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Infos zum GdB und Pflegegeld

Pflegegrade bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes

diabetesdeWenn ein Familienmitglied an Diabetes erkrankt ist, kann es sich lohnen, einen Pflegegrad anerkennen zu lassen, zum Beispiel bei einem Kind oder auch bei den älter werdenden Eltern. Menschen sind pflegebedürftig, wenn sie gesundheitlich in ihrer Selbstständigkeit oder den Fähigkeiten eingeschränkt sind und deswegen Hilfe anderer Menschen benötigen und wenn die Beeinträchtigungen, gesundheitliche Belastungen oder Anforderungen nicht alleine ausgeglichen oder bewältigt werden können.

Pflegegrade sind in fünf Grade eingeteilt; je höher der Pflegegrad, umso höher die finanzielle Unterstützung. Ab Pflegegrad 1 werden 125 € für Pflegesachleistungen bezahlt, ab Pflegegrad 2 besteht Anspruch auf Pflegegeld oder Sachleistungen, bis hin zu Pflegegrad 5, bei dem Menschen mit schwersten Behinderungen umfassende Unterstützung erhalten.

Nach dem formlosen Antrag an die Krankenkasse erfolgt im Hause des Betroffenen eine Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Es muss dabei bewiesen werden, dass eine Mehrarbeit anfällt, die bei einem gesunden Menschen im gleichen Alter nicht notwendig ist. Idealerweise sollten Sie ein Tagebuch führen, in dem Blutzuckermessungen bis hin zur Fingerkuppenpflege, zeitlicher Aufwand und alle weiteren Details dokumentiert sind.

2017 wurden bei Kinder mit Typ-1-Diabetes 80 % der Anträge anerkannt. Weitere Infos erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse sowie auf der Website des MDK: www.pflegebegutachtung.de.

Quellverweis: Diabetes-News ad hoc von DiabetesDE vom 8.3.2019
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Tags: DiabetesDE, Pflegegeld, Behinderung, Politik, Finanzielles

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