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Familie des Monats

Familie Helbig: Familie des Monats

DSC 5130 400Wo lebt ihr?
Kiel

Wie würdet ihr Euch und Eure Familie am besten beschreiben?
Es ist immer schwierig sich selber einzuschätzen, aber ich denke:
glücklich, normal und unkompliziert trifft es ganz gut.

Wer oder was macht Eure Familie glücklich?
Unsere Kinder erfreuen uns und die gesamte Familie täglich aufs Neue. Zusammen den ganz normalen Alltag zu erleben und sich durch die Augen der Kinder an den kleinen Dingen zu erfreuen macht glücklich.

Was sind Eure Hobbys und bevorzugten Aktivitäten?
Johanna (5 Jahre) macht gerne Ballett und malt stundenlang.
Alex (fast 4) ist ein richtiger Junge und braucht Action am Besten natürlich draußen.
Mama Christina (31) und Papa Benjamin (33) gehen es lieber etwas ruhiger und gemütlicher an und lieben vor allem die gemeinsamen Urlaube mit der Familie.

Was hilft Euch durch den Alltag mit Diabetes?

Johanna hat die Diagnose erst im Februar bekommen, sie war damals erst 4 Jahre alt. Der damalige HbA1c lag bei 11,6. Inzwischen liegen wir bei 6,9. Dabei managt sie schon fast alles alleine. Aber die ganze Familie, inklusive der beiden Großelternpaare, ziehen mit an einem Strang und somit läuft es alles super.

Schon nach einem Vierteljahr war es, als wäre es nie anders gewesen, was wahrscheinlich auch an unserem klasse Diabetesteam in der Diabetesambulanz im Städtischen Krankenhaus liegt.

Johanna ist an ihrer Krankheit gewachsen, hat dabei einen ziemlichen Schub gemacht und inzwischen gegenüber ihren gleichaltrigen Freunden einen ordentlichen Vorsprung bezüglich der Entwicklung.

Wir waren seit der Diagnose mehrmals im Urlaub und Johanna fährt mit Ihrem kleinen Bruder und den Großeltern sogar auch alleine weg. Fremden gegenüber geht sie offen mit Ihrer Krankheit um und zeigt und erklärt ihre Pumpe mit erstaunlichem Selbstbewusstsein.

Was ist Euer Lieblingsessen oder Snack und warum?
Naja, für die Kinder gibt es nichts Schöneres als Nudeln mit Soße (das ist in diesem Alter ja aber auch mehr als normal).

Welche Informationsquellen waren Euch seit der Diagnose Diabetes hilfreich?
Die 1 1/2 Wochen im Krankenhaus nach der Diagnose waren sehr hilfreich. In der Zeit haben wir durch das Diabetesteam einen immensen Rückhalt erfahren und natürlich wahnsinnig viele Informationen erhalten.
In der ersten Zeit zu Hause, haben wir uns natürlich auch durch diverse Seiten im Internet geklickt, aber unsere Quelle an Informationen und Rat ist und bleibt die Diabetesambulanz, die inzwischen einfach zur Familie gehört.

Wann und wie wurde bei Eurem Kind bzw. Kindern Diabetes festgestellt?
Im Februar diesen Jahre wurde Johanna immer dünner, hatte einen immensen Durst und konnte das Wasser nicht mehr halten. Die Großeltern sprachen zuerst die Möglichkeit einer Diabeteserkrankung an und so machten wir mit Hilfe eines (für die Katze!!) im Haushalt befindlichen Blutzuckermessgerätes den Test. Nachdem das Gerät den Wert schon nicht mehr anzeigen konnte sind wir sofort ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde die Diagnose dann leider bestätigt.

Habt Ihr bzw. Euer Kind schon mal an einem Diabetes Camp oder einer Diabetes Kur teilgenommen und was sind Eure Erfahrungen?
Nein, bisher nicht.

Wie macht ihr am liebsten Urlaub und wie handhabt ihr den Diabetes im Urlaub?
Da wir aus dem hohen Norden kommen, wo einem das Meer im Blut liegt, lieben wir und die Kinder es die Welt per Schiff zu erkunden. Dabei ist es natürlich gerade auf Kreuzfahrten für uns mehr als einfach mit der Erkrankung umzugehen. Mit sämtlichen nötigen Produkten in 2facher Ausführung ausgestattet geht es von Land zu Land. Dabei ist eigentlich alles wie zu Hause.

Habt Ihr irgendwelche Fragen an uns oder unser Expertenteam?
Für uns ist jetzt die nächste Phase im Leben von Johanna gestartet. Die Schulzeit beginnt im nächsten Jahr und die Anmeldungen und Schulinformationsabende starten. Für uns ist interessant wie wir dort mit Johannas Erkrankung umgehen sollen.
Sollten wir von Anfang an ihr Diabetes zum Thema machen? Gerade auch bei einer möglichen Anmeldung an einer Privatschule?
Wie läuft das Leben in der Schule mit Diabetes ab? Braucht Johanna Hilfe von einem Betreuer (Berechnung des Essens z. B.)? Wann und wie sollten die Lehrer geschult werden?
Können Schulen die Aufnahme aufgrund der Krankheit ablehnen?

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Tags: Families des Monats

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