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THEMA: Richtige Ernährung eines Dia Kindes

Richtige Ernährung eines Dia Kindes 22 Feb 2019 11:29 #110923

  • nieov
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Moinsen,
mich treibt in letzer Zeit das Thema Ernährung um. Angefeuert dadurch, dass ich mich in letzer Zeit selber komplett in meiner Ernährung umgestellt habe und auch dadurch das ich mich durch die Sendung Sendung "die Ernährungsdocs" mittlerweile sehr für das Thema interessiere.
Und auch in der Erfahrung, dass mir meine Ernährungsumstellung sehr gut tut.

Alle so diese Informationen im Kopf und blickend auf das Essverhalten meiner Tochter einhergehend mit nicht erklärenden Blutzuckerspitzen suche ich nach Informationen wie man ein Dia Kind vernünftig ernährt bzw so ernährd, das es dem Blutzucker und der Entwicklung gut tut.

Ich für mich kann ja meine Ernährung umstellen wie ich das möchte, ein heranwachsendes Kind mit Dia ist ja noch einmal ein ganz anderer Schnack.
Ich habe das Glück das mein Kind kein Mäckelesser ist sondern sich selber für unterschiedlichste Ernährung und Nahrungsmittel interessiert bzw. denen auch sehr aufgeschlossen ist.

Die Beratungskompetenz in der Klinik war bislang sehr überschaubar und hat uns konkret nicht weitergebracht. Bzw. nicht vertieft weitergebracht.

So also die Frage nach Tipps Links, Erfahrungen, Telefonnummern etc. wenn man sich das Thema deutlich zu mehr zu Gemüte führen möchten.

Vielen Dank!

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Letzte Änderung: von nieov.

Richtige Ernährung eines Dia Kindes 22 Feb 2019 15:50 #110925

  • Cheffchen
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echt "die Ernährungsdocs" mit dem Thema Diabetes war interessant? war ja eher im Amerikanischen style bzw. dem niveau.
Links selber habe ich jetzt auch nicht aber wichtig begriffe sind GLYX und FPE, damit kommst schon recht weit. Bei low-cap & co halt wegen nicht zu viel an Eiweiss schauen.

Cheffchen

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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 22 Feb 2019 22:53 #110927

  • Sheila
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Hallo,
wenn man Blutzuckerspitzen vermeiden möchte, sollte man Nahrungsmittel mit hohem Glyx-Faktor vermeiden.

Es gibt eine Bewegung, die mit (extrem) low-carb, das bedeutet nicht mehr als 30 Gramm Kohlenhydrate pro Tag als Erwachsener ganz flache und (angeblich) superstabile Kurven hinbekommt (ohne jeglichen Unterzucker).
Ich habe mal nachgefragt, für ein Kind im Alter von ca. 10 Jahren würde das laut dieser Bewegung bedeuten, nicht mehr als 15 Gramm Kohlenhydrate (1,5 KE) pro Tag!!! zu essen.

Für mein Kind wäre das komplett utopisch. Er braucht Kohlenhydrate (und Süßigkeiten) und er soll sie auch kriegen. Ich möchte mein Kind in diesem Alter nicht in eine Ernährung zwingen, die meines Erachtens nicht kindgerecht und auch nur schwierig im Alltag umzusetzen ist - auch wenn die Blutzuckerwerte dann besser sein sollten.

Lieber halte ich jetzt suboptimale Kurven aus und bewahre mein Kind vor einer (eventuell lebenslangen) Essstörung. Meines Erachtens ist es wichtig, den Kindern jetzt beizubringen, was eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist. Ich schätze, dass Du weißt, was das ungefähr ist.
Als Erwachsener kann er dann selbst entscheiden, ob er sich zugunsten seiner Blutzuckerwerte low carb ernähren möchte. Für heute weiß ich, dass mein Kind nicht auf Nudeln, Brot und Schokolade verzichten würde.

Liebe Grüße
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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 23 Feb 2019 13:23 #110929

  • jonas2007
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Also ich persönlich finde auch, das die beste Ernährung für ein Diakind einfach eine ganz normale gesunde Ernährung ist. Es ist schon zeitlich eingeschränkt und durch Insulangaben und alles was dazu gehört gestraft genug.
Wenn sich ein Erwachsener sich für eine Ernährungsumstellung entscheidet ist das ja gut und schön, aber sollen denn unsere Diakinder noch mehr Auflagen bekommen und Regeln an die sie sich halten müssen. In der heutigen Zeit gibt es zum Glück die Möglichkeit, dass auch Diakinder alles können, auf was Sie Appetit haben. Gönnen wir Ihnen das doch.
Klar erfordert das von uns Eltern mehr Aufmerksamkeit und Korrekturen. Und Blutzuckerspitzen sind auch dabei. Aber wir alle hier haben gelernt, damit umzugehen.
Obwohl ich sagen muss, dass ich es toll finde, wenn sich jemand Gedanken macht, wie man alternativ an der Diabetes arbeiten kann. Nur die Lebensqualität unserer Kinder sollte nicht darunter leiden.

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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 23 Feb 2019 14:33 #110930

  • mibi74
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Hallo!

Die Ernährungspyramide gibt schon mal einen guten Überblick über das Mengenverhältnis, was gegessen werden sollte.
Der Rest ist die eigene Lebenseinstellung. Jeder hat andere Werte und Vorstellungen.
Ich rede mit meinen Kindern über meine Werte. Zum Beispiel, dass wir nur sehr selten Bananen kaufen, weil wir Kinderarbeit nicht unterstützen möchten, auch nicht die Rodung der Wälder, die durch die Plantagen draufgehen.
Wir keine Marmelade kaufen, sondern die aus eigenem Obst selber machen.
Wir backen Kuchen selbst und kaufen aus Prinzip keinen aus dem Supermarkt.

Kurz um, ich versuche sie so zu erziehen, mit offen Augen durchs Leben zugehen und Dinge zu hinterfragen. Hinter die Kulissen, mal an den Anfang zu blicken, wo für unser deutsches Panem, die Güter produziert werden, dessen Wert wir nicht zu schätzen wissen.

Low Carb
Wenn ich höre, wie so geringe Aufnahmen von KH angepriesen werden, als wäre das Rad neu erfunden worden, muss ich schmunzeln. Das hat schon was!
Ob die Anhänger wissen, dass die Evolution des Menschen einen Sprung nach vorne machte, als sich das Gehirn und seine Leistung vergrößerte, weil der Mensch angefangen hat Getreide anzubauen. :P
Ob der Prozess auch wieder rückgängig wird, wenn sich eine Generation freiwillig die KH entzieht?:woohoo: Könnte lustig werden.

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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 16 Mär 2019 10:38 #111185

  • nieov
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Cheffchen schrieb: echt "die Ernährungsdocs" mit dem Thema Diabetes war interessant? war ja eher im Amerikanischen style bzw. dem niveau.
Links selber habe ich jetzt auch nicht aber wichtig begriffe sind GLYX und FPE, damit kommst schon recht weit. Bei low-cap & co halt wegen nicht zu viel an Eiweiss schauen.

Cheffchen


Die Docs zum Thema Dia 1 sind in der Tat recht schwach gewesen, dass ist keine Frage frage. Aber allgemein hat mich die Sendung getriggert mal in der Tat die allgemeine Ernährung zu überdenken und erst Recht zu hinterfragen was wir und insbesondere die Kids so in sich reinschaufeln.
Ich will da nicht auf den missionierenden Pfad der Tugend gehen, ich esse selber trotzdem gerne mal nen Burger bei MCD oder eine Wurst / Pommes beim Eishockey etc. Das lasse ich mir auch nicht nehmen, ne geile Currywurst ist ne geile Currywurst.
Aber, über den Alltag mal betrachtet, was man so alltäglich in sich reinballert, von verarbeitetenden Lebensmitteln mit verstecktem Zucker, übermäßige Kohlenhydratzufuhr und allem ist es eigentlich, für mich, logisch, dass dass Alltagsfutter auf jeden Fall optimierbar ist.
Und bei einem Dia Kind sehe ich da erst Recht Bedarf.

ür mein Kind wäre das komplett utopisch. Er braucht Kohlenhydrate (und Süßigkeiten) und er soll sie auch kriegen. Ich möchte mein Kind in diesem Alter nicht in eine Ernährung zwingen, die meines Erachtens nicht kindgerecht und auch nur schwierig im Alltag umzusetzen ist - auch wenn die Blutzuckerwerte dann besser sein sollten.


Da denkst du zuweit. Ich rede ja gar nicht von einer kompletten Umstellung sondern von einer sinnvollen Optimierung. Und sinnvoll optimiert und vernünftig rübergebracht würde es mich stark wundern wenn daraus eine Essstörung entstehen sollte. Eher im Gegenteil.

b die Anhänger wissen, dass die Evolution des Menschen einen Sprung nach vorne machte, als sich das Gehirn und seine Leistung vergrößerte, weil der Mensch angefangen hat Getreide anzubauen.


Na ja, aber da muss man insofern mal widersprechen als dass zu den Zeiten A: Die Kohlenhydrate durch dementsprechende Bewegung auch verarbeitet wurden und B: Nicht diese industrialiserte Nahrung von Hochleistungsweizen bis versteckten Zuckern auf dem Tisch stand. Und ich denke, genau in diesen Produkten liegt die Problematik die mit vielen Krankheiten einhergeht und nicht die schnöde Kartoffel oder das Brot. Und das der ganze Industriefraß suboptimal ist, ist ja auch kein Geheimnis. Wer sich mal amtlich die Mühe gemacht hat, die Zutaten einer Fertigpizza mal zu analysieren, fragt sich schon, was stopfe ich da in mich rein? Wobeis echt lecker sein kann, aber darauf ist das Essen ja optimiert.

Obwohl ich sagen muss, dass ich es toll finde, wenn sich jemand Gedanken macht, wie man alternativ an der Diabetes arbeiten kann. Nur die Lebensqualität unserer Kinder sollte nicht darunter leiden.


Definitiv soll niemand leiden. Dazu esse ich selber viel zu gerne und koche auch noch zu gut dafür. Und gerade weil ich das tue, mache ich mir darüber Gedanken.

Ich persönlich glaube wirklich, dass das Thema Ernährung und die Auswirkungen echt zu unterbesetzt sind. Als wir die "Ernährungsberatung" im KH hatten, hätte ich der Beraterin gerne den Gummifisch vor die Füße geworfen, so flach war die Beratung.
Ich hab das Glück eine echt aufgeschlossene Esserin zu Hause zu haben, die auch einfach Bock hat was anderes zu probieren. Und auch zum Glück, wie auch ihre Schwester, gar nicht so Süßigkeiten affin ist. Und ich sehe hier bei uns die Problematik dass sich das Kind selber viel mehr Sorgen über die Spitzen und den Unterzucker macht. Und gerade dieses Ping Pong psychisch negative Folgen haben kann.
Und da, so mein Ansatz, kann und sollte man doch gegensteuern können.

Aber zum Thema Ernährung dazu, besonders auf Kids und ihre Bedürfnisse zugeschnitten, gibt es einfach keine Infos. Und da frage ich mich schon, warum ist das so?

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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 16 Mär 2019 21:13 #111188

  • Cheffchen
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  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo @nieov,

dann schau dir mal die Sachen von Sven-David Müller an, das ist glaube die Richtung was suchst.
Ich finde ja sein Buch Diabetes-Ampel als KH Sammlung super, beim Rest, habe ich mir zum teil auch angeschaut, tue ich mich etwas schwer. Er geht bei Diabetes T1 auch sehr von der Ernährung her (neben Insulin), steht auch etwas in der Ampel.
Auch wenn er mächtig minuspunkte bei mir gesammelt hat, seit dem er für das Glycowohl wunder Elixir Werbung macht, is halt immer mehr ein Buchautor. Das bitte nicht.
Die Studie dazu sind Lachhaft, auf die sich sich beziehen um die Aussagen machen zu dürfen, zb müsstest fast 3 Flaschen am tag trinken, um in den Dosisbereich zu kommen, wo es veränderung gab und selbst diese sind fraglich von wo diese kamen, is aber ein anderes Thema.

Cheffchen

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Nächstes Treffen 04.05.19 Grillen Berlin Marzahn/Ahrensfelde

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Suche aus/in Ost-Berlin Kids bzw. Eltern für vielleicht mal auf eine Diät Cola ;O).
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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 16 Mär 2019 22:26 #111192

  • Pezi
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  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Da ich aus dem medizinischen Bereich komme höre ich tagtäglich von Patienten von neuen Ernährungstrends und Vorgaben. Bitte nicht schon bei den Kindern damit beginnen und Ihnen den Rest Normalität nehmen. Low Carb oder Glyx ist sicher nicht was Kinder glücklich macht. Die Beschäftigung mit was ist gesund, hält den Blutzucke in Schacht ( low Carb - geht dafür auf die Nieren und Herz,.......) kommt doch früh genug. Zu jeder Studie sei es low Carb, High Carb, Vegan,.... gibt es super positive und super negative Studien. Schauen das Gemüse und Obst dabei ist und alles andere weiß man doch in Wahrheit nicht. BITTE KEINE DIÄTEN

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Richtige Ernährung eines Dia Kindes 17 Mär 2019 11:14 #111196

  • nieov
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Pezi schrieb: Da ich aus dem medizinischen Bereich komme höre ich tagtäglich von Patienten von neuen Ernährungstrends und Vorgaben. Bitte nicht schon bei den Kindern damit beginnen und Ihnen den Rest Normalität nehmen. Low Carb oder Glyx ist sicher nicht was Kinder glücklich macht. Die Beschäftigung mit was ist gesund, hält den Blutzucke in Schacht ( low Carb - geht dafür auf die Nieren und Herz,.......) kommt doch früh genug. Zu jeder Studie sei es low Carb, High Carb, Vegan,.... gibt es super positive und super negative Studien. Schauen das Gemüse und Obst dabei ist und alles andere weiß man doch in Wahrheit nicht. BITTE KEINE DIÄTEN


Den medizinischen Bereich kennen wir ebenfalls zur Genüge und von Innen, davon mal abgesehen ;) Aber weil auch in deinem Post so ein latenter Vorwurf schwingt und ich in keiner Weise irgendwas von Diäten oder so gesagt habe, aber wieder das Argument höre "den Kindern nicht den Spaß nehmen" muss ich mal fragen:

Was bedeudet das, den Kindern nicht den Spaß nehmen?

Übrigens ist es bis hier ganz interessant zu sehen, dass es kaum konkrete Anregungen gibt sondern man eher in eine Ecke geschoben wird als würde man hier sonst was veranstalten wollen.
Und, was ich auch denke ist, dass die Erkankung NICHT damit im Alltag gelöst ist das man das nur hoch technisiert verkabelt und Insulin verabreicht und weiter macht wie bisher. Sondern das es auch einfach dazu gehört sich zu informieren und den Dia über die Ernährung mit zu verstehen und zu steuern, wenn es denn geht. Sich widerum in eine radikale Ecke zu begeben wiederum ist auch nicht richtig, sollte aber eigentlich auch klar sein.
Was ich in der Tat aber wirklich glaube und dass nicht erst seit o.g. Sendung, dass die Ernährung in ihrer Gänze komplett unterschätzt und auch vernachlässigt wird. Auch von der Medizin.

Bsp. verzichte ich seit Jahren schon auf nahezu alle Nahrungsmittel die deklarierte Geschmacksverstärker enthalten. Der positive Nebeneffekt ist es, dass wir dadurch auch ganz wenig salzen. Tut es weh darauf zu verzichten? Nö.
Muss man morgens zwingend Vollkorntoastbrot mit Nutella essen? Nö. Tuts weh? Nö. Was man macht, man verzichtet auf ne fette Portion Industriezucker neben Hochleistungsweizen. Und ne fette Blutzuckerspitze nebst krassen Abfall. Wir haben sowohl das Toastbrot als auch das "light" Müsli aus der Packung gegen selbstgemachtes Müsli mit griechischem Jogurt und Obst getauscht. Folge? Kein Abrauschen in der Schule gegen 10 Uhr mehr. Kein "Zwang" um 10 was essen zu müssen weil der BZ im Keller ist. Und, das Kind mag es auch noch. Und freut sich am Woend auf Nutella.
Wir haben gestern gegrillt. Es gab Hähnchen. Das Standard Baguette aus dem Ofen habe ich mal gegen selbstgemachte Falafel mit Tahina getauscht.
Die Kinder haben mir die Falafel aus der Hand gerissen. Positiver Nebeneffekt? Die berühmte Blutzuckerbeule nach oben was nicht da. Eher nen Tacken zu tief weil ich die Falafel wohl zu hoch geboult habe.
Hatte das Kind "keinen Spaß"? Ich habs jedenfalls nicht weinen sehen dass es nicht geschmeckt hätte.

Das sind jetzt kleine Beispiele aus dem Alltag an denen ich feststelle, wie man den BZ optimieren kann. Und es tut niemanden weh.
Aber konkrete Informationen zu den Wirkungsweisen auf den BZ nebst Wechselwirklungen von Nahrungsmitteln und den Ernährungsbedürfnissen von Kindern findet man leider nicht. Und wird damit alleine gelassen.

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Richtige Ernährung eines Dia Kindes Gestern 11:08 #111232

  • Leloo
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  • Geburtsjahr: 2014
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo nieov,
also ich finde die Ernährungspyramide ist schon eine Anregung für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Egal ob ein Kind Diabetes hat oder nicht, gesunde Ernährung ist ja immer wichtig. Jeder legt seinen Schwerpunkt auf etwas anderes. Ich achte seit der Diagnose wieder vermehrt auf Vollkornprodukte (Brot, Mehl, Nudeln oä). Je fertiger ein Produkt im Laden ist, desto ungesünder ist es auch. Also koche ich eben selbst - jede Soße, Chicken Nuggets, manchmal auch die Pizza. Und trotzdem essen wir auch mal die Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt oder viiiiel Eis im Sommer. Wenn ich eine schöne BZ-Kurve will, dann gibt es auch mal Lowcarb-Essen (Zucchinicremesuppe ist hier sehr beliebt).
Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie sich das Essen auf die BZ-Kurve auswirkt und nutze diese Infos für uns Nicht-Diabetiker. Es ist durchaus spannend zu sehen, wie unterschiedlich sich Weißmehl- und Vollkornnudeln auswirken. Auch der gesunde Körper hat mit Weißmehlprodukten mehr zu tun. So habe ich gleich eine anschauliche Erklärung für die sonntäglichen Vollkornbrötchen, die bei den Geschwisterkindern alles andere als beliebt sind (deswegen gibt es eben auch mal die weißen....). Ich denke, das A und O der gesunden Ernährung steckt tatsächlich in der Ernährungspyramide, die ja sogar die Kleinsten schon im Kindergarten zumindest mal gezeigt bekommen....
Kann man denn viel mehr aus diesem Thema machen?
Viele Grüße

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