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THEMA: Möglichkeiten der Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes – Mehr als „Pieksen“ und „Spritzen“

Möglichkeiten der Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes – Mehr als „Pieksen“ und „Spritzen“ 24 Nov 2016 20:39 #103267

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Möglichkeiten der Insulintherapie bei Typ-1-Diabetes – Mehr als „Pieksen“ und „Spritzen“

Menschen mit Typ-1-Diabetes leiden an einem absoluten Insulinmangel, so dass sie das lebenswichtige Hormon von außen zuführen müssen. Um festzustellen, wie hoch ihr Insulinbedarf ist, müssen die Patienten ihren Blutzuckerwert bestimmen. Dazu nutzen sie ein Blutzuckermessgerät, mit dem sie – etwa vier- bis sechsmal am Tag – den Blutzuckerwert zu bestimmten Zeitpunkten feststellen. Anhand der gemessenen Blutzuckerwerte – die die Basis der therapeutischen Entscheidung bilden – bestimmen Menschen mit Diabetes wie viele Insulineinheiten sie benötigen. Dabei hängt die Dosierung auch von Faktoren wie körperlicher Aktivität oder der Zusammensetzung von Mahlzeiten ab. Eine Möglichkeit den Glukosewert wesentlich häufiger zu bestimmen und dabei die aktuellen Werte stets im Blick zu haben, bietet die kontinuierliche Glukosemessung (CGM), auch wenn bestimmte therapeutische Entscheidungen mit einem gemessenen Blutzuckerwert bestätigt werden sollten. Mit CGM wird die Glukose in der interstitiellen Flüssigkeit des Unterhautfettgewebes in so kurzen Abständen gemessen, dass sich ein vollständiges Bild des Glukoseverlaufs über 24 Stunden ergibt – ein unschätzbarer Vorteil für die Patienten. Zusätzliche Alarmfunktionen informieren den Patienten rechtzeitig, falls zu hohe oder vor allem zu niedrige Glukosewerte drohen. CGM kann sowohl eingesetzt werden bei Patienten mit einer intensivierten Insulintherapie, als auch mit einer Insulinpumpentherapie (CSII). Im letzteren Fall spricht man von einer sensorunterstützten Insulinpumpentherapie (SuP). Das Besondere daran ist, dass das CGM sogar automatisch die Insulinabgabe managt, wenn die Gefahr einer Unterzuckerung besteht. Zukünftig wird CGM die gesamte Insulindosierung der Insulinpumpe steuern. In diesem Fall spricht man von einer künstlichen Bauchspeicheldrüse (artifizielles Pankreas).

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Michael Bertsch
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