Werde unser Facebook Fan

                                     

Informationen

„Leben süß-sauer“ Folge 3 A hard day’s night

Meinen ersten Tag mit Diabetes hätte ich am liebsten schon um 18.00 Uhr beendet. Begonnen hatte er nämlich mit einem ganz normalen Schultag, also mit Aufstehen um 6.30 Uhr. Und anstrengend war er gewesen. Man erfährt schließlich nicht jeden Tag, dass man eine unheilbare Krankheit hat, heult sich daraufhin die Augen aus dem Kopf, wird ins Krankenhaus gebracht und muss sich zu allem Überfluss auch noch Nadeln ins Bein jagen lassen.

Den Wunsch, einfach nur ins Bett zu fallen und daraus in den nächsten drei Wochen nicht wieder aufzustehen, wollte mir aber offensichtlich dennoch niemand erfüllen.

 

Weiterlesen

Drucken E-Mail

„Leben süß-sauer“ Folge 2 Time to say goodbye

Als neunjähriges Mädchen liebt man Jubiläen jeder Art: ein Jahr beste Freundschaft mit Anna, zwei Monate in Alexander verliebt, drei Tage mit Alexander zusammen. Doch der 15. Mai sollte das einzige Datum werden, das ich in meinem Kalender nicht mit Herzchen oder bunten Blumen verzieren würde: der Tag, an dem ich erfahren habe, dass ich zuckerkrank bin. Zuckerkrank?

Nach dem Termin, bei meinem Arzt Dr. Drömel mir eröffnet hatte, dass ich an einer Krankheit namens „Zucker“ litt, war meine Mutter mit mir ins Kinderkrankenhaus gefahren. Das stimmte mich ein wenig nachdenklich. Entschied das eigene Alter darüber, ob man in eine Klinik für Kinder oder für Erwachsene kam, oder die Krankheit, die man hatte? Denn dann hätte ich mit einer Alte-Leute-Krankheit wie Zucker ja nicht in eine Kinderklinik gedurft.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Neues Expertenforum Diabetes & Recht bei Diabetes-Kids

Nun ist es online, unser neues Expertenforum Diabetes & Recht im geschützten Mitgliederbereich von Diabetes-Kids.

Hier werden die Fragen unserer Mitglieder zu diesem Themenbereich kompetent von Herrn Oliver Ebert beantwortet.
Rechtsanwalt Oliver Ebert befasst sich seit vielen Jahren mit dem Bereich Diabetes & Recht.

Er ist Sozius einer überregionalen Anwaltskanzlei in Stuttgart mit den Tätigkeitsschwerpunkten Internet-, Wettbewerbs- und Wirtschaftsrecht. 

Zudem ist er Geschäftsführer eines Softwareunternehmens (Schwerpunkt: Software- und Internetlösungen für Diabetiker und Ärzte)

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Schmerzen beim Spritzen

Frage:
Hallo, mein Kind hat seit zwei Monaten Diabetes Typ1. Wir kommen mittlerweile gut damit zurecht, nur seit gestern klagt er über Schmerzen beim Spritzen im Bauch. Da sind auch richtig harte Stellen obwohl wir keine Lieblingsstellen haben.Was könnte das sein und was kann man dagegen tun?

 

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Neue Serie auf Diabetes-Kids: „Leben süß-sauer“ Folge 1 Something got me started

„Leben süß-sauer“
Die neue Serie für Bauchspeicheldrüse und Zwerchfell auf Diabetes/Kids.de

Diabetes ist eine ernste Angelegenheit. Sicher. Aber hat das Leben mit der Krankheit nicht auch seine komische Seite? In der neuen Serie „Leben süß-sauer“ beantwortet Werbetexterin Melissa Guadagno diese Frage auf diabetes-kids.de einmal im Monat mit einem klaren Ja!

Melissa Guadagno ist seit 14 Jahren Diabetikerin und hat besonders als Kind und Teenager viele – mal mehr und mal weniger schöne – Erfahrungen gesammelt, die ihr mit gesunder Bauchspeicheldrüse verwehrt geblieben wären. Diese Erfahrungen hat sie nun aufgeschrieben – mal mehr und mal weniger wahrheitsgetreu, aber immer mit medizinisch nicht allzu wertvoller Sichtweise.

Folge 1 erzählt davon, wie alles anfing ...

Alle Namen sind natürlich verändert und frei erfunden und eventuelle Ähnlichkeiten absolut zufällig.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Nächtlicher BZ Anstieg

Frage:
Wir haben seit einiger Zeit nachts (fast) immer einen BZ-Anstieg. So gegen Mitternacht steigt der BZ & Korrektur spritzen wirkt kaum, dann ab 3 oder 4 Uhr gehen die Werte wieder runter. Meist wacht unser Kind gut oder sogar niedrig auf. Da wir nun auch tagsüber ein wenig schlechter lagen, haben wir LANTUS um eine IE erhöht (6 IE). Wir spritzen am Morgen. Die Werte am Tag sind nun wieder besser.
Was hilft? Mehr LANTUS? LANTUS in 2 Teilen spritzen (wenn ja, morgens & abends zu welchen Teilen?!)?!
Wir wünschen uns so sehr eine Pumpe, aber unser Diabetologe meinte, wir sollten erst LEVEMIR ausprobieren... Lohnt sich der Wechsel?
Unser Kind ist 5 Jahre alt & hat seit einem Jahr Diabetes.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Empfehlungen von Diabetes-Kids zum Thema Pflegegeld bei Typ 1 Diabetes

Sehr oft kommt es in unseren Foren zu Diskussionen zum Thema Pflegegeld bei Typ 1 Diabetes.

Leider ist es so, daß sehr viele Eltern einen Antrag auf Pflegegeld stellen, aber nur ein sehr geringer Anteil davon wirklich Pflegegeld zugesprochen bekommen. Etwa 32% aller Familien mit einem Diabetes-Kid in Deutschland beantragen Pflegegeld. Genehmigt werden nur ca. 5%.
10,5% der Eltern akzeptieren die Ablehnung und der Rest beschäftigt die deutschen Gerichte.

Diese Situation ist weder für die Allgemeinheit gut, die die Kosten der vielen Gerichtsverfahren zu tragen hat, noch für die Eltern, die sich vergeblich um Pflegegeld mühen und mit dem Resultat unzufrieden sind.  

Aus diesem Grunde haben wir beschlossen, ein paar Empfehlungen zusammen zu stellen, bei denen wir ein Pflegegeld bei Typ 1 Diabetes für angebracht halten:

  • In den ersten 2 Jahren nach Manifestation bei Kindern im Alter von 0-14 Jahren, wenn deshalb ein Elternteil aufhören muss zu arbeiten oder nur noch halbtags arbeiten kann, wenn die Betreuung nicht durch das Elterngeld abgedeckt wird.
  • Kindergarten/Schule weigert sich die Diabetes Behandlung zu unterstützen, es wird dort keine Integrativkraft gewährt und das Kind kann das noch nicht alleine.
  • Das Kind hat zusätzlich pflegeaufwändige Erkrankungen
  • In der Familie gibt es mehrere Kinder mit pflegeaufwändigen Erkrankungen
  • Auch würden wir Pflegegeld bei einem überdurchschnittlichen Familieneinkommen ausschliessen.

Wir sind gerne bereit, diese Liste regelmässig zu überarbeiten und freuen uns auf eure konstruktiven Kommentare zu diesem Artikel.

Drucken E-Mail

Großer Bruder übernimmt Therapieverantwortung

Frage:
Mein  Sohn (9J) übernimmt von sich aus oft die "Therapieverantwortung" für seine jüngere Schwester. So überwacht er, dass sie ihren Blutzucker misst und hat auch ein Auge darauf, wieviel Insulin sie über die Pumpe abgibt. Auf der einen Seite bin ich ja schon stolz auf ihn, trotzdem finde ich, dass er damit heillos überfordert ist. Nur - wie mache ich ihm das klar? Er weiß, dass ich das nicht von ihm verlange, sondern er macht das von Anfang an freiwillig - vielleicht auch, weil er weiß, dass mein Exmann seiner Tochter nicht helfen könnte. So hat er z. B. bei Manifestation sämtliche Schulungsunterlagen gelesen und hat auch tatsächlich mehr Wissen über DM als sein Vater und sogar mehr als seine Schwester selbst, was z. B. die Grundlagen anbelangt. Meiner Tochter ist das recht egal - für sie ist es wichtig, dass sie mit der Pumpe und den BE klar kommt - der Rest interessiert sie nicht wirklich.

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Rechtsauskunft für Diabetiker : Das Diabetes-Rechtsfragen Buch

Menschen mit Diabetes sehen sich im Alltag sehr häufig mit rechtlichen Problemen konfrontiert. Ob Probleme im Job, bei der Stellensuche, im Umgang mit Krankenkassen oder Fragen der Schwerbehinderung: Zu vielen Punkten gibt es Fragen, die von Ärzten und Schulungspersonal nicht immer beantwortet werden können und dürfen, andererseits aber für die Betroffenen doch von wesentlicher Bedeutung sind.

Hier gehts zum Buchshop


Im Rahmen des "Diabetes-Rechtsfragen-Buchs" hat Rechtsanwalt Oliver Ebert nun Antworten auf die häufigsten Fragen von Betroffenen, Angehörigen und Schulungspersonal zusammengestellt, die immer wieder gestellt werden. Dazu gehören beispielsweise folgende Problemstellungen: "Muss ich meinen Diabetes im Bewerbungsgespräch angeben?", "Muss ich als Diabetiker meinen Führerschein abgeben?" oder "Können Diabetiker einen Schwerbehindertenausweis erhalten?"

Weiterlesen

Drucken E-Mail

Login