nur am messen und korrigieren.
basal (lantus) wurde erhöht von 10 auf 12.

3 tage super werte.dann rapider abfall und ständig hypo.
nun merkt sophie ihre hypos erst wenn es kritisch wird (ab werten von 2 mmol /36 mg)

gestern früh dann ein wert von 2,5 mmol (45mg).
bevor sie etwas essen konnte fing sie an zu krampfen (epilepsie-ähnlich).ich rief den notarzt und nachdem der krampfanfall vorbei war,war der bz bei 5,2 mmol (ca.92 mg).

heute wurde sie wieder entlassen (lantus gesenkt auf 9).

ich bin jetzt nur noch am bz messen,da ich angst habe,das sophie ihre hypos nicht merkt und habe angst,das wieder so etwas schlimmes passiert.
nur muß ich sie ja auch wieder zur schule schicken,wo ich nicht ständig dabei bin.
warum bekomme ich das nur mit den blutzuckern nicht hin?
keine insulindosis scheint richtig zu passen.
zu der angst vor den hypos und einem schaden der gesundheit meines kindes,hab ich das gefühl auf dem ganzen gebiet zu versagen.

ich weiß ,das sich das anhört wie ein jammerposting,aber ich weiß im moment weder ein noch aus.und groß jemanden zum drüber reden ausser der sprechstunde hab ich auch nicht.
hat hier auch schon jemand ähnliche situationen erlebt und erfahrung,wie man damit umgehen kann?

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 13:51 #17741

  • Marianne
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MuttivonSophie schrieb:

Ich bin am Verzweifeln.
Nach 3 Jahren Diabetes bekommen wir keine guten BZ hin.


Warum bekomme ich das nur mit den blutzuckern nicht hin?
keine insulindosis scheint richtig zu passen.
zu der angst vor den hypos und einem schaden der gesundheit meines kindes,hab ich das gefühl auf dem ganzen gebiet zu versagen.



Erstmal *tröööst*: DU MACHST NICHTS FALSCH!

Wir sind ja erst seit einem Jahr "dabei" - Meryem hat seit kurzem einen Pumpe - aber das Problem stark schwankender Werte haben wir immer noch.

Es gibt direkt Schulungen bei gestörter Hypo-Wahrnehmung. Frag mal euren Diadoc danach.

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 13:56 #17742

  • Manudel
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Hallo!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand hier dein Posting ein Jammerposting nennt!
Ich glaube dieses Gefühl zu versagen hat hier wohl jeder irgend wann einmal!
Wenn man alles versucht, und trotzdem klappt nichts...:dry:
Bei uns ist es auch so, dass wir bei allem guten Willen die Werte einfach nicht in den Griff kriegen!
Thomas hat entweder sehr hohe oder extrem niedere Werte!
BZ von 40 ist da wirklich keine Seltenheit!
Gott sei Dank hatte Thomas noch kein solches Erlebnis!

Aber das ist eben Diabetes!
So bitter das auch klingt, damit müssen wir leben!

Ich hoffe für euch, dass euch so was nie mehr passiert und neuen Mut für die Zukunft!

glg
Manuela

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 14:14 #17746

  • MuttivonSophie
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danke für die lieben antworten.
das ist ja unter anderem,das was ich auch nicht ganz verstehe.
seit beginn des diabetes,hatte sophie desöfteren sehr niedrige werte,aber nie hat das so ein ende genommen.
ganz im gegenteil,sie hatte auch schon werte von unter 2 bzw.36mg und ist quietschfidel durch die gegend gesprungen.durch die fehlenden hypoanzeichen,habe ich die werte manchmal nur durch zufall entdeckt.

und gerade das ist das,was mir jetzt angst macht.
wenn ich bedenke,das sowas auf dem schulweg oder beim spielen draussen passiert und ich bekomm das nicht mit.

sie kann sich zwar an nichts erinnern,aber für den körper kann das ja auch nicht gesund sein.
auch hat sie immer einen diabetiker-ausweis dabei,aber die angst ist jetzt immer dabei,wenn ich sie wieder aus dem haus lasse.
im moment kuriert sie sich noch aus,aber ich kann sie ja nicht auf dauer einsperren.
obwohl mir am liebsten wäre,ich hätte immer alles unter kontrolle

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 17:06 #17758

  • AllgaeuPeter
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Hallo, auch ich kann deine / eure Ängste und Nöte nur zu gut verstehen, und um über solche Ding zu reden, dazu ist ja dieses Forum auch da.
Desto öfter und länger deine Tochter sich in tieferen Werten befindet, desto schwieriger ist es wohl auch für sie es zu bemerken, der Körper gewöhnt sich daran. Du hast recht, gut ist das nicht. Vielleicht eben doch versuchen den Wert zu heben, offensichtlich ist zuviel Insulin unterm Strich vorhanden. Da hilft wohl wirklich nur häufiges messen und schaun wo die tiefen Werte entstehen, ich würde vielleicht den Kurzzeitfaktor vorsichtig senken, wenn es eben nach dem Essen zu tief runtergeht. Ihr macht doch ICT ? Es hilft wohl nichts als auszuloten wann und warum zuviel Insulin im Spiel ist, redet doch auch dringlich mit eurem Dia Doc darüber.
Wünsche euch sehr, das es bald besser klappt.

glg Peter

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Peter mit Sohn Maxi, DM seit 12 / 04
Es ist keine Schande am Boden zu liegen, aber Du mußt immer wieder aufstehen!

Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 18:37 #17760

  • klausdn
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hallo,
nur zur info lantus hat außer den guten seiten eine problematische, es wirkt "zuverlässig gleichmäßig" erst nach ca 3 tagen, und hat auch noch eine nachwirkzeit.
daher kann man die "echte" wirkung erst so spät zuverlässig merken, und sollte daher auch nur in diesem abstand angepasst werden.
für den notfall gibt es den hypokit von novo, bei 40mg/dl wirkt der bevor der na da ist.
ihr schafft das , mfg klaus

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 18:42 #17761

  • MuttivonSophie
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wir waren heute beim diadoc.
wir haben die basalrate gesenkt,weil sie morgens zu tief aus der nacht kommt und weil sie mittags zu niedrig war,haben wir den morgentlichen bolus auch gesenkt.
nur war es dann immer so,das sie wieder mit werten von über 260 zu kämpfen hatte.
da wir irgendwie nie die mitte treffen,da auch sophie bei bewegung sehr mit dem blutzucker runtergeht,
das heißt am wochenende oder in den ferien hat sie viel höhere blutzucker als unter der woche,werd ich mich mit erhöhten werten irgendwie arrangieren müssen.
beides ist ja nicht gesund auf dauer,aber noch so eine hypo möcht ich nicht riskieren.
und es ist ja auch so das der blutzucker bei sophie nicht langsam steigt oder fällt,sondern in einem rutsch.

ich bin im moment tierisch verunsichert.

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 18:46 #17762

  • MuttivonSophie
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AllgaeuPeter schrieb:

Hallo, auch ich kann deine / eure Ängste und Nöte nur zu gut verstehen, und um über solche Ding zu reden, dazu ist ja dieses Forum auch da.
Desto öfter und länger deine Tochter sich in tieferen Werten befindet, desto schwieriger ist es wohl auch für sie es zu bemerken, der Körper gewöhnt sich daran. Du hast recht, gut ist das nicht. Vielleicht eben doch versuchen den Wert zu heben, offensichtlich ist zuviel Insulin unterm Strich vorhanden. Da hilft wohl wirklich nur häufiges messen und schaun wo die tiefen Werte entstehen, ich würde vielleicht den Kurzzeitfaktor vorsichtig senken, wenn es eben nach dem Essen zu tief runtergeht. Ihr macht doch ICT ? Es hilft wohl nichts als auszuloten wann und warum zuviel Insulin im Spiel ist, redet doch auch dringlich mit eurem Dia Doc darüber.
Wünsche euch sehr, das es bald besser klappt.

das mit den 3 tagen ist interessant.das wusste ich nicht.
das hypokit hab ich,nur weil nach dem krampf der bz bei 5,2 (90 mg) war,hab ich es nicht genutzt.
wären des anfalls konnte ich nicht messen.
die 40mg war vor dem krampf und da wollte sie ja gerade essen,kam aber nicht mehr dazu.

glg Peter

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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 20:19 #17767

  • AllgaeuPeter
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Das ist lustig jetzt, der Text ist von mir, aber den unteren Teil habe ich gar net geschrieben, und doch steht mein Gruß drunter? Hmmm... Grübel---B)

lg Peter

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Peter mit Sohn Maxi, DM seit 12 / 04
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Re:Panik vor nächster Hypo 28 Jun 2007 20:56 #17770

  • Marianne
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MuttivonSophie schrieb:

das hypokit hab ich,nur weil nach dem krampf der bz bei 5,2 (90 mg) war,hab ich es nicht genutzt.
wären des anfalls konnte ich nicht messen.
die 40mg war vor dem krampf und da wollte sie ja gerade essen,kam aber nicht mehr dazu.


Da hättest du den Hypokit schon geben können, aber ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht so einfach ist, in ein krampfendes Kind zu stechen.

Meine Tochter war noch bei Bewusstsein, als wir sie mal "hochspritzen" mussten, weil die Werte über STUNDEN nur um die 30 waren und sie auch keine BE mehr zu sich nehmen konnte. Allerdings hat die die Notfallspritze gesehen und ich hab meinen ältesten Sohn (22, 1,85 m!) gebraucht, um sie so festzuhalten, dass ich den Hypokit setzen konnte.

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