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THEMA: NovoPen Echo

NovoPen Echo 18 Aug 2014 22:28 #93254

  • Julia83
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Hallo zusammen! :)

Wir versuchen uns seit heute an unseren " ersten " NovoPen Echo.
Unser Sohn ( 4 ) hat seit letztem Jahr Feb.13 DM. Und bekam seit dem mit ner Einwegspritze sein Insulin. Nun wollte ich in der Runde mal nachfragen, nach Vor und Nachteilen.
Welche Erfahrungen habt ihr den mit Pen's gemacht?
Wir benutzen ihn seit heute & unser Sohn hat erschreckend hohe Werte. :unsure:
Ich denke, wir müssen dem ganzen auch Zeit geben - bis sich alles eingespielt hat.
Würde mich über informative Antworten sehr freuen. :)

LG Julia & Kilian

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NovoPen Echo 18 Aug 2014 23:17 #93256

  • Noam
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
liebe Julia
mein Sohn bekam Januar 2013 Diabetes. Er ist jetzt 5 Jahre alt. Wir haben ein halbes Jahr mit dem Novopen Echo verbracht, haben jetzt aber eine Insulinpumpe.
Wir hatten sehr Mühe, den BZ in geordneten Bahnen zu halten mit der Spritze allgemein (anfangs Einweg- danach Pen), da man nur halbe Einheiten einstellen kann. Die Insulinpumpe hat 0,1 Einheiten, die ich abgeben kann.
Wir hatten entweder zu hohe Werte oder Dauerhypos mit Pen, dazwischen gabs nichts.
Darum die Insulinpumpe.
Hohe Werte müssen nicht vom Pen kommen.... es kann auch an Wachstumsschüben oder Infekten liegen, die hatten wir letzten Winter ganz schlimm, auch mit der Insulinpumpe.
Je älter er wird, umso besser sollte es werden mit den Infekten, ich hoffe es jedenfalls....
liebe Grüsse
Rahel

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NovoPen Echo 19 Aug 2014 00:19 #93257

  • Joa
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  • Beiträge: 1130

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Hallo Julia,
.
.

Julia83 schrieb: Welche Erfahrungen habt ihr den mit Pen's gemacht?
Wir benutzen ihn seit heute & unser Sohn hat erschreckend hohe Werte. :unsure:
...
Würde mich über informative Antworten sehr freuen. :)

Bei kleinen Dosierungen können mit den Pen's die Fehler groß werden.
Um die eingestellte Dosis auch (einigermaßen) sicher unter die Haut zu bugsieren, muss die Kanüle mindestens 10, besser 20 Sekunden drin bleiben, bis der Druckausgleich soweit ist, dass die Dosis auch dort gelandet ist, wo sie hin soll und nicht in die Gegend tropft.
Auch ist die Haltung des Pens durchaus relevant, für die Abgabe.
Schräg von unten wird deutlich weniger Insulin im Kind landen, als waagerecht. Und noch weniger, als senkrecht von oben.
Daher am Besten immer den Pen in einem vergleichbaren Winkel halten, wenn Du spritzt.
Luftblasen in der Patrone sind zu entfernen, da sich Luft komprimiert und einen Teil der Dosis "schlucken" kann. Je größer die Luftblase, desto wahrscheinlicher landet weniger Insulin im Kind.
Faustregel mit Pen: vor jedem Spritzen die Kanüle senkrecht zum Himmel gerichtet zwei Einheiten in die Luft gehen lassen.

Ich habe zwar keine Versuchsdaten vom NovoPen Echo, aber wenn er so genau dosiert, wie das, was ich vom NovoPen 4 sah, dann ist der schon sehr genau.

Ansonsten gibt es auch einen Pen, der ab 0,5 IE in Schritten a 0,1IE dosieren kann. Suche mal im Internet oder im Forum nach "Pendiq".
Dieser Pen ist zwar nicht für Novo-Patronen freigegeben, aber die lassen sich darin auch verwenden, wenn man die Kappe abmacht. Die Dosierung ist dann zwar minimal geringer, aber gleichbleibend, nach (unseren) Versuchserfahrungen.
Mechanisch sind die Novo-Patronen ohne Schraukappe offenbar kompatibel. Ist natürlich auf eigenes Risiko, empfehlen kann ich es nicht, aber machen würde ich es bedenkenlos.

Alternativ steigt man auf ein anderes, kurzwirkendes Insulin um.
Angesichts einer gewissen Vorsicht gegenüber Analoginsulinen in bunter Reihenfolge käme auch ein Wechsel auf Normalinsulin in Frage. Aber das ist jetzt eh wieder ein eigenes Thema. Und Noramlinsulin passt bei kleinen Kindern eher besser zur Nahrungsresorption, braucht aber dafür einen längeren Vorlauf zum Wirkunsaufbau vor dem Essen (Spritz-Ess-Abstand).

So, ich hoffe, das war jetzt nicht zu viele informative Gedanken am Stück. :pinch:
Schau erst mal, was Du gebrauchen kannst. ;)

Gruß
Joa

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*1953 D:1985, CSII seit 1988, z.Z. Paradigm Veo, Apidra
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