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Dies & Das

Sicherstellung der Diabetes Versorgung bei No-Deal Brexit - Diabetes-Kids hat nachgefragt!

Die Gefahr, das es Ende März zu einem unkontrollierten No-Deal Brexit kommt, wächst weiter.

Wir von Diabetes-Kids.de und viele betroffene Familien machen sich um die Sicherheit der Diabetes Versorgung in einem solchen Fall zunehmend Sorgen. Für uns und alle Betroffenen ist es essentiell wichtig, daß die kontinuierliche Versorgung zur Diabetes Behandlung auch in einem Worst Case, also einem ungeregelten Austritt von England aus der EU, abgesichert ist,

Deshalb haben wir einige wichtige Firmen angeschrieben und darum gebeten, uns ein offizielles Statement zur Frage nach der Versorgungssicherheit im Falle eines unkontrollierten (No-Deal) Brexit zu schicken, welches wir auf Diabetes-Kids.de veröffentlichen dürfen.

Hier nun das Feedback, welches wir von den Unternehmen bekommen haben:

 

  • Abbott GmbH & Co. KG
    "Das Wohlergehen von Patienten und die sichere Versorgung unserer Kunden mit der breiten Palette unserer Produkte, lebensverändernden Technologien und Dienstleistungen haben bei Abbott oberste Priorität. Aus diesem Grund planen wir für alle möglichen Szenarien des Austritts des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union einschließlich eines „harten“ Brexit und setzen alles daran, die Verfügbarkeit unserer Produkte und Technologien ohne Unterbrechung zu gewährleisten. Abbott ist als internationales Medizintechnikunternehmen in mehr als 160 Ländern aktiv und erfahren darin, sich ändernden Marktgegebenheiten anzupassen."

  • Accu-Chek / Roche Diabetes Care Deutschland GmbH
    Wir beobachten die Brexit-Situation im Vereinigten Königreich genau. Zusammen mit relevanten Interessengruppen, den zuständigen Behörden und unseren Partnern haben wir bereits Maßnahmen umgesetzt, um mögliche Auswirkungen des Brexits auf unsere Kunden zu minimieren und die kontinuierliche Produktversorgung sicherzustellen. Der Brexit wird speziell auf die Versorgung in Deutschland keine Auswirkungen haben, da weder die entsprechende Produktion, noch Logistik im Vereinigten Königreich angesiedelt sind. 

  • Ascensia Diabetes Care Deutschland GmbH
    Unsere oberste Priorität ist es, die kontinuierliche Versorgung von Menschen mit Diabetes mit unseren Produkten und Technologien auch nach einem möglichen Brexit sicherzustellen. Um dies zu gewährleisten, haben wir zusammen mit unseren Partnern und den zuständigen Behörden in Europa zusammengearbeitet und Maßnahmenpläne für verschiedene Brexit-Szenarien erstellt. Wir beziehen keine Produkte oder Materialien aus Großbritannien und gehen daher nicht davon aus, dass wir nach einem Brexit Schwierigkeiten mit der Auslieferung unserer Produkte in Deutschland haben werden.

  • Insulet Germany GmbH
    "Hiermit bestätige ich im Namen von Insulet Germany GmbH, dass wir alle Logistik und Kundendienstfunktionen in Kontinentaleuropa haben und daher durch den Brexit (in welcher Form auch immer) keinerlei Einschränkungen mit der Versorgung und dem Service unseres Omnipod Insulin Management Systems für die Anwender in Deutschland, Österreich oder der Schweiz sehen."

  • Lilly Deutschland GmbH
    "Unsere Top-Prioität ist es die Patientenversorgung mit unseren Medikamenten innerhalb der EU und in Großbritannien sicherzustellen. Da wir keine Produkte in Großbritannien verarbeiten oder verpacken, rechnen wir nicht mit Lieferengpässen irgend einer Art im Falle eines "harten Brexits" nach dem 29. März 2019. Der Marktinhaber unserer Medikamente ist Eli Lilly Nederland B.V. in den Niederlanden,  deswegen sollte es keinen Einfluss auf die Lizenzen unserer Produkte innerhalb der EU geben, sollte Großbritannien ein "Drittland" werden nach einem "harten Brexit"."

  • Medtronic GmbH
    „Um die Sicherheit der Versorgung von Patienten in der EU und im Vereinigten Königreich während und auch nach dem Brexit mit den benötigten Medizinprodukten sicherzustellen, hat Medtronic einen entsprechenden Brexit-Maßnahmenplan entwickelt. 
    Dieser Plan umfasst unter anderem mögliche Risiken in der Lieferkette, wie z.B. Lagerhaltung, sowie die Einhaltung der von der Europäischen Kommission und den britischen Behörden festgelegten Regulierungsrichtlinien.
    Da der Brexit eine außergewöhnliche Situation mit derzeit unvorhersehbaren und unbekannten Auswirkungen auf die Lieferkette darstellt, verfolgt Medtronic die Entwicklungen des Brexits sehr genau und fordert die Regierungen der EU, der Mitgliedstaaten und des Vereinigten Königreichs auf, für Pragmatismus bei der Umsetzung der Maßnahmen rund um den Brexit zu sorgen.“

  • Novo Nordisk Pharma GmbH
    "Novo Nordisk hat keine Produktionsstätten in Großbritannien. Ein Brexit hat daher keine Auswirkung auf die Versorgung mit Novo Nordisk-Insulinprodukten in Deutschland."

  • Ypsomed GmbH
    "Die Zulassung aller unserer Produkte erfolgt über eine Zulassungsstelle in der Schweiz und ist dadurch jedenfalls auch nach dem Brexit für Europa gültig. Unser komplettes mylife Produktportfolio wird fast ausschließlich in der Schweiz und ab Sommer 2019 auch in unserem neuen Werk in Deutschland hergestellt. Somit sind die kontinuierliche Versorgung unserer Kunden und die Verfügbarkeit unserer Produkte in Europa jederzeit zu 100% sichergestellt“

Die entsprechenden Schreiben und auch Ansprechpartner der einzelnen Firmen liegen uns vor.
Wenn wir weitere Statements von anderen Firmen erhalten, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren.

Tags: CGM System, Dexcom, Blutzuckermessung, Insulinpumpe, Medtronic, Roche, Accu-Chek, Novo Nordisk, Insulin, Politik, Ascensia, Abbott, Ypsomed, Insulet

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