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Diabetes-Kids Expertenforum

Die Beiträge in dieser Rubrik Fragen & Anworten sind ein anonymisierter Auszug aus unseren Expertenforen im geschützten Mitgliederforum. Wenn Ihr selbst eine Frage an unsere Experten stellen möchtet, schreibt an webmaster@diabetes-kids.de oder als Mitglied in unserem Expertenforum

Therapieformen der Insulintherapie bei Diabetes mellitus Typ 1

Ein Vergleich verschiedener Therapieformen von Herrn Gottwalt Thiersch

Therapieziel:
Ziel aller Therapieformen ist es, einen Blutzuckerverlauf möglichst nah am Blutzuckerverlauf eines gesunden Menschen in vergleichbaren Lebensumständen zu erreichen (normoglykämie-naher Blutzuckerverlauf), unter (weitgehender) Vermeidung schwerer Unterzuckerungen.

Therapieformen:
Unterschieden wird zwischen der konventionellen Therapie (CT), der intensivierten konventionellen Therapie (ICT) und der kontinuierlichen subkutanen Insulininfusion (Pumpentherapie, CSII). Zusätzlich wird als erstes die historische Therapie beschrieben, da diese in einigen Krankenhäusern bei Erstmanifestation wieder praktiziert wird.

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Auswirkung der Grippeimpfung auf den Blutzucker

Frage:
Als wir unseren Sohn, 8 Jahre, Diabetiker seit April 2008, in diesem Frühjahr gegen Grippe haben impfen lassen, rutschte er nach 3 Stunden in eine unerklärliche Hypo, die wir gerade noch auffangen konnten. Er saß bereits zuckend am Straßenrand und wir haben ihn im Sekundentakt mit Traubenzuckerplättchen "gefüttert". Der niedrigste Wert den wir gemessen hatten war 32 mg/dl. Zwanzig Minuten zuvor war er noch auf 109 mg/dl. Er ist Insulinpumpenträger, hatte sich seit 2 Stunden kein Insulin mehr abgegeben und sich auch nicht körperlich stark angestrengt. Wir haben den ganzen Abend über immer wieder BEs extra geben müssen, obwohl wir die Basalrate nach der Hypo auf 80% für 4 Stunden reduziert hatten.
Jetzt waren wir am Donnerstag spätnachmittags bei der normalen Grippeimpfung. Nach dem Abendessen klagte er über Schwindel und hatte ganz zittrige Hände. Die BZ-Messung lag bei 214 mg/dl. Gegen 20.00 Uhr kamen die für ihn typischen Anzeichen einer Hypo: Heißhunger, schwindlig, zittrig, unruhig und aggressiv. Der Blutzucker hatte sich aber kaum verändert. Um 21.00 Uhr lag er bei 61. Aus meinem Bauchgefühl heraus bekam er von mir 2 schnelle BEs, obwohl er normalerweise seit er die Pumpe trägt bei solchen Werten nur 1 BE bekommt. Navch 20 Minuten war er auf 70 mg/dl, bekam 2 weitere schnelle BEs. Lange Rede, kurzer Sinn: über die ganze Nacht verteilt bekam er noch 5 weitere schnelle BEs und kam am Morgen mit 112mg/dl an.
Nun meine Frage: ist es möglich dass in Impfstoffen verwendete Zusatzstoffe eine Insulinverstärkende WIrkung haben (evtl Wirkstoffverstärker)? Wenn uns das jetzt einmal passiert wäre, könnte man es auf einen Zufall schieben. Aber zwei mal in direktem Anschluss an eine Impfung?

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Versicherungen für ein Diabetes-Kid

Frage:
Ich bin auf der Suche nach Versicherungen für meinen 8-jährigen Sohn , der an Diabetes I "leidet".
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit eine BUZ, Lebensversicherung etc. zu erhalten...Angebote, welche die Diabetes ausschließen, habe ich vorliegen, doch dass kann es doch nicht gewesen sein, oder ? Vielleicht kennen Sie auch einfach fachkundige Ansprechpartner.

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Neues Expertenforum Diabetes & Recht bei Diabetes-Kids

Nun ist es online, unser neues Expertenforum Diabetes & Recht im geschützten Mitgliederbereich von Diabetes-Kids.

Hier werden die Fragen unserer Mitglieder zu diesem Themenbereich kompetent von Herrn Oliver Ebert beantwortet.
Rechtsanwalt Oliver Ebert befasst sich seit vielen Jahren mit dem Bereich Diabetes & Recht.

Er ist Sozius einer überregionalen Anwaltskanzlei in Stuttgart mit den Tätigkeitsschwerpunkten Internet-, Wettbewerbs- und Wirtschaftsrecht. 

Zudem ist er Geschäftsführer eines Softwareunternehmens (Schwerpunkt: Software- und Internetlösungen für Diabetiker und Ärzte)

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Schmerzen beim Spritzen

Frage:
Hallo, mein Kind hat seit zwei Monaten Diabetes Typ1. Wir kommen mittlerweile gut damit zurecht, nur seit gestern klagt er über Schmerzen beim Spritzen im Bauch. Da sind auch richtig harte Stellen obwohl wir keine Lieblingsstellen haben.Was könnte das sein und was kann man dagegen tun?

 

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Nächtlicher BZ Anstieg

Frage:
Wir haben seit einiger Zeit nachts (fast) immer einen BZ-Anstieg. So gegen Mitternacht steigt der BZ & Korrektur spritzen wirkt kaum, dann ab 3 oder 4 Uhr gehen die Werte wieder runter. Meist wacht unser Kind gut oder sogar niedrig auf. Da wir nun auch tagsüber ein wenig schlechter lagen, haben wir LANTUS um eine IE erhöht (6 IE). Wir spritzen am Morgen. Die Werte am Tag sind nun wieder besser.
Was hilft? Mehr LANTUS? LANTUS in 2 Teilen spritzen (wenn ja, morgens & abends zu welchen Teilen?!)?!
Wir wünschen uns so sehr eine Pumpe, aber unser Diabetologe meinte, wir sollten erst LEVEMIR ausprobieren... Lohnt sich der Wechsel?
Unser Kind ist 5 Jahre alt & hat seit einem Jahr Diabetes.

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Großer Bruder übernimmt Therapieverantwortung

Frage:
Mein  Sohn (9J) übernimmt von sich aus oft die "Therapieverantwortung" für seine jüngere Schwester. So überwacht er, dass sie ihren Blutzucker misst und hat auch ein Auge darauf, wieviel Insulin sie über die Pumpe abgibt. Auf der einen Seite bin ich ja schon stolz auf ihn, trotzdem finde ich, dass er damit heillos überfordert ist. Nur - wie mache ich ihm das klar? Er weiß, dass ich das nicht von ihm verlange, sondern er macht das von Anfang an freiwillig - vielleicht auch, weil er weiß, dass mein Exmann seiner Tochter nicht helfen könnte. So hat er z. B. bei Manifestation sämtliche Schulungsunterlagen gelesen und hat auch tatsächlich mehr Wissen über DM als sein Vater und sogar mehr als seine Schwester selbst, was z. B. die Grundlagen anbelangt. Meiner Tochter ist das recht egal - für sie ist es wichtig, dass sie mit der Pumpe und den BE klar kommt - der Rest interessiert sie nicht wirklich.

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Hoher Morgenwert, was nun?

Frage:
Unser Kind hat seit einem Jahr Diabetes. Bis jetzt war der Morgenwert immer in Ordnung, am Anfang eher niedrig doch dann schön 80 - 130. Doch seit 3 Wochen haben wir morgens immer 160 - 250 gehabt.  Zuerst war das Kind krank(Erkältung) und hat Flixodite und Sultanol inhaliert.

Wir spritzen Basalinsulin um 7 und 22 Uhr. Wenn wir um 22 Uhr die Dosis erhöhe haben wir um 2 Uhr einen Unterzucker von 40 - 50.  Seit einer Woche ist die Erkältung vorbei und wir kommen damit wenigsten wieder 150 - 160 morgens an. Der nächste Wert( 9:30 Uhr ) ist aber immer normal sogar eher niedrig.  Normalinsulin spritzen wir um 7, 12:30 und 17:30 Uhr.

Vielleicht haben sie eine Idee wie wir den hohen Morgenwert weg bringen. Unsere Ärztin beunruhigt der Wert nicht da er nur ca. 1 Stunde so hoch ist und dann wieder sehr schön denn ganzen Tag ist.  Der letzte Hab1C war 6,9.

 

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Zuviel Insulin = Folgeschäden?

Frage:
Eine Bekannte (Krankenschwester) hat mir gestern erzählt, dass es eigentlich gar nicht so gut ist wenn ich zu viel nasche, weil ich dann mehr spritzen muss und das ungesund wäre weil "zu viel Insulin ja zu Folgeschäden führen kann". Diese Aussage hat mich dann doch etwas stutzig gemacht.
Es wäre mir aber echt neu dass zu viel Insulin zu Folgeschäden führen kann.
Vielleicht können Sie mir Näheres zu dem Thema sagen.

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