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THEMA: Insulinhaushalt spielt verrückt

Insulinhaushalt spielt verrückt 23 Feb 2018 16:18 #107947

  • Thor_Loki
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  • Beiträge: 3

  • Daten zum Kind:
  • Geschlecht: Mädchen
  • Geburtsjahr: 2006
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Wir haben seit etwa 2 Wochen eine Minimed 640g und haben die Werte ganz gut in den Griff bekommen. Seit zwei Tagen stimmen aber anscheinend die Basalwerte überhaupt nicht mehr und scheinen zu hoch zu sein. Heute sogar in dem Maße, das fast alle 2 Stunden das CGM wegen Warnung vor Unterschreiten der Untergrenze die Insulinabgabe stoppt. Ein Bolus ist nicht mal notwendig, weil anscheinend sogar das Basal fast zu viel ist. Könnte es grundsätzlich sein, dass nach dem Umstieg auf die Pumpe der Körper wieder mitmacht? Wir sind vorher 3 Monate Pen-ner gewesen.

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Insulinhaushalt spielt verrückt 23 Feb 2018 16:54 #107948

  • SuSanne36
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  • Beiträge: 339

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  • Geburtsjahr: 2009
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Hallo,
ich musste jetzt erst mal schauen wie lange ihr Diabetes habt.

Grundsätzlich macht es dem Körper keinen unterschied, ob ihr das Insulin mit dem Pen oder mit der Pumpe verabreicht. Er wird hier bei der Pumpe nicht entscheiden wieder mitzumachen.
Was aber sehr wohl zwei Faktoren sind, die jetzt ihre Auswirkungen zeigen, ist zum einen:

Dass ihr nach drei Monaten Diabetes noch Rest Insulinproduktion im Körper habt

Und

Was auch ein unterschied ausmacht, dass über die Pumpe dem Körper das Insulin in Form von Basalinsulin kontinuierlich permanent zur Verfügung steht.

Und

Das sich eine neue Therapie erst mal im Alltag, in eurem Leben, in dem Körper deiner Tochter ankommen muss. Es wird Zeit brauchen annähernd ein Basal Profil zu finden, was auf euren Alltag und auf eure neu Manifestation mit eigen Insulinproduktion passt.

Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich: Thor_Loki

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Insulinhaushalt spielt verrückt 23 Feb 2018 21:10 #107950

  • mibi74
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  • Beiträge: 892

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  • Geburtsjahr: 2005
  • Therapieform: CSII (Insulinpumpentherapie)
Hallo

Remi, sich erst einspielen müssen, in den Alltag finden usw. Der Insulinbedarf schwankt ständig und ist sogar von den Jahreszeiten, ob kalt oder warm, abhängig. (Allerdings steigt der Bedarf über die Jahre langsam an.)
Ich würde auch, da es sich um ein Mädchen handelt, die Periode im Hinterkopf behalten. Die spielt auch mit eine Rolle.
Oder, was auch eine Möglichkeit wäre, dass ein Magen Darm Infekt vorliegt oder etwas abführendes gegessen wurde, oder sich sehr viel und ausgiebig bewegt wurde.

Leider gibt es unendlich viele Möglichkeiten, warum sehr viel weniger oder sehr viel mehr Insulin benötigt wird. Eine Spontanheilung hat aber nicht stattgefunden. In der Remi ist die eigene Produktion sicher das naheliegendste.
Folgende Benutzer bedankten sich: Thor_Loki

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Insulinhaushalt spielt verrückt 02 Mär 2018 10:07 #108015

  • Wenke
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    Moderator
  • Beiträge: 3778

  • Daten zum Kind:
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  • Geburtsjahr: 2004
  • Therapieform: CSII + CGM (Insulinpumpentherapie mit Glukosesensor)
Wenn die Versorgung mit der Pumpe viel besser ( =bedarfgerechter) läuft als mit dem Pen, werden die verbleibenden Betazellen wenige gefordert, könne sich besser erholen und machen dann (solange noch wlche vorhanden sind) auch wieder besser mit.

Wir hatten das Phänomen damals (2011) auch. Zwar nicht nach 2 Wochen mit Pumpe (vorher 4 Monate Spritze, dann 2 Monate Pen), aber nach 2 Monaten.
Nachdem die ersten 2 Monate mit Pumpe extrem stabil waren, war unser Sohn plötzlich nur noch unterzuckert. An einem Tag ist er mir auf dem Heimweg von der Schule fast zusammengeklappt. Er war so niedrig, dass er sich an den Straßenrand setzen musste, damit ihm die Beine nicht wegsacken. (Zum Glück hatte ich genug Traubenzucker dabei.)

Diese häufigen Unterzuckerungen hielten so ungefähr 10 Tage an.
In der Zeit habe ich einige male mit der Diabetes-Ambulanz telefoniert. Leider wurde ich zuerst auch noch abgewimmelt.
Uns half dann (auf ärztlichen Rat hin - ab dem 2. Anruf habe ich mich nicht mehr abwimmeln lassen) die Basalrate erst auf 70% und dann (weil es nicht ausreichte) auf 50% zu reduzieren und auch die Bolusfaktoren zu halbieren.
Das haben wir dann so lange beibehalten, bis die Werte wieder stiegen. Das passierte dann irgendwann rech plötzlich.
In den folgenden Monaten hatten wir noch einige weitere solche Niedrigphasen, bis es nach etwa einem Jahr (gerechnet ab der Diagnose) aufhörte.

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Heike mit Lars (*9/2004, DM seit 11/2010, Minimed 640G, Humalog)
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