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THEMA: Einschulung in (Ober)Bayern

Einschulung in (Ober)Bayern 28 Jun 2017 23:19 #105696

  • Hanni5
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Unser Kind wird im September eingeschult.
Die Schule hat bisher noch kein Diabetes-Kind gehabt.
In der Diabetologie wurde mir gesagt, das man keine Hilfen (Schulbegleitung, Pflegedienst) beantragen braucht, da es sowieso in Bayern bzw. genauer in Oberbayern keine Hilfen genehmigt werden. Es sei denn, der Wohnsitz und Schule wären in Niederbayern ...
Verstehe ich irgendwie nicht ... nungut.

Hat jemand Erfahrungen an Schulen in Oberbayern ?

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Einschulung in (Ober)Bayern 28 Jun 2017 23:32 #105697

  • Cheffchen
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Hallo,
ist die aussage zynisch, vom Doc?

Das ist einfach, dir steht ein Schulhelfer, da §53/54 von dein Doc bekommen hast wegen des Diabetes.
Damit Beantragst bei integrationsamt den Schulhelfer, nun kommt das was nicht verstehst, in einigen Regionen wie zb Oberbayern, hat der Chef gesagt, nö und lehnen alles ab, ob wohl sie müssten und man sich das einklagen muss, hat aber sehr gute Chancen wie die ganzen Aktuellen Urteile zeigen.

Also ich würde das Beantragen, schön begründen und gleich auf die Urteile verweisen und das man natürlich auch diesen weg gehen würde.

Alles andere hat leider echt keine Chance.

Pflegedienst, hat damit aber nichts zu tun, der kommt zum Essen und das Bezahlt die KK.

Cheffchen

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Nächstes Treffen 26.10.19 Grillen, Berlin Marzahn/Ahrensfelde

---
Suche aus/in Ost-Berlin Kids bzw. Eltern für vielleicht mal auf eine Diät Cola ;O).
Paradigm Veo 554 / CONTOUR NEXT LINK / Freestyle Libre / xDrip / CareLinkPro 4.0C
Letzte Änderung: von Cheffchen.

Einschulung in (Ober)Bayern 29 Jun 2017 09:56 #105699

  • Sheila
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    Diamant Schreiber
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Hallo,

wenn ihr eine Schulbegleitung braucht, dann würde ich eine beantragen und zwar jetzt bzw. zügig, denn September ist bald und dazwischen liegt noch die Ferienzeit.

Ich habe letztens im Kiosk gesehen, dass es im Diabetes-Journal dazu einen Artikel gibt (nicht im Kinderjournal). www.diabetes-online.de/eltern_betreuer/a...egleitperson-1823318
Vielleicht kannst Du da noch einmal nachlesen und Dich dann, wie Cheffchen schon schrieb auf die Urteile berufen.

Was hat die Schulärztin bei Euch gesagt? Bei uns hat sie das unterstützt. Es ging während der Diskussion sogar bis zum Chef der Ämter.

Was sagt die Lehrerin? Wenn Du ihr sagst, dass es eine Schulbegleitung geben könnte, wird die meistens gerne von den Lehrern angenommen. Vielleicht bietet die Lehrerin aber auch von sich aus Hilfe an. Deswegen empfehle ich, da vorsichtig damit umzugehen, denn wenn die Schulbegleitung dann doch nicht genehmigt wird, könnte sich die Lehrerin aus Angst verschließen und eine Betreuung ablehnen.

Viel Erfolg.
Liebe Grüße

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Einschulung in (Ober)Bayern 29 Jun 2017 14:43 #105703

  • mibi74
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Hallo zusammen!

Die Schulen erleben gerade eine ganz miese Zeit.
Sie sind wohl nun da angekommen, wo es nicht mehr weitergeht. Es herrscht, egal, wo man hinhört ein unfassbarer Lehrermangel.

Ich würde es auf jeden Fall probieren und mich nicht abwimmeln lassen! Für die ersten zwei Schuljahre wäre das wirklich wichtig. Außerdem würde ich klar äußern, dass es hier nicht darum geht, dass du oder die Lehrer ein leichteres Leben haben, sondern es geht einzig und allein darum, dass dein Kind einen guten Start ins Schulleben hat. Sie soll die gleichen Chancen haben.

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Einschulung in (Ober)Bayern 29 Jun 2017 20:10 #105711

  • Sandra2016
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Wir sind in einer ähnlichen Situation, Kind wird im September eingeschult (HH) und die Zeit rennt uns davon. Uns wurde seitens der Schule anfangs gesagt, der Antrag würde sehr wahrscheinlich abgelehnt, Diabetes sei per se kein Grund für sonderpädagogischen Förderbedarf oder eine Schulbegleitung. Wir haben viel telefoniert, die Diabetes-Ambulanz involviert (Ärzte und Sozialteam), mit verschiedenen Stellen der Schulbehörde und natürlich der Schule selbst mehrfach gesprochen. Wir kannten auch den Fulda Beschluss (Achtung - Beschluss, nicht Urteil, wie mich eine Juristin aufklärte - der Fall ist noch nicht final entschieden) und haben auf diesen verwiesen.
Noch läuft der Antrag und wir wissen noch nicht, wie er ausgeht. Wir haben tatsächlich eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen für den Fall, dass wir klagen müssen oder zumindest ein Eilverfahren beantragen müssen. Was für mich innerhalb des Antragsprozederes erhellend war: In unserem Fall war zuerst immer von einer Schulbegleitung die Rede. Diese sei schwer zu bekommen usw. Nun verwenden wir konsequent den Begriff "Eingliederungshilfe" und verweisen auf §§ 53/54 SGB XII. Dafür hab es ein anderes Antragsformular als für die Schulbegleitung. Vielleicht ist das auch ein anderen Geld-Topf, der dort ggf. genutzt wird. Nur für den Fall, dass dies anderenorts ähnlich gehandhabt wird, vielleicht ein guter Tipp.
Ich habe aus dem ganzen auch gelernt: Anträge schnellstmöglich schriftlich stellen. Nicht vorab anwimmeln lassen ("Wird eh nicht genehmigt."). Wenn man einen schriftlichen Ablehnungsbescheid hat, kann man Widerspruch einlegen. Und man kann, falls ggf. später ohne Begleitung etwas schief geht/nicht läuft, darauf verweisen, einen Antrag gestellt zu haben. Wenn man keinen Antrag stellt, kann man nichts bekommen.
Außerdem: frühzeitig aussagekräftige (ggf. mehrere) ärztliche Gutachten einholen, Unterstützungbedarf kleinteilig auflisten (sich auch selbst bewusst machen, was im Laufe eines Schultages alles geleistet werden muss) und möglichst bestätigen lassen. (Bei uns sind es neben Diabetes weitere körperliche Einschränkungen. )

Je näher der Einschulungstermin rückt desto klarer ist uns geworden, dass wir dringend eine Begleitperson für unser Kind brauchen. (Anfangs hatte wir noch die Hoffnung, es ginge vielleicht bis dahin irgendwo auch ohne). BZ-Profil ist instabil (schwer einzustellen, oft Interventionen nötig), Kind müsste zu viele Dinge parallel auf dem Schirm haben zusätzlich zu neuem Umfeld etc. Pflegedienst allein reicht definitiv nicht (Wer managt die Zeit dazwischen?), Lehrer können aufgrund der Klassengröße und der Häufigkeit der notwendigen Intervention unmöglich das Diabetes-Management hauptverantworten. Es gibt aktuell ständig Pumpenwarnungen, auf die unser Kind noch nicht selbst reagieren kann. UZ merkt es oft nicht. Sport ist schwer kalkulierbar. Es läuft schon in der aktuellen Bertreuungssituation nur mäßig, und da sind es viel weniger Kinder.
Daher ist uns klar: wir tun, was wir können, um eine Hilfe zu bekommen. Sonst wird einer von uns Eltern ständig vor Ort sein müssen, und das scheint mir auch keine gute Lösung (und sorgt natürlich auch dafür, dass einer nicht arbeiten kann).
Es ist ein frustrierend langer Weg...und dann muss der Helfer ja noch geschult werden. Und möglichst nicht krank werden. Bis zur 3. Klasse ein fragiles Konstrukt.

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Letzte Änderung: von Sandra2016.

Einschulung in (Ober)Bayern 29 Jun 2017 22:01 #105716

  • Hanni5
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  • Geburtsjahr: 2011
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Ein Vorgespräch hatten wir schon mit der Direktorin. Sie meinte , mit unserer Hilfe 'wuppen' sie das. Allerdings haben wir /sie bezüglich der 'Hilfen' nichts genaueres gewusst.
Allerdings steht ja noch nicht die jeweilige Lehrerin fest .... und die Klassengröße beträgt um die 25-27 Schüler (bei meinem anderen Kind waren es nur 18 Kinder).
Durch ein Elternpaar, welches ein aut. Kind in der Schule hat , haben wir erst kürzlich noch von der Eingliederungshilfe erfahren und die Schule war erst skeptisch ist aber heilfroh über die Schulbegleitung.

Mir wurde es somit empfohlen.

Ich werde mich mal kümmern. Danke.

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Einschulung in (Ober)Bayern 30 Jun 2017 07:59 #105719

  • Diakids-Ebe
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    Neuling
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  • Geschlecht: Junge
  • Geburtsjahr: 2014
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Liebe Eltern, wir, die Diakids Ebersberg, gehen gerade genau dieses Problem an. Bitte Setzt Euch schnellstmöglich mit uns in Verbindung, wir helfen Euch und eurem kleinen Diakid sehr gern. Bitte sendet uns Eure Kontaktdaten via Email an diakids-ebe@web.de !
Alle anderen betroffenen Familien aus Oberbayern Bitten wir ebenfalls sich bei uns zu melden und Ihre Erfahrungen zu berichten!
Herzliche Grüße
Diakids Ebe
Diana & Barbara

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