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Auslandsjahr USA Highschool

Shakopee97

Junior Schreiber
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Beiträge: 5

Auslandsjahr USA Highschool

23 Sep. 2026 10:40 - 23 Sep. 2026 10:42
#131503
Hallo Zusammen, meine Tochter,  15 Jahre, möchte unbedingt nach der 10. Klasse 1 Jahre in der USA ein Highschool- Jahr machen. Hat jemand schon Erfahrung? 
Mir geht's darum, dass Sie in der Gastfamilie zuverlässig betreut wird, vorallem auch nachts. 
Lt. Auskunft der Agentur sind ärztliche Behandlungen in Verbindung mit Diabetes nicht abgedeckt und man müsste zusätzlich eine Versicherung abschließen. Wie ist das mit der Insulin-Versorgung. Sie kann ja schlecht für ein Jahr den Insulin-Vorrat mitnehmen. 
Auf jeden Fall viele Fragezeichen und Unsicherheiten, dennoch möchte ich den Traum meiner Tochter nicht "nur" wegen ihrer Erkrankungen nicht verwirklichen. 
Die größte Sorge ist natürlich, kann eine zuverlässige Betreuung, vorallem auch Nachts sichergestellt werden? 
Vielleicht hat ja jemand hier schon Erfahrung mit Auslandsaufenthalten in USA seines Dia- Kindes. 
Ich würde mich über Infos sehr freuen. 
Lieben Gruß
Sabine
Letzte Änderung: 23 Sep. 2026 10:42 von Shakopee97.

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Cheffchen
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Diamant Schreiber
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Beiträge: 4304

Re: Auslandsjahr USA Highschool

23 Sep. 2026 13:02
#131504
Hallo @Shakopee97,

hast also schon ein Anbieter, der trotz Diabetes euch vermitteln, denn das machen nicht viele.

Was meinst mit dem "Gastfamilie zuverlässig betreut wird, vorallem auch nachts"? grundsätzlich muss deine Tochter das alleine können, denn dass die Gastfamilie das macht ist unrealistisch/unwahrscheinlich.

Zusätzliche Versicherung für Inulin? das gibt es nicht, wäre mir zumindest neu.
Ja klar, muss sie alles von hier mit nehmen, genau wie alles Zubehör, denn nachschicken geht ja auch nicht und dort kaufen auch nicht weil KK hier nur ein Bruchteil übernehmen wird.

Ein Hauptproblem, was lösen musst, ist ja KK, das die Ausland übernimmt und auch o lange gültig bleibt, zumindest für die Sachen, die nichts mit Diabetes zu tun haben.

Es gibt auch Austauschprogramme, wo Schulen selber vieles übernehmen und sogar eine richtige Krankenversicherung, das ist aber extrem selten.

Cheffchen
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Shakopee97

Junior Schreiber
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Beiträge: 5

Re: Auslandsjahr USA Highschool

23 Sep. 2026 15:32
#131505
Hallo Cheffchen,
danke für deine Antwort, also es war kein Kriterium der Agentur, sie nicht zu vermitteln, die Aussage ist,  dass die Familien auskennen. 
Wegen der Versicherung geht es darum,  wenn aufgrund ihrem Diabetes eine medizinisches Versorgung notwendig ist,  diese dann zahlt. Chronische Krankheiten sind ausgeschlossen in der inkludierten Versicherung. 
Meine Tochter managed alles super, nur nachts hört sie manchmal die Alarme nicht, deshalb muss es einen Backup geben,  der zur Not eingrift (Follow-App oder den ich anrufen kann,  weil ich ja die Alarme auch habe) 

LG
Shakopee97


 

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Cheffchen
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Diamant Schreiber
Diamant Schreiber

Beiträge: 4304

Re: Auslandsjahr USA Highschool

23 Sep. 2026 18:31
#131507
Hallo @Shakopee97,

wie die dass die Familien sich auskennen, mit Diabetes, das hat bestimmt keiner gesagt, wenn doch wäre das die erste Agentur.
Ja, Diabetes dinge sind nicht versichert, zumindest geplante, Notfallbehandlung schon, deswegen brauchst vorher ein Persil schein vom DiaDoc, das nichts gegen Reisen spricht und keine vorhersehbaren dinge absehbar sind.
Da am besten mit deiner KK reden, das diese die Auslandsversicherung übernehmen oder ob erst die absagen einreichen musst, denn dann muss die einspringen.

Wegen Alarme, hast ja noch 1 jahr zeit, bis dahin gibts ne lösung aber das Gasteltern das jetzt zusagen ist wohl ausgeschlossen, ob sie es dann machen, ist ja ein anderes Thema.

Cheffchen
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miamio
Mitglied
Junior Schreiber
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Beiträge: 6

Re: Auslandsjahr USA Highschool

24 Sep. 2026 12:08
#131510
Meine Tochter (16 Jahre, Jahrgang 11) ist gerade für ein Schuljahr in Kanada. Wir haben ca. 1,5 Jahre vorher mit der Planung angefangen. Zuerst, muss man wie oben schon geschrieben eine Organisation finden, die Jugendliche mit Typ1 Diabetes ins Programm aufnimmt. Bei uns musste dafür erst bei der Partnerorganisation in Kanada angefragt werden, das war dann aber kein Problem. 

Man kann nicht erwarten, das die Gastfamilie sich um das Diabetesmanagement oder nächtliche Alarme kümmert. Das muss selbständig klappen. 

Das ganze Material und Insulin muss für das ganze Jahr mitgenommen werden, das hat bei uns gut geklappt. Sie hat die Ypsopump und den G6 (wechselt dann während des Jahres auf G7).
Katheter usw. bekommen wir von Mediq/Diaexpert, dort haben wir ohne Probleme alles fürs ganze Jahr erhalten. Insulin haben wir uns schon immer ein bisschen mehr aufschreiben lassen und für den Notfall auch Pens mit Kurz und Langzeitinsulin. Auch mit Dexcom ging das relativ einfach (mehrere E-Mails über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen), aber dort empfehle ich ca. 3 Monate Vorlaufzeit, damit man die Sensoren für das ganze Jahr geliefert bekommt. 
Meine Tochter hat dann ein Extra Gepäckstück aufgegeben und ein extra medizinisches Handgepäck dabei gehabt. Im Handgepäck waren alles Insulin, alle Sensoren und Katheter für ca. 2-3 Monate. Die restlichen Sachen waren im Aufgabegepäck. Security in Frankfurt war völlig problemlos, auch die Einreise und Zoll in Kanada hat gut geklappt. Offiziell darf man Medikamente für drei Monate mitnehmen, aber die wissen ja nicht wieviel Insulin man braucht. Es wurde auch nicht kontrolliert.
Krankenversicherung gibt es bei uns eine lokale Versicherung in Kanada, zusätzlich haben wir eine Langzeitreisekrankenversicherung beim ADAC abgeschlossen. Hier sind bei beiden Vorerkrankungen nicht versichert, das heißt keine laufende Versorgung mit Insulin usw. Im Notfall (z.B. Ketoazidose, schwere Hypo) greift die Versicherung aber, wenn es vorher keine Auffälligkeiten gab. In der ADAC Versicherung ist auch der Rücktransport im Notfall mit drin.
Restrisiko ist also nur, dass man wenn das Insulin einfriert, verloren geht oder ähnliches, dieses vor Ort selber bezahlen müsste.

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