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Schule-Kindergarten

Diabetikerin durfte nicht mit auf Klassenfahrt

Dinslaken. Ist Diabetes ein Grund, ein Kind von der Klassenfahrt auszuschließen? Für Alexandra Gossling-Schlieben lautet die Antwort: Nein, wenn ein Facharzt aus medizinischer Sicht seine Zustimmung gibt. Die Schule sieht das anders.

Die Gründe erklärt Christine Rolfs, Leiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums: Im Falle einer  Unterzuckerung in der Nacht sei keine Lehrerin im Raum. Den Gleichaltrigen könne man nicht zumuten,  einen solchen Anfall rechtzeitig zu bemerken. Auch sei es  schwierig, zum Beispiel bei einem zweistündigen Ausritt angemessen auf Gianna zu achten. Schulleiterin Rolfs  verweist auch auf Giannas häufige Fehlzeiten sowie gelegentliche Übelkeit in der Schule und äußerte Zweifel an der gesundheitlichen Stabilität des Kindes. Um dennoch zu einer Einigung zu kommen, schlug die Schulleiterin am Montag nach einem Telefongespräch mit den Diabetologen vor, dass die Eltern auf mögliche Regressansprüche verzichten könnten. Damit wären Giannas Eltern auch einverstanden gewesen. Doch die Lehrerin lehnte es ab, die persönliche Verantwortung  zu übernehmen.  Das Risiko möglicher Komplikationen  aufgrund Unter- bzw. Überzuckerung erschien ihr zu groß. Schulleiterin Rolfs kann diese Bedenken nachvollziehen.

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DiabetesDE zum Thema Schule

In den meisten Bundesländern hat die Schule schon wieder angefangen, in den übrigen geht es in diesen Tagen (wieder) los mit dem „Ernst des Lebens“. Neben den üblichen Sorgen um die guten Noten kommt bei Eltern von Kindern mit Diabetes oft noch eine weitere Sorge hinzu: die, ob ihr Kind in der Schule gut versorgt ist. Nicht selten wissen die Lehrer zu wenig über die Stoffwechselkrankheit Diabetes, aber auch im Alltag wünschen sich viele Eltern mehr Unterstützung. Einen kleinen Beitrag hierzu möchte diabetesDE leisten, in dem sie viele nützliche Informationen für Kinder und ihre Eltern zusammengetragen haben.

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Zum Schulanfang: diabetesDE fordert bessere Integration von Kindern mit Diabetes - Neue Broschüre vermittelt Lehrern Wissen

Zum Schulanfang: diabetesDE fordert bessere Integration von Kindern mit Diabetes

Neue Broschüre vermittelt Lehrern Wissen über Kinder mit Diabetes

Berlin – In Deutschland leben etwa 25 000 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren mit Diabetes Typ 1. Diese sind genauso leistungsfähig wie Kinder ohne Diabetes, wenn gewisse Regeln beachtet werden. Betroffene Eltern wünschen sich, dass  Lehrer mehr Wissen  über die Stoffwechselkrankheit ihrer Kinder haben. Zum neuen Schuljahr hat die Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Diabetologie e.V. (AGPD) zusammen mit diabetesDE eine überarbeitete Neuauflage ihrer Broschüre für Lehrerinnen und Lehrer herausgegeben.

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Lehrer in der Zwickmühle / Die Betreuung zuckerkranker Kinder in der Schule ist in Deutschland juristisch ungeklärt

Baierbrunn (ots) - Die Zahl von Kindern mit Typ-1-Diabetes steigt in Deutschland kontinuierlich an. Immer öfter sind Lehrer gefordert, diese Kinder, oft schon im Grundschulalter, im Unterricht zu betreuen. Sie sollen den Kindern beim Beurteilen der Blutzuckermesswerte helfen, bei den Mahlzeiten und bei Unterzuckerungen. Manchem Lehrer ist das zu gefährlich, dafür seien sie nicht ausgebildet, so ihr Argument. Rechtlich handeln sie durchaus korrekt; für die betroffenen Kinder und deren Eltern kann dies allerdings zum Problem werden.

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