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THEMA: Schwimmunterricht in der Schule

Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 11:33 #103919

  • Sheila
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  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,
wie läuft bei Euch der Schwimmunterricht in der Schule bzw. die Betreuung währenddessen?
Geht ihr als Eltern mit?
Gibt es eine Betreuungskraft / Integrationskraft / Schulbegleitung etc., die mitgeht und aufpasst?
Macht Euer Kind alles alleine und das ist für die Lehrerin ok?
Oder kümmert sich die Lehrerin komplett?

Hintergrund ist der, dass jetzt im 2. Schulhalbjahr der 2. Klasse der Schwimmunterricht in der Schule beginnt. Wir werden dann wahrscheinlich keine Schulbegleitung mehr haben (ja, obwohl das schon übernächste Woche ist, wissen wir das immer noch nicht) und die Lehrerin gesagt hat, dass sie die Verantwortung nicht tragen kann und dementsprechend mein Kind am Beckenrand warten muss, wenn nicht jemand von uns bzw. eine Betreuung etc. mitgehen wird. (Übrigens hat mein Kind schon Bronze, trainiert gerade regelmäßig für Silber).

Deswegen interessiert mich, wie es so bei anderen läuft oder gelaufen ist.
Liebe Grüße

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Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 12:29 #103920

  • MaTaSoZa
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,
unser Sohn war bei der Erstmanifestation schon älter (kurz vor Beginn der 3. Klasse). Da er lesen und schreiben konnte und es sich zugetraut hat haben wir keinen Schulhelfer in Anspruch genommen.
Die Lehrerin hat uns von Anfang an prima unterstützt und unser Sohn durfte ohne Begleitung oder sonstigem Pipapo am Schwimmunterricht teilnehmen. Bei uns ist es allerdings so, dass immer 2 Lehrkräfte beim Schwimmen dabei sein müssen und unser Sohn tagsüber immer zuverlässig rechtzeitig Unterzuckerungen bemerkt.
Das ist mit Sicherheit bei jedem Kind individuell unterschiedlich - je nachdem wie gut Dein Kind seinen Blutzucker einschätzen kann und ob es an Blutzuckerkontrollen vor, während und nach dem Schwimmen denkt.
Wir haben gesagt bekommen, dass man Unterzuckerungen im Wasser unter Umständen schlechter wahrnimmt - wobei das bei uns kein Problem darstellt.
Wir mussten allerdings mit dem Schwimmverein unseres Sohnes kämpfen (er schwimmt seit einigen Jahren im Wettkampfteam) - nach der Diagnose stand im Raum, dass er nicht mehr teilnehmen darf. Nach vielen Diskussionen, Begleitung durch uns und am Ende durch Androhung von Anwalt und Medien durfte er weiterhin im Verein bleiben. Allerdings ein Jahr lang mit extremen Einschränkungen (er durfte nicht mit seiner Mannschaft in das nächsthöhere Training wechseln), wofür wir nach wie vor nicht das geringste Verständnis haben.
Du kannst Dein Kind am besten einschätzen und hast mit Sicherheit ein Gefühl dafür, ob es den Schwimmunterricht auch ohne Begleitung durch Schulhelfer oder Dich schafft. Und wenn Du ihm das zutraust würde ich das Gespräch mit der Lehrerin suchen und hinterfragen, was Ihre Ängste sind. Jedes Kind kann mal einen Krampf bekommen - daher müssen die Lehrer sowieso im Wasser IMMER ALLE Kinder im Blick haben.
Wir haben bis jetzt (4. Klasse!) Kinder im Schwimmunterricht, die nicht wirklich schwimmen können - was in meinen Augen viel gefährlicher und aufwendiger für Lehrer ist als unsere Kids mit Diabetes.
Viele Grüße und alles Gute!
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Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 14:19 #103923

  • mibi74
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo.

bei der Dringlichkeit, würde ich dort anrufen und die Situation verdeutlichen, wo der Antrag auf Integration gestellt wurde.

Es ist leider so, dass mein Sohn (damals auch 2.Klasse) ohne I-Kraft nicht am Schwimmunterricht hätte teilnehmen dürfen. Und ist sogar 3 Monate vom Sportunterricht befreit(ausgeschlossen) worden, weil die I-Kraft nicht bis zum Schluss der Sportstunde bleiben konnte. Die damalige Sportlehrerin hatte es strickt abgelehnt, die Verantwortung zu tragen.

Zuerst einmal würde ich gleich am Montag bei der Behörde anrufen und nachfragen und auch über die Konsequenzen sprechen, die deinem Kind drohen, falls dem nicht stattgegeben wird.
Falls es bis zum Bescheid noch länger dauert, könntest du anbieten, falls es geht, die Zeit zu überbrücken.

LG Michaela
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Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 14:24 #103924

  • rosa14
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Wir hatten keine i Kraft sondern einen ambulanten KinderkrankenPflegedienst der das schwimmen begleitet hat. War auch in der 2. klasse und unser Arzt hat das problemlos verordnet.
Gruß svenja
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Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 19:02 #103927

  • Fine83
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Hallöchen...

Ida hat auch seit Anfang des Schuljahres Schwimmunterricht!
Sie misst vorher und gibt mir ihren Wert telefonisch durch wenn er ihr zu niedrig/ zu hoch erscheint. Dann hat sie eine Liste dabei wo drauf steht, bei welchem Wert sie was essen muss vor dem Schwimmen!
Wir hatten, toi toi toi , bisher nie Probleme bezüglich der Lehrer...Sie muss und darf alles machen wie die anderen Kids auch.
Nur neulich kam mal ein Anruf, da sie sehr hoch war und die Lehrerin sich Sorgen machte...
Ich hoffe wirklich stark ,dass alles so positiv und normal weiter geht.

Lg

Ann-Kristin
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Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 19:02 #103928

  • Cheffchen
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Wieso habt ihr keinen mehr? Lehrer sagt ja ohne wird ausgeschlossen und wenn das keine Begründung ist es denn?

Ist bei uns ab nächstes Schuljahr und Schulhelfer ist natürlich dabei, ohne geht echt nicht, gerade schwimmen.

Cheffchen
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Nächstes Treffen 26.10.19 Grillen, Berlin Marzahn/Ahrensfelde

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Suche aus/in Ost-Berlin Kids bzw. Eltern für vielleicht mal auf eine Diät Cola ;O).
Paradigm Veo 554 / CONTOUR NEXT LINK / Freestyle Libre / xDrip / CareLinkPro 4.0C

Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 19:23 #103930

  • Wenke
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Bei uns ging es auch in der 2. Klasse mit dem Schwimmunterricht los.
Ich habe viele Monate vorher die Rektorin angesprochen. Sie versprach sich um eine Begleitung zu kümmern. Angeblich wäre das für ein Kind mit Schwerbehindertenausweis kein Problem.

Außerdem veranlasste sie, dass Lars' Klasse erst im 1. Halbjahr schwimmt, um etwas Zeit zu gewinnen. (Meistens schwimmen die Klassen hier im Laufe des Jahres in alphabetischer Reihenfolge, also erst die 2a und dann die 2b. Da Lars in der 2a war, hätte seine Klasse eigentlich zuerst schwimmen müssen.)

Das mit der Begleitung hat sie dann aber wohl vergessen... Als ich sie wieder darauf ansprach, meinte sie jedenfalls: "Ach, das geht auch ohne."

Mein Mann ist dann 3 mal mitgegangen. Wir haben klargemacht, dass das auf gar keinen Fall eine Dauereinrichtung sein kann. Er kam an den Tagen sehr viel später zur Arbeit und war sozusagen den Rest der Woche damit beschäftigt die verlorene Arbeitszeit nachzuholen.
Dass ich stattdessen mitgehe, war ausgeschlossen, denn dann hätte ich auch unsere Jüngste (damals gerade 2 geworden) mitnehmen müssen.

Die Lehrerin war recht einsatzfreudig. Aber natürlich wäre es ihr noch lieber gewesen, wenn mein Mann auf die Dauer hätte mitgehen können. Allerdings gab es ohnehin schon eine Begleitung: eine andere Mutter, die Zeit und Lust hatte, hat den Schwimmunterricht von der 2. bis zur 4. Klasse dauerhaft begleitet.

Es hat alles gut geklappt und nach den 3 mal mit der Begleitung meines Mannes fühlte die Lehrerin sich sicher.

Inzwischen ist unser Sohn in der 7. Klasse. Er hatte im Leben noch keine Unterzuckerung im Wasser. Mit seiner ersten Sportlehrerin auf dem Gymnasium habe ich noch gesprochen. Aber inzwischen wechselt die Klasse die Sportlehrer wie andere Leute die Hemden... und ich erfahre meist erst nach Wochen davon und hoffe, dass zumindest noch mal der ein oder andere Sportlehrer mitbekommt, dass Lars Diabetes hat.

Integrationshelfer wegen Diabetes werden in unserem Landkreis nicht genehmigt.

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)
Letzte Änderung: von Wenke.

Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 20:00 #103932

  • rosa14
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Bei uns in Oldenburg ist es auch so das es unmöglich ist einen i Helfer zu bekommen.
Wir hatten ja den Pflegedienst und das war gut, aber ich muss sagen jetzt in der dritten Klasse würde ich ihn auch ohne gehen lassen. Wenn er vorher misst.... Wasser dann bei welchem Wert machen muss das weiß er, geht ja auch zum Basketball oder Fußball alleine,aber ich glaube das Hauptproblem ist das Messen vorher... man muss sich auch überlegen was und wieviel beim Schwimmen gemacht wird und das war bei Maximilian nicht viel. Ich habe ihn auch schon einen Vormittag alleine im Freibad gelassen. War super! Wir gehen viel schwimmen under hatte auch bei viel Bewegung und toben im Wasser noch nie eine Unterzuckerung.
Aber ich bin eh eher von der mutigen Sorte und lass ihm viel Freiheit.Klappt bei uns gut-im Moment. ..
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Schwimmunterricht in der Schule 22 Jan 2017 21:09 #103936

  • Wenke
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rosa14 schrieb: aber ich glaube das Hauptproblem ist das Messen vorher...


Lars misst übrigens vorher nie.

Natürlich wäre es uns lieber, er täte es. Aber lange war er beim Umziehen so langsam, dass dafür quasi nie Zeit blieb.

Durch da Messen beim privaten Schwimmen haben wir allerdings gemerkt, dass bei ihm der BZ VOR dem Schwimmen sowieso in keinerlei erkennbarem Zusammenhang zum BZ NACH dem Schwimmen steht. Deshalb isst Lars egal bei welchem BZ (wenn privat jemand von uns dabei ist und er demzufolge zum Messen genötigt wird) und beim Schulschwimmen oder wenn er mit Freunden privat schwimmt eben ohne den BZ zu kennen, immer 1 langsame KE vorher.
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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)

Schwimmunterricht in der Schule 23 Jan 2017 08:27 #103940

  • Sheila
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Danke für Eure Antworten.
Ich bin eigentlich auch eine "mutige" Mama und würde ihn so gehen lassen, zumal er ja auch wöchentlich trainiert und wir wissen, dass er es kann. Ausserdem merkt er seine Unterzuckerungen ganz gut und auch bei uns ist es so, dass er im Wasser selbst bisher noch nicht unterzuckert ist.
Die Lehrerin traut sich aber nicht, die Verantwortung zu übernehmen. Entweder es geht jemand von uns mit oder Begleitung oder oder. Sie kann sich nicht darum kümmern.
Ich hatte es fast befürchtet, es aber jetzt so direkt zu hören, war doch noch einmal ein Schlag.

Ich habe mit der Schulbegleitung bisher keine guten Erfahrungen gemacht (wir hatten einfach die falsche Person) und eigentlich möchte ich, dass das jetzt mal zu Ende geht, denn es hat nur Ängste aufgebaut statt abzubauen (liegt aber auch wieder an dieser Person).

Der Landkreis, der bisher in Vorleistung gegangen ist, hat jetzt gesagt, dass er das nicht mehr tun wird und die Verantwortung darüber an die Krankenkasse weitergereicht - und die weiß gerade nicht wie sie damit umgehen soll. Ich werde da jetzt nichts forcieren, denn eigentlich ist es nicht mehr in unserem Interesse.
Wenn es weitergehen sollte, dann gut, wenn nicht, dann auch. Wenn es weitergeht, dann nur mit einer anderen Person und auch die ist nicht mal annähernd ausgesucht.

Bisher halte ich auch nicht so viel vom ambulanten Pflegedienst. Hat der / die dann die ganze Zeit vor dem Schwimmbecken gesessen?
Wir wissen noch nicht einmal, wann genau der Schwimmunterricht stattfindet, weil die Stundenpläne nicht fertig sind.
Vielleicht fällt es auf meinen freien Tag, vielleicht nimmt mein Mann mal frei, vielleicht setzt sich die Oma mal da hin (obwohl sie gar keine Ahnung vom Diabetes hat), aber nur so zum Verantwortung tragen. Ansonsten wird mein Kind wohl leider am Beckenrand sitzen und warten müssen. Mitnehmen würde die Lehrerin ihn, nur eben nicht ins Wasser.

Das ist alles mal wieder auf den letzten Drücker und macht mir doch etwas Bauchschmerzen, eben weil ich es für ihn so doof finde.

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