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THEMA: Erfahrungen mit Reha

Erfahrungen mit Reha 24 Jul 2016 07:34 #101811

  • Fine83
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  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Guten Morgen,

Ich wollte mal in die Runde fragen, wer von euch mit dem Kind eine Reha gemacht hat und welche Vor und Nachteile ihr evtl dadurch hattet? ( Arbeitgeber,Schule etc )
Hat die Reha euch und eure Kinder in eurem Wissen weitergebracht?
Gibt es Möglichkeiten ein junges Geschwsiterkind mit zu nehmen?
Gibt es "Top" Einrichtungen die ihr empfeheln könnt?

Danke im Vorraus für eure Antworten und ein schönen Sonntag

Ps Gestern hatten wir unseren ersten Tagesausflug, seit der Diagnose, in einen Freizeitpark! Ich total nervös wegen dem Mittagsessen! Sie hat sich für Pommes und Chickennuggets entschieden :blink: Wir haben Scheinbar gut geschätzt , denn die Werte waren den gesamten Tag im Rahmen :) Dazu die viele Bewegung...Puuuhhhhh

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Erfahrungen mit Reha 24 Jul 2016 08:28 #101812

  • milka
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Guten Morgen,
Wir haben 13 Monate nach Diagnose eine Reha in Gaißach gemacht. Für uns war Zeitpunkt gut gewählt. Die Remision war durch und wir hatten seit 3 Monaten die Pumpe.
Gelernt haben wir dort viel, dass Meiste von den anderen Diapatienten. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, dass man nicht alleine ist.

Meine Erfahrungen mit Gaißach:
Natürlich kannst du ein Geschwisterchen mitbringen. Es wird dort auch im Kinderland mitbetreut leider kann es aber nicht am Sport etc teilnehmen da dies nur für therapiekinder geht.
Für die Kinder gibt es pro normalen Schultag 2 Std Schule. Zu wenig. Da muss man dann schon noch was tun wenn nicht gerade Ferien sind...
Der Arbeitgeber stellt dich frei ( unbezahlter Urlaub) der Rentenversicherungsträger zählt dir den Komplettausfall allerdings erst 1-2 Monate nach der Reha. War zumindestens bei uns so.
Viele Grüße,
Alex
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Erfahrungen mit Reha 24 Jul 2016 09:55 #101814

  • Sheila
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  • Beiträge: 358

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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo,

wir haben 12 Monate nach Diagnose einen vierwöchigen Rehaaufenthalt in der Fachklinik Sylt gehabt. Mein Kind war 6 Jahre alt und wir wollten es damit vorrangig fit für die Schule machen.

Die Ausbeute war so naja. Ich hätte mir mehr von den Schulungen für die Kinder erwartet. Die Gruppe bestand aus mehreren 6jährigen, die fit für die Schule gemacht werden sollten. Da aber auch da der Wissenstand unterschiedlich ist und sie die Kinder nicht überfordern wollten, war es sehr "kindgerecht" bzw. meines Erachtens "zu" wenig.
Es gab zum Beispiel keine Schulungen in der Küche bzw. Ernährungsschulungen oder "wir lernen KE-schätzen" oder so etwas in der Art, das hätte ich mir gewünscht. Aber das lernen die Kinder im Alltag wahrscheinlich eh besser.
Die Elternschulungen brachten mir auch nicht viel neues, da ich mich hier ja auch sehr stark informiere und alle möglichen Diabetes-Infos überall "aufsauge". Für meinen Mann war es sicherlich ganz gut.

Geschwisterkind war zu dem Zeitpunkt 3 Jahre und haben wir absichtlich zu Hause gelassen, da das Betreuungsangebot eher dürftig ist, bzw. nur dann, wenn die Eltern auch in der Schulung sind und Du Dich deswegen selbst nicht um das Kind kümmern kannst.
Mein Mann und ich haben uns abgewechselt, die ersten zwei Wochen war mein Mann mit, die letzten zwei Wochen ich. Wie schon geschrieben wurde der Verdienstausfall von der Rentenversicherung getragen, allerdings fanden unsere Arbeitgeber einen vierwöchigen Ausfall (auch wenn sie den nicht zahlen mussten) trotzdem nicht so toll (ich war mitten in einem Projekt), deswegen haben wir uns aufgeteilt. Das haben übrigens auch einige andere Eltern so gemacht.

In Summe war es aber trotdem ganz gut:
Mein Kind hat gesehen, dass er nicht alleine ist mit seiner Krankheit.
Die Problematik mit dem Katheterwechseln hat sich wirklich sehr verbessert, weil er bei anderen Kindern zusehen durfte.
Vielleicht doch etwas mehr Selbständigkeit bzw. Sicherheit im Umgang mit der Krankheit der Reha als Erfolg zuzuordnen ist.
Wir Eltern uns ausgetauscht haben und auch wir gemerkt haben, dass wir nicht alleine sind und wir Erfahrungen auch mal persönlich austauschen konnten (was machen andere? wie machen sie es?)

Wir werden wohl auf alle Fälle noch eine weitere Reha machen. Ich weiß nur noch nicht wohin.
Ach übrigens, sollte man sich frühzeitig darum kümmern, da viele Kliniken für bestimmte Zeit ausgebucht sind.
LG Kirsten
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Letzte Änderung: von Sheila.

Erfahrungen mit Reha 24 Jul 2016 11:04 #101816

  • mibi74
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo.
Ich war das 1. Mal zur Mutter Kind Kur. Vor dem Kindergarteneintritt. Das war in Bad Gaissach.

Das 2. Mal dann zur Kinder-Reha vor der Einschulung, mit mir und Begleitkind. Auch in Bad Gaissach. Das war mit Kochen und Schätztraining, Ausflügen und einen Spaziergang durch den Verdauungstrakt. Dafür rutschte man durch einen Mund im oberen Stockwerk nach unten in einen dunklen Magen und von dort ging es SEHR anschaulich weiter, bis man sich durch den Enddarm quetschte. :P Da das aber alles schon lange her ist, kann ich das in Einzelheiten nicht mehr so ganz genau sagen. Aber... dort werden sehr viele Schulungen angeboten. Für die Eltern und die Kinder.

Die 3. Kinder-Reha war erst im November 2015 in Scheidegg in der Klinik Prinzregent. Darüber habe ich im Elternblog einen detaillierten Bericht geschrieben.
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Letzte Änderung: von mibi74.

Erfahrungen mit Reha 29 Jul 2016 11:36 #101887

  • Malia
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    Neuling
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  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Hallo! Wir waren letztes Jahr auf Usedom im Haus Gothensee. Uns hat es sehr gut gefallen, obwohl die Patientin erst etwas abgeblockt hat und eine Woche lang nur nach Hause wollte. :( Wir beide haben viel gelernt. Die Diagnose war ein halbes Jahr her und ich hatte schon so meine eigenen Erfahrungen gemacht. Dadurch konnte ich mit den Informationen viel anfangen. Die fachkundige Betreuung von Arzt und Beraterinnen fand ich sehr gut. Mein Kind hat auch viel für sich mitgenommen und war danach viel gelassener mit dem Umgang ihrer Krankheit. Die Erholung und der Spaß kamen auch nicht zu kurz. Wir wollen beide nächstes Jahr wieder hin. Abgesehen vom krankheitsbedingten Kurziel ist es dort auch einfach schön!!!
Meine Kollegen fanden es zwar nicht so toll, dass ich so lange weg war, waren aber einsichtig, dass so eine Reha wichtig ist. Da ich Beamtin bin, wurde ich nicht einfach freigestellt. Entweder unbezahlter Urlaub oder bezahlter Urlaub. Habe mich dann zwei Wochen auf Kind krankschreiben lassen und für die restliche Zeit Urlaub genommen. Mit der Schule meiner Tochter gab es keine Probleme. Sie hat genügend Aufgaben mitbekommen, die sie auch locker geschafft hat. Insgesamt hat sie gar keine Versäumnisse dadurch gehabt und ist schnell wieder in den Stoff eingestiegen (war allerdings auch 2. Klasse; ist ja in dem Alter noch nicht soo schlimm). Die Aufgaben haben wir meistens selbst erledigt, wenn mal gerade Zeit zum totschlagen war oder das Wetter nicht so passte.
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Erfahrungen mit Reha 29 Jul 2016 14:40 #101888

  • Fine83
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  • Beiträge: 33

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  • Therapieform: ICT (Intensivierte konventionelle Therapie Mehr als 4 Spritzen am Tag)
Danke für deine Antwort,

Bisschen Sorge habe ich auch wegen der Schule..Meine Tochter kommt nun in die 2 Klasse und Angst habe ich schon, dass sie etwas verpassen könnte..auf der anderen Seite ist sie bisher ziemlich strebsam und man könnte es wagen...

Wie läuft so etwas ab? Sage ich ihren Diabetologen , dass ich mir für uns eine Reha wünsche und die verschreiben oder gleich woanders beantragen?

LG

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Erfahrungen mit Reha 29 Jul 2016 15:23 #101889

  • mibi74
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    Moderator
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Schule haben sie trotzdem. Die Lehrer bekommen dafür Fragebögen und müssen den Lehrstoff mitgeben.
Meine Tochter war ganz frisch in die 1. Klasse gekommenen und war dann von November bis Januar nicht in der Schule. Es gab keine Probleme
Der Große war Anfang 4. Klasse. Das war schwieriger wegen der Grundschulempfehlung.
Die Reha wird bei der Rentenversicherung beantragt. Der Diabetologe muss natürlich auch etwas dazu ausfüllen.
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Erfahrungen mit Reha 29 Jul 2016 20:56 #101898

  • Sheila
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    Platinum Schreiber
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  • Daten zum Kind:
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  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Unsere Diabetesambulanz bzw. unser Diabetologe hat uns gleich gesagt, dass sie eine Reha nicht unterstützen. Mein Kind braucht keine Reha und ausserdem wollen sie sich auch nicht in die Therapie schauen lassen :angry:
Unsere ganz normale Kinderärztin fand eine Reha aber sinnvoll und hat ohne zu zögern, den Antrag unterschrieben. Allerdings hat sie uns auch explizit auf die Fachklinik Sylt hingewiesen.
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Erfahrungen mit Reha 30 Jul 2016 07:37 #101904

  • Fine83
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Das gibts doch nicht :S
Das ist ja tierisch ärgerlich
Aber vorstellen kann ich mir das schon , das manche Fachärzte ein Problem damit haben, wenn noch andere Leute mit mischen..

Ich werde das Thema beim nächsten Termin mal ansprechen...

Lg

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Erfahrungen mit Reha 06 Dez 2017 21:33 #107185

  • leseHexe
  • Mitglied
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    Senior Schreiber
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  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2008
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo Fine83!
Ich bin auch gerade auf der Suche nach Reha-Erfahrungen - da ich mit unserem 8-jährigen DiaKind und einem 5-jährigen Begleitkind fahren will.
Warst du inzwischen? und wo? und wie sind deine Erfahrungen?
lg Silvia

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