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Muttermilch-stillen 05 Dez 2021 14:54 #117099

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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
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Hallo Daniela!
Vielleicht noch 1 Tipp, der mir auf der Zunge liegt, wenn ich lese, was du schreibst: Versuche das Stillen als "Auszeit" für Euch beide zu sehen - vergiss alle Berechnungen, vergiss vielleicht "nerviges" Krankenhauspersonal. Ich kann mich noch gut erinnern, dass diese Auszeiten auch für mich wichtig waren - das Stillen war Erholung pur - für uns beide und glaub mir, das ist jetzt zu Beginn viel wichtiger, als sich ständig auf die perfekten Werte zu focusieren - die gibts, egal ob mit oder ohne Stillen, bestenfalls im Lehrbuch. Ihr müsst ohnehin Euren ganz persönlichen Weg finden, im KH gibt es dazu das Equipment und auch den einen oder anderen nützlichen Rat - aber bald seid Ihr im Alltag auf Euch allein gestellt. Am Anfang steht, glaub ich, das Gefühl im Vordergrund ab jetzt alles kontrollieren und perfektionieren zu müssen - das ist allerdings keine Einstellung, mit der man selbst und auch das Kind auf Dauer glücklich wird. Die Kunst wird werden, mit Augenmaß einen Mittelweg zu finden zwischen "Mein Kind soll wie alle anderen Kinder aufwachsen können" und "einige Grundregeln muss es geben". Es ist nicht immer leicht, den passenden Weg zu finden, aber diese Entscheidungen kommen alle paar Jahre aufs Neue - ein kurzer Überblick, was ich meine:
1. schwere Entscheidung für mich: Stillen oder nicht stillen nach Manifestation im KH: ich habe mich für Stillen entschieden - eine Entscheidung zugunsten des seelischen Wohls
2. schwere Entscheidung: die Kindergartenpädagogen oft "wurschteln" lassen und schlechte Werte in Kauf nehmen oder ständig in den Kindergarten rennen und die Betreuer vielleicht zu demoralisieren - in Summe eine Entscheidung für mein Wohl, aber auch für meinen Sohn, um ihm einen geregelten Alltag zu ermöglichen.
3. schwere Entscheidung: laufen wir unserem Sohn beim Spielen ständig hinterher, um seine Werte zu kontrollieren, oder vertrauen wir darauf, dass er im Bedarfsfall rechtzeitig nach Hause kommt - wir haben uns für den Vertrauensweg entschieden, am Anfang nicht immer leicht!
4. schwere Entscheidung: Schuleintritt - vertrauen wir auf unser Kind, dass er sein Management alleine schafft, oder organisieren wir Hilfe, um sicher zu gehen - Entscheidung wieder für den Vertrauensweg.
5. schwere Entscheidung: Leistungssport - lassen wir unser Kind alleine trainieren oder stehen wir ständig dabei, damit seine Werte möglichst perfekt sind - Entscheidung wieder für den Vertrauensweg.

... diese Entscheidungen könnte ich dir beliebig fortsetzen - was ich damit sagen will? Finde für dich/euch den Weg, der passt, denn du/ihr müsst/werdet ihn gehen - glaub mir, auch für uns ist wichtig, dass die Werte unseres Sohnes möglichst passen, aber nicht um jeden Preis - im Vordergrund für uns steht immer auch das persönliche Wohlbefinden, denn ohne diesem geht es ohnehin nur schwer.
Vertraue auf das, was dir dein Gefühl sagt, ein kluger Kopf hat mal gesagt, es gibt nur einen Fehler, den größten aller Fehler, den man machen kann: Nichts zu tun.

Nicht jeder Weg ist für jeden der richtige, aber alle führen über kurz oder lang zum Ziel - viel Kraft für die erste Zeit, es wird leichter, viel leichter! Schönen Sonntag, Sabine

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Muttermilch-stillen 23 Dez 2021 23:20 #117214

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Hallo du :) 

auch ich habe mein Kind 15 Monate alt als die Diagnose kam noch ziemlich voll gestillt. Sie ist einfach keine großer Esserin. 
Im KH wurde ich massiv unter Druck gesetzt am besten sofort abzustillen… mir wurde vorgeworfen ich würde mein Kind gefährden. Damals war der zuständige Diabetologe im Urlaub.
auch ich habe mich informiert, mir viel Rat und Zuspruch von Ärzten, Hebammen und Experten geholt und ich habe mich durchgesetzt und mein Kind weiter gestillt, ich habe mein Kind auch nicht kaum gewogen da es einfach unmöglich und Psychoterror war für uns beide in dieser schweren Zeit. Das Stillen war das einzige was und geblieben ist und uns Halt gegeben hat. Heute mit 18 Monaten stille ich immer noch sehr sehr viel und bin super happy! 
Mir wurde dann später im KH gesagt vom Diabetologen dass wir das Stillen so berechnen: 
normal/wenig stillen 0,5 KE und viel Stillten 1 KE 
ich habe meist was zwischen 0,5-0,8 abgegeben das hat super funktioniert und tut es heute noch. Bzw er meinte auch wenn gerade noch aktives Insulin vorhanden ist dann solle ich erstmal abwarten was der Bz macht wenn ich gestillt habe und wenn es nicht in die Höhe geht so lassen und ansonsten halt korrigieren. Und er meinte das sei kein Problem wir bekommen das hin es dauert nur etwas länger. Und damit war die Sache gegessen. Ich habe gekämpft wie eine Löwin und es war das einzig Richtige. Gerade im Unterzucler und vor allem Nachts nimmt sie mir nur die Brust somit rettet uns das stillen immer :) also Weiter kämpfen!!!! :) 

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Muttermilch-stillen 26 Dez 2021 14:29 #117230

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Dankeschön für die weiteren Antworten uns Tipps. Hat mir alles sehr geholfen. Ich habe mittlerweile auch eine Stillberaterin gefunden die gleichzeitig Diabetes Beraterin ist- sie heißt Sigrid Moser ist auch aus Österreich so wie ich und hat mir auch super geholfen und tolle Inputs gegeben kann sie nur wärmstens empfehlen falls irgendwer auch mal Hilfe braucht. Hab auch noch über einen Artikel eine Seite im netz gefunden über Muttermilch bzgl Diabetes Kinder   
diabetes-babys.de die ist auch informativ vorallem weil es die Möglichkeit zu einem Kontakt gibt die sich mit der Thematik weiter auseinandersetzt. 

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Muttermilch-stillen 26 Dez 2021 15:41 #117232

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Das ist ja super dass es geklappt hat :) 
ich kenne eben auch eine Mutter, die das genauso gemacht wie ich dir geschrieben habe und wie ich und hat auch super geklappt :) und man entwickelt wirklich mit der Zeit ein Gefühl dafür wie viel MM sie jetzt getrunken hat und wie viele Einheiten man abgeben soll oder nicht oder ob man erst mal abwartet…. Manchmal stille ich auch und denke hm ja könnte schon was abgeben aber der Bz steigt nicht wirklich also lass ich es :) anfangs denkt man sich oh Gott sie soll ich das einschätzen können aber am Anfang ist alles viel und man ist geschockt von der Diagnose und was es alles mit sich bringt… aber es wird :) im Endeffekt gebe ich sogar höchstens nachts nur noch was ab wenn ich stille und er steigt weil tagsüber iwie das ganz gut klappt mit dem Insulin was ich fürs Essen abgebe…. :) 

viel Erfolg weiterhin :) 

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Muttermilch-stillen 01 Jan 2022 16:51 #117292

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@ thesecond

Ist zwar schon ein paar Tage her, aber ich wollte mich noch für deine Aufzählung bedanken. Ich finde es immer schwierig einen konkreten Ausblick auf die kommenden Dia-Fragen zu erhaschen. Und dein Post hilft mir dabei heute schon mal zu überlegen, wie man das so ganz grundsätzlich angehen will und kann. Das fetzt! ^^

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