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Dies & Das

Rechtliches: Gesetzliche Krankenkasse muss Antrag innerhalb von 3 Wochen entscheiden

Stellt ein Versicherter einer gesetzlichen Krankenversicherung einen Antrag auf Leistung, muss die gesetzliche Krankenkasse über den Antrag des Versicherten sachlich innerhalb von 3 Wochen nach Eingang des Antrages entscheiden. Wenn sie den Antrag bewilligt, ist dies völlig unproblematisch, entscheidet sie nicht innerhalb von drei Wochen und lehnt später ab, fingiert das Gesetz aufgrund der Fristüberschreitung eine Bewilligung der Leistung durch die gesetzliche Krankenkasse. 

Mehr Infos und Quellverweis: Jans Rechtsfragenblog vom 11.7.2017Rechtsfragenblog vom 11.7.2017

Tags: Rechtliches, Versicherung, Blog, Krankenkasse

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leseHexe antwortete auf das Thema: #106495 28 Sep 2017 20:56
Hallo!
Seit letzter Woche haben wir nun tatsächlich den OmniPod! Echt super. :)
Und heute habe ich bei einem Telefonat mit der KK erfahren, dass die Pumpe sogar gleich für 2 Jahre genehmigt ist - und nicht nach 3 Monaten Probe nochmal eine Überprüfung stattfindet. Der Mitarbeiter hat auch nochmal nachdrücklich darauf verwiesen, dass die erste Ablehnung ja nur wegen diesem Patienten-Schutz-Gesetz erfolgt sei.
SuSanne36 antwortete auf das Thema: #106355 13 Sep 2017 18:23
Glückwunsch.
Hat es sich gelohnt zu kämpfen.
Ich freue mich für Euch.
leseHexe antwortete auf das Thema: #106351 12 Sep 2017 21:11
Am Freitag kam das Schreiben der KK, dass sie meinem Widerspruch stattgegeben haben - und die Pumpe für Leonie genehmigt ist! :)
Nächste Woche haben wir Termine für die Einweisung und das erste Setzen der Pumpe ...:woohoo:
marielaurin antwortete auf das Thema: #106084 11 Aug 2017 08:56

leseHexe schrieb: noch ein Nachtrag: die Diabetes-Ärztin weiß nichts von zusätzlich angeforderten Unterlagen durch den MDK.


Bei uns lief das Nachfordern von Unterlagen für den MDK von der KK (Techniker) direkt über uns:

Tagebuch wurde bei der Uniklinik abgegeben, weil die zur Beantragung außer einem Gutachten nichts mehr mitschicken, weil es wohl KK gibt, die solche Anträge durchwinken und keine Tagebücher haben wollen.

Uniklinik hat den Antrag beim Pumpenhersteller (Ypsomed) gestellt, die wiederrum bei der KK.
KK meldet sich bei uns dass sie den MDK einschalten und wir doch bitte das Tagebuch und einen Fragebogen des von unserem behandelnden Arztes, also der Uniklinik, ausgefüllt wird. Zu dem Zeitpunkt wusste weder Ypsomed was vom EInschalten des MDK noch die Uniklinik. Es war ein Rückumschlag dabei und ein Anschreiben an den MDK, so dass wir/die Uniklinik die fehlenden Unterlagen direkt an den MDK ohne Umweg über die KK geschickt hat.

Ich habe dann den Fragebogen zur Uniklinik gebracht und wenige Stunden später eine Mail der Uniklinik erhalten, dass unsere Unterlagen an den MDK raus sind.

Gestern kam unser Tagebuch vom MDK zurück, sie sind wohl fertig mit Prüfen.
Gleichzeitig hatten wir ein Schreiben der KK im Briefkasten, dass wir immer noch nicht die fehlenden Unterlagen beim MDK eingereicht hätten. Die KK wusste also auch nichts von dem was zwischenzeitlich erledigt wurde.
Ich habe dort angerufen und die Dame hat meine Info dass unsere Unterlagen schon wieder vom MDK zurück sind, vermerkt.

Der Informationsfluss war jetzt nicht sooooo optimal, aber wir haben es geregelt bekommen.

Und nun warten wir auf eine Antwort.
Cheffchen antwortete auf das Thema: #106082 11 Aug 2017 01:21
Denn MDK nicht aber die KK.
Denn der MDK arbeitet ja im Auftrag der KK und da muss die KK halt ein Auge drauf haben was der MDK macht. Es ist natürlich nicht deine Aufgabe dem MDK hinterher zu telefonieren. Du hast den Antrag gemacht und wenn was fehlt hat der MDK sich bei dir zu melden, wenn dein Doc von nichts weis, mal abgesehen das dies nicht optimal ist, Antrag kurz vor Urlaub zu stellen, muss ja KK wissen was, wann, wie MDK angefordert haben soll.

Die absage "Aus den uns vorliegenden Unterlagen ist nicht erkennbar,..." ist ja eigentlich auch nicht ernst gemeint, wo her sollst das wissen (ausser Tagebuch und ein Gutachten von Doc).
Also haben sie im Grunde dein Antrag nicht bearbeitet, wenn sie das mit den fehlenden unterlagen nicht nachweisen können und dann würde ich das vielleicht echt mit dem §13 SGB V frech versuchen bei dem widerspruch.
Aber ohne eine Rechtsberatung wird das wohl schwer ohne in den Monatelangen fristen zu landen.

Cheffchen

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