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Gelungene Inklusion in Kita - Familie für Zeitschriftenbeitrag gesucht 07 Jun 2021 11:19 #116071

  • SR_UV
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Guten Tag, liebe Forums-Mitglieder,

ich bin Redakteurin der Zeitschrift KinderKinder (www.kinderkinder.dguv.de), die sich an Kitapersonal richtet und im weitesten Sinne Themen rund um die Prävention behandelt. Ich bin derzeit auf der Suche nach einer Ansprechpartnerin/einem Ansprechpartner in einer Kita bzw. suche ich eine Familie mit einem Kind mit Diabetes, denn wir möchten in unserer Ausgabe 4 von einem guten Beispiel berichten, wie die Inklusion von einem Kind mit Diabetes gut gelungen ist. Ziel ist es, den Erzieherinnen und Erziehern Mut zu machen, Unsicherheiten abzubauen und zu zeigen, dass es möglich ist. Denn oft genug haben wir schon davon gehört, dass Kinder mit Diabetes von Kitas nicht aufgenommen wurden. Durch Corona scheint sich das llider sogar verschärft zu haben. Das ist schade und sollte so nicht sein. Mit Aufklärung und dem Zeigen guter Beispiele wollen wir Kitapersonal dazu ermutigen, Kindern mit Diabetes
Chancengleichheit zu ermöglichen. Vielleicht möchte mir aus Ihren Reihen von einer gelungenen Inklusion berichten?
Über eine Kontaktaufnahme würde ich mich sehr freuen!
Viele Grüße
Stefanie Richter

www.universum.de
www.kinderkinder.dguv.de

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Gelungene Inklusion in Kita - Familie für Zeitschriftenbeitrag gesucht 12 Jun 2021 21:57 #116107

  • Käthemama
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  • Beiträge: 3

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2016
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo, unsere Tochter hat Diabetes seitdem sie 2 Jahre alt ist. Damals war sie gerade 7 Monate in der Kit/ Krippe. Am Anfang war es sehr schwierig, dass sie da bleiben durfte. Die Vorgesetzten bzw der Träger der Kita stellte sich erst mal quer und sie wollten dann einen Pflegedienst der 2 mal am Tag kommt und den Bolus zu den Mahlzeiten abgibt. Einen Pflegedienst zu finden war unmöglich. "lohnt sich finanziell nicht" war die Antwort des einzigen Pflegedienstes in der Umgebung. Desweiteren reicht es ja auch nicht wenn man nur 2 mal am Tag auf die Pumpe guckt. Nach mehreren Emails und bitten und betteln teilte man uns dann mit, dass Käthe bleiben darf, wenn die Erzieher vor Ort zustimmen. Und sie stimmten zu. Wir gingen 4 Wochem täglich mit zum Frühstück und schulten die Erzieher. Mein Mann und ich sind immer erreichbar und holen Käthe wenn nötig ab. Die Erzieher sind mittlerweile so drin in dem Thema, dass sie Käthe auch blutig messen wenn der Sensor ausfällt und das Essen auch schätzen und nicht mehr alles abwiegen. Wirklich ganz toll!!! Perfekte Werte sind nicht das wichtigste. Sie soll ein tolles Leben haben. 
Jeder Erzieher hat auch schon mal den Katheter abgerissen, beim Windeln wechseln. aber das passiert auch nur einmalig und dann nicht wieder. 
Viele Grüße,
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Es handelt sich um die Drk Kita in Marschacht. 
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Gelungene Inklusion in Kita - Familie für Zeitschriftenbeitrag gesucht 13 Jun 2021 10:52 #116109

  • Steffi2405
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  • Beiträge: 2

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2014
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Das Kinderhaus am Steinbühl in Sonnenbühl muss einfach lobend erwähnt werden.
Leider geht meine Tochter seit diesem Schuljahr in die Schule. 
Sie hat Diabetes mit 5 Jahren bekommen, meine Angst war groß, dass die nicht mehr in die Kita darf. 
dem war aber gar nicht so. Anfangs ohne Sensor wurde blutig gemessen, gespritzt mit Pen und das alles ohne Pflegedienst o.Ä. 
Die Erzieherinnen haben alle eine Schulung bekommen. Haben bei Bedarf den UZ behandelt und das Mittagessen abgewogen, berechnet und entsprechend gespritzt.
Es war eine sehr schöne Zeit in der wir als Eltern 100% Vertrauen konnten ♡ 
 
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Gelungene Inklusion in Kita - Familie für Zeitschriftenbeitrag gesucht 13 Jun 2021 14:46 #116111

  • Nadine S.
  • Mitglied
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    Junior Schreiber
  • Beiträge: 11

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Liebe Frau Richter,

wir sind eine Familie mit 3 Kindern, wovon 2 Kinder (Marvin, fast 12 Jahre und Lena, fast 6 Jahre) seit dem 2. Lebensjahr Diabetes haben. Ich selbst bin auch seit meinem 14. Lebensjahr Diabetikerin. Unsere Kinder wurden bei uns in der Gemeinde Vellberg (Landkreis Schwäbisch Hall) in den städtischen Kindergarten mit fast 3 Jahren aufgenommen. Damals, bei Marvin, waren zwar die Hemmungen der Erzieherinnen etwas größer, aber aufgrund der Unterstützung von der Stiftung Dianino und unserem Kinderdiabetologen-Team und der beidseitigen Offenheit, Ehrlichkeit und dem guten Miteinander gelang es uns gut, Marvin dort zu integrieren. Es gab nicht einmal ein Problem dort, wir telefonierten im Notfall und lösten viele "Problemchen" gemeinsam.
Bei Lena war es etwas schwieriger. Der Kindergarten vergrößerte sich, die beiden Erzieherinnen, die sich um Marvin kümmerten, teilten sich in zwei Gruppen auf. Aber auch das war zuerst kein Problem, da die Erzieherin, bei der Lena vorgesehen war auch die
Erzieherin war, die sich vor allem schon um Marvin gekümmert hatte. Sie wusste, was auf sie zukommt und ging auch Lena´s Diabetes mit Offenheit an. Wenn da nicht die Gemeinde gewesen wäre! Auf einem Erste-Hilfe-Kurs wurden die Erzieherinnen wohl gefragt, ob sie mit chronischen Erkrankungen zu tun haben. Als sie dann vom Diabetes als Selbstverständlichkeit und schon auch mit Stolz erzählten, wurden sie gefragt, warum sie sich das antun und dass sie das in Zukunft nicht mehr machen sollen. Dafür gibt es Pflegekräfte, die sich darum kümmern. So, und dann erhielten wir die Aussage, wir müssen uns wahrscheinlich nach einer Pflegekraft für Lena kümmern. Wir verstanden die Welt nicht mehr! Doch zum Glück hatte die Gruppenleiterin/Erzieherin soviel Mut und Hartnäckigkeit bewiesen, dass sie sich das erneut zutraut und eine Pflegekraft nicht nötig war. Uns fiel ein Stein vom Herzen!
Als wir dann den Kindergarten und die Erzieherinnen selbstverständlich aus der Verantwortung nahmen, zudem die Erzieherinnen des ganzen Kindergartens auch noch an der von uns organisierten Schulung von meinem sehr erfahrenen Diabetologen in der Grundschule (Marvin hatte zu dieser Zeit einen Klassenlehrerwechsel in der Grundschule) teilnahmen, war das Eis gebrochen und die Stadt gab nach. Seit Lena nun meistens einen Sensor trägt und der Aufwand etwas geringer wurde, ist sowieso alles kein Problem mehr. Aber auch blutig messen war noch nie ein negatives Thema bei uns. Am meisten Aufwand gab es sicherlich beim Unterzucker, aber auch das meisterten die Erzieherinnen bei beiden Kindern mit bravour.  Nun kommt Lena dieses Jahr zur Schule und ich bin gespannt, ob wir das Thema "Pflegekraft" wieder auf den Tisch kriegen. Auch hier verspüren wir sehr starke Ängste mancher Lehrkräfte und die Lehrkräfte, die Marvin in seiner Grundschulzeit super toll begleitet hatten, sind nur noch teilweise an dieser Schule, leider. Aber auch hier werden wir mit Gesprächen, Offenheit und Unterstützung alles versuchen, damit Lena eine unabhängige Grundschulzeit haben kann.
Leider ist das nicht überall so. Erst vor kurzen hat mich eine Mutter eines diabetischen Kindes voller Verzweiflung um Rat gebeten, weil sie wohl ihr Kind aus dem Kindergarten nehmen muss. Es geht nicht mehr anders, meinte sie.

Wenn Sie Interesse an unserer Geschichte haben, sind wir sehr gerne bereit, Ihnen noch genauer davon zu berichten. Die Erzieherin von Marvin und Lena habe ich bereits angeschrieben, ob sie auch bereit wäre, die Gegenseite zu berichten. Auch das könnte ich mir sehr gut vorstellen.

Herzliche Grüße

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Gelungene Inklusion in Kita - Familie für Zeitschriftenbeitrag gesucht 14 Jun 2021 08:52 #116114

  • SR_UV
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Liebe Frau Stellmach,

Danke für Ihre Geschichte. Falls die Erzieher Ihrer Kinder auch zu einem Gespräch bereits wären, wäre das toll. Denn Kitas sollen ja gezeigt bekommen, dass ein Kind mit Diabetes gut und ohne davor Angst haben zu müssen in eine Regelkita integriert werden kann. Von guten Beispielen zu hören, macht Mut!
Wenn Sie möchten, antworten Sie mir über meine Dienstadresse srichter(at)universum.de. Dankeschön!
Herzliche Grüße Stefanie Richter

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Gelungene Inklusion in Kita - Familie für Zeitschriftenbeitrag gesucht 14 Jun 2021 08:58 #116116

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Liebe Familie Ewert,

es klingt so, als hätten Sie mit der Kita und den Erzieher*innen Ihrer Tochter Glück, bzw. als habe sich alles gut eingespielt. Vielleicht hat ja jemand aus der Kita auch Lust, davon zu berichten? Könnten Sie evtl. dort vorsichtig anfragen?
Dankeschön und herzliche Grüße!
Stefanie Richter

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