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Artikel über Medikamente

Lieferengpass bei Apidra®-Patronen

FRANKFURT/MAIN (eb). Schon in den nächsten Tagen wird es zu Lieferengpässen beim kurzwirksamen Insulinanalogon Apidra® (Insulin glulisin) kommen, teilt das Unternehmen Sanofi mit.

Betroffen sind die Apidra® Patronen sowie die vorgefüllten Einweg-Pens (SoloStar® und OptiSet®). Ursache der Engpässe sind technische Störungen in der Produktionsanlage. Das Unternehmen geht davon aus, zu Beginn 2012 wieder lieferfähig zu sein.

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NovoNordisk versorgt 2500 Kinder mit Diabetes in Indien kostenlos mit Insulin

Es gibt viele Hindernisse für die Versorgung von Kindern mit Diabetes  in Entwicklungsländern. Es mangelt an geschultem Personal und einer guten Infrastruktur im Gesundheitswesen.

Solche Umstände können zu Fehldiagnosen und schlechtem Therapie Management führen, bis hin zu frühen Folgeerkrankungen und sogar dem vorzeitigen Tod der Kindern.

Novo Nodisk hat das Programm "Changing Diabetes ® in Children" kurz CDiC gestartet, welches helfen soll, diese Misstände zu beseitigen.

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DMP-Leitlinien für Typ 1 Diabetes: Aktualisierung auch für moderne Insuline erforderlich

IQWiG-Empfehlungen zum Änderungsbedarf stehen nicht im Einklang mit eigenen Analysen

Mainz, 30.08.2011 - Bei einer systematischen Leitlinienrecherche findet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zahlreiche evidenzbasierte Empfehlungen für den Einsatz moderner Insuline. Trotzdem leitet es daraus keinen potenziellen Überarbeitungsbedarf für das deutsche Disease-Management-Programm (DMP) zu Typ 1 Diabetes ab. Eine Aktualisierung würde den Betroffenen die Vorteile moderner Insuline - auch Insulinanaloga genannt - frühzeitiger und umfassender zugänglich machen.

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Vor 90 Jahren Insulin erstmals isoliert und erfolgreich angewendet

27. Juli 1921 markiert Meilenstein in der Behandlung des Diabetes mellitus Typ 1

Berlin – In Deutschland leben circa sieben Millionen diagnostizierte Menschen mit Diabetes mellitus. 2004 wurden etwa 1,9 Millionen Diabetiker in Deutschland mit Insulin behandelt, darunter alle Menschen mit Diabetes Typ 1. Ihre Bauchspeicheldrüse bildet im Gegensatz zu der gesunder Menschen kein eigenes Insulin, für sie ist die Behandlung daher unverzichtbar. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keine Insulintherapie und Menschen mit Diabetes Typ 1 starben häufig sehr jung. Am 27. Juli 1921 gelang es den kanadischen Forschern Frederick Banting und Charles Best, Insulin in unzerstörter Form aus dem Gewebe einer tierischen Bauchspeicheldrüse zu gewinnen und damit diabetische Hunde zu behandeln. 1922 retteten Banting und Best mit Hilfe von Insulin erstmals einem dreizehnjährigen Jungen das Leben.

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Mit Analogon weniger Hypoglykämien bei Kleinkindern

Basalinsulin-Analoga sind bei kleinen Kindern bisher nicht zugelassen. Nach Studiendaten würden sie aber davon profitieren.

NORWICH (eis) Bei zwei- bis fünfjährigen Kindern mit Typ-1-Diabetes wird mit dem langwirksamen Analogon Insulindetemir (Levemir®) eine ebenso gute Stoffwechselkontrolle wie mit humanem Basalinsulin erzielt. Mit dem langwirksamen Analogon haben die Kinder aber deutlich weniger Hypoglykämien, wie eine Studie belegt.

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Inhalierbares Insulin: Probleme vor dem Comeback

Eine US-Firma will inhalierbarem Insulin zu einem Comeback verhelfen. Doch die Entwickler wurden jetzt von der amerikanischen Zulassungsbehörde ausgebremst

Der Traum vom inhalierbaren Insulin geht weiter: Das erste Insulin zum Einatmen war vor ein paar Jahren schon kurz nach der Markteinführung wieder aus den Apotheken verschwunden. Jetzt treibt die US-Firma MannKind die Entwicklung eines neuen, angeblich verbesserten Inhalier-Insulins voran, das unter dem Namen Afrezza vertrieben werden soll.

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Novo Nordisk zur IQWIG-Leitlinienanalyse bei Typ 1 Diabetes - Vorteile machen moderne Insuline in anderen Ländern zur empfohlenen Therapiealternative

IQWiG analysiert internationale Leitlinien zur Aktualisierung des DMP Diabetes mellitus Typ 1

Mainz, 21.12.2010 – Bei einer systematischen Leitlinienrecherche findet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zahlreiche evidenzbasierte Empfehlungen für den Einsatz moderner Insuline. Trotzdem leitet es daraus keinen potentiellen Überarbeitungsbedarf für das deutsche Disease-Management-Programm (DMP) zu Typ 1 Diabetes ab, der die Vorteile moderner Insuline – auch Insulinanaloga genannt – den Betroffenen frühzeitiger und umfassender zugänglich machen würde.

In seinem Vorbericht vom 10. November 2010 konstatiert das IQWiG, dass in den Behandlungsempfehlungen englischer, kanadischer und amerikanischer Leitlinien-Organisationen moderne Insuline in verschiedenen Therapiesituationen den Humaninsulinen gleichgestellt oder bevorzugt eingesetzt werden sollen.1,2 Dies betrifft beispielsweise die flexiblere Mahlzeiteneinnahme, die Insulinpumpen-Therapie und die Verringerung des Risikos für Unterzuckerungen. Das IQWiG stellt zwar Unterschiede zu den bisherigen DMP-Leitlinien und den eigenen Nutzenbewertungen fest. Es leitet aus dieser Diskrepanz – im Gegensatz zu anderen Teilbereichen der DMP-Aktualisierungsempfehlungen – aber keinerlei Änderungsbedarf ab.

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Novo Nordisk prüft rechtliche Schritte gegen Vorwurf der Lieferunfähigkeit

Mainz, 26.08.2010 – Novo Nordisk prüft derzeit die Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Vorwurf der Lieferunfähigkeit. Damit reagiert der Diabetesspezialist auf die unhaltbare Behauptung, Produkte nicht mehr liefern zu können.
Hintergrund dieser Falschinformation ist die Anpassung der allgemeinen Geschäfts- und Verkaufsbedingungen (AGB) für Großhändler.  Diese Anpassung hat keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Verfügbarkeit der Produkte, jedoch weigern sich einige Großhändler, zu den neuen, dem Marktumfeld angepassten Konditionen Produkte zu bestellen. Dies führt zu Lieferengpässen bei den Großhändlern und zwingt Apotheken dazu, direkt bei Novo Nordisk bestellen zu müssen.

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Kinderärztin erklärt, welche Auswirkungen es haben kann, wenn bestimmte Insulinpräparate einfach aus dem Leistungskatalog gestrichen werden.

INTERVIEW JEANNETTE SY, FACHÄRZTIN FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN

„Die Kinder würden Lebensqualität verlieren“

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern und Jugendlichen. Experten schätzen, dass ungefähr 25 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland Typ-1-Diabetiker sind, Tendenz steigend. Derzeit erkranken jährlich etwa 2000 Kinder im Jahr neu. Jeannette Sy betreut etwa 30 solcher Kinder im Klinikum Esslingen. Doris Brändle hat sich mit ihr darüber unterhalten, wie diese Kinder mit der Krankheit klarkommen. Die Ärztin spricht auch darüber, welch einschneidende Folgen es für die Kinder hätte, wenn Analoginsulin, mit dem viele Kinder behandelt werden, wie geplant aus Kostengründen vom Leistungskatalog gestrichen würde.

Das komplette Interview fíndet ihr hier: Esslinger Zeitung vom 9. Aug. 2010

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