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Schule-Kindergarten

Mit Diabetes ausgegrenzt? / Was Eltern tun können, wenn ihr Kind Diabetes hat und in Kita oder Schule Betreuung braucht

Baierbrunn (ots) - In Deutschland haben derzeit rund 17500 Kinder unter 14 Jahren Diabetes. Immer wieder passiert es, dass Eltern Probleme haben, für sie einen Platz im Kindergarten oder in der Grundschule zu finden, weil Erzieher oder Lehrer sich überfordert fühlen, die Kinder beim Diabetes-Management zu unterstützen, berichtet das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Aber es gibt auch ermutigende Beispiele, Wie die Integration von Kindern mit Diabetes gelingen kann. "Die meisten Kinderdiabeteszentren bieten zum Beispiel denServicean, Lehrer und Erzieher über Diabetes aufzuklären und ausführlich zu schulen", sagt Dr. Thomas Kapellen von der Uni-Kinderklinik Leipzig. Der Kinderdiabetologe setzt sich auch dafür ein, die gesetzlichen Regelungen für die Betreuung von Kindern mit Diabetes zu verbessern. Bis sie in Kraft treten, bleibt die Betreuung der Kinder erst mal Glückssache - und dem persönlichen Engagement von Eltern, Lehrern und Erziehern überlassen.

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Diabetes in der Schule: Fortbildung für Lehrer

Dank einer Petition können Lehrer, die ein Kind mit Diabetes in der Klasse haben, in Thüringen künftig an einer Fortbildung teilnehmen. Interview mit der Initiatorin Dr. Jutta Wendeburg

Mehr Infos und Quellverweis: Diabetes-Ratgeber vom 3. Feb. 2015

Hinweis von Diabetes-Kids:
Diese Petition wurde auf der offiziellen Petitionsseite des Thüringischen Landtags gestartet und hat genau deswegen auch Erfolg gehabt. Petitionen die auf irgendwelchen omminösen Petitionsplattformen gestellt werden, bringen, ausser vielleicht einem guten Gefühl, rein gar nichts. Wenn ihr also eine Petition stellen wollt, dann wendet Euch an die zuständigen öffentlichen Stellen. Ansonsten ist das vergebene Liebesmüh. Leider haben noch nicht alle Bundesländer eine online Petitionsplattform.

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Internate bemühen sich um Kinder und Jugendliche mit Diabetes

Baierbrunn (ots) - In Deutschland haben rund 40.000 Kinder und Jugendliche Diabetes. In Einzelfällen, etwa wenn die Stoffwechselkrankheit zu Hause kaum im Griff zu halten ist, sich schulische Probleme und familiäre Konflikte "hochschaukeln", kann es sinnvoll sein, eine "Auszeit" in einem Internat zu nehmen, das auf die Betreuung von Schülern mit Diabetes eingerichtet ist. Mittlerweile, so das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber", gibt es deutschlandweit bereits ein halbes Dutzend solcher Einrichtungen. Die Kosten tragen auf Antrag die örtlichen Jugend- oder Sozialämter. Welche Behörde zuständig ist, hängt vom jeweiligen Schülerheim ab.

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Diabetes bei Kindern kein Grund für Wechsel auf Förderschule

diabetesdediabetesDE begrüßt entsprechende Rechtsprechung

Berlin – Regelmäßig Blutzucker messen, Insulin spritzen, strikte Essenspläne einhalten – Menschen mit Diabetes Typ 1 wird viel Disziplin abverlangt. Gerade jüngere Kinder benötigen daher oft die Unterstützung ihrer Eltern, Lehrer oder Betreuer. Auf keinen Fall aber ist Diabetes ein Grund, betroffene Kinder von einer regulären Grundschule an eine Förderschule zu verweisen. Dies beschloss Ende November 2013 das Oberverwaltungsgericht (OVG) Magdeburg. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt die Entscheidung und macht Eltern in vergleichbarer Situation Mut, Einspruch zu erheben.

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Diabetes kein Grund für Verweis von Grund- auf Förderschule

Ein Grundschüler muss wegen seiner Diabetes-Erkrankung grundsätzlich nicht zu einer Förderschule wechseln. Denn entspricht der Grundschulbesuch den Fähigkeiten des Kindes und ist dort die Unterrichtung ohne besonderen Aufwand möglich, ist eine Überweisung an eine Förderschule unzulässig, entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Sachsen-Anhalt in Magdeburg in einem am Freitag, 13. Dezember 2013, bekanntgegebenen Eilbeschluss.

Mehr Ifo und Quellverweis: Juraforum.de vom 16. Dez. 2013

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Pflegedienst kontrolliert Ameleyas Blutzuckerpegel im Kindergarten dreimal täglich

Oerlinghausen. Ameleya ist ein aufgewecktes Kind. Die Fünfjährige hat Diabetes. Eine Herausforderung für die Eltern. Denn die hatten Probleme, einen Kindergarten für das Mädchen zu finden.

In zwei Einrichtungen hatte Ameleyas Mutter die Information bekommen: "Wir trauen es uns nicht zu." Jetzt geht Ameleya in den katholischen St.-Michael-Kindergarten in Oerlinghausen.

Mehr Info und Quellverweis: Lippische Landes-Zeitung vom 22.2.2012

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