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THEMA: Probleme im Kindergarten!!!

Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 15:51 #107091

  • Zensi1977
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo ihr Lieben,
wir haben schon längere Zeit Probleme mit dem Kindergarten in den unser kleiner Diabetiker geht (trotz Integrationshilfe) und gestern ist es total eskaliert. Max ist während des Stuhkreises in den Unterzucker gefallen, d.h. die Pumpe hat Alarm geschlagen und eine Sensorglucose von 58 angezeigt.
Die Erzieherin hat gesagt "Setz dich hin und warte bis deine Integrationshilfe kommt!" Ein Traubenzucker hat sie ihm nicht gegegen. Als die Inklusionskraft 10 Minuten später kam, war die Sensorglucose schon auf 48 gefallen. Sie hat unseren Sohn dann gleich mit Traubenzucker versorgt.
Wir hatten heute ein Gespräch mit der Kindergartenleitung, das total eskaliert ist. Sie hat uns nun zu Ende November den Kiga-Platz gekündigt.
Hat jemand so was schon mal erlebt und kann mir Tipps geben, wie wir uns weiter verhalten sollen?
Ich bin total fassungslos!

Vielen Dank und viele Grüße
Isabell

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Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 16:03 #107092

  • SuSanne36
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Ach du scheiße.

Was ist es denn für ein Träger. Stätisch, kirchlich?
Eine Kündigung ist seitens der Kita, also der Einrichtung rechtlich nicht möglich, sondern muss schriftlich vom Träger kommen.
Und auch dann müssen rechtliche Gründe vorliegen, wie etwa keine Gebühren bezahlt.

Falls du also die schriftliche Kündigung durch den Träger erhältst, wäre hier der Grund sehr wichtig, zu mal ich nicht glaube, das dieser rechtswirksam ist.
Könnte man also gegen angehen.

Die Frage st, macht es Sinn noch in der Einrichtung zu bleiben, wenn schon vorher Probleme bestanden in Bezug auf Diabetes.
Rechtlich müssen die Erzieherinnen nichts machen, keinen BZ messen , Traubenzucker geben etc. Außer das Kind, genau wie jedes andere besucht erste Hilfe .

Aber wo war denn die Integrstionskraft ??
Ist die nicht ständig in der Nähe ?

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Letzte Änderung: von SuSanne36.

Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 16:23 #107093

  • mibi74
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Hallo Zensi1977!

Ich würde auf das Expertenforum verweisen. Das ist für Dich besser, denn hier geht es eher um juristische Details, ob das zulässig ist oder nicht.

Es liegt, nach meiner Ansicht unterlassene Hilfeleistung vor oder zumindest Fahrlässigkeit. Ein Kind mit offener Wunde hätten sie ja auch nicht unbehandelt auf dem Stuhl sitzen lassen. (Aber ich bin kein Jurist!)

Höchstwahrscheinlich ist das nicht der Grund für die Kündigung gewesen, sondern, das eskalirende Gespräch im Kindergarten. Gar nicht gut! Für die Zukunft ein Rat von mir, um das zu vermeiden. Egal wie wütend man ist, mindestens eine Nacht drüber schlafen! Ich bin ein sehr emotionaler Typ und schnell auf Hochtouren. Wenn mich was aufregt, dann spreche ich das NIE sofort an, sondern würge meine Wut nach unten. Gehe ne Runde rennen, putze das Haus oder grabe den Garten um.

Jetzt ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und die Kündigung im Briefkasten. Nach meinem Verständnis hast Du nun eine Frist dagegen vorzugehen und ich fürchte ohne juristischen Rat, wird es nicht gehen.

Liebe Grüße

MiBi

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Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 20:38 #107095

  • August26
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Liebe Isabell,

es ist Zeit für einen Neuanfang. ich denke das Vetrauensverhältnis ist nicht mehr gegeben.
Wenn die Erzieher so negativ sind, wird sich das auf Dein Kind auswirken.
Geh am besten zur Stadt und erkläre die Situation und sage Du musst wechseln, da sonst das Kindeswohl gefährdet ist. In Deutschland hat jedes Kind ein Recht auf psychische, physische und emotionale Unversertheit und das Kindeswohl ist zu schützen.
Die I-Kraft geht normalerweise mit.
(Bin selber Sozpädg.und Erzieherin)
Ich habe die Erziherinnen meines Sohnes gebeten mir zu sagen, wenn die ihn nur ungern betreuen.
Kinder sind sehr sensibel und spüren sowas.
Ist für Mütter ja auch der Horror.
Ganz viel Kraft und Erfolg.
Es gibt Gott sei Dank viele andere positive Erfahrungen in KiTas
LG Meike

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Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 20:44 #107096

  • Zensi1977
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  • Geburtsjahr: 2011
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Der Träger ist die Kirche! Die Kündigung hat uns die Kindergartenleiterin mündlich ausgesprochen, wir haben keine schrifltiche Kündigung des Trägers. Aber wenn ich es jetzt hier richtig lese, kann sie das gar nicht! Das ist schonmal gut zu wissen.
Nach meiner Ansicht liegt unterlassene Hilfeleistung vor, die Erzieherin hätte eine Unterzuckerung meines Kindes in Kauf genommen.
Die Inklusionskraft kommt immer um 9.30 Uhr ( 4 Std. am Tag) und an diesem Tag kam sie Gott sei Dank früher, sonst will ich nicht wissen wie die Situation ausgegangen wäre.

Es sind jetzt viele Dinge zusammen gekommen. Aus diesem Grund ist es jetzt eskaliert. Vor einiger Zeit ist Max von einer Erzieherin geschüttelt und angebrüllt worden, weil er sich, für ihr Dafürhalten, das Insulin zu schnell abgegeben hat.

Die Situation gestern hat nun das Fass zum Überlaufen gebracht ;-(

Vielen Dank für Eure Antworten und LG!

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Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 23:01 #107097

  • mibi74
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  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo nochmals!

Ich musste mehrmals tief durchatmen, als ich Deine Zeilen durchgelesen habe. Und ich werde sicherlich nicht die Einzige sein, der es so geht.
Schütteln und anschreien? Geht gar nicht!

Bei dem Wort schütteln, drängen sich mir Bilder auf, die ich nicht im Kopf haben möchte. Die keinen Platz in einem Kindergarten haben. Die überhaupt nicht mit Kindern zusammen passen.
Sie können sich schütteln vor lachen oder was sonst auch immer. Aber ein Kind zu schütteln kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden zu Folge haben.

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Probleme im Kindergarten!!! 24 Nov 2017 23:12 #107098

  • SuSanne36
  • Mitglied
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  • Beiträge: 223

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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Wie gesagt, eine Kündigung bedarf der Schriftform unter Angabe eines rechtsgültigen Grundes.

Das Thema scheint ja auf beiden Seiten sehr emotional belastet zu sein.
Ich glaube, das der " Vorwurf" ( auch wenn berechtigt ) von unterlassender Hilfeleistung nicht zur Verbesserung / Entspannung der Situation beitragen wird.
Es ist auch die Frage, ob da überhaupt noch etwas zu retten ist, wenn das Vertrauensverhältnis so zerrüttet ist. Und es ja so gravierende Vorwürfe gibt.
Egal ob Diabetes hin oder her, aber ein Kind schütteln geht gar nicht .
Wollt ihr denn überhaupt nach all dem noch in dieser Kita bleiben?
Gibt man sein Kind da überhaupt noch ohne Bedenken ab.

Wie lange geht euer Kind denn schon in die Einrichtung und was oder wie habt ihr das mit der Kita zur Bedreuung eures Kindes denn abgesprochen?

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Letzte Änderung: von SuSanne36.

Probleme im Kindergarten!!! 25 Nov 2017 08:18 #107099

  • Kosima
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  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo,
neben juristischer Beratung, die sicher absolut notwendig ist, besonders in Hinblick auf den Diabetes, wäre eine umgehende Meldung an den Träger wichtig und zwar schriftlich. Am besten wäre es sicherlich, die Vorfälle in einer Art Protokoll zusammenzutragen und dem Träger zukommen zu lassen (mit genauer Angabe wer wann was gesagt hat oder getan hat, über das Schütteln, den fehlenden Traubenzucker bis hin zur mündlichen Kündigung). Genau dasselbe Schreiben kann auch noch an das Jugendamt geschickt werden, das ja seit dem neuen Kifög auch für die Kindertagesstätten zuständig ist, ein Streit über unangemessenes Verhalten einer Erzieherin lief in unserer Kita auch über das Jugendamt (mit Aussprache, Anhörung usw.) Diese Wege würde ich auf jeden Fall gehen, egal ob ihr in dem Kindergarten bleiben wollt, oder nicht, denn das Verhalten der Erzieher erscheint mir im höchsten Maße unprofessionell zu sein und bedarf zumindest einer Überprüfung durch die zuständigen Stellen.
Viele Grüße
Susanne

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Probleme im Kindergarten!!! 25 Nov 2017 15:47 #107102

  • Juli
  • Mitglied
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    Moderator
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Liebe Isabell,
wie schon geschrieben: Das Kind ist leider schon in den Brunnen gefallen. Die Kündigung wird nicht auf der Situation mit dem Diabetes beruhen, sondern auf der Eskalation des Gespräches und dem zerütteten Vertrauensverhältnis - wohl von beiden Seiten.
Mal nüchtern betrachtet: Willst du dein Kind dort wirklich weiter hinbringen? Ist das Verhältnis "nur" mit der Leitung hinüber oder mit den Erziehern auch?

Dein Kind schütteln und anschreien geht gar nicht - nicht mit und nicht ohne Diabetes. Aber ... warst du dabei? Hast du das gesehen oder gehört? Oder ist das die Wahrnehmung deines Kindes.

Und es liegt natürlich keine unterlassene Hilfeleistung vor. Die (leider) erst vor, wenn dein Sohn tatsächlich das Bewusstsein verloren hätte und die nichts getan hätten. Aber natürlich war deren Verhalten dennoch nicht in Ordnung ... was für mich aber auf zu wenig Aufklärung und Schulung schließen lässt. Ich kann oder will mir einfach nicht vorstellen, dass eine Erzieherin bewusst eine Gefährdung in Kauf nehmen würde. Ich denke einfach, die hat nicht gewusst oder in dem Moment bedacht, was es bedeutet.

Entweder ihr sucht euch einen neuen Kindergarten oder ihr versucht es nochmal mit einem Moderator, der nicht so emotional belastet ist. Sollte sich aber unbedingt mit Dia auskennen ...!

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Probleme im Kindergarten!!! 26 Nov 2017 11:28 #107105

  • Sheila
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  • Geschlecht: Junge
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo Isabell,
ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.

Zusätzlich möchte ich Euch raten, bei der eventuellen Suche nach einem neuen Kindergarten, diplomatisch zu sein. Ich denke, dass es einen neuen Kindergarten verschrecken könnte, wenn ihr da von dem Vorwurf der "unterlassenen Hilfeleistung" sprecht.

Mein Eindruck ist außerdem, dass Erzieher/Lehrer etc. sich komplett zurückziehen, sobald eine I-Kraft für das Kind sorgt. Sie wollen natürlich nichts falsch machen, sich nicht einmischen und machen dann im ungünstigsten Fall gar nichts.
Da hilft wirklich nur Schulung und das Bewußtsein stärken, dass man ihnen das Diabetesmanagement zutraut, aber nicht zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben aufzwängen will. Es funktioniert m. E. nur, wenn man informiert, schult, einbindet, nicht zu viele Erwartungen / Wünsche / Veränderungen äußert, immer freundlich bittet und nicht droht.
Gerade bei kleinen Kindern geht es immer nur gemeinsam und nicht gegen einander.
Wenn es Probleme gibt, muss man sachlich darüber sprechen, was verändert werden kann, damit für alle eine gute Lösung gefunden wird.

Alles Gute.

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