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Dies & Das

Wenn eine schwere Krankheit eine Familie auseinanderreißt..

Erst dachte ihr Arzt, dass es nur ein Magen-Darm-Infekt ist, aber zum Glück gibt es dieses Gespür, dass nur Mütter für ihre Kinder entwickeln. Semiha Ö. ist damals vom Arzt nach Hause gekommen, aber sie hat nicht recht daran geglaubt, dass Elif einfach einen Infekt hat. "Sie lag nur am Boden, völlig kraftlos", erzählt sie...

Mehr Infos und Quellverweis: sueddeutsche.de vom 11.12.2017

 

Tags: Diagnose

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IngaMarie antwortete auf das Thema: #107307 22 Dez 2017 10:00
Hört sich an wie "Opa erzählt vom Krieg"! Traurig, dass es so etwas noch gibt.

Wenn Ärzte so weit weg sind vom aktuellen Stand und nicht die Größe haben es zuzugeben und einen an Fachleute zu überweisen, haben sie aus meiner Sicht leider den Beruf verfehlt oder den Rentenzeitpunkt verpasst.

Da brauch sich doch keiner zu wundern, wenn Patienten meinen, es besser zu wissen. Minimale Literaturrecherche genügt, um Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte kennen zu lernen - egal ob in der Stadtbibliothek oder im Internet.
Bibi antwortete auf das Thema: #107261 17 Dez 2017 22:34
Ja, wir auch, Diagnose 2008! Wir mussten jeden Morgen und jeden Abend das Insulin selber mischen und aufziehen und dann mit der Einwegspritze spritzen ... auch sonntags um 6.30 Uhr aufstehen, um 7 Uhr frühstücken usw.!!

(Aber uns hat nicht der Diabetes als Paar auseinander gebracht ...)
SuSanne36 antwortete auf das Thema: #107259 17 Dez 2017 18:38
Ja , das war damals so.
Aber wir bekamen im Jahr 2015 Diabetes
und wurden mit der Therapie in 80 er zurück gesetzt.
bea2311 antwortete auf das Thema: #107257 17 Dez 2017 18:25
Kann ich bestätigen - meine Diagnose 1985: da gabs wirklich nur normale Spritzen, wo man die Nadel selber noch daraufschrauben musste, fixe Essenszeiten, fixe Esszeiten mit fixen Broteinheiten - kein vergleich zu der Therapie heute. es gab keine Pens, keine Pumpen, man musste Insulin mischen... .
SuSanne36 antwortete auf das Thema: #107255 17 Dez 2017 11:03
Ich kann das aber nur bestätigen, aus eigener Erfahrung!!!!!!
Unsere war 5 Jahre alt.
Wie wurden auf Pen ein gestellt mit ( und jetzt kommts) mit Mischinsulin .

Viele von euch kennen das gar nicht . Therapie aus den 80 Jahren oder für Rentner.

Morgens um 6 Frühstück mit 3 KE ( mehr ging nicht und weniger essen auch nicht) 2 Stunden später MUSSTEN 2 KE Snack kommen . Um 12 h musste Mittagessen sein , wieder mit 3 KE ( mehr ging nicht und weniger essen auch nicht) , dann um 14 Snack mit 2 KE . Um 18 Uhr musste Abendbrot mit 3 KE ( mehr ging nicht und weniger essen auch nicht) und das schlimmste war um 21h der Snack mit 2 KE .

Muschinsulin = Mahlzeit und langzeitinsulin in einem .
Wir hatten bereits in der Klinik gesagt, das wir das so nicht wollen und können .
Unsere Kind hat geschrien, ist abegehauen , extreme spritzangst. 5 Schwestern hielten mein Kind fest , damit es gespritzt werden konnte .
So schickte man uns nach Hause .
Essen müssen , wenn man nicht mehr wollte , nicht ausschlafen können , ein kitakind , das eigentlich um 19 Uhr ins Bett geht musste um 21h noch etwas essen .
Zuhause Geschrei wenn der Pen kam.

Also erzähl nicht , das gibt es nicht . Mit uns war damals auch ein anderes Kind in der Klinik, 6 Jahre , gleiche Therapie.
Und auch uns hätte das alles als Familie fast zerstört.
Ich habe dann aber gehandelt, nach 8 Wochen so zu Hause habe ich die Dinge geregelt.

Das ist nur eine kurz Zusammenfassung unserer Geschichte, die lane Version treibt einem die Tränen in Augen und lässt Wut und Hass wieder aufsteigen.

Susanne

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